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Elektrisches Grablicht
Die vorliegende Erfindung hat eine mit elek- trischem Strom betriebene Leuchte zum Gegen- stande, welche als Grablicht Verwendung finden soll, wobei sie einen samt der Stromquelle in sich geschlossenen leicht transportablen Beleuchtungskörper grosser Brenndauer (bis zu 50 Stunden) von der Form und dem Aussehen der gebräuchlichen Wachsgrabkerzen bildet und, ebenso wie diese, in Grablaternen oder unmittelbar auf den Gräbern aufgestellt werven kann. Es ist bereits bekannt, derartige Leuchten in d Weise herzustellen, dass im Innenraum eines durch einen das Glühlämpchen tragenden Deckel abschliessbaren Gehäuses, das samt dem Deckel aus nichtleitendem Ma- terial (insb.
Kunststoff) besteht, ein elektrisches Element geringer Spannung aber hoher Stromkapazität, wie es für die Anodenheizung im Gebrauch steht, eingeschlossen ist, wobei die Stromleitungund Anschlussteile zur Bildung des Stromkreises zwischen dem Glühlämpchen und den Polen des elektrischen Elementes sowohl am Gehäuse bzw. am Element wie am Deckel vorgesehen sind.
Durch diese Bauart wird das nach Ablauf der Brenndauer erforderliche Auswechseln der elektri- schen Stromquelle zwecks Erneuerung des Gerätes für den weiteren Gebrauch sehr erschwert. Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Schwierigkeit und die einfache Durchführung dieser Erneuerung durch blosses Herausziehen und Einschieben von oben eines handelsüblichen, von Anschlussteilen freien Stabelementes in ein von allen Leitungs- und Anschlussteilen ebenfalls freies Gehäuse, in dem alle diese Teile wie auch das Lämpchen ausschliesslich am Deckel vorgesehen sind, durch dessen blosses Aufdrucken auf das Gehäuse der Anschluss der Lampe an die Stromquelle erfolgt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist in der Kunststoffmasse des Deckels ein Leitungsdraht miteingegossen, der mit einem Teil seines oberen Windungsendes in der zentralen Öffnung des Deckels, die zur Aufnahme der Lampenfassung dient, blank liegt, und mit seinem unteren Endteil den Anschluss der Fassung des vom Deckel getragenen Glühlämpchens an den Aussenpol des Elementes herstellt.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Aus- führungsform des erfindungsgemässen Grablichts, und zwar in Fig. 1 eine Ansicht, in Fig. 2 einen vertikalen Mittelschnitt durch Fig. 1 und in Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der
Fig. 2 mit Anordnung eines Spitzdomes. Gemäss der Zeichnung bedeutet 1 ein Gehäuse aus elasti- schem Kunststoff mit einem Abschlussdeckel 2, gleichfalls aus elastischem Kunststoff, in dessen zentraler Ausnehmung ein Laternenlämpchen 3 mit einem Fassungsgewindeteil 8 eingeschraubt ist.
Im Deckel 2 miteingegossen ist ferner der Leitungsdraht 6, der mit dem oberen Windungsende blank in der zentralen Ausnehmung des Deckels liegt und mit dem unteren senkrecht abgebogenen Ende 6'sich bei aufgesetztem Deckel gegen den leitenden Aussenzylinder des im Gehäuse eingesetzten Elementes 4 bzw. gegen dessen oberen Aussenrand anlegt, während der Innenpol des Elementes an dem Innenkontakt des Lämpchens den Stromschluss herstellt. Die innere Randöffnung des Deckels drückt dabei den oberen Randteil des Gehäuses etwas zusammen, so dass ein dichtes Festhalten des Deckels am Gehäuse ohne Verschrau- , bung durch blosses Aufsetzen erzielt und anderseits durch blosses Abdrücken ein leichtes Lösen des Deckels bewirkt werden kann.
Das Element 4 von geringer Spannung aber grosser Entladungdauer ist in dem Gehäuse 1 mittels der Innenrippen 5 zentrisch mit geringer Reibung, also leicht herausnehmbar, gehalten. Zwecks unmittelbarer Aufstellung am Grabe kann am Gehäuse ein Spitzdorn 9 vorgesehen sein (Fig. 2).
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrisches Grablicht, bestehend aus einem durch einen Deckel vollkommen abgeschlossenen Gehäuse, welches ebenso wie der Deckel aus nichtleitendem Material hergestellt ist und in dessen Innenraum ein Element geringer Spannung aber hoher Stromkapazität eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromleif1ungs- und Anschlussteile ausschliesslich am Anschlussdeckel (2) vorgesehen sind.
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