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Als kegelförmiges Hütchen ausgebildeter Wurfkörper mit beschwertem Endteil für Schleuderspiele, insbesondere Hütchenspiele
Die Erfindung bezieht sich auf einen als kegelförmiges Hütchen ausgebildeten Wurfkörper mit beschwertem Endteil für Schleuderspiele, insbesondere Hütchenspiele.
Bei solchen Hütchen ist der Endteil üblicherweise beschwert, so dass die Hütchen ihre Flugbahn mit dem Endteil voran durchlaufen. Da der Mantel solcher Hütchen üblicherweise aus Kunststoff gebildet ist, so ergibt sich die Aufgabe, an diesem Kunststoffmantel das Beschwerungsglied, das in der Regel aus Metall, z. B. Blei, Zink od. dgl. besteht, zu befestigen. Dabei ist wichtig, dass die Festlegung so erfolgt, dass das Beschwerungsglied sich nicht ungewollt lösen kann. Anderseits sollen die Herstellungskosten des Hütchens durch die Befestigung des Beschwerungsgliedes nicht verteuert werden.
Die Erfindung ist auf die Lösung dieser Aufgabe gerichtet und besteht darin, dass das aus schwererem Werkstoff, vorzugsweise Metall, z. B. Blei, als der Hütchenmantel aus Kunststoff bestehende Beschwerungsglied am Hütchenmantel durch Klemmspannung befestigt ist. Auf diese Weise sind gesonderte Halteglieder entbehrlich.
Der Erfindungsgedanke kann dadurch verwirklicht werden, dass der Hütchenmantel in seinem Innern eine das Beschwerungsglied in seiner Lage haltende Querschnittsverengung durch einen oder mehrere Nok- ken, einen Innenring od. dgl. aufweist.
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ein Hütchen, das mit einem Innenring als Halteorgan versehen ist, Fig. 2 ein Hütchen, welches das Beschwerungsglied mittels eines Nocken festhält, Fig. 3 ein Hütchen, das durch Materialschrumpfung eine kugelförmige Innenwand des Endteiles aufweist, Fig. 4 ein Hütchen, bei dem das Beschwerungsglied von einem Tragzapfen gehalten wird und Fig. 5 ein Hütchen, an welchem das Beschwerungsglied mittels einer Ringnut gehalten wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. l schliesst an den kegeligen Hütchenmantel a ein Endteil b an, welcher vorteilhafterweise gewölbt ausgebildet ist. In diesem Endteil befindet sich das Beschwerungsglied c, das eine kleine Bleikugel sein kann. Diese ist durch den Innenring d in ihrer Lage gehalten, dessen lichte Weite kleiner ist als der Durchmesser des Beschwerungsgliedes c. Infolge der Elastizitäz von Kunststoff gibt der Hütchenmantel a und der Innenring d beim Einpressen des Beschwerungsgliedes c etwas nach, so dass dieses in seine gezeichnete Gebrauchslage schnappt, diese jedoch nicht mehr verlassen kann. Wie Fig. 2 zeigt, genügt in manchen Fällen eine Querschnittsverengung durch einen Nocken e.
Dieser kommt namentlich dann in Betracht, wenn der den Hütchenmantel a bildende Kunststoff nicht sehr elastisch ist. In diesem Falle kann durch seitlichen Druck eine kleine Deformierung von rundemxzn ovalem Querschnitt erreicht werden, so dass das Beschwerungsglied c in seine Gebrauchslage rutscht, jedoch aus dieser nicht mehr heraus kann, sobald derDeformierungsdruck nachlässt und sich der runde Querschnitt zurückgebildet hat.
Die Querschnittsverengung kann nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung dadurch erreicht werden, dass der Endteil b, welcher das Beschwerungsglied aufnimmt, dicker als die Wandung des anschliessenden Kegelmantels ausgebildet wird. Diese Ausbildungsform zeigt Fig. 3 im Querschnitt. Wie die Zeichnung veranschaulicht, besitzt der Hütchenmantel a eine geringere Wandstärke als der Endteil b, dessen Innenwand f aus giesstechnischen Gründen zylindrisch ist. Nach dem Entformen des Hütchens wirkt
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sich die dabei eintretende Materialschrumpfung dahin aus, dass im Endteil b die punktiert angedeutete Einmuldung g eintritt. Der mithin vorspringende Innenrand h bildet dann eine Querschnittsverengung, welche das eingeschnappte Beschwerungsglied in der Gebrauchslage sichert.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem das Beschwerungsglied c vorzugsweise mit unterseitiger Wölbung aussen an dem Hütchenmantel a befestigt ist. Es greift dann mit einem gegenüber dem Tragzapfen i verbreiterten Kopfstück k in eine am Hütchenboden 1 vorgesehene Ausnehmung ein, die infolge der Werkstoffelastizität so nachgiebig ist, dass das Kopfstück k unter Druck zum Einschnappen gebracht werden kann.
AnStelle einer solchen Innenhalterung kann gemäss Fig. 5 eine Aussenhalterung des Beschwerungsgliedes c erfolgen, das in diesem Falle mit einem nach innen gerichteten Rand m in eine Ringnut n des Hutchenbodens 1 einrastet. Der Rand m kann dabei als geschlossener Ring ausgebildet oder aus mehreren Einzellappen oder -nocken zusammengesetzt sein.
PATENTANSPRÜCHE- l. Als kegelförmiges Hütchen ausgebildeter Wurfkörper mit beschwertem Endteil für Schleuderspiele, insbesondere Hütchenspiele, dadurch gekennzeichnet, dass das aus schwererem Werkstoff, vorzugsweise Metall, z. B. Blei, als der Hütchenmantel (a) aus Kunststoff bestehende Beschwerungsglied (c) am Hüt- chenmantel (a) durch Klemmspannung befestigt ist.