DE970135C - Kapselmikrophon, dessen die Kohlegriesskammer enthaltendes Gehaeuse aus einem Kunststoffkoerper besteht - Google Patents

Kapselmikrophon, dessen die Kohlegriesskammer enthaltendes Gehaeuse aus einem Kunststoffkoerper besteht

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DE970135C
DE970135C DEK25873A DEK0025873A DE970135C DE 970135 C DE970135 C DE 970135C DE K25873 A DEK25873 A DE K25873A DE K0025873 A DEK0025873 A DE K0025873A DE 970135 C DE970135 C DE 970135C
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DE
Germany
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plastic
capsule
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charcoal chamber
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Expired
Application number
DEK25873A
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English (en)
Inventor
Gustav Krone
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Krone KG
Original Assignee
Krone KG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 21. AUGUST 1958
K 2587 3 VIII a j 21 a*
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft ein Kapselmikrophan, dessen die Kohlegrießkammer enthaltendes Gehäuse aus einem Kunststoffkörper besteht, deir vorzugsweise durch in den Kunststoff eingebettete Metalleinlagen versteift ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Kapselmikrophons mit einem Kunststoffgehäuse, das eine hohe mechanische Festigkeit aufweist, sich sehr wirtschaftlich herstellen läßt und bei dem die Anzahl der Einzelteile auf ein Mindestmaß beschränkt ist.
Die bisher aus Kunststoff allein — z. B. aus Preßstoff — hergestellten Kapselmikrophongehäuse mußten verhältnismäßig starkwandig ausgeführt werden, um eine ausreichende Festigkeit des Gehäuses zu gewährleisten, oder es mußte eine äußere Metallkapsel vorgesehen werden, die das zur Aufnahme des Kohlegrießes bestimmte innere Kapselgehäuse umschließt und gegen Beschädigung sichert.
Während sich in die äußere Schale des Mikrophongehäuses diese Schale verstärkende Metalleinlagen auf verhältnismäßig einfache Weise einpressen lassen, ist eine Versteifung der eigentlichen Kohl-igrießkammer durch Metalleinlagen nicht ohne weiteres möglich.
«B 594/15
Bei den bisher bekanntgewordenen Kapselmikrophonen hat man daher die aus isolierendem Material hergestellte Kohlegrießkammer, die an ihrer der Membran des Mikrophons zugewandten Seite 5 offen ist, durch eine Metallkappe abgeschlossen. Bei einer bekannten Ausführungsform werden sogar zwei ineinandergeschobene Metallkappen zum Abschließen der Kohlegrießkammer verwendet.
Solche Metallkappen neigen leicht zu Schwingungen, die besonders dann störend wirken, wenn ihre Resonanzfrequenz in das zu übertragende Tonfrequenzgebiet fällt. Wenn man unerwünschte Resonanzen vermeiden will, muß man die Metallkappen verhältnismäßig starkwandig und damit schwer machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kohlegrießkammer durch eine leichte Kappe abzuschließen und gleichzeitig, zu verstärken, bei der keine Gefahr für das Auftreten störender Resonanzschwingungen besteht.
DieErfmdungbesteht im wesentlichen darin, daß bei einem aus Kunststoff hergestellten Kapselmikrophongehäus« die mit dem Gehäuse einstückig hergestellte, nach der Membranseite offene Kohlegrießkammer durch eine ihre zylindrische Wandung verstärkende Kunststoffkappe abgeschlossen ist, die zugleich die die Kohlegrießkammer abdichtenden ringförmigen Einlagen zentrierend festlegt.
Die Verwendung einer Kunststoffkappe an Stelle einer metallischen Abdichtung ergibt den Vorteil, daß . die Kappe verhältnismäßig leicht ausgeführt werden kann und daß — insbesondere wenn zu ihrer Herstellung Kunststoff mit einer natürlichen Elastizität verwendet wird —· sich diese Kappe durch einen bequem lösbaren Reibungsschluß zwischen dem Außenmantel der Kohlegrießkammer und der Abschlußkappe auf dem Außenmantel befestigen, läßt. Dabei empfiehlt es sich, auf dem Außenmantel der Wandung der Kohlegrießkammer achsparallele Stege vorzusehen, die beim Aufschieben der Kunststoffkappe eine leichte Verformung erleiden und dadurch — ungeachtet etwaiger Ungenauigkeiten in der Herstellung — stets einen guten Festsitz der Kappe auf dem Außenmantel der Kohlegfießkammer gewährleisten.
Die Verwendung der Kunststoffkappe als Abdeckung der Kohlegrießkammer hat darüber hinaus noch den weiteren Vorteil, daß selbst bei elastischer Verspannung der Kappe keinerlei unerwünschte Vibrationen auftreten können, die den Frequenzgang des Mikrophons beeinträchtigen. Der niedrige Elastizitätsmodul des Kunststoffes — insbesondere des leicht elastischen Kunststoffes — ergibt praktisch keine Eigenresonanz einer solchen Kunststoffkappe, die störend wirken könnte; außerdem neigt ein kappenartig ausgeführter Kunststoffkörper — wie die Erfahrung lehrt — kaum zu Schwingungen, da diese durch die Materialeigenschaften des Kunststoffes sehr stark gedämpft werden. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
Fig. r einen Längsschnitt durch ein Kapselmikrophon gemäß der Erfindung, bei dem die äußere Schale und die Kohlegrießkammer einstückig aus Kunststoff hergestellt, vorzugsweise gepreßt sind,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Mittelteil vor Festlegung der festen Elektrode.
Die Formgebung der Schale 2 und der mit ihr zusammenhängenden Kohlegrießkammer 1 ist so gewählt, daß sich das Gehäuse in einer einfachen Preßform ohne Schieber pressen läßt.
Die äußere Schale 2 des Gehäuses ist durch eine konische Metallverstärkung 9 versteift, die. gleichzeitig mit ihrem Flansch 11 eine Auflagefläche für die Membran 5 des Mikrophons bildet, während ihr innerer konischer Teil 12 als Kontaktfläche für den der Membran zuzuführenden Strom dient.
Dte Kohlegrießkammer 1 des Mikrophons wird auf ihrer Rückseite durch das Kunststoffgehäuse und die fest in eine zentrale Bohrung 24 des Gehäuses eingepreßte feste Elektrode 4 abgeschlossen, die zusätzlich durch eine pilzförmig ausgebildete Metallkappe 7, die leitend an der Stirnfläche 8 der Elektrode anliegt, festgelegt ist. Die Metallkappe 7, die nach ihrem Einpressen in den Absatz 24' der zentralen Bohrung 24 (vgl. Fig. 2) durch eine nachträgliche Warmverformung, nämlich durch Niederpressen einer überschüssigen rückwärtigen Randzone 26 fest und schwingungsdämpfend mit Kunststoff umbördelt ist (vgl. die einwärts vorspringende ringförmige Nase 27 in Fig. 1), bildet gleichzeitig mit ihrem nach außen gewölbten Teil die Stromzuführung zu der festen Elektrode 4.
Die mit der leitenden Membran 5 fest verbundene bewegliche Elektrode 6 ragt in die zum größten Teil mit Kohlegrieß 3 gefüllte Kohlegrießkammer 1 des Mikrophons so weit hinein, daß sich die beiden Elektroden mit verhältnismäßig geringem Abstand und gleichachsig gegenüberstehen. Die äußere Umgrenzung der Kohlegrießkammer wird durch die zylindrische Wandung 18 gebildet, die verhältnismäßig schwach ausgeführt ist. Auf der Membranseite ist die Kohlegrießkammer durch eine mit einem zentralen Durchbruch 15 versehene Kunststoff kappe 14 abgeschlossen, die mit lösbarem Preßsitz auf an der äußeren Mantelfläche der zylindrischen. Wandung 18 vorgesehene Stege aufgeschoben ist. Für die eigentliche Abdichtung der Kohlegrießkammer 1 ist ein Dichtungsring 16 und ein ringförmiges Blättchen 17, das aus einem leichten Textilgewebe aus Seide od. dgl. bestehen kann, vorgesehen. Auf der Innenseite des durchbrochenen Kappenbodens ist eine ringförmige Ausnehmung eingepreßt, die das vor dem Zusammenbau eingelegte dünne Blättchen 17 so genau zentriert, daß es mit seinem inneren Rand dicht an der Mantelfläche der beweglichen Elektrode 6 anliegt, ohne jedoch die freie Bewegung dieser Elektrode zu beeinträchtigen.
Die Befestigung der Kunststoffkappe 14 durch lösbaren Preßsitz ergibt eine erschütterungsfeste Befestigung, die sehr einfach und überraschenderweise auch sehr betriebssicher ist. Dennoch läßt sich im Bedarfsfalle die Kappe schnell lösen, ohne daß man dabei befürchten muß, die dünne, zylin-
drische Wandung i8 der Kohlegrießkammer ι zu beschädigen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kapselmikrophon, dessen die Kohlegrießkammer enthaltendes Gehäuse aus einem Kunststoffkörper besteht, der vorzugsweise durch in den Kunststoff eingebettete Metalleinlagen versteift ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlegrießkammer (i) der Kunststoffkapsel membranseitig durch eine ihre zylindrische Wandung (i8) verstärkende Kunststoffkappe
    (14) abgeschlossen ist, die zugleich die die Kohlegrießkammer (1) abdichtenden ringförmigen Einlagen (16, 17) zentrierend festlegt.
  2. 2. Kapselmikrophon nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die die Kohlegneßkammer (1) abschließende und ihre in Richtung w auf die Membran (5) zylindrische Wandung (18) versteifende Kunststoffkappe (14) dadurch ihren Festsitz erlangt, daß sie auf achsparallelen Stegen der äußeren Mantelfläche der Kammerwandung (18) aufgeschoben ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 526 808.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 617/35Ϊ8.56 (80Ϊ5Ϊ4/15Α.5«,)
DEK25873A 1952-08-19 1952-08-19 Kapselmikrophon, dessen die Kohlegriesskammer enthaltendes Gehaeuse aus einem Kunststoffkoerper besteht Expired DE970135C (de)

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DE970135C true DE970135C (de) 1958-08-21

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE526808C (de) * 1931-06-10 Siemens & Halske Akt Ges Koernermikrophon mit abgeschlossener Koernerkammer

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE526808C (de) * 1931-06-10 Siemens & Halske Akt Ges Koernermikrophon mit abgeschlossener Koernerkammer

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