AT19861B - Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen.

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AT19861B
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arm
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Max Edler Von Leber
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Max Edler Von Leber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   19861. 



   MAX EDLERVON LEBERINWIEN.. 



  SchutzvorrichtunganStrassenbahnwagen. 



    Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung bezw. Verbesserung der im Patente Nr. 17762 beschriebenen Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen. 



  Bei der gedachten Ausführungsform (Fig. 1, 2) wird der von der gekröpften Welle 1 gestützte Arm der als Winkelhebel ausgebildeten deichselartigen Auslösestange 9 auf der zu diesem Zwecke verlängerten Drehungsachse 25 ausserhalb des von der Kuppelstange (zwischen Motorwagen und Beiwagen) beschriebenen Kreissektors befestigt, so dass ein freies Spiel der genannten Auslösestange in einem vergrösserten Ausmasse stattfinden kann, ohne dass hiebei die in den Geleisekurven stattfindende Bewegung der Kuppelstange irgendwie beeinträchtigt wird. Um die Bewegung der Auslösestange sicher zu gestalten, ist eine Führungsbüchse 24 (Fig. 3) vorgesehen, welche das Spiel der ersteren nur in jenen Grenzen gestattet, die zur anstandslosen Funktion der Schutzvorrichtung nötig er-   
 EMI1.1 
 seitlichen Bewegung der   Auslösestange.   



   Auf der Drehungsachse 25 befindet sich weiters noch ein kurzer Arm 31 (Fig. 2 und 4), welcher die Bewegungen der Auslösestange 9 nach auf-und abwärts mitmacht. Diese Auf- 
 EMI1.2 
 Haken 28 (Fig. 2, 4 und 5) fibertragen, welcher mit seinem Ende beim Heben der Aus-   Kisestange   den Klöppel 29 der Tretglocke erfasst und   gleichfalls hebt,   so dass eine Be-   tì1tigung   der letzteren mittelst des Tretstiftes 14 nicht erfolgen kann. Diese Einrichtung hat den   Zweck, den Motorführor zu erinnern,   dass die Schutzvorrichtung sich nicht in der für die automatische Auslösung derselben vorbereiteten Stellung befindet.

   Der Haken 28 ist drehbar gelagert und mit einem Anschlage 33 versehen, auf welchen er sich beim   Hoben   des   K) öppels stützt und solcherart das Heben   desselben sicher bewirkt. Stösst jedoch dieser sonst frei nach   abwärts hängende Haken auf   ein Hindernis in der Fahrbahn, so kann derselbe nach   rückwärts   schwingend dem Hindernis ausweichen, da hiehei der Anschlag 3. ? nach aufwärts gedreht wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : Bei einer Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen, bei welcher in bekannter Weise mittelst eines Auslösepondels nächst der Stirnseite des Wagens im Momente des Anfahrens an ein Fahrthindernis der Vorderteil des üblichen, die Räder umhüllenden Schutzrahmens zum Herabfallen gebracht wird : 1. die Anordnung, dass der von der gekröpften Welle des Auslösependels gestützte Arm der als Winkelhebel ausgebildeten deichselartigen Stange (9). seitlich-ausserhalb des durch die Kuppelstange beschriebenen Kreissektors sich befindet, so dass diese das vertikale Spiel desselben nicht beeinträchtigen kann ; 2. die Anordnung einer Führungsbüchse (24), welche das Spiel der deichselartigen Stange (9) nach auf-und abwärts begrenzt und eine seitliche Bewegung derselben verhindert ;
    <Desc/Clms Page number 2> 3. die Anordnung eines kurzen Armes (31) auf der Drehungsachse (25) der deichselartigen Stange (9), welcher bei der Höchststellung der Schutzvorrichtung mittels vinas an seinem Ende drehbar gelagerten Hakens (28) den Klöppel der Tretglocke derart festhält, dass eine Betätigung der letzteren nicht erfolgen kann ; 4. die Einrichtung, dass der Haken (28) mit einem Anschlage (33) versehen ist, welcher beim Anheben des Klöppels sich gegen den Arm (31) stützt, dagegen beim Anstossen des Hakens an ein Hindernis ein freies Schwingen desselben nach rückwärts nicht behindert. EMI2.1
AT19861D 1901-12-21 1903-12-15 Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen. AT19861B (de)

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