AT89218B - Verriegelungsvorrichtung für Spitzschienen zentral ungesicherter, von Hand aus gestellter Eisenbahnweichen. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung für Spitzschienen zentral ungesicherter, von Hand aus gestellter Eisenbahnweichen.

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AT89218B
AT89218B AT89218DA AT89218B AT 89218 B AT89218 B AT 89218B AT 89218D A AT89218D A AT 89218DA AT 89218 B AT89218 B AT 89218B
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Roessemann & Kuehnemann Actien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Im Betriebe von zentral ungesielherten, von Hand aus gestellten Weichen hat es sich erwiesen, dass   besonders bei dreiachsigen Wagen   der mittlere Radsatz bei Überfahren der in die Krümmung gestellten Weiche die in die Krümmung führende   Spitzsehiene einzuziehen. also   die Spitze selbst von der Anschlageschiene in Richtung derjenigen gedachten Geraden zu entfernen bestrebt ist, welche den auf der bereits stark   gekrümmten   Schiene rollenden ersten Radsatz mit dem noch auf der geraden Schiene rollenden dritten Radsatz verbindet.

   Diese schädliche Wirkung des mittleren Radsatzes auf die Spitzschiene   macht sieh hauptsächlich geltend, wenn   an dem Berührungspunkte des Rades und der Spitz- 
 EMI1.2 
 Es   kommt   bei einer derartigen Umstellung der Spitzschiene häufig vor, dass sich der dritte Radsatz des Wagens zwischen Spitzschiene und Anschlagschiene einklemmt und die Wagen entgleisen. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Verriegelungsvorriehtung verfolgt den Zweck, diesen Übelstand zu beheben. Die Erfindung besteht darin, dass die Kupplungsstange der Spitzschienen in zwei Teile zerlegt wird, und diese Teile werden in einer einen toten Gang ermöglichenden Weise miteinander verbunden. Bei der Umstellung der Weiche bewegt sich also anfangs nur der eine Teil der Kupplungsstange dieser Teil entriegelt mittels einer   Hiifsvomehtung das   Gesperre der Verriegelungsvorrichtung und gibt den Weg für eine an dem anderen, vorläufig ortsfest gebliebenen Teil der Kupplungsstange ausgebildete Anschlagfläche frei.

   Wenn nun im Verlaufe des weiteren Umstellens der Weiche der tote Gang beendet und auch der andere Teil der Kupplungsstange bewegt wird, so tritt die Anschlagfläche durch das Gesperre, letzteres   schliesst   sich selbsttätig hinter der Anschlagfläche und verhindert die Rückbewegung der   Knppltngsstange   und die Entfernung der Spitzschiene aus der jeweils eingestellten Lage. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Verriegelungsvorrichtung gemäss der Erfindung. In Fig. 1 und 2 ist die Gesamtanordnung in Seitenansicht und Grundriss dargestellt, die Fig. 3 
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 Draufsicht der die beiden Sperrklinken auslösenden Vorrichtung, Fig.   G   ist ein senkrechter Schnitt durch das Gehäuse der Sperrklinken und Fig. 7 ist die Ansicht der Sperrklinken in der Richtung der Bewegung 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Kupplungsstange 3.3a einstweilen nicht.

   Wenn sich der Stangenteil 3 so weit verschoben hat, dass die in der Zeichnung links liegende innere Biegung des Kopfes 4 an den   Zapfen. ? stösst,   hört der tote Gang 
 EMI2.2 
 sehr kräftigen Sperrklinken 13,13. welche den Druck in ihrer ganzen Breite auffangen, wobei sie sich an das an beiden Schwellen fest angebrachte starke Gehäuse 8 stützen. 



   Bei der   Rückstellung der Weiche   ist die Wirkungsweise dieselbe, nur werden die Sperrklinken   13,     1. 3   durch die entgegengesetzte Kante des verbreiterten Teiles 7   a der Zunge 7 geöffnet.   



   Der Teil   der Stinze) (i   mit der Spitzsehiene   2a   mittels eines am Ende der Stange ausgebildeten Gewindebolzens und einer an die Spitzschiene 2a angelenkten Hülse 18 mit Muttergewinde verbunden, wodurch der richtige Anschluss der   Spitzeehiene äusserst   fein eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verriegelungsvorrichtung für Spitzschienen zentral ungesicherter, von Hand aus gestellter Eisenbahnweichen, gekennzeichnet durch zweiteilige Ausbildung der Kupplungsstange der Spitzschienen und durch einen toten Gang zulassende Verbindung der beiden Teile, ferner durch eine Hilfsvorrichtung, die sieh hei Beginn der Stellbewegung mit dem sieh allein bewegenden Kupplungsstangenteil verschiebt, dabei dis Gesperre der Verriegelungsvorrichtung löst und den Weg für eine an dem sich nach beendetem toten Gong bewegenden Teil der Kupplungsstange ausgebilden Anschlagfläche öffnet.
AT89218D 1920-12-07 1920-12-07 Verriegelungsvorrichtung für Spitzschienen zentral ungesicherter, von Hand aus gestellter Eisenbahnweichen. AT89218B (de)

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