AT19700B - Spielautomat. - Google Patents

Spielautomat.

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AT19700B
AT19700B AT19700DA AT19700B AT 19700 B AT19700 B AT 19700B AT 19700D A AT19700D A AT 19700DA AT 19700 B AT19700 B AT 19700B
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Austria
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lever
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Otto Wiederrecht & Cie
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Description


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  Spielautomat. 



   Gegenstand der Erfindung bildet ein Spielautomat, welcher eine gewisse Anzahl von auf einer Mittelachse beweglichen Gegenständen enthält, die in kreisförmige Bewegung versetzt werden können, wenn man ein Geldstück in den Automaten einführt. Ausserdem enthält der Automat eine Spieldose und trägt auf der Deckplatte Reklamen. 



   Eine Ausführungsform eines solchen Automaten in Tischform ist in der Zeichnung 
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 maten, bei welchem die Deckplatte teilweise abgenommen ist, um den inneren Bau sehen zu lassen ; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Auslösevorrichtung im vergrösserten Massstabe ; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 2. Die Fig. 4 und 5 zeigen in Draufsicht und Aufriss die Anordnung des Federtriebwerkes, Fig. 6 stellt einen Einzelteil des Werkes dar und Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2. 



   Um das Verständnis des Triebwerkes zu erleichtern, sind die verschiedenen Stellungen der Teile punktiert dargestellt und mit den römischen Ziffern von   7-1'772 bezeichnet.   Auf einer auf der Tafel befestigten Welle a können sich die Träger   1, 2,   3,4, 5 frei drehen. Jeder von ihnen trägt an einem Ende einen beliebigen Gegenstand, wie ein Pferd, ein Veloziped, ein Automobil, eine Lokomotive u. dgl. und besitzt am anderen Ende ein Gegengewicht, welches bestimmt ist, den betreffenden Gegenstand an der Welle im Gleichgewicht zu erhalten. Unter diesen Gegenständen befindet sich ein Hebel   6,   welcher durch Zwischenschaltung einer Spiralfeder 8 (Fig. 5) mit einem Kegelrad 7 zusammenhängt, wobei das eine Ende der Spiralfeder 8 an dem Hebel 6 und das andere an dem Rade 7 befestigt ist.

   In das Kegelrad 7 greift ein zweites Kegelrad 9 ein. 



   Dieses ist auf einer Weile b befestigt, welche an ihrem ausserhalb der Tafel gelegenen Ende ein kleines Rad 10 trägt, das zur Betätigung der Vorrichtung dient. Eine Scheibe   e,   welche auf der Achse b aufgekeilt ist, ist durch Zwischenschaltung einer Transmission d mit dem Federhausmotor einer Spieldose e verbunden. Das eine Ende des Hebels 6 trägt einen mit Ansatz 39 versehenen Finger/ (Fig. 2,3 und 7), welcher unter dem   Einfluss   einer Feder   34   (Fig. 2) und mit Hilfe einer einem Stift 35 entsprechenden Einkerbung abwechselnd eine senkrechte oder wagerechte Stellung einnehmen kann, je nachdem er gegen einen festen Anschlag 26 stösst oder die Tragstangen der beweglichen Gegenstände gegen ihn drücken. Die Welle b wird in den Lagern g gehalten und trägt ein Zahnrad i, in dessen Zähne eine Sperrklinke k eingreift.

   An dem ungezahnten Teil   1   (Fig. 3) des Rades i ist eine Nase m angebracht, welche in der Ruhelage in einer Einkerbung eines Hebels n liegt, der bei o (Fig. 2) drehbar gelagert ist und durch ein Gegengewicht 22 im Gleichgewicht gehalten wird. Er wird in wagerechter Lage dadurch gehalten, dass sein äusseres Ende gegen die geneigte Fläche 23 eines Anschlages 24 (Fig. 3) stösst. Der Welle b parallel liegt eine zweite Welle p, welche ein Malteserkreuz q mit fünf Armen trägt und ausserdem ein Segment r, welches dazu bestimmt ist, auf einen Hebel s zu wirken. Dieser ist bei   28   drehbar gelagert und dient dazu, die beweglichen Gegenstände an ihrer   Ablaufstelle   an-   zuhalten.

   Das Malteserkreuz q   kann durch den Zapfen   11   eines Teiles t, der an der Welle b befestigt ist, dadurch gedreht werden, dass der Zapfen u zwischen die Arme des Malteser-   kreuzes q   eindringt. Ein Stift   1',   welcher auf einen Hebel to wirkt, beherrscht die Aus-   lösungsvorrichtung   der Spieldose s. Ein Stück   x,   welches auf der Achse   p   fest, gekeilt ist, 

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 trägt. einen Arm y, der bei jeder Umdrehung jener Achse gegen das Ende z eines Hebels 11 stösst, welcher bei 12 drehbar gelagert ist. Auf das andere Ende des Hebels lehnt sich der Hebel   11,   welcher in der Gabel   19   endigt und dort mit    einem'Hohlgefäss 14 vor-   sehen ist. 



   Diese aus Eisen bestehende Gabel   19   greift in die Ausschnitte einer Platte 15 (Fig. 6) ein, welche bei 16 gehalten wird. Über dem Hohlgefäss 14 liegt das Ende einer geneigten Rinne 17, auf welcher das Geldstück   18,   welches durch eine Öffnung 19 der Deckplatte des Tisches eingeführt wird, läuft. Ein Magnet 20 (Fig. 1) ist auf der Tafel befestigt in solcher Weise, dass die beiden Arme der Gabel 13 sich gegen die Pole des Magneten legen können. Eine Öffnung 21 (Fig. 2), die in dem Tisch angebracht ist, ermöglicht es, das Geldstück in einen unter dem Tische angebrachten Kasten fallen zu lassen. 



   Die Vorrichtung dieses Automatentisches wirkt in folgender Weise : Hat man durch die Öffnung 1. 9 das betreffende Geldstück eingeführt, so fällt dieses in die Rinne 17 und bewirkt, wenn es in die Stellung I, welche in den Fig. 3 bis 6 angegeben ist, gelangt ist, durch sein eigenes Gewicht, dass die Platte 15 ausschwingt (so dass diese die punktierte angedeutete Stellung   11   annimmt). Da nun der Durchgang frei ist, so gleitet das Geldstück weiter und fällt in das   Hohlgefäss 14   (siehe Stellung   111   der Fig. 3). Bisher hat das Gegengewicht 22 den Hebel n in seiner gewöhnlichen Lage gehalten, d.   h.   wagerecht.

   Fällt nun das Geldstück in das   Hohlgefäss 14, so   wird das Gleichgewicht, welches durch das Gegengewicht 22 aufrecht erhalten wurde, gestört und der Hebel   n   zum Ausschwingen gebracht, so dass die   Gabel 13   auf den Magneten 20 fällt, an dessen Polen sie festgehalten   wird. (Stellung IV der Fig. 3. ) Nun setzt das Geldstück seinen Weg durch die Öffnung 21   des Tisches fort und fällt in den für seine Aufnahme bestimmten Kasten. Hat der Hebel n die Stellung   IV   angenommen, so ist damit die Nase m, welche bisher in der Einkerbung jenes Hebels festgehalten wurde, frei geworden. Man kann also nun das Rad 10 ebenso wie die Welle b von rechts nach links drehen.

   Hiedurch wird gleichzeitig die kreisförmige Bewegung des Hebels 6 durch die Zwischenschaltung der   Räder 9   und 7 und der Feder 8, (Fig. 5) hervorgerufen. Hat dieser Hebel 6 ungefähr eine Umdrehung ausgeführt und befindet er sich in der Stellung   V   der Fig. 2, so stösst 39 gegen den Widerstand 26, infolgedessen der   Finger f eine   nahezu senkrechte Stellung einnimmt. (Stellung VI der Fig. 3.) Setzt nun der Hebel wieder seine Bewegung fort, so geht er, indem er seine zweite Runde macht, an den kürzeren Enden der Halter 1, 2, 3, 4,5 vorbei. Unterdessen bewirkt der Zapfen u des Stückes t die Umdrehung des   Segmentes,.   (Fig. 7) dadurch, dass er auf das Malteserkreuz wirkt.

   Infolgedessen schlägt der Hebel s aus, so dass er nunmehr eine nahezu senkrechte Stellung einnimmt (Stellung Vll in der Fig. 7). Die Träger der beweglichen
Gegenstände 1-5, welche fortwährend durch den Finger f des Hebels 6 weiter gestossen werden, werden beim Anstossen an den Hebel   8   dort festgehalten werden. Die Welle b bewirkt, wenn sie sich nun weiter dreht, das Aufziehen des Federmotors 8, welcher dazu bestimmt ist, den beweglichen Gegenständen einen Stoss zu versetzen. 



   Während dieser verschiedenen Bewegungen hat der Stift y, welcher an der Welle p befestigt ist, das Ende z des Hebels 11 berührt und diesen zum Ausschlagen gebracht, in- folge wovon der Hebel n, welcher bisher von dem Magneten 20 gehalten wurde, in seine
Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Ist der Federmotor 8 mit etwa einer Viertelumdrehung aufgezogen, so erreicht das Ende 31 des Segmentes r die Nase 32 des Hebels s, worauf die Auslösung durch den plötzlichen Fall dieses Hebels erfolgt, welcher nun die Träger der beweglichen   Gegenstände 1-.'5   nicht mehr festhält. Diese werden durch den Finger f unter Wirkung des Federmotors 8 fortgestossen und setzen sich auf ihrer Mittelachse 8 in
Umdrehung.

   Bei ihrer Bewegung berühren diese Träger den   Finger f von   hinten und führen ihn in seine   Ausgangsstellung F zurück,   so dass sich die beweglichen Gegenstände nunmehr frei unter der Wirkung des ihnen erteilten Stosses drehen können bis zu dem Augenblick, wo sie mehr oder weniger von einem auf der Tafel angegebenen Zielpunkt entfernt, stillhalten. 



   Gleichzeitig mit der Auslösung der beweglichen Gegenstände hat der Stift v den
Hebel 10 berührt, der bei 33 ausschwingt und alsbald die Auslösung des Musikspielwerkes e mit Hilfe einer beliebigen Vorrichtung bewirkt. Das Aufziehen des Federhauses der Spiel- dose geschieht mit Hilfe der Scheibe c von der Welle b aus und durch Vermittlung der
Transmission d zu der Zeit, während welcher der Spielende das Handrad 10 der Welle b dreht. Führt man ein neues Geldstück in die Öffnung 19 ein, so kann die gleiche Art der 
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 die eigentliche Tafel bildet. Auf dieser Deckplatte sind Reklamen angebracht ausser an dem in der Mitte gelegenen Teil, welcher durchsichtig gehalten ist und die beweglichen 

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 Gegenstände, welche das Spiel bilden, sehen lässt.

   Die   Grössenverhältnisse   und Form einer solchen Spieltafel ebenso wie die Art und Anzahl der beweglichen Gegenstände, die Art und Anzahl der Reklamen, die Stoffe, welche für die Herstellung und Verzierung des Automaten benutzt werden, können wechseln. Die Spieldose kann von beliebiger Art und Grösse sein und mit einer Feststellvorrichtung versehen sein, welche ihre willkürliche Ausschaltung gestattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Spielautomat, gekennzeichnet durch eine Welle (b), an welcher ein Handrad (10) befestigt ist und auf der ein Zahngetriebe (i) mit Nase (m) und Zapfen (n) aufgekeilt ist, während das jenem Handrade (10) entgegengesetzte Ende der Welle (b) in einem Kegelrade (9) endigt, welches in ein auf einer zweiten Welle (a) sitzendes Kegelrad (7) eingreift, wobei eine an diesem Kegelrad befestigte Feder (8) die Verbindung mit einem mit einem Finger (f) versehenen Hebel (6) herstellt, an dem eine weitere Feder (34) mit einem Stift (35) angebracht ist, während ein Ansatz (39) jenes Fingers (f) gegen eine Hemmung (26) stossen kann und wobei der Zapfen (u) des Zahngetriebes (i) in eine Malteserkreuzform besitzende Scheibe (q) einzugreifen vermag,
    welche auf einer mit einem Aufsatz (y) versehenen Welle (p) sitzt, auf der ferner ein einen Hebel (n) betätigendes Segment (r) aufgekeilt ist, während ein an einem Ende mit einer durch einen Magneten (20) heeinflussbarer Eisengabel (13) versehener Hebe ! mit Sperrklinke (k) durch einen durch Ansatz (y) zum Ausschwingen gebrachten Hebel (11) gehalten wird.
AT19700D 1904-01-04 1904-01-04 Spielautomat. AT19700B (de)

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