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Österreichische
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PAUL KUBICA IN WIEN.
Handgerät zum Klopfen und Reinigen von Teppichen u. dgl.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein zum Klopfen und Reinigen von Teppichen oder dgl. dienendes Handgerät, welches aus einem über den zu behandelnden Teppich zu schiebenden, mit einer Saugleitung verbundenen und Klopfer enthaltenden
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betätigt.
Die Erfindung besteht weiters in einer besonderen Konstruktion der Unterlage für den
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des Staubfilters und Sammlers.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung in Fig. 1 im Schnitt nach A-A der Fig. 2, in Fig. 2 im Schnitt nach B-B der Fig. 1, während Fig. 3 den Staubfilter und Staubsammler darstellt ; Fig. 4 zeigt eine Einzelheit desselben.
Das Gehäuse 1 ist durch eine Zwischenwand ; 2 in zwei Räume 3, 4 geteilt, von denen der erstere 3 vollständig geschlossen ist. In demselben ist ein Druckluftmotor 5 angeordnet, dem durch die Leitung 18 Druckluft zugeführt wird : in dieser Leitung ist ein ReguHerhahn 'angeordnet, um den Gang des Motors regulierell zu können. An dessen durchgehender Kolbenstange 6 sind beiderseits Hebel 7 angelenkt, die auf Achsen 8 sitzen, welche durch die Zwischenwand 2 in den unten offenen Raum 4 reichen und dasolbst Klopfer 9 tragen.
Die Kolbenstange 6 trägt weiters einen Mitnehmer 10, der bei dor Hin und Horbowogung dor Kolbenstange C einen Ankerhebel 11 derart betätigt, dass ein an demselben angelenkter Schieber 12 gesteuert wird ; ein verschiebbares Gewicht 13
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Tourenzahl der Klopfer 9 J zu regulieren. An einer Längswand des Gehäuses 1 ist eine Bürstenwalze 14 angeordnet, welche zweckmässig durch Federn 15 auf den Teppich 16 gedrückt wird. Derselbe ist auf einem flachen geschlossenen Kasten 16, dessen Oberseite mit einem Netze 17 überspannt ist, ausgebreitet. Von dem die Klopfer enthaltenden Raume 4 sowie von dem Kasten 16 führen Al) saugrohre 19 bezw. 20 zu dem Exhaustor, dem ein Staubfilter vorgeschaltet ist.
Dieser Staubfilter besteht aus einem geschlossenen Blechgehäuse 21, welches an der oberen Stirnwand ein Rohrknie 22 fUr die ZufUlhrung der staubgeschwängerten Luft und an der Wandung einen Rohrstutzen 23 zur Abführung der gereinigten Luft besitzt. In dem Gehäuse 21 sind zwei Filtersäcke 29, 30 angeordnet, welche mit einem Schüttelt- organ 24 (Fig. 4) verspannt sind. Dieses Schüttelorgan 24 wird von einem auf der Welle 25 desselben sitzenden Windflügel 26 oder auch Im Bedarfsfalle mittels der Kurbel 27 von der Hand betätigt.
Der innere Filtersack 29 ist mit einem den Boden des Gehäuses 21 durchsetzenden Zylinderstutzen 28 verbunden, an dessen unterem hervorragenden Ende ein Sammelbehälter bezw. Sack 31 angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Wird der Motor in Gang gesetzt, so geht die Kolbenstange hin und her, wobei die Klopfer in Tätigkeit gesetzt werden. Die
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geschoben, so dreht sich die Walze 14, wobei die Borsten derselben die anhaftenden, das heisst nicht absaugbaren Verunreinigungen, wie Fasern, Haare u. dgl. entfernt. Die während des Klopfen in dem Gehäuse 1 und in dem Kasten 16 befindliche, mit Staub geschwängerte Luft wird durch die Rohre 19, 20, welche vereinigt zum Staubfilter führen, abgesaugt, gelangt durch das Knie 22 in das Filtergehäuse und stösst hiebei auf den Windnügel 26, wodurch derselbe in Drehung versetzt und die Luft verteilt- wird.
Auf ihrem weiteren Wege wird die Luft gezwungen, durch den Filtersack 29 zu dringen, wobei der Staub an demselben haften bleibt. Der etwa hierauf noch in der Luft enthaltene feinere Staub wird durch den zweiten Filtersack 30 zurückgehalten, welchen sie passieren muss, um endlich vollständig staubfrei durch den Abzugsstutzen 23 und die daran geschlossene Leitung in den Exhaustor zu gelangen. Der an den Filtersäcke 29,30 anhaftende Staub wird durch den Windflügel 26 in Bewegung erhalten und durch die Schüttelvorrichtung von den Filtern abgeschüttelt, wodurch ein Verstopfen der Säcke verhindert wird.
Der von dem inneren Filtersack 29 abfallende Staub fällt in den Sammelsack 31 und der vom Filtersack 30 abfallende, dessen Menge übrigens sehr gering ist, auf den Boden des Gehäuses, von welchem er beim zeitweisen Reinigen der Filtervorrichtung weggeschafft wird. Sollte aus irgendeinem Grunde die Schüttelvorrichtung versagen, so kann dieselbe durch die Kurbel 27 in Tätigkeit gesetzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Handgerät zum Klopfen und Reinigen von Teppichen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das über den Teppich oder dgl. zu schiebende, mit einer Handhabe versehene Gehäuse durch eine Wand in zwei Abteilungen geteilt ist, von denen die eine, allseits geschlossene mit einer Druckluftleitung verbunden ist und einen durch die Druckluft derselben zu betätigenden Motor enthält, während die andere unten offene, mit einer Saugleitung verbunden ist und Klopfer aufweist, die durch den Druckluftmotor direkt betätigt werden und hiebei auf den Teppich oder dgl. schlagen.