DE607409C - Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhmacher - Google Patents

Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhmacher

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DE607409C
DE607409C DER86937D DER0086937D DE607409C DE 607409 C DE607409 C DE 607409C DE R86937 D DER86937 D DE R86937D DE R0086937 D DER0086937 D DE R0086937D DE 607409 C DE607409 C DE 607409C
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DE
Germany
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filter
filter bag
box
milling
cleaning machine
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Expired
Application number
DER86937D
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English (en)
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GUST RAFFLENBEUL GmbH
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GUST RAFFLENBEUL GmbH
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Priority to DER86937D priority Critical patent/DE607409C/de
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Publication of DE607409C publication Critical patent/DE607409C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/08Machines or tools for scouring, abrading, or finishing, with or without dust-separating

Landscapes

  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Fräs- und Ausputzmaschine für Schuhmacher Die Erfindung bezieht sich auf eine Fräs-und Ausputzmaschine für Schuhmacher mit einem Staubluftabsauger, dessen Saugseite an eine hinter den spanabhebenden Werkzeugen angeordnete Staubfanghaube angeschlossen ist und dessen Druckseite in einen Kasten mündet, der mit einer durch ein Filter abgedeckten Öffnung versehen ist.
  • Uni ein möglichst langes Offenhalten des Filters zu erzielen, ist schon vorgeschlagen «,orden, eine selbsttätige Reinigung des Filtersackes dadurch zu gewinnen, daß der in den Filter einströmende Luftstrom von innen und unten her gegen den Boden des Filtersackes gerichtet wird, derart, daß der Sack durch den Luftstrom selbst gestreckt lind in eine dauernde Rüttelbewegung versetzt wird, während er bei stillstehendem Absatiger in Sich zusainniensinkt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Rüttelbewegung während des Betriebes schnell nachläßt, weil das Gewicht des Sackes durch den sich ansetzenden Staub stark zunimmt, und daß aus demselben Grunde schon nach kurzer Zeit der Luftstrom nicht mehr imstande ist, den Sack in seiner ordnungsmäßigen gestreckten Lage zu halten.
  • Gemäß der Erfindung sind diese Mängel dadurch vermieden, daß der Druckstutzen des Absaugers von außen her gegen den Boden des mit seiner Öffnung an die Kastenöffnung angeschlossenen und in den Kasten hineinragenden Filtersackes gerichtet ist, der durch eine Feder gestreckt gehalten wird. Zweckmäßig kann die Feder auf eine an sich bekannte, am Boden des vorzugsweise harmonikabalgartig ausgebildetenFiltersackes angreifende, längs verschiebbar gelagerte und aus dem Kasten herausragende Rüttelstange gestreift sein. Dadurch wird eine dauernde und stets gleiche Rüttelbewegung und Reinigung während des Betriebes erzielt, die noch ab und zu durch eine ,gründliche Reini-gung mit Hilfe der Rüttelstange unterstützt _werden kann. Die gleichmäßige selbsttätige Reinigung bewirkt ein langes Offenhalten des Filters, was durch die an sich bekannte harinoniltabalgartige Ausführung des Filters noch weiterhin begünstigt wird. Außer einer Vergrößerung der wirksamen Filtertuchoberfläche wird durch die liarmonikabalgartige Ausführung des Filtersackes in Verbindung init der lediglich den Boden berührenden, den Sack gestreckt haltenden Feder ein gutes und schonendes Zusammenfalten des Filtersackes bei der Betätigung der Rüttelstange gewährleistet.
  • Damit der Schuhmacher leicht erkennen kann, ob das Filter reinigungsbedürftig ist, kann das Filter noch mit einer die jeweilige Länge, mit der der Filtersack in den Kasten hineinragt, anzeigenden Vorrichtung versehen sein. Diese Vorrichtung besteht zweckmäßig aus einer am Boden des Filtersackes befestigten Schnur, deren aus dem Filtersack herausragendes Ende über eine Seilrolle nach abwärts geführt und durch ein kleines Gewicht belastet ist, das seinerseits mit einem schwenkbaren Zeiger gekuppelt ist. Bei Vollsetzen des Filters wird nämlich das Filter mehr als sonst zusammengedrückt, so daß das an der Schnur angreifende Gewicht tiefer nach unten sinkt und dadurch einen großen Ausschlag des gegebenenfalls noch auf einer Skala spielenden Zeigers verursacht. Auf diese Weise wird der Schuhmacher stets darauf aufmerksam gemacht, daß das Filter reinigungsbedürftig ist.
  • Damit ist erstmalig ein Tuchfilter für Lederausputzmaschinen geschaffen worden, das den praktischen Erfordernissen in hinreichendem Maße genügt, indem es eine nur geringe und außerdem sehr bequeme Wartung erfordert.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i eine Ausputzmaschine in Vorderansicht, Fig.2 im senkrechten Schnitt nach der Linie II-II, Fig. 3 in Draufsicht.
  • 5 und 6 sind die beiden Ständer der Maschine, die in Lagern 7 eine über beide Ständer hinausragende Welle 8 mit scheibenförmigen Werkzeugen io tragen. Der Antrieb der Arbeitswelle 8 erfolgt durch einen Riementrieb i i, iß von einem im unteren Teil der Maschine zwischen den Ständern angeordneten, nicht mit dargestellten Motor aus. Hinter den Werkzeugen sind Blechwände 13, 14 angeordnet, die hinter den außerhalb der Ständer auf den freien Wellenenden befindlichen und nur glättend wirkenden Werkzeugen als einfache Schutzwände 13 ausgebildet sind, die im unteren Teile i3' eine Mulde bilden. Dagegen ist die Blechwand 14 hinter den zwischen den beiden Ständern befindlichen, spanabnehmenden Werkzeugscheiben io mit rechteckigen Ausschnitten 15 versehen. Diese münden in eine hinter der Blechwand 14. angeordnete, im Querschnitt halbrunde Staubfanghaube 16, in die die Werkzeuge io teilweise hineinragen. Die Staubfanghaube 16 ist durch einen Kanal 17 an die Saugseite eines im Ständer 6 eingebauten Staubluftabsaugers 18 angeschlossen, der über einen ausrückbaren Riemenantrieb 40, 41, 42 von der Arbeitswelle 8 aus angetrieben wird. Ober dem mittleren Teil der Arbeitswelle befindet sich noch ein Bimskreisel2o, hinter dem ebenfalls eine Staubfanghaube 22 angeordnet ist, die durch einen Stutzen an die hinter den Werkzeugen io befindliche Staubfanghaube 16 angeschlossen ist.
  • Die Staubfanghaube 16 liegt in einem den ganzen freien Raum zwischen den Kopfteilen der beiden Maschinenständer 5, 6 ausfüllenden Kasten 23, der als Filterkasten zum Reinigen der vom Absauger i8 geförderten staubbeladenen Luft dient und in den der Druckstutzen 33 des Absaugers mündet. Der Kasten geht unter dien Werkzeugen io in eine zum Auffangen der anfallenden gröberen Werkstoffteilchen dienende Mulde 24 über, die gegen das Innere des Kastens 23 durch eine schräg nach vorn ansteigende Blechwand 43 in Verein mit der Kastenv orderwand 14 abgeschlossen ist. Auf der Decke des Kastens 23 ist noch eine über die ganze Länge der Maschine sich erstreckende und als Ablagetisch dienende Holzplatte 25 angeordnet. Der Boden des Kastens 23 wird von einer nach vorn herausziehbaren Schublade 28 gebildet. Die Rückwand des Kastens und ebenso die auf der Absaugerseite liegende Seitenwand sind völlig geschlossen. Dagegen ist die andere Seitenwand des Kastens im oberen Teile mit einer kreisrunden Öffnung 4.-I- versehen, an deren Rande ein mit seinem Rande in einen Ring 45 eingespannter und in den Kasten hineinragender Filtersack 46 befestigt .ist, der sich nahezu über die ganze Länge des Kastens a3 parallel zur Arbeitswelle 8 erstreckt. Der Filtersack ist nach Art eines Harmonikabalges ausgebildet, indem seine Wandung zickzackförmig gewellt ist. Die Erhaltung der Zickzackform wird durch in den Scheiteln der Wellenlinie angeordnete Drahtringe 47 gesichert.
  • An dem versteiften Boden 46' des Filtersackes ist eine Stange 48 befestigt, die an ihrem aus dem Filtersack herausragenden freien Ende einen Handgriff 49 trägt und in einem Quersteg 5o des Ringes 45 längs verschiebbar gelagert ist. Über diese Stange ist eine Feder 51 gestreift, die sich mit ihrem einen Ende am Quersteg 5o und mit ihrem anderen Ende am Boden :I6' des Filtersackes abstützt. Die Feder ist bestrebt, den Filtersack 46 in'seiner gestreckten Lage zu halten.
  • Am Boden des Filtersackes ist weiterhin eine Schnur 52 befestigt, die bei ihrem Austritt aus dem Sack über eine kleine Seilrolle 53 senkrecht nach abwärts geführt ist. An das Ende der Schnur ist ein Gewicht gehängt in Form einer in Böckchen 54 des Maschinenständers 5 senkrecht verschiebbaren Stange 55. Die Stange hat einen gegen den Ständer gerichteten Querstift 56, mit dem sie am Arm 57 eines am Ständer 5 gelagerten doppelarmigen Hebels angreift, dessen anderer Arm 58 als Zeiger ausgebildet ist und gegebenenfalls auf einer Skala spielen kann. Der Zeigerarm 58 des Hebels ist etwas schwerer als der Verstellarm 57, um mit Sicherheit ein dauerndes Anliegen des letzteren am Querstift des Gewichtes 55- zu gewährleisten.
  • Die bei der Benutzung -der spanabnehmenden Werkzeuge io anfallenden Werkstoffteilchen «-erden je nach ihrer Größe entweder von der Mulde ad. aufgefangen oder durch die Schlitze 15 vom Entlüfter 18 abgesaugt. Die angesaugte, staubbeladene Luft wird durch den Stutzen 33 in den Filterkasten 293 gedrückt und tritt dann nach Durchströmen der Wandung des Filtersackes 4.6, wobei die in der Luft enthaltenen Staubteilchen zurückgehalten werden, durch die Kastenöffnung 44 gereinigt ins Freie. Dabei bewirkt der auf den Boden 4.6' des Filtersackes auftreffende Druckstrom des Absaugers ein gewisses Zusammendrücken des Filtersackes, dein die Feder S i entgegenwirkt. Da der L.ttftstroin nicht immer mit gleicher Kraft auf den Boden auftrifft, so findet schon während des Betriebes ein dauerndes, wenn auch nicht sehr starkes Rütteln des Filters .46 statt. Hierdurch wird erreicht, daß der nur lose an der Außenwand des Filters haftende gröbere Staub abfällt und sich unten in der Schublade.28 sammelt.
  • Beim Stillsetzen der Maschine oder Abstellen des Entlüfters streckt die Feder 5i den Filtersack plötzlich wieder in seine Endlüge. Durch den hierbei auftretenden Ruck wird von dem an der Filterwand haftenden Staub weiterhin ein Teil abgeschüttelt. Das Filter bleibt. mithin selbsttätig schon sehr lange offen. Soll das Filter völlig gereinigt «-erden, so wird bei abgestelltem Absauger die am Boden des Filters befestigte Stange -8 mehrere Male weit nach außen gezogen und dann losgelassen und. so der an der Filterwand haftende feine Staub auch abge, schüttelt.
  • Ist das Filter längere Zeit nicht gereinigt, so wird dein Durchgang der Luft durch das 1# iltertuch ein erhöhter Widerstand entgegengesetzt find damit der Druck des Luftstromes auf den Boden des Sackes verstärkt, so daß dieser «-eiter als bei offenem Filter zusammengedrückt wird. Dadurch sinkt das an der Schnur 5- hängende Gewicht 55 tiefer nach unten und schwenkt den Zeigerarm 58 des Hebels weit nach oben, wodurch das Reinigungsbedürfnis des Filters angezeigt wird.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte das balgartige Filter in entsprechender Weise auch in einem an sich bekannten, außerhalb der Maschinenständer befindlichen Kasten angeordnet sein, in den der Druckstutzen des Staubabsaugers mündet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fräs- und Ausputzmaschine für Schuhmacher mit einem Staubluftabsauger, dessen Saugseite an eine hinter den Werkzeugen liegende Staubfanghaube angeschlossen ist und dessen Druckseite in einen zwischen den Kopfteilen der Maschinenständer sich erstreckenden und mit einer durch ein Filter abgedeckten Öffnung versehenen Kasten mündet, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstutzen (293) des Staubluftabsaugers (i8) von außen gegen den Boden (46') eines mit seiner Öffnung an die Kastenöffnung (.44) angeschlossenen und in den Kästen (23) hineinragenden Filtersackes (46) gerichtet ist, der durch eine Feder (5i) gestreckt gehalten wird. z. Fräs- und Ausputzmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer die jeweilige Länge, mit der der Filtersack (d.6) in den Kasten (a3) hineinragt, anzeigenden Vorrichtung. 3. Fräs- und Ausputzmaschine nach . Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung aus einer am Boden (46') des Filtersackes (d.6) befestigten Schnur (5z) besteht, deren aus dem Filtersack herausragendes Ende über eine Rolle (53) nach abwärts geführt und mit einem Gewicht (55) verbunden ist, das seinerseits mit einem schwenkbaren Zeiger (58) gekuppelt ist.
DER86937D 1933-01-15 1933-01-15 Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhmacher Expired DE607409C (de)

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DER86937D Expired DE607409C (de) 1933-01-15 1933-01-15 Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhmacher

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DE (1) DE607409C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5343370A (en) * 1990-10-23 1994-08-30 Koito Manufacturing Co., Ltd. Motor vehicle headlamp

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5343370A (en) * 1990-10-23 1994-08-30 Koito Manufacturing Co., Ltd. Motor vehicle headlamp

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