AT19070B - Einrichtung zur Herstellung einer Abhängigkeit zwischen Telephon und Mastsignalen bei Zugmeldeposten. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung einer Abhängigkeit zwischen Telephon und Mastsignalen bei Zugmeldeposten.

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AT19070B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   
 EMI1.1 
 



   STEFAN VON GÖTZ    &    SÖHNE   ix   WIEN. 



  Einrichtung zur Herstellung einer Abhängigkeit zwischen Telephon und Mastsignalen bei
Zugmeideposten. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zur Herstellung einer Abhängigkeit zwischen Telephon und Mastsignalen bei Zugmeldeposten, wodurch eine Erhöhlung der Verkehrssicherheit bei Eisenbahnen erreicht wird. indem   der Meldewächter   gezwungen ist, den Signalarm des Semaphors nach Passieren eines Zuges   in die #Halt"-   Stellung zu bringen und il, n auch in dieser Stellung so lange als nötig zu belassen, da er nur in diesem Falle das Telephon zum Fernsprechen   benützen   kann, wogegen ein   Telephonieren   bei   bestehender #Frei"-Stellung   des Signalarmes ausgeschlossen ist.

   Die Anrufsignalleitung wird durch diese Anordnung nicht berührt, so dass   Meldeposten   und Stationen einander trotz der zeitweisen   Ausschaltung des Telephons durch Anrufsignale   verständigen können.   Diese Abhängigkeit wird   dadurch erreicht. dass in die Telephonleitung der Eisenbahn ein Kontaktschloss eingeschaltet wird. bei weichem mittels eines Schlüssels das Aufheben oder Schliessen des Kontaktes, mithin die   Unmöglichkeit oder Möglichkeit   des   Fernsprl1chens bewirlÜ   wird.

   Der Schlüssel kann infolge der Lage des   Schlüsselloches   
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 werden und passt. gleichzeitig zu einem Schlosse bekannter Konstruktion am   Mastsignale,   das ein   Abzieben des Schlüssels nur bei #Halt"-Stellung   des Signalarmes ermöglicht. 



   Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 die   scat'maische   Darstellung einer mit Zugmeldeposten ausgerüsteten Strecke. Der Zug Z1 verlässt die Station A, durch-   führt den ersten Blockaltschnitt   und   kommt   nach Passieren des   Zllgmeldepostens   P in den zweiten Blockabschnitt. Der Meldewächter bei P hat den dieser Fahrtrichtung entsprechenden   Signalarm   vorher in   di   Frei''-St llung gebracht,   um ihn nach vollständigem Passieren des   Zuges in die #Halt"-Stellung zu bringen und ihn   solange in derselben zu belassen, bis der Zug Z1 in der Station B eingetroffen, daher die Einfahrt des Zuges   Z2   in die erste   Blockstrecke     A-P   erlaubt ist.

   Bei der derzeitigen Einrichtung der Zugmeldeposten ist es möglich, dass   der Signalarm in der #Frei"-Stellung belassen   oder vorzeitig in dieselbe gebracht wird, so dass der Zug Z2 in die zweite   Blockstrecke   P-B einfahren kann, bevor   Zug-/1 in B   eingetroffen ist. Nach Herstellung der   Abhängigkeit zwischen Telephon und   Mastsignal ist der   Meldewächter   gezwungen, don Signalarm in die"HaIt"-Stellung zu bringen, weil er sonst die   Ruckmeldung   an die Station A nicht telephonisch abgeben kann : diese lässt aber den Zug Z2 vor Erhalt der telephonischen   Rückmeldung nicht abgehen,   so dass Zug    beim Durchfahren   des ersten   Blockabschnittes   gedeckt bleibt.

   Ebenso wird er in der zweiten   Blockstrecke gedockt,   denn der   Meldewächter   muss den Signalarm nach 
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 konstatieren.   Dieselben Verhältnisse ergeben sich bei Anordnung   von zwei oder mehreren Zugmeldoposten zwischen zwei Stationen. 



   Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der Schaltung des Kontaktschlosses in die   Tolephonleitung.   Das Kontaktschloss ist mit dem Sperriegel R durch die Kontaktfeder T und die Leitung 1 mit einem Zwischenpunkt der Batterie D und durch die Kontaktfeder C 

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 Signaltaster S ist in der Leitung 12 zwischen Mikrophon G und dem einen Batteriepol eingeschaltet ; vom anderen Batteriepol führt eine Leitung zur   primären Wicklang t   der Induktionsspule J und dem Mikrophon, während die sekundäre Wicklung il einerseits durch das   Hörtelephon J und   den Kontakt   K   mit der Erdleitung L, andererseits mit der Fernleitung 13 verbunden ist. 
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 der Linie x-y (Fig. 3) geschnittenem Kasten.

   Im Kasten k ist der Sperriegel R des Kontaktschlosses mit seinen   Führungsschlitzen r   und rl zwischen den im Kastenboden befestigten Grenzschrauben   b   und in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Dieser Sperriegel hat zwei Ausschnitte c, cl, in welche die Kontaktfeder T je nach Stellung des Riegels eingreifen kann. Bei der in Fig. 3 gezeichneten Stellung greift die Feder T in den Ausschnitt c des Sperriegels und letzterer liegt mit seiner Kante d an dem abgerundeten Vorsprung e der zweiten Kontaktfeder C an, wodurch der Kontakt geschlossen ist.

   Wird ein passender Schlüssel mit seinem Rohre auf den im Kastenboden befestigten Stift y gesteckt und mit seinem Barte aus der strichpunktierten Lage in der Richtung des Uhrzeigers gedreht, so verschiebt er den Sperriegel, indem er auf die Seite   9   seines quadratischen Ausschnittes drückt, so weit in der durch den Pfeil bezeichneten Richtung, als es die Führungsschlitze und Grenzschrauben gestatten, wobei die Feder T aus dem Riegelausschnitte e heraustritt und in den Ausschnitt cl einschnappt. Hiedurch wird der Kontakt bei c aufgehoben und es kann infolge der Lage des im Kastendeckel befindlichen Schlüsselloches h der Schlüssel nur bei dieser Stellung des Sperriegels angesteckt und abgezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Herstellung einer Abhängigkeit zwischen Telephon und Mastsignalen bei Zugmeideposten, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines Kontaktschlosses in die Telephonleitung, das mittels des dazu passenden, zur Sperrung des Semaphorarmes dienenden Schlüssels nur bei"Halt"-Stellung dieses Signalarmes das Schliessen der Teiephonieitung und daher das Fernsprechen ermöglicht, und zwar dadurch, dass ein Schloss bekannter Konstruktion am Semaphor das Abziehen des Schlüssels nur bei dieser Signalstellung ge- sta ttet, wäh rond boi" Frei" -Stell ung des Signalarmes ein Abziehen des Schlüssels un- möglich, mithin ein Kontaktschluss und die Benützung des Telephons ausgeschlossen ist,
    so dass bei ununterbrochener Anrufsignalleitung eine selbsttätige Kontrolle des Melde- wächters durch das Telephon bewirkt wird.
AT19070D 1903-11-05 1903-11-05 Einrichtung zur Herstellung einer Abhängigkeit zwischen Telephon und Mastsignalen bei Zugmeldeposten. AT19070B (de)

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