AT19035B - Verfahren, wollenen Geweben durch Bedrucken das Aussehen von gesprenkelten aus mehrfarbigem Garn hergestellten Stoffen zu geben. - Google Patents

Verfahren, wollenen Geweben durch Bedrucken das Aussehen von gesprenkelten aus mehrfarbigem Garn hergestellten Stoffen zu geben.

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 PATENTSCHRIFT Nr. 19035. 



   CARL HAASE IN ZEITZ. 



  Verfahren, wollenen Geweben durch Bedrucken das Aussehen von gesprenkelten aus mehrfarbigem Garn hergestellten Stoffen zu geben. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, um Geweben aus tierischen Faserstoffen mittels Druck dasselbe melierte, gesprenkelte Ausschen zu verleihen. wie es die aus Melange- (Beige-), Vigoureux- und Moulinee-, sowie Fantastegarnen hergestellten Gewebe zeigen, also solche, die aus (Tarnen hergestellt sind, welche entweder im 
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 gefärbten oder gebeizten Fasern gesponnen sind. 



   Derartige Vorfahren sind schon durch die deutschen Patentschriften Nr. 89037, 94022 und 111372 bekannt geworden, jedoch ist es nach den dort beschriebenen Verfahren bisher nicht gelungen, eine gewisse Gattung von Melangebeige vollständig zu ersetzen. In der deutschen Patentschrift   Né 1 zist   ferner ein Verfahren geschildert. durch Verwendung von kaustischer Lauge pflanzlichen Faserstoffen ein seidenartiges Aussehen zu verleihen. 
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   In gewissen Fällen kann das Fixierungsbad als Vorbereitung dem Laugendruck vorangehen. 



   Die durch das   bedrucken     mit Ätzalkalien gesteigerte Aufnahmsfähigkeit   der Farbstoffe wird dadurch, dass au diesen bedruckten Stellen Metallhydroxyd (z. B. Zinnhydroxyd) niedergeschlagen wird, noch bedeutend erhöht. Ausserdem bewirkt die Beize eine weit leichtere Beseitigung der Lauge, welche sich bekanntlich aus Wolle sonst sehr schwer   herauswaschcn   lässt. 



     Besondere Wu-kungen   können erzielt werden, wenn dem   Farhbade     Farbstoffe zu-   gesetzt werden, weiche die gebeizten wie ungebeizten Stellen gleichmässig anfärben. 
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 wird das Gewebe entweder erst getrocknet oder nass durch ein Bad geleitet, welches aus einer   5   bis 10%igen Chlorziunlösung besteht und hierauf im Wasser gewaschen : dann wird in einem   schwach sauren Bade ausgefärbt.   



   Ausser   der Natronlauge können für   das Bedrucken auch andere Alkalien,   zum   Beispiel Ammoniak oder Kalilauge Verwendung finden und das Chlorzinn des Bades kann durch andere Metallsalzlösungen, z. B. durch oxalsauren Zinn, essigsaure Tonerde oder Zinksulfat, ersetzt   werden. Nachfolgend   folgen noch einige weitere Beispiele einer derartigen Behandlung. 

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   Beispiel V. Druck : 500 9 Tragantonlösung 1 : 3, 400   9   Kalilauge von   400     Be.,   100 9 Glyzerin ;   Bad : 30/0   Lösung von Zinksulfat. 



   Gurafin und Traganton sind seit einiger Zeit in den Verkehr gebrachte Verdickungsmittel, welche viel für Wolldruck Verwendung finden. Gurafin ist ein gereinigtes, löslich gemachtes, natürliches Gummi, welches aus sogenannten unlöslichem, natürlichem Gummi hergestellt wird. Traganton ist eine bestimmte Art von Tragant, und zwar persischer Tragant   (Imban).     (Vgl. #Allgemeine Warenkunde", Handbuch für Kaufleute   und Gewerbetreibende von Dr. J. Bersch, Wien, Post, Leipzig, A. Hartlebens Verlag).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren, wollenen Geweben durch Bedrucken das Aussehen von solchen gesprenkelten Stoffen zu gebeu, die aus mehrfarbigem Garn hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass Ätzalkalien in den gewünschten, unbestimmten Mustern aufgedruckt werden, dann die Ware mit Metansalzlösungen behandelt und darauf ausgefärbt wird.
AT19035D 1902-01-25 1902-12-19 Verfahren, wollenen Geweben durch Bedrucken das Aussehen von gesprenkelten aus mehrfarbigem Garn hergestellten Stoffen zu geben. AT19035B (de)

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