AT19009B - Abbauvorrichtung für Tagebaue. - Google Patents

Abbauvorrichtung für Tagebaue.

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AT19009B
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  HEINRICH    BERRENDORF IN GRUBE FORTUNA, B. QUADRATH   
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   Um bei dem durch Patent Nr. 9456 geschützten Abbauverfahren bei sehr fester Beschaffenheit des abzubauenden Gutes den Schneidvorrichtungen eine sichere Führung zu geben und die selbsttätige Herabführung des abgebauten Gutes in die Verladeschurre zu bewirken, wird an letzterer ein vor der Fläche des abzubauenden Stosses hinaufragender, in sich starrer, jedoch der Böschung entsprechend einstellbarer Führungsarm 9 angebracht, der die Leitrollen h für die Antriel) skette trägt.

   Hiebei können die Schneidwerkzeuge entweder in derselben Weise arbeiten wie im Patente Nr. 9456 beschrieben ist, dass sich also immer das eine Schneidwerkzeug aufwärts und das andere abwärts bewegt, wobei die Leitrollen des endlosen Antriebsseiles wagerocht laufen (Fig. 1), oder das endlose Antriebsseil kann über zwei an den beiden Enden des Führungsarmes gelagerte senkrechte Führungrollen h' (Fig.   2)   laufen, wobei es sich immer in der gleichen Richtung bewegt und jeweils nur die unterhalb des Führungsarme befindlichen Schneidwerkzeuge in Wirksamkeit sind. 



   In beiden vorgenannten   Fällen wird   der obere Führungsarm g nicht durch das Gewicht des abgebauten Gutes beansprucht, sondern hat nur die Führung der die Schneidwerkzeuge tragenden Gestelle zu besorgen, da das abgebaute Gut von selbst an der Böschung herunter in die Verladeschurre rutscht. 



   Hiedurch unterscheidet sich die vorliegende Anordnung von den bisher bekannten Baggerführungsarmen und deren Arbeitsweise und kann infolgedessen der Führungsarm bedeutend leichter gebaut sein. 



   Die   Seitenwände   des Führungsprmes können so angeordnet werden, dass sie als Leitflächen für das abgebaut Gut dienen, so dass dieses geschlossen in die Schurre geführt wird. Um hiebei Stauungen zu vermeiden, können die Seitenwände aus verschiedenen, als bewegliche Klappen ausgebildeten Teilen bestehen, wie in Fig. 1 durch punktierte Linien angedeutet ist. 



   Endlich kann die Anordnung so getroffen werden, dass die Schneidvorrichtungen anstatt nach unten nach der Seite gegen den Stoss arbeiten. Es kann also die Gewinnung des Gutes in der Fahrrichtung der Verladeschurre sowohl von der Seite als vor Kopf geschehen. 



   Zum Abbau des unterhalb des   Führungsarme     9   befindlichen Teiles des Stosses bis zur Höhe der Verladoschurre ist an letzterer ein   besonderer drehbarer   und verschiebbarer 
 EMI1.2 
 Schneidwerkzeuge entlang geführt werden. Hiebei können die Schneidwerkzeuge von oben nach unten arbeiten,   wol) ei das abgebauto Gut durch   ein Becherwerk k in die Verladeschurre geführt wird (Fig. 2) oder die Schneidwerkzeuge sind als Förderbecher ausgebildet, arbeiten dann von unten nach oben und befördern das abgebaute Gut oben unmittelbar in die   Verladnschurre   (Fig. 3). 



   Die Schneidwerkzeuge worden jeweils dem abzubauenden Gut angepasst. Beispielsweise wird beim Abbau von Ton, welcher in Stollen gewonnen worden soll, die Einrichtung so getroffen, dass die Schneidwerkzeuge abwechselnd seitliche Schrämmesser und mittlere Schaufel messer tragen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abbauvorrichtung für Tagebaue, bei welcher auf endlosen Bändern oder dgl. angeordnete Schneidwerkzeuge am Arbeitsstosse entlang bewegt werden und das gewonnene Gut'durch eine am Fusse des Arbeitsstosses entlang fahrbare Verladeschurre aufgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen für die die Schneidwerkzeuge tragenden endlosen Bänder oder dgl. in an der Verladeschurre angeordneten Führungparmen (g, i) gelagert sind, zum Zwecke, die ganze Vorrichtung nur auf einem unteren Geleise am Arbeitsstosse entlang fahren zu können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT19009D 1903-10-26 1903-10-26 Abbauvorrichtung für Tagebaue. AT19009B (de)

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