DE574718C - Den Tagebau von Braunkohlen o. dgl. ueberspannende Abraumfoerderbruecke - Google Patents

Den Tagebau von Braunkohlen o. dgl. ueberspannende Abraumfoerderbruecke

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DE574718C
DE574718C DEA55614D DEA0055614D DE574718C DE 574718 C DE574718 C DE 574718C DE A55614 D DEA55614 D DE A55614D DE A0055614 D DEA0055614 D DE A0055614D DE 574718 C DE574718 C DE 574718C
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DE
Germany
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overburden
lignite
conveyor bridge
opencast mining
boom
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DEA55614D
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Allgemeine Transportanlagen GmbH ATG
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Allgemeine Transportanlagen GmbH ATG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/16Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with rotary pick-up conveyors
    • B65G65/20Paddle wheels

Description

  • Den Tagebau von Braunkohlen o. dgl. überspannende Abraumförderbrücke Es ist bekannt, die Gewinnung von Gebirgsmassen in Tagebauen, beispielsweise Braunkohlentagebauen o. dgl., mittels Schaufelradbaggern vorzunehmen und diese Bagger mit Förderbrücken oder förderbrückenartigen Geräten zu vereinigen, welche die Tagebaugrübe von der Gewinnungsseite bis zur Halde überspannen.
  • Auch ist es bekannt, diese Schaufelradbagger in heb- und senkbaren Auslegern anzuordnen, so daß bei entsprechender Hubbewegung die gewachsene Böschungskante der Abraumböschung erreicht werden kann.
  • Bei den bisher bekannten Ausführungsformen sind die Ausleger -so am Traggerüst befestigt, daß sie, wie bereits erwähnt, nur gehoben und gesenkt werden können. Da aber die Böschungskante eine gewisse Breitenausdehnung besitzt, muß durch entsprechendes Verfahren des Gerätes senkrecht zum Stoß dafür gesorgt werden, daß die Eimer des Schaufelradbaggers immer genügend Vorland haben. Die Nachteile eines derartigen Verfahrens bestehen darin,.das verhältnismäßig schwere Gerät dauernd bewegen zu müssen, um die Spanstärke von Fall zu Fall einstellen zu können. Besonders nachteilig wirkt sich dieser Umstand bei Geräten mit Raupenbandfahrwerken aus, bei denen die Steuerung und Feineinstellung in bezug auf die Böschungskante ohnehin sehr schwierig ist.
  • Auch kennt man Förderbrücken mit einerseits auf der Oberfläche des Deckgebirges und andererseits auf der Halde gelagerten Stützwerken, bei denen unter dem Brückenträger ein aus zwei Teilen bestehender Förderer heb- und senkbar aufgehängt ist, der an seinem abbauseitigen Ende die Gewinnungseinrichtung trägt. Der mit Bagger versehene äußere Förderer kann hierbei auf dem am Brückenträger angelenkten Förderer in dessen Längsrichtung verschoben werden.
  • Auch sind Einrichtungen zum Lösen, Verladen und Fördern von Abraummassen bekannt, bei denen das Fördergerüst einerseits auf dem abzubauenden Deckgebirge und andererseits auf dem freigelegten Kohlenflöz gelagert ist. Zwischen beiden Stützpunkten befinden sich die Einrichtungen zum Lösen und Verladen der Deckgebirgsmassen derart, daß die Werkzeuge zum Lösen des Deckgebirges an einem schwenkbaren und auf dem Gerüst verfahrbaren Stiel angeordnet sind, während die Verladevorrichtung für den gelösten Abraum getrennt von der Lösvorrichtung gleichfalls fahrbar auf dein Fördergerüst angeordnet ist und mit diesen nach jeder Richtung beweglich ist.
  • Bei derartigen Tagebauanlagen wird die obere Böschungskante des Abraumes stark belastet, was besonders bei weniger tragfähigem Deckgebirge zu Rutschungen und Ausbrüchen und demzufolge zu Betriebsstörungen Anlaß gibt. Ferner kann das zwischen beiden Stützwerken aufgehängte Gewinnungsgerät nur einen beschränkten Teil des abzubauenden Gebirgskörpers bestreichen, weil auf der Oberfläche desselben das eine Brückenfahrwerk gelagert ist.
  • Diese Mängel werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß an dem gewinnungsseitigen Ende einer Abraumförderbrücke, deren beide Stützwerke auf einem unterhalb der Abraumböschung angelegten Planum ruhen, ein die Baggereinrichtung tragender Ausleger heb- und senkbar, in der Horizontalebene schwenkbar und außerdem senkrecht zum Abbaustoß verschiebbar gelagert ist. Das Verschieben geschieht durch an sich bekannte Mittel, wie Seilzüge, Zahnstangen o. dgl.
  • Durch eine derartige Ausführung bleibt das zu Rutschungen neigende Deckgebirge unbelastet, die Spannweite der Brücke wird erheblich verringert, und durch entsprechende Ausbildung des Auslegers kann die Reichweite des Baggers wesentlich vergrößert werden.
  • Weiterhin ist es möglich, in einer gewissen Unabhängigkeit von dem jeweiligen Abstand des Geräts zur Böschung die Spanstärke des Baggers dem jeweiligen Abraummaterial -anzupassen und einzustellen, ohne das Gerät selbst irgendwie fahren oder steuern zu müssen. Die notwendige Feineinstellung des Spanes wird also auf diese Weise in betriebssicherer und zweckmäßiger Weise erreicht.
  • Die Anordnung hat ferner den Vorteil, daß es auch möglich ist, das Gerät vom Standort aus arbeiten zu lassen, also nicht während der ganzen Gewinnungsperiode fahren zu müssen. Wählt man nämlich den Vorschubweg des Auslegers größer, so kann man eine gewisse Stärke der Böschung abtragen, ohne das Hauptgerät in seiner Längsrichtung verschieben zu müssen. Da der Baggerausleger außerdem raumbeweglich und seitwärts schwenkbar auf dem Traggerüst gelagert ist, kann man bei einer bestimmten Ruhelage des Hauptgeräts auch noch eine gewisse Längsausdehnung der Böschung bestreichen. Hierdurch ergibt sich der überaus große Vorteil, daß beispielsweise die Raupenfahrwerke, welche gegen Abnutzung verhältnismäßig empfindlich sind, nur selten bewegt werden müssen, um von Zeit zu Zeit das Gerät an einen anderen Böschungsabschnitt zubringen. Zum Schluß wird noch auf die Möglichkeit hingewiesen, daß die Vorschubgeschwindigkeit zu der Hubgeschwindigkeit des Auslegers in ein bestimmtes, einstellbares Verhältnis gebracht werden kann, um einen beliebigen Böschungswinkel einstellen zu können.
  • Wie aus der schematischen Darstellung ersichtlich, ist in dem Gerüst des fahrbaren Hauptgerätes a, welches mit beiden Stützwerken auf einem Planum unterhalb der Abraumböschung arbeitet, eine Fahrbahn b angeordnet, auf welcher sich der Unterwagen c des Auslegers d bewegt. Letzterer trägt an seinem äußeren, der Abraumböschung zugekehrten Ende die Baggereinrichtung, Schaufelrad o. dgl. e, welche die Gebirgsmassen loslöst und unter Vermeidung jeglicher Hubarbeit direkt an den Förderer f abgibt. Das auf diese Weise gewonnene und abgezogene Material wird auf den Förderer g des Hauptgerätes a geschüttet und von diesem zwecks Verstürzung zur Halde weitergeleitet. Damit der an dem heb- und senkbaren Ausleger d angeordnete Bagger e an jeder gewünschten Stelle der Abraumböschung arbeiten kann, ohne das ganze Gerät senkrecht zum Abbaustoß verschieben zu müssen, ist der Ausleger d allseits raumbeweglich und längsverschiebbar auf dem Hauptgerät a gelagert. Da der Ausleger auch noch in horizontaler Richtung geschwenkt werden kann, ist es möglich, bei einer bestimmten Ruhelage des Hauptgeräts eine gewisse Längsausdehnung der Böschung zu bearbeiten.
  • Es ist noch zu erwähnen, daß anstatt des Schaufelradbaggers e auch andere geeignete Baggereinrichtungen, wie z. B. Fräser, Kratzer, kurze Eimerketten, Schürfeinrichtungen o. dgl., verwendet weiden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Den Tagebau von Brauhkohlen o. dgl. überspannendeAbraumförderbrücke, deren beide Stützwerke auf einem unterhalb der Abraumböschung angelegten Planum ruhen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Baggereinrichtung (e) tragende Ausleger (d) heb- und senkbar, in der Horizontalebene schwenkbar und außerdem senkrecht zum Abbaustoß verschiebbar auf dem deckgebirgsseitigen Ende der Abraumförderbrücke (a) gelagert ist.
DEA55614D 1928-10-13 1928-10-13 Den Tagebau von Braunkohlen o. dgl. ueberspannende Abraumfoerderbruecke Expired DE574718C (de)

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DE (1) DE574718C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749551C (de) * 1940-01-19 1944-11-24 Den Abbaustoss ueberspannende, oben und unten raumbeweglich auf den Fahrwerken abgestuetzte Foerderbruecke
US2492159A (en) * 1944-05-04 1949-12-27 Bucyrus Erie Co Retracting device for wheel excavators
DE755273C (de) * 1939-02-17 1951-08-02 Luebecker Maschb Ges Gewinnungsanlage mit mehreren uebereinander angeordneten Gewinnungsgeraeten
DE758279C (de) * 1934-08-22 1952-11-10 Luebecker Maschb Ges Schaufelradtiefbagger mit einem das Schaufelrad tragenden, an einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Oberbau heb- und senkbar befestigten Ausleger
DE767598C (de) * 1934-01-23 1953-03-16 Luebecker Maschb Ges Schaufelradbagger
DE755184C (de) * 1937-09-15 1953-05-18 Werner Schaeffer Dipl Ing Schaufelradbagger
DE941897C (de) * 1938-09-06 1956-04-19 Luebecker Maschb Ag Schaufelradbagger zum Abbaggern eines zwangslaeufig vorbestimmten Boeschungsprofils
DE971210C (de) * 1938-09-06 1958-12-24 Orenstein & Koppel Ag Schaufelradbagger

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