DE703493C - Verbundbagger - Google Patents

Verbundbagger

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DE703493C
DE703493C DE1935A0075141 DEA0075141D DE703493C DE 703493 C DE703493 C DE 703493C DE 1935A0075141 DE1935A0075141 DE 1935A0075141 DE A0075141 D DEA0075141 D DE A0075141D DE 703493 C DE703493 C DE 703493C
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DE
Germany
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excavator
composite
deep
subgrade
hand
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Expired
Application number
DE1935A0075141
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English (en)
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Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Original Assignee
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
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Publication date
Application filed by Mitteldeutsche Stahlwerke AG filed Critical Mitteldeutsche Stahlwerke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE703493C publication Critical patent/DE703493C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/02Conveying equipment mounted on a dredger
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/183Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with digging unit shiftable relative to the frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

Es ist bekannt, zum Abtragen mächtiger Gebirgsschichten sog. Verbundbagger zu verwenden, bei denen von einem mittleren Planum aus der untere Schnitt mittels einer Tiefbaggervorrichtung und der obere Schnitt mittels einer Hochbaggervorrichtung abgetragen wird. Da derartige, in der Regel als Eimerkettenbagger ausgebildete Bagger eine größere Abstandsänderung zwischen der Baggerfahrbahn und der Hochböschung nicht zuließen und außerdem eine Eckarbeit nicht ausgeführt werden konnte, ist man dazu übergegangen, die Hochbaggereimerleiter waagerecht schwenkbar am Traggerüst zu lagern.
Es ist auch vorgeschlagen worden, auf den Tiefbagger einen besonderen, mit Gegengewicht versehenen Schwenkhochbagger zu setzen, dessen Wirkungsweise die gleiche ist wie bei dem vorher beschriebenen Gerät.
Man ist ferner dazu übergegangen, den Hochbagger als Schaufelradbagger auszubilden und das Schaufelrad hierbei an einem gegen den Stoß verschiebbaren Förderbandausleger zu lagern. Dadurch ist es möglich geworden, mächtige Deckgebirge mit einem einzigen Gerät im Hochschnitt abzutragen. Weiterhin hat man derartige Schaufelradbagger auch mit Tiefbaggern kombiniert, so daß von einer einzigen Strosse aus der Abbau von Deckgebirgen großer Mächtigkeit im Hoch- und Tiefschnitt möglich war. Diese bekannten Baggerbauarten haben den Nachteil, daß das Baggergerät bei großen Abtraghöhen hohe Gewichte erhält und damit die Belastung der Fahrwerke zu groß wird. Weiterhin sind der Beweglichkeit der Gewinnungseinrichtungen voneinander gewisse Grenzen gesetzt, da die konstruktive Durchbildung des Baggerunterbaues weitgehende Bewegungen des einen oder anderen Gerätes nicht zuläßt. Somit ist nur eine geringe Unabhängigkeit der Hochbaggerböschung von der Tiefbaggerböschung während des Betriebes vorhanden. Dies wirkt sich auch bei der Eckarbeit sehr ungünstig aus.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei Verbundbaggern das Hochbaggergerät einerseits auf dem Tiefbaggergerät, andererseits auf dem auf dem Zwischenplanum fahrenden Gerät allseits beweglich abzustützen mit dem so Zweck, eine gewisse Beweglichkeit zum Ausgleich der Spurdifferenzen usw. zu schaffen.
Vorliegende Erfindung' bezieht sich nun auf einen Verbundbagger, bei dem das Hochbaggergerät einerseits auf dem Tiefbaggergerät und andererseits auf dem auf dem Zwischenplanum fahrenden Gerät allseits beweglich abgestützt ist, wobei die vorbeschriebenen Nachteile erfindungsgemäß dadurch behoben sind, daß das die in lotrechter So Ebene heb- und senkbare Hochbaggereinrichtung tragende Gerüst auf dem Tiefbaggergerät und auf dem als Drehstütze ausgebildeten, auf dem Zwischenplanum fahrenden Gerät gegen den Baggerstoß zu längs verschiebbar gelagert ist.
Bei Verwendung eines Schaufelradbaggers als Hochbaggervorrichtung kann der Schaufelradbagger gegen den Hochhaggerstoß zu verschiebbar gelagert sein. Durch diese doppelte Verschiebemöglichkeit der Hochschnittbaggereinrichtung wird in weitestem Maße eine Unabhängigkeit zwischen der Hochschnittböschung und der Tiefschnittböschung geschaffen, so daß man ίο durch Voreilen oder Zurückbleiben der bei den Geräte gegeneinander in jeweils wirt-" schaftlichster und zweckmäßiger Weise arbeiten kann.
Auch bei der Eckarbeit wirkt sich die '.ϊ erfindungsgemäße Lagerung der Hochschnittbaggereinrichtung in vorteilhafter Weise aus, da man ohne Rücksicht auf die Breite der Fahrwerke des Tiefbaggers weit gegen die Markscheide vorstoßen kann. Ferner wird hierdurch die Reichweite des Hochschnittgerätes wesentlich erhöht, so daß man mit dem Verbundbagger auch einen Hochschnitt von besonderer Mächtigkeit abbauen kann.
Zweckmäßig sind dann noch besondere Zubringerförderer und Querförderer derart angeordnet, daß für jede Stellung der verschiebbaren und beweglichen Teile der Hochbaggereinrichtung eine einwandfreie Übergäbe des Fördergutes gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des neuen Verbundbaggers und
Abb. 2 einen Schnitt gemäß Schnittlinie A-B.
Auf dem Zwischenplanum des Deckgebirges α arbeitet ein normaler Tiefbagger b, über dessen Übergabetrichter c eine besondere Lagerkonstruktion d angeordnet ist. Der die Gewinnungseinrichtung für den Hochschnitt, beispielsweise Schaufelrad e, kurze Eimerkette o. dgl. tragende längs verschieb- <5 bare und heb- und senkbare Förderbandausleger / ist in einem Traggerüst g gelagert, welches einerseits auf dem Tiefbagger b unter Zwischenschaltung eines Schlittenwagens h und andererseits auf den Fahrwerken / gelagert ist. Die Lagerung ist so ausgebildet, daß beispielsweise auf der Tiefbaggerseite außer der allseitigen Raumbeweglichkeit des Schlittenwagens h eine Längsverschiebbarkeit erfolgen kann, während die Abstützung auf dem Zwischenplanum in zwei Punkten vorgenommen wird, jedoch so, daß eine waagerechte Schwenkbarkeit des Trag
gerüstes g möglich ist. In vorteilhafter Weise wird die auf dem Fahrplanum arbeitende Stütze des Traggerüstes als Drehstütze k aus- 60 gebildet, durch deren Portal bzw. Öffnung das Traggerüst g hindurchgeführt ist. Unterhalb der Baggerauslegerfahrbahn 1 des Traggerüstes g ist ein besonderer Zubringerförderer m angeordnet, der an der Stützungs- 65 konstruktion d des Tiefbaggergehäuses gelenkig angeschlossen und auf der Hochbaggerseite im Traggerüst g in Führungen n, Schlittenwagen o. dgl. längs verschiebbar gelagert ist. Die den Baggerausleger / tra- 70 gende Laufkatze ο besitzt eine Übergabeeinrichtung, z. B. eine Schnurre p, Förderband o. dgl., welche die Überleitung des Baggergutes an den untergehängten Förderer m vornimmt. Letzterer wirft das Material am 75 Schwenkpunkt in den Übergabetrichter c des Baggers ab.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Verbundbagger, bei dem das Hochbaggergerät einerseits auf dem Tiefbaggergerät und andererseits auf einem auf dem Zwischenplanum fahrenden Gerät allseits beweglich abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das die in lotrechter Ebene heb- und senkbare Hochbaggereinrichtung (e) tragende Gerüst (g) auf dem Tiefbaggergerät (b) und auf dem als Drehstütze (k) ausgebildeten, auf dem Zwischenplanum fahrenden Gerät gegen den Baggerstoß zu längs verschiebbar gelagert ist.
  2. 2. Verbundbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. als Schaufelradbagger ausgebildete Hochbaggereinrichtung (e) auf ihrem Traggerüst iS) geSen den Hochbaggerstoß zu verschiebbar gelagert ist.
  3. 3. Verbundbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Fahrbahn (ü) des gegen den Hochbaggerstoß zu längs verschiebbaren Hochbaggergerätes (e) ein besonderer Zubringerförderer (m) angeordnet ist, der am Tiefbaggergerät (b) gelenkig angeschlossen und auf der Hochbaggerseite im Traggerüst (g) längs verschiebbar gelagert ist.
  4. 4. Verbundbagger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die längs verschiebbare Hochbaggereinrichtung (e) no tragende Laufkatze (o) einen Querförderer (p) für die Übergabe des Baggergutes an den unteren Zubringerförderer (m) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1935A0075141 1935-01-27 1935-01-27 Verbundbagger Expired DE703493C (de)

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DE1935A0075141 DE703493C (de) 1935-01-27 1935-01-27 Verbundbagger

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DE1935A0075141 DE703493C (de) 1935-01-27 1935-01-27 Verbundbagger

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DE703493C true DE703493C (de) 1941-03-10

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ID=6946368

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DE1935A0075141 Expired DE703493C (de) 1935-01-27 1935-01-27 Verbundbagger

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DE (1) DE703493C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915319C (de) * 1950-01-17 1954-07-19 Eisen & Stahlind Ag Aufgabebandstrasse
DE966558C (de) * 1937-10-08 1957-08-22 Orenstein & Koppel Ag Gewinnungs- und Foerdergeraet fuer Abraum oder Kohle in Tagebauen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966558C (de) * 1937-10-08 1957-08-22 Orenstein & Koppel Ag Gewinnungs- und Foerdergeraet fuer Abraum oder Kohle in Tagebauen
DE915319C (de) * 1950-01-17 1954-07-19 Eisen & Stahlind Ag Aufgabebandstrasse

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