AT18865B - Verfahren zur Herstellung von Löschpapier. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Löschpapier.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, gewisse in der Papierfabrikation verwendete Fasern   vorzubereiten, um mit denselben   ein möglichst saugfähiges und weiches Löschpapier erzeugen zu können. Mit den bisherigen Verfahren, die Lumpen mit oder ohne Zusatz von Alkalien zu kochen oder durch die faulige Gärung die Pektinstoffe und Fette der Hadern zu entfernen, kann man wohl weiche Papiere erzeugen, es bleibt aber immer noch ein geringer Teil der Pektinstoffe und Fette in den Hadern   zurück,   so dass die Saugfähigkeit und Weichheit der Fasern nicht in dem   gewünschten     Masse   vorhanden ist.

   Bei der fauligen Gärung werden überdies die Hadern sehr stark angegriffen und es resultiert ein grosser Verlust an Fasern, der bei Nichteinhaltung der nötigen   Vorsicht bis 80,   ja sogar   900/ () ausmachen   kann. 



   Alle diese Mängel werden durch das nachstehend beschriebene Verfahren beseitigt. 
 EMI1.3 
 setzt, der   Gärung überlassen, gewaschen, hierauf   mit   Milchzuckerlösung und   einer Reinkultur von   Mi) chsäurebazil ! en   versetzt und abermals der Gärung überlassen wird. Werden hiebei   Lumpen verwendet,   so werden dieselben in geschlossenen, womöglich rotierenden Kochern unter einem Dampfdruck von höchstens 1-3 Atm. absoluten Druckes, durch auf mindestens 180  C überhitzten Dampf 6-20 Tage hindurch gedämpft, je nach der Sorte der Lumpen und je nach der Saugfähigkeit, die man bei dem daraus zu fertigenden Löschpapier erzielen will. Aus diesen so vorbereiteten Hadern wird dann in der bekannten Art das Halbzeug gemacht.

   Diese Fasern oder andere beliebige in der Papierfabrikation verwendete   Pnanzenfasern werden dann zwei   verschiedenen Gärungsprozessen unterworfen, indem   man   für den ersten Prozess einen   Malzauszug   mit einer Reinkultur von Weinhefe (Saccharomyces ellipsoideus, eventuell Saccharomyces exiguns) versetzt. Je nachdem man   mehr   oder weniger saugfähige Fasern erzielen will, wird der Gärungsprozess nach 8 bis 10 Tagen unterbrochen. Nunmehr werden die Fasern ausgewaschen und machen den zweiten Gärungsprozess durch. Zu diesem Behufe wird eine Milchzuckerlösung mit einer Reinkultur von Milchsäurebazillen versetzt und abermals der Gärung unterworfen. Von der Dauer dierses Gärungsprozesses hängt es ab, ob mehr oder weniger weiche Fasern erzeugt werden. 



  Ein gutes Resultat erzielt man, indem man auf 2000 kg Fasern 2000 l eines Malzauszuges von 6-7  S (Saccharometergrade) und 3 l Hefereinkultur verwendet, die Fasern durch
12-14 Tage dem Gärungsprozess unterwirft, dann auswäscht und mit 60 kg Milchzucker 
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 lactici versetzt sind, dem zweiten Gärungsprozesse durch 10 Tage hindurch unterwirft. 



  Die so erzielten Fasern besitzen einen derartigen Grad von   Saugfähigkeit und Weichheit,   dass ein Produkt gewonnen wird, welches die genannten Eigenschaften in hohem, bisher noch nicht erreichtem Masse aufweist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Löschpapier aas gekochten Hadern oder anderem Fasermaterial unter Verwendung von Gärungsorregern, dadurch gekennzeichnet, dass der fertige Hall) stoff mit einem Malzauszuge und Weinhefe versetzt, der Gärung überlassen, <Desc/Clms Page number 2> gewaschen, hierauf mit Milchzuckerlösung und einer Reinkultur von Milchsäurebazillen versetzt und abermals der Gärung überlassen wird, wobei im Falle der Verwendung von Hadern mehrtägiges Dämpfen in rotierenden Kochern bei einer Temperatur von 1800 C und einem Druck ven 1#3 Atm. dem ersten Gärungsprozesse vorauszugehen hat.
AT18865D 1903-02-19 1903-02-19 Verfahren zur Herstellung von Löschpapier. AT18865B (de)

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