AT18657B - Maschine zur Herstellung von Zündhölzern. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Zündhölzern.

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AT18657B
AT18657B AT18657DA AT18657B AT 18657 B AT18657 B AT 18657B AT 18657D A AT18657D A AT 18657DA AT 18657 B AT18657 B AT 18657B
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James Adams Ekin Criswell
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James Adams Ekin Criswell
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Description


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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   18657. JAMES ADAMS EKIN CRISWELL IN NEW YORK. 



   Maschine zur Herstellung von Zündhölzern. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung von Zündhölzern und betrifft die Vorrichtung zum Scheiden der von der Schneidvorrichtung kommenden geschlossenen Reihe von   Zündhölzern   in mehrere parallele Reihen. 



   In den Zeichnungen ist : Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Endansicht einer   Ausführungsform der Maschine, Fig.   3 ein vertikaler Schnitt durch einen Teil der Maschine nach der Linie   111--111   der Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil der Maschine.
Fig.   f)   zeigt eine Vorrichtung zum Betätigen der Scheidewelle. Fig.   (!   ist ein Schnitt durch die Scheidevorrichtung nach der Linie   Tut ri   der Fig. 7. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie   Linie der Fig. 6.   Fig. 8 ist ein vergrösserter Schnitt durch die Scheide- glieder. Fig. 9 ist eine Draufsicht der in Fig. 8 dargestellten Teile. Fig. 10 und 11 sind
Draufsichten auf die Scheideglieder und zeigen   die Hölzchen   vor und nach ihrer Trennung. 



   Fig. 12 und 13 sind Schnitte durch eine der   Rahmenptatten. Fig. 14 bis   17 zeigen eine andere Ausführungsform der Schoidevorrichtung. Fig. 18 bis 47 zeigen weitere Vorrichtungen zum Scheiden der Hölzchen. 



   Das Gestell 10 ist mit einem Zuführungskanal 11 verschen, in welchem die Späne 12 liegen. Jeder Span hat die Höhe und Stärke der Hölzchen und ist breit genug, um eine grössere Anzahl Hölzchen daraus herstellen zu können. Ein Schieber 13 gleitet in dem
Kanal 11 und trägt ein Joch 14. Der Schieber wird durch belastete Schnüre 15 oder dgl., die um   Scheiben 1 ( ; gehen, nach   innen gedrückt, so dass der innere Span 1 gegen eine   Hinterptattc 77   in die Bahn des Stössers 18 gepresst wird. Dieser Stösser ist an Gleit-   stücken   19 befestigt, welche in den Führungen   20   laufen. Eine Stange 21 wird von den
Gleitstücken 19 getragen, während Arme 22 mit dieser Stange und einer schwingenden
Welle 23 verbunden sind.

   Ein Arm 24 sitzt an der Welle 23 fest und ist mit der Exzenter- stange 25 eines auf der Welle 26 sitzenden Exzenters in Verbindung, so dass, wenn die
Welle gedreht wird, der Stösser hin und her bewegt wird und die Späne nacheinander zu der Schneidvorrichtung 27 befördert. Die Schneidvorrichtung kann eine beliebige sein. Die
Walze   28 liegt oi, der Messerwelle   29 ; die Messer gehen ganz durch die Späne hindurch, ohne die Welle   28 zu berühren, Die Messer   sind an beiden Seiten   abgeschrägt   und um die Breite der   Hölzchen   durch   Scheiben 37.   voneinander getrennt. Nachdem die Hölzchen abgeschnitten sind, werden sie durch die Messer weitergeführt und in   Ilaltevorrichtungen   eines Rahmens 32 gebracht.

   Ein Abstreifer 33 verhindert, dass die Hölzchen den Messern zu weit folgen, und dient gleichzeitig dazu, erstere zu führen (Fig. 3). 



   Um die Hölzchen zu trennen und in die   Tunkrahmen   oder dgl. einzuführen, können verschiedene Vorrichtungen vorgesehen sein. In Fig. 1 bis 11 besteht die Scheidevorrichtung 32 ans mehreren Abteilungen 34, von denen jede einen unabhängigen Scheider bildet ; obgleich nur vier Abteilungen dargestellt sind, kann die Zahl derselben doch beliebig sein. Jede Abteilung besteht aus zwei beweglichen und gleitenden Gliedern 35 und 36, die mit Fingern ausgestattet sind, welche Anschläge 38,   39, 40 füi-die Hölzchen   besitzen. Die Finger eines Gliedes können zwischen die Finger des anderen Gliedes derart eingreifen, dass sie Halter für die Hölzchen bilden, wobei sie so in bezug aufeinander gestellt sind, dass, wenn sie bewegt werden, die Hölzchen aus einer geschlossenen Reihe in mehrere unabhängige und parallele
Reihen getrennt werden.

   In vorliegendem Falle werden die Hölzchen in drei Reihen geteilt, 

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 Reihen geteilt werden. Die Querstange 41 kann mit einer Lage 42 aus Filz oder aus anderem Material ausgestattet sein, die   genügend   nachgeben kann, wenn die Hölzchen in ihrer Stärke voneinander digerieren. Eine an jedem Anschlag 39 des Gliedes 35 angebrachte Feder 43 presst das betreffende Hölzchen gegen die Stange   41,   so dass dieses Hölzchen gehalten wird. Wie dargestellt, wird jedes dritte Hölzchen zwischen einem Anschlage 38 und der Querstange 41 gehalten. Ein zweiter Satz Hölzchen wird zwischen der Qnerstange 41 und den Federn 43 des Gliedes 35 gehalten.

   Der dritte Satz kann sich während der Scheidung in der Richtung der Anschläge 40 frei bewegen, so dass, wenn die Glieder 35,36 gegeneinander bewegt werden, ein Satz Hölzchen zu den   Anschlägen   40 geftihrt wird, während der zweite Satz gegen die Vorsprünge 39 und der dritte gegen die Vorsprünge 38 gepresst wird, so dass die Hölzchen in drei voneinander unabhängige und parallele Reihen (Fig. 11) geteilt werden. Die Glieder 35 und 36 sind unabhängig voneinander in dem Gleitstück 44 beweglich und eine Rippe 45 stützt die inneren Enden der Hölzchen. Diese Rippe 45 bildet gleichzeitig einen Anschlag und nimmt den Stoss der Hölzchen während der Einsteckoperation auf. Die Glieder 35 und 36 besitzen Arme oder Stangen 47 und 48, welche auf Armen 49 und 50 der Klötze 51 und 52 gleiten. Die Arme 49 und 50 sind im rechten Winkel zueinander angeordnet.

   Beide Klötze sind ähnlich konstruiert mit der Ausnahme, dass die Arme 49 auf der einen Seite der Gleitstücke 44 liegen, während die Arme 50 sich auf der anderen Seite der Gleitstücke befinden. Die Klötze 51 bewegen sich um feststehende Exzenter 53, während sich die Klötze 52 um entgegengesetzt angeordnete, feststehende Exzenter 54 bewegen ; wenn die Klötze, wie später erklärt werden wird, gedreht werden, so werden sich die Arme 47 und 48 bei ihrer Bewegung aus der horizontalen in die vertikale Stellung gegeneinander bewegen und dadurch die Glieder 35 und 36 veranlassen, die Hölzchen, wie dies am besten aus Fig. 6 und 11 hervorgeht, zu trennen. 



  Die Glieder 35 und 36 gleiten in den Gleitstücken 44 bei 55 ; die Gleitstücke bewegen sich in den Schlitzen 56 von Rädern 57. Diese Räder sind auf der Welle   58   befestigt, die in dem Gestelle 10 drehbar gelagert ist. Die Enden 59 der Gleitstücke 44 werden in   ringförmigen   Nuten 60 fester Scheiben 61 bewegt, mit welchen Scheiben die Exzenter 53 und 54 verbunden sind. Diese Scheiben 61 besitzen vertikale Nuten 63, in welchen Stangen 64 gleitend gehalten werden. Die Stangen haben ringförmige Nuten 65, welche den ringförmigen Nuten 60 der Scheiben 61 entsprechen ; jede Stange 64 hat einen Schlitz 66, um die Welle 58 zu umfassen, und wird durch eine auf der Welle 26 befestigte Kurvenscheibe 67 hin und her bewegt.

   Sobald die Welle 58 gedreht wird, werden die Räder 57 die Gleitstücke 44 mitnehmen, wobei sich die Enden der Gleitstücke in den ringförmigen Nuten 60 der festen Scheiben 61 bewegen, bis die Enden des nach oben (Fig. 6) gekommenen Gleit- stückes 44 in die Nuten 65 der Stangen 64 eintreten. Während dieser Vierteldrehung ver- schieben die um die Exzenter 53 und 54 sich drehenden Klötze 51 und 52 die beiden Glieder 35 und 36 und trennen die Hölzchen in drei voneinander unabhängige Reihen. 



  Sobald die Hölzchen sich in vertikaler Stellung befinden und die Enden des Gleitstückes 44 in den Nuten 65 der Stangen 64 sich befinden, schieben die Kurvenscheiben 67 die
Stangen 64 plötzlich nach oben und stecken dadurch die Hölzchen in den Rahmen 68. 



   Die Kurvenscheiben 67 bringen dann plötzlich das Gleitstück 44 in seine fruhere Stellung, wobei die getrennten Hölzchen in dem Rahmen 65 zurückbleiben ; das Gleitstück kann nun aus den Nuten 65 der Stangen 64 herausgehen und wieder in die ringförmigen Nuten 60 der Scheiben   61   treten. Während drei Viertel der kreisförmigen Bewegung werden die
Teile der Scheidevorrichtung durch eine beliebige Vorrichtung behandelt, um Schmutz,
Fasern u. dgl. wegzuräumen, welche in den Teilen der Scheidevorrichtung zurückbleiben. 



   Ein Rohr 69 ist zu diesem Zweck mit einer Saugvorrichtung oder dgl. verbunden.   Aut   die beschriebene Weise werden die Hölzchen von den Messern übernommen, in unabhängige
Reihen geteilt und in den Rahmen eingezwängt. 



   Jede beliebige Antriebsvorrichtung kann für die verschiedenen Teile verwendet werden. 



   Die Welle   26   trägt beispielsweise ein Zahnrad 70, welches in ein kleines Zahnrad 71 auf der Treibwelle 72 eingreift. Die letztere trägt die Riemenscheibe 73. Ein Zahnrad 74 greift mit einem anderen 75 und mit einem dritten 76 der Messerwelle 29 ein. Letztere treibt die Welle der Walze 28 an. Eine Sperrvorrichtung, die aus einem Sperrad 77, einem
Arm   78,   einer Klinke 79 und einer Stange 80 besteht, die durch eine Kurbel 81 der
Welle 26 angetrieben wird, veranlasst eine Viertelumdrehung für die Teile der Scheide- vorrichtung bei jeder Drehung der Welle, obgleich auch statt dieser Vorrichtung eine
Genevabewegung, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, verwendet werden kann.

   Diese besteht aus einem Getriebe 82, 83, einem Arm, auf welchem ein Bolzen 84 sitzt, einem Kerbrad   85   auf der Welle   86,   einem Zahnrad   87,   das mit einem kleineren Zahnrad 88 der Welle 58 

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 eingreift ; die Abmessungen der einzelnen Zahnräder sind derart gewählt, dass dio Welle 58 sich bei jeder Drehung des den Bolzen 84 tragenden Armes um eine Vierteldrehung be. wegen muss. 



   Der Rahmen 68 zur Aufnahme der Zündhölzer kann von beliebiger Konstruktion sein. Nach der Zeichnung besteht er aus einer Reihe von unabhängigen Streifen oder Platten 89, in welchen die bekannten runden Löcher 90 angeordnet sind. Diese Löcher sind versetzt, um der Stellung der einzelnen   Hölzchen   in der Scheidevorrichtung 32 Rechnung zu tragen. Jede Platte 89 besitzt am Ende eine oder mehrere feste Klauen 91 und bewegliche Klemmbacken 92. Die untere Klemmbacke 92 ist nachgiebig und bildet mit der Backe 91 einen Halter für ein Seil 93 oder dgl. Die Seile verlassen knapp vor der Maschine die Halter der Platten, gehen um die Scheibe 95, treten durch Öffnungen des Gestelles hindurch und gehen dann um Scheiben 96 zu den Rahmenplatten zurück. 



  Die Platten berühren die Schiene 97, welche die Backen spreizt, so dass die Seile zwischen sie treten können. Jede Platte trägt Zähne oder Vorsprünge   98.   Endlose Ketten 99, die über Scheiben 100 laufen, zwingen die Platten, längs der Schiene 97 zu gehen. Eine Sperrvorrichtung, die aus Sperrad   102,   Arm 103, Sperrklinke 104, Stange 105 und Exzenter auf der Welle 26 besteht, treibt die endlose Kette 99 an ; eine Platte 106 nimmt den Stoss   während   des Einsteckens der Hölzchen auf. 



   Die in Fig. 14 bis 17 gezeigte Scheidevorrichtung besteht aus einer Reihe von un- abhängigen Abteilungen   115.   Die Glieder 35 und 36 worden durch die Zahnräder 116 und 117 angetrieben und gleiten in den einzelnen Abteilungen   115,   die durch die Arme 118 getragen werden. Die Arme 119 verbinden die Arme 118 paarweise und dienen dazu, die
Glieder 35 und 36 aufzunehmen. Jedes Armpaar trägt zwei der Abteilungen 115. Die
Arme 118 umfassen eine Welle 120   mitteist   Schlitzen 121. Die Welle 122 jeder Abteilung trägt ein Getriebe   123,   welches in ein Zahnrad 124 der Welle 125 eingreift. Ein Zahn- rad 126 auf der Welle 125 greift in ein Zahnrad 127 der Welle 128 ein.

   Sobald die
Welle 122 gedreht wird, werden die vorgenannten Zahnräder die Glieder 35 und 36 be- wegen und auf diese   W pisa die Hölzcben   in drei unabhängige Reihen teilen.   Die Wellen 122   tragen Klötze 129, die gleitend in Schlitzen der Räder 130 und 131 auf den gegenüber- liegenden Seiten der Armpaar 118 gehalten werden ; den Rädern   130, 131   wird eine intermittierende Bewegung gegeben. Diese Räder sitzen lose auf ihrer Welle 120 und sind so angeordnet, dass sie sich mit oder unabhängig von ihr drehen können. Die Arme 132 der Wellen 122 tragen Rollen 133, die in Schlitzen der Scheiben 134 gleiten. Jede Scheibe bewegt sich um einen feststehenden Exzenter 135, das auf einem Lager oder sonstwie befestigt ist, und wird so gehalten, dass sie sich mit dem Rade 130 drehen kann.

   Ein rechtwinkliger
Klotz 136 wird zwischen den Führungen 137 und 138 gehalten und bildet ein Universal- gelenk zwischen genannter Scheibe 134 und dem Rade   180.   Ein Exzenter 139 auf der Welle   120 arbeitet   innerhalb eines rechtwinkligen Klotzes 140, der mit der Innenseite jedes der Arme 119 in Berührung ist. Die Scheibe 134, die um den feststehenden Exzenter herumgeht, beeinflusst die Glieder 35 und 36, um die   Hölzchen   voneinander zu trennen. Dies geschieht, während die Glieder samt den Hölzern um eine Vierteldrehung gedreht werden.

   Hierauf wird der Wolle 120 und dem Exzenter 139 durch irgendeinen hiezu geeigneten Mechanismus, etwa einen Genevaantrieb, eine volle Umdrehung gegeben, wodurch bewirkt wird, dass der Klotz 140 den die getrennten Hölzchen enthaltenden Teil bewegt. so dass die Hölzchen in den Rahmen 68 gepresst werden, worauf der keine Hölzchen mehr enthaltende Teil wieder   zurückbewegt   wird, wobei gleichzeitig, wenn der die getrennten Hölzchen enthaltende Teil gegen den Rahmen 68 gepresst wird, jener Teil, der die neu hereinkommenden Hölzchen aufzunehmen hat, gegen die Schneidvorrichtung bewegt wird, um die Hölzchen aufzunehmen, und, wenn dies geschehen ist, wieder wegbewegt wird. Die Vierteldrehung der Räder findet zu derselben Zeit statt, in der die letzte Vierteldrehung der Welle 120 und des Exzenters 139 geschieht. 



   Die in Fig. 18 bis 21 gezeichnete Konstruktion besitzt schwingende Glieder zum Trennen der einzelnen Hölzchen. Die Abteilungen 141 besitzen je zwei Glieder   142, 143.   



  Diese Glieder tragen Rippen oder Finger 144, welche bei 145 allmählich auseinander gehen. 



  Die Glieder 142, 143 bilden einen   Einführnngsscblitz 146,   in welchem die Hölzchen gehalten werden. Die Glieder 142 und 143 haben Zapfen 147 (Fig. 20), um welche sie gegeneinander geschwungen werden, wobei die Finger   144   ineinander greifen und die Hölzchen voneinander trennen, so dass die letzteren gegen die Anschläge 148 stossen. Die Zapfen 147 sind in den Gleitstücken 44 gelagert. Das Glied 143 trägt einen Trieb 149, der in ein Zahnrad 150 der Welle 151 eingreift. Eine zweite Welle 152 trägt ein Zahn- rad 153, das mit einem kleinen Zahnrad   154   des Gliedes 142 in Eingriff ist. Die Wellen 151 und 152 haben Arme   1. r) 5.   Diese Arme sind drehbar an Bunden 156, welche auf die
Arme 49 und 50 der   Klötze 51 und 52   passen und auf denselben gleiten können.

   Sobald 

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 einander getrennt. Die Gleitstücke werden dann durch die Stangen 64 hin und her bewegt, um die Hölzchen in den Rahmen zu bringen. 



   Fig. 22 zeigt, wie die Hölzchen in vier statt drei unabhängige Reihen geteilt werden können. Bei dieser Konstruktion können die Finger, wie in Fig. 18 bis 21 bezw. 6 bis 9 gezeigt, konstruiert und betätigt werden. 



   Nach den Fig. 23 bis 25 besteht die Scheidevorrichtung aus einem einzelnen schwingenden und hin und her gehenden Rahmen   157,   der die Scheideglieder und die Zahnradwellen zum Antreiben der letzteren, wie schon vorher beschrieben, trägt. Auf dem Rahmen 157 ist ein Zahnsegment 159 befestigt, dessen Zähne in eine feste Zahnstange   160   greifen. Das Zahnsegment 159 hat einen falschen Zahn   16e.   Eine Scheibe 161 ist auf dem   Zahnrad 159   befestigt und besitzt einen Ansatz   162,   welcher mit der Fläche der Zahnstange 160 in Berührung treten kann. Die Welle 158 wird mit ihren Enden drehbar in gleitenden Klötzen 163 gehalten, so dass sie und der Rahmen 157 in der Längsrichtung der Zahnstange 160 vermittelst der Stangen   164   bewegt werden können.

   Sobald die Stangen   164   hin und her bewegt werden, wird der Rahmen 157 durch das Zahnsegment   159   und die Zahnstange 160 gedroht, bis der Ansatz 162 auf den geraden Teil der Zahnstange, in deren Längsrichtung die Scheibe gleitet, kommt und den Rahmen 157 festhält, um die getrennten   Hölzchen   in den Rahmen 68 (Fig. 24) einzustecken. Bei dem Rückhub wird der Rahmen   157   von den Hölzchen abbewegt und wieder in die in Fig.   23   gezeichnet Stellung gebracht. Die Hölzchen werden während der Drehbewegung des Rahmens 157 durch Scheideglieder getrennt.

   Die Wellen   158,     167   und 168 werden so angetrieben, dass sie die Scheideglieder um die entsprechende Entfernung, wie dies vorher für die Teile 35, 36,   116,   117 (Fig. 14) beschrieben worden ist, während der Drehbewegung des   Rahmens J57 bewegen.   



   In den Fig. 26 bis 28 ist die Konstruktion der Scheideglieder im wesentlichen dieselbe wie in   en   Fig. 18 bis 21 ; in diesen Figuren sind diese Scheideglieder an der in den Fig. 14 bis 17 gezeichneten Antriebsvorrichtung gezeigt. Eine Welle 170 trägt ein Zahnrad 171, das in ein durch das Glied 143 getragenes Zahnrad 172 eingreift, wobei die Zapfen beider Glieder durch   Zahnräder 173   angetrieben werden. Sobald die Welle 170 gedreht wird, schwingen die beiden Glieder gegeneinander und trennen die Hölzchen. 



   Federn oder andere nachgiebige Vorrichtungen 173a sind nach Fig. 29 vorgesehen. um die Hölzchen im Anfang zu halten und der verschiedenen Dicke derselben Rechnung zu tragen,
Die in Fig. 30 gezeigte Scheidevorrichtung besteht aus festen und beweglichen Gliedern und ist im wesentlichen dieselbe, wie die in Fig. G bis 9 dargestellte. Im vorliegenden Falle sind die Glieder 174 beweglich, während das Glied 175 fest ist. Fig. 31 zeigt, dass das Glied 180 fest und das Glied 179 gegen das Glied 180 beweglich ist. 



   Nach Fig. 32 bis 36 werden die Hölzchen aus der Schneidvorrichtung in den Kanal zwischen den zwei schwingenden Gliedern 199 und 200 gebracht. Diese Glieder sind mit festen Fingern von im wesentlichen derselben Form, wie vorher beschrieben, ausgestattet, mit den hin und her gehenden   Klötzen 201 brweglich   und werden um ihre Zapfen durch die Hebel 203 geschwungen ; die getrennten Hölzchen werden durch diese Glieder in den Träger 68 eingeführt, wie dies in punktierten Linien in Fig. 32 und in ausgezogenen
Linien in Fig. 36 dargestellt ist. 



   Nach Fig. 37 und 38 sind eine Reihe von Scheidevorrichtungen, wie in Fig. 32 bis 36 dargestellt, angeordnet. Hier werden die Scheideglieder, so lange die Drehung dauert, offen gehalten. Kommen sie aber dem Zündholzrahmen gegenüber zu stehen, so wurden sie geschlossen. 



   Nach den Fig. 39 bis 42 werden die Hölzchen gleich im Anfang durch die an sich   bekannte Scheidevorrichtung   209 in zwei Reihen getrennt. Diese Scheidevorrichtung besitzt mehrere voneinander unabhängige, auseinander gehende Kanäle, welche von dem anfangs gemeinsamen Kanal abzweigen. Die beiden Reihen der   Hölzchen   werden dann durch die
Scheideglieder 35, 36 übernommen und weiter geteilt. Die durch die erste Scheide- vorrichtung 209 geteilten Hölzer können auch in die Scheidevorrichtung   85',   36'nach
Fig. 40, 41 und 42 gebracht werden ; Stösser 207 bringen die Hölzchen aus den Gliedern dieser Scheidevorrichtung in den Tunkrahmen.

   Wie dargestellt, werden lange Spanbänder der Messervorrichtung   30, 28 zugeführt   ; durch die letztere werden diese Bänder geteilt ; die langen Hölzchen werden durch eine zweite   : M : esservorrichtung 210   in kurze Hölzchen geschnitten. 



   Die Hölzchen worden bei der in Fig. 43 bis 47 dargestellten Ausführungsform zuerst durch die Scheidevorrichtung   209   in zwei Reihen getrennt und dann in   kreisringförmige   

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 sind, eingesetzt. Diese Platten werden von einer Trommel getragen ; gewisse Platten (in der Zeichnung jede zweite) werden durch Zahnwalzen 212 gedreht, um die Hölzchen weiter zu trennen. Die Hölzchen werden dann durch eine   Stöaervorrichtung,   die durch die hin und her gehenden Stangen 213 betätigt wird, in den Rahmen eingeführt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. An einer Zündholzmaschine eine Vorrichtung zum Scheiden der von der Schneidvorrichtung kommenden geschlossenen Reihe von Hölzern in mehrere parallele Reihen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung sich absatzweise dreht, die in Reihen geteilten Hölzer durch diese Drehbewegung zu den Tunkrahmen oder dgl. befördert und hierauf in dieselben einsteckt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Scheidevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheidevorrichtung aus mehreren gleichartigen Abteilungen (34, 115, 141) besteht, welche der Reihe nach Hölzchen aufnehmen.
    3. Ausführungsform der Scheidevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abteilung zwei gegeneinander bewegliche Glieder (35, 36) aufweist.
    4. Ausführungsform der Scheidevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abteilung zwei drehbar gelagerte und schwingende Glieder fla, 143 ; 199, 200) aufweist, welche sich nach Art der Blätter eines Buches gegeneinander und voneinander bewegen.
    5. Ausführungsform der Scheidevorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander beweglichen Glieder (35, 36 ; 142, 143 ; 199, 200) der einzelnen Abteilungen mit Fingern derart ausgestattet sind, dass die Finger des einen Gliedes zwischen die des anderen Gliedes eintreten können, wodurch die Hölzer je nach der Form der Finger in zwei oder mehrere Reihen geteilt werden.
    6. Ausführungsform der Scheidevorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Glieder 35,36 bei der Drehung der Scheidevorrichtung vermittelst mehrerer, sich um Exzenter (53, 54) drehender Klötze (51, 52) mit rechtwinkelig zu- einander stehenden Armen (49, 50), auf welchen die Glieder 35, 36 gleiten, bewegt werden.
    7. Ausführungsform der Scheidevorrichtung nach Anspruch l und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Glieder 35, 36 in einem Gleitstück (44) beweglich sind, das, sobald es sich dem Zündholzrahmen ("6 gegenüber befindet, seitens mehrerer Stangen (64), die durch eine Kurvenscheibe (67) verschoben werden, dem Zündholzrahmen (68) genähert wird und so die Hölzer in denselben einführt. EMI5.2
AT18657D 1902-02-10 1902-02-10 Maschine zur Herstellung von Zündhölzern. AT18657B (de)

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