AT18329B - Entwicklungsapparat für Films. - Google Patents

Entwicklungsapparat für Films.

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AT18329B
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cylinder
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Kodak Ltd
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  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Osterreichische   PATENTSCHRIFT    '18329.   KODAK   LIMITED iK LONDON.   



   Entwicklungsapparat für Films. 



   Die zu beschreibende Erfindung hat eine Entwickelmaschine für photographische Negative zum Gegenstand und besteht im   allgemeinen aus einer umlaufenden Trommel,   die in einem entsprechend ausgebildeten Gehäuse, das die Entwicklungsflüssigkeit enthält, gelagert ist. Die Trommel besitzt eine   Vorrichtung,   durch die das eine Ende des Films befestigt worden kann, so dass der Film, indem er immer teilweise in den Entwickler eingetaucht wird, durch die Trommel   herumbewegt   und solange in den Entwickler eingetaucht 
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 getaucht wird. 



   Die Konstruktion ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Gesamtanordnung der Maschine bei aufgehobenem Deckel, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen vertikalen Querschnitt und Fig. 4 einen   Längsschnitt.   



   A ist das Gehäuse, welches eine genügend grosse Menge Entwickler aufzunehmen 
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 gewöhnlich ist das Gehäuse durch einen Deckit B geschlossen. in welchem eine Beobachtungs- Öffnung, verschlossen durch Glas oder dgl., von einer für die empfindliche chicht unschädlichen Farbe vorgesehen ist, durch welche Öffnung die Entwicklung verfolgt werden kann, ohne dass der Film dadurch zu Schaden   kommt.   



   Innerhalb des Gehäuses ist   eine beständig bewegte Fläche, in   der dargestellten Aus- 
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 Films dient, wenn dessen umgebogenes Ende in die Nut eingeführt wird. Oberhalb des Zylinders und etwas seitlich ist   eine Rollo F angeordnet,   die, wenn sie auch mit dem 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 wenn der Zylinder in umgekehrter Richtung rotiert, wie in der, welche durch den Pfeil in Fig. 1 angedeutet ist. Die Oberfläche des Blattes H besitzt erhabene Streifen h2, die es verhindern sollen, dass die feuchte Oberfläche des Films an dem Blatte H anhaftet. Das Abstreiferblatt kann von Hand aus von dem Zylinder abgehoben werden, um den Film zu entfernen, wenn die Entwicklung beendet ist.

   In der dargestellten   Ausführungsform   sind jedoch Mittel angegeben, um dieses Abheben selbsttätig durch die Umdrehung des Zylinders vollführen zu lassen. Auf der Scheibe D'ist ein Stift j befestigt, der, wenn der Zylinder im Pfeilsinne (Fig. 1) rotiert, das Ende eines bei jl im Gehäuse gelagerten Hebels J be- tätigt. Dieser Hebel J trägt an seinem äusseren Ende ein Zahnsegment   lu, welches   mit einem   Rädchen   k in Eingriff steht, das auf der Wolle le des Abstreiferblattes 11 auf- gekeilt ist. An dem anderen Ende des Hebels J ist eine Blattfeder l befestigt.

   Die Be- wegung des Hebels ist in einer Richtung durch einen Stift L begrenzt, der so angeordnet ist, dass, wenn der Zylinder in der normalen Richtung rotiert, wie sie also der Entwicklung entspricht   (Fig. 3),   der   Stift j so   unter der Feder durchgeht, dass das Abstreiferblatt   7f   in Ruhe bleibt. Wenn aber der Zylinder in der entgegengesetzten Richtung rotiert, so wird 
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 angekommen ist, so dass letzteres in die in Fig. 1 gestrichelt eingezeichneter Lage gelangt und dadurch den Film von dem Zylinder abhobt und ihn nach aussen befördert. 



   Wenn die Maschine in Tätigkeit gesetzt wird, so wird zunächst das Ende eines Films in die Nut E eingeführt und dann der Zylinder ein Stück herumgedreht und der Deckel geschlossen. Die fortgesetzte Drehung des Zylinders führt den Film nach und nach durch das Entwicklerbad, solange bis die Entwicklung bis zu einem gewissen Grade fortgeschritten ist. Darauf wird dann die Umdrehungsrichtung des Zylinders umgekehrt, so dass der Film durch das Abstreiferblatt H abgehoben wird, und wenn das vordere Ende des Films über das Abstreiforblatt gelangt ist, betätigt der    Stift. i den lIebel. 1,   so dass das Abstreiferblatt aufgeklappt und der Film nach aussen befördert wird. 



   Die Entwickelmaschine kann aus Blech hergestellt worden. Die Entwicklung geschieht rasch und sicher, ohne dass der Manipulant es nötig hätte, mit den Fingern mit dem   Ent-   wickler in   Berührung   zu kommen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Entwickelmaschine für photographische Negative, bei welcher ein rotierender Zylinder innerhalb eines Gehäuses teilweise in die   Entwicklerflüssigkeit   eintaucht, dadurch gekennzeichnet, dass nur das eine, in dem der Entwicldungsmanipulation entsprechenden   Dlùhungssinne   vorne gelegene Ende des Films an dem Zylinder befestigt ist, während der übrige Teil des Films frei-uf der vorzugsweise rauhen   Umfläche   des Zylinders liegt, so   dass der Fi ! m, wenn   der Zylinder in der einen Richtung gedreht wird, sich an die Zylinder-   umfläche   anlegt, bei entgegengesetztem Drehungssinne aber durch Untergreifen einer den Zylinder berührenden   Abhebevorrichtung   (H)

   unter den nun vorangehenden freien Rand des Films selbsttätig von der   Zylinder1tm6äche   zur   Hinausbeförderung aus   der Maschine abgehoben wird. 



   2. Entwickelmaschine, gekennzeichnet durch eine im Verhältnisse zur für die Entwicklung nötige Drehrichtung schief nach rückwärts nach einer Erzeugenden über die ganze Länge des Zylinders eingearbeitete Nut (E), deren hintere scharfe Kante   (e)   das in die Nut eingelegte umgebogene Ende des Films mitnimmt.

Claims (1)

  1. 3. Entwickelmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit seinem Ende an dem Zylinder leicht anliegendes aufklappbares Abstreiferblatt (11.), mit dem Zwecke, bei entgegengesetzter Umdrehung des Zylinders den Film von diesem abzuheben und nach aussen zu befördern.
    4. Entwickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstreiferblatt (H) durch einen an seinem Ende mit einem Zahnsegment (K) versehenen Hebel (J), der ein auf der Abstreiferwelle aufgekeiltes Zahnrad (k) betätigt, bei Umkehrung des Drehungssinnes des Zylinders mittelst einer am anderen Ende des Hebels (J) angeordneten Blattfeder ), deren Ende in der Bahn eines mit der Zylinderwelle fest verbundenen <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 des Zylinders der Stift (j) den Hebel (J) und dadurch mittelst dos Zahnsegmentes und Zahnrades die Abstreiferwelle und damit auch das Abstreiferblatt bewegt, um dieses vom Zylindar nhzuheben und damit den Film nach aussen zu befördern.
    5. Entwickelmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Rolle (F), die nahe der Umfache des Zylinders im oberen Teile des Gehäuses gelagert ist, um ein nahezu vollkommen glattes Anliegen des Films an dem Zylinder zu bewirken.
    6. Entwickelmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Flüssigkeitsabstreifer (go), der oberhalb des Entwicklers nahe an der Austrittsstelle aus diesem angeordnet ist, zum Zwecke, überschüssige anhaftende Entwicklerfliissigkeit vom Film abzustreifen und dadurch zu bewirken, dass der Film bei Weiterdrehung des Zylinders immer mit frischen Teilen des Entwicklers in Berührung kommt.
    7. Entwickelmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstroiforblatt (H) dreieckig ausgebildet ist und mit seiner Spitze (hl) leicht an dem Zylinder (C) anliegt, welche Spitze den Film bei umgekehrtem Drehungssinne abhebt, wobei au der Oborfläche des Abstreiferblattes befestigte schmale erhabene Streifen (h2) es ver- hindern, dass der nasse Film an dem Blatte anhaftet.
AT18329D 1903-12-07 1903-12-07 Entwicklungsapparat für Films. AT18329B (de)

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ID=3521967

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