AT17824B - Prüfschaltung für Fernsprechämter. - Google Patents

Prüfschaltung für Fernsprechämter.

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AT17824B
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plug
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test
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Gustaf Paul Lambert
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   PATENTSCHRIFT   ?   17824. GUSTAF PAUL LAMBERT IN CHARLOTTENBURG. 



   PrüfschaltungfürFernsprechämter. 



   Die vorliegende Erfindung besteht in einer Schaltung für Fernsprechämter mit Zentralbatterie, welche die Prüfung der Leitungen auf Besetztsein in einfacher und zuverlässiger Weise vorzunehmen gestattet. Das bekannte Verfahren, die Prüfung durch Berühren der Klinkenhülsen des verlangten Teilnehmers mit der Spitze des Verbindungsstöpsels vorzunehmen, stösst bei den bisher bekannten Schaltungen für   Zentralbatterieämter   auf Schwierigkeiten. Entweder ertönt ein Knacken im Telephon auch bei der Berührung unbesetzter Klinkenhülsen oder das Knacken bei Besetztsein macht sich stark bemerkbar oder aber die zwischengeschalteten Apparate schwächen das Zeichen bis zur Undeutlichkeit ab. Bei der vorliegenden Schaltung sind diese Übelstände vermieden. 



   In der Figur sind die Vielfachklinken des anrufenden Teilnehmers a und die des verlangten Teilnehmers b angedeutet. Der Abfragestöpsel c und der Verbindungsstöpsel d sind dreiteilig angenommen ; die Spitzen setzen die sogenannten Hauptleitungen, die zweiten Segmente die sogenannten Rückleitungen der Teilnehmer fort ; das dritte Segment ist mit einer zur Erde führenden Leitung e verbunden.

   Von den Leitungen. die von den Stöpselspitzen ausgehen, gelangt man über je ein Relais f bezw. g zum positiven Pol der Zentralmikrophonbatterie ; der negative, geerdete Pol ist mit den Stöpselleitungen des zweiten 
 EMI1.1 
 sind durch   eine Polarisationszelle i bezw.   eine Serie von solchen   überbrückt.     Das IIör-   telephon k des Beamten ist auf der Seite des   Abfragestöpsels   c angeschlossen, u. zw. unter Vorschaltung einer zweiten Polarisationszelle l. Endlich ist noch zu erwähnen, dass die   1 (1inkonhülsen   der Teilnehmer durch die Windungen eines beliebigen Relais m, n Ver- 
 EMI1.2 
 
Wenn geprüft werden soll, ist die Situation folgende : In der Klinke a des an-   rufenden Teilnehmers   steckt der Abfragestöpsel c.

   Dadurch ist die Mikrophonbatterie eingeschaltet, u. zw. fliesst ein Strom vom + über f und die Stöpselspitze, über die Doppelleitung des Teilnehmers, über das zweite   Stöpsefsegment   und   h     zum-Batteriepol zurück.     Der Beamte berührt   nun mit dem Verbindungsstöpsel d die   Klinkenhülse   der Prüfleitung des verlangten Teilnehmers. Ist die Teilnehmerleitung besetzt, so hat die Klinkenbülse das Potential der Erde ; ist sie nicht besetzt, so hat die   Klinkenhülse   das Potential des + Pol der Batterie, da sie mit diesem über die Wicklung n in Verbindung steht. Im ersteren Falle   fliesst   ein Strom vom + Pol über g zur Erde. Hiedurch ändert sich das Potential zunächst an der Zelle i.

   Sobald das geschieht, wird auch die Zelle l vorübergehend in   Mitleidenschaft   gezogen und durch das Telephon k des Beamten geht ein Stromstoss. Man 
 EMI1.3 
   Stromstoss   durch das Telephon k Ist die Teilnehmerleitung dagegen unbesetzt, so hat die   I\linkenhülse   das Potential   des + Batteriepoles,   mit dem sie über n in Verbindung steht ; dasselbe Potential hat die   Stöpsetspitzc. Durch   die Berührung tritt also keine Potential-   verschiebung ein   

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 EMI2.1 
 zu gestatten. Bei dieser Schaltung fehlt die Polarisationszelle und   die Widerstände fund g   sind zu einem   sogenannten Übertrager   vereinigt.

   Alsdann wird zwar jeder Stromstoss, der in   g   erzeugt wird, auch in f eine elektromotorische Kraft induzieren und diese elektromotorische Kraft wird auch das Telephon erregen, aber die praktische Erfahrung hat gezeigt, dass die Übermittlung dieser kurzen   Stromstösse   durch einen Übertrager hindurch quantitativ zu schwach ist, um ausreichend starke Signale bei geringer Spannung der Batterie zu veranlassen. 



   Es wäre auch   angängig,   das Telephon k des Beamten auf die Seite des Verbindungstöpsels in die in der Figur punktiert dargestellte Lage zu bringen. Allerdings besteht dann unter Umständen der Nachteil, dass das Knacken im Telephon unangenehm- stark ausfallen kann. Denn alsdann liegt fast die ganze Spannung der Batterie an der Polarisationszelle l ; dadurch, dass die Stöpselspitzo Erde bekommt, wird die Spannung an   l   nicht nur auf Null reduziert sondern bekommt sogar entgegengesetztes Vorzeichen ; die Spannungs- änderung ist gleich der Spannung der ganzen Batterie.

   Da man nun die Batteriespannung nach vielen anderen Umständen auswählen muss, ist es ein Vorteil, wenn man das Prüfzeichen einer starken oder schwachen Batterie anpassen kann, indem man das Telephon entweder auf die Seite des anrufenden oder des verlangten Teilnehmers legt, ohne das System im übrigen zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Prüfschaltung für Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie, wobei die einseitig geerdete Mi1\rophonbatterie anderseits mit der die Stöpselspitzen des Schnurpaares ver- bindenden Leitung durch zwei voneinander getrennte Induktionswiderstände (f, g) verbunden ist, die durch Kondensatoren, eine Polarisationszelle oder eine Serie solcher Zellen (i) überbrückt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zugleich die zweite Stöpselleitung, eventuell über einen Widerstand , geerdet ist und dass zugleich der Prüfhörer (k) durch Vor- schaltung eines Kondensators, einer Polarisationszelle oder einer Serie solcher Zellen (I) von der die Stöpselspitzen verbindenden Leitung getrennt ist, während die Klinken- hülsen (a, b) über einen Widerstand (m, n)
    mit dem nicht geerdeten Pol der Zentral- batterie, die mit diesen Hülsen in Kontakt kommenden Stromschlussteile der Stöpsel da- gegen direkt mit der Erde verbunden sind, zum Zwecke, eine zuverlässige Prüfung zu ermöglichen.
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