AT17642B - Verfahren zur Herstellung von gelochten Webkarten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gelochten Webkarten.

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AT17642B
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Description


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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nu 17642.   
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gelochten Webkarten, insbesondere von solchen, welche in Form von Bändern ausgeführt sind. Dieses Verfahren besteht darin,   dass   auf eine aus nicht leitendem, durchsichtigem Material, beispielsweise aus einer Glasplatte oder einem Film bestehende Unterlage eine lichtempfindliche Schichte aufgetragen und darauf eine photographischo Kopie der Webkarte dargestellt wird, worauf diese Kopie mit einer in bekannter Weise lichtempfindlich gemachten, aus Chromleim, Gelatine, Asphalt oder dgl. bestehenden Schichte bedeckt, letztere sodann von der Rückseite der Unterlage aus   belichtet wird   und nachher die nicht belichteten Stellen dieser Schichte abgewaschen worden. 



   Ist die auf der lichtempfindlichen schichte aufgetragene Kopie ein Positivbild der gelochten Webkarte, d. h. ein solches mit hellen, durchsichtigen   Punkten auf dunklem.   undurchsichtigem   Grunde,   so kann nach dem Waschen der Platte die Webkarte durch Auftragen eines   galvanischen     Mctallniederschlages   auf den nicht belichtet   gewesenen, nach-   
 EMI1.2 
 gewesene Teil der Chromleim- doer anderen Schichte nach dem Trocknen durch bekannte   Mitte ! gehärtet und   nach dem Abziehen von der Unterlage entweder ohneweiters als Weltkarte verwendet oder noch mit einem galvanischen Metallüberzug versehen werden. 



   Bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform bildet die verwendete Chromleimschichte ein Hilfsmitel, um das Ansetzen des galvanischen Niederschlages an den Rändern der in der Webkarte zu bildenden Löcher und demgemäss das Verlegen derselben zu verhindern. 



    Die belichtet gewesenen   Stellen der   Chromleimschichte bleiben nämlich   auf den den Kartenlöchern entsprechenden Stellen   zurück und verhindern so   ein Ausbreiten des galvanischen   Nicderschlages in der Breitcnrichtung,   so dass alle liartenlöcher ausgespart bleiben. Vor dem Auftragen des galvanischen Metallniederschlages empfichlt es sich, die Leitungsfähig-   keit derjenigen Stollen   der Kopie, auf welchen der Niederschlag gebildet werden soll, durch Auftragen von Graphit zu erhöhen. 



   Bei der anderen Ausführungsform bildet die Chromleimschichte selbst die Karte, da 
 EMI1.3 
 in Formalin oder in anderen geeigneten Bädern. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von gelochten Wetkarten, darin bestehend, dass auf oit. e aus nicht leitendem, durchsichtigem Material, beispielsweise aus einer Glasplatte bestehende Unterlage eime lichtempfindliche Schichte aufgetragen und darauf eine photographische Kopie bezw. ein Positivhild der Webkarto, d. h. ein solches mit hellen, durch- EMI1.4 einer lichtemp@ndliche gemachten, aus Chromleim, elatine, Asphalt oder dgl.
    bestehenden Schichte überzogen wird, welch letztere hierauf von der Rückseite der Unterlage aus be- <Desc/Clms Page number 2> lichtet und nachher gewaschen wird, wobei die den Kartonlochern entsprechenden Stellen EMI2.1 das sich abscheidende Metall verhindert, so dass dieser Metallniederschlag nach dem Abziehen von der Unterlage die fertige Webkarte bildet.
    2. Abänderung des im Anspruch 1 angegebenen Verfahrens zur Herstellung von gelochten Webkarteti, darin bestehend, dass auf die lichtempfindliche Schichte ein Negativbild der Webkarte, d. h. ein solches mit undurchsichtigen Punkten auf hellem, durchsichtigem Grund aufgetragen, nach der Belichtung der auf die Webkartenkopie aufgetragonen Chromleimschichte von der Rückseite der Unterlage aus und nach dem Wegwaschen der nicht belichteten Stellen der Chromleimschichte letztere durch bekannte Mittel gehärtet und nach dem Abziehen von der Unterlage entweder ohneweiters als Webkarte verwendet oder vorher mit einem galvanischen Metallüberzug versehen wird.
AT17642D 1903-02-05 1903-02-05 Verfahren zur Herstellung von gelochten Webkarten. AT17642B (de)

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