DE378030C - Packabziehfilm - Google Patents

Packabziehfilm

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Publication number
DE378030C
DE378030C DEF47886D DEF0047886D DE378030C DE 378030 C DE378030 C DE 378030C DE F47886 D DEF47886 D DE F47886D DE F0047886 D DEF0047886 D DE F0047886D DE 378030 C DE378030 C DE 378030C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
release film
development
pack release
films
Prior art date
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Expired
Application number
DEF47886D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Adolf Leubner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Farbenfabriken Vorm Friedr Bayer and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Farbenfabriken Vorm Friedr Bayer and Co filed Critical Farbenfabriken Vorm Friedr Bayer and Co
Priority to DEF47886D priority Critical patent/DE378030C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE378030C publication Critical patent/DE378030C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/825Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by antireflection means or visible-light filtering means, e.g. antihalation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Packabziehfilm, Bisher war es üblich, photographische Packfilme in der Weise herzustellen, daß man die lichtempfindliche Folie in der entsprechenden Größe auf Bleichgroße, mit einer Zuglasche versehene schwarze Zwischenlagen befestigte. Diese schwarze Papierzwischenlage schützt das Barunterliegende Filmblatt gegen durchdringende Lichtstrahlen. Diese Herstellung von Packfilmen ist aber kostspielig und umständlich. Das gleiche gilt auch für Filme, wie sie z. B. nach dem Verfahren der amerikanischen Patentschriften 75473 und 1116479 erhältlich sind. So beschreibt das erste Patent einen Film, der auf der Rückseite mit einer lichtsicheren dunklen Schicht versehen ist, welche entweder aus schwarzem Papier oder aus irgendeinem anderen dunkel gefärbten Material besteht, und das Zweite Patent einen Film, bei dem eine lichtundurchlässige Gelatineschicht mit Hilfe eines wasserlöslichen Klebemittels an die Rückseite eines nach bekannten Verfahren hergestellten und mit lichtempfindlicher Schicht überzogenen Zelluloidfilm angeklebt ist. Bei der Entwicklung beider Filme lösen sich die lichtsicheren Schutzschichten von den Filmen wieder ab.
  • Es wurde nun gefunden, daß man das bei der hohen Lichtempfindlichkeit des Material nur bei schwachem roten Licht ausführbare Befestigen der lichtsicheren dunklen Schichten bzw. der lichtundurchlässigen Gelatineschicht auf der Rückseite des Films vermeiden kann, wenn man der Rückseite des Filmblattes einen lichtundurchlässigen inaktinischen Farbüberzug gibt, der vor dem Entwickeln in einem besonderen Vorbad oder Entwicklerbad verschwindet,. oder die Farbe so ändert, daß die Entwicklung in der Durchsicht gut beobachtet werden kann.
  • In diesem Falle kann man Filmblatt und Zuglasche aus einem Stück stanzen, was eine offensichtliche Ersparnis an Handarbeit bedeutet und den weiteren Vorteil hat, daß das lichtempfindliche Material gegenüber dem alten Verfahren nur kurze Zeit dem schädlichen Einfluß des roten Lichtes ausgesetzt ist.
  • Beispielsweise wird man so verfahren, daß man die Rückseite der lichtempfindlichen Filmbahn mit Farbstoffen, deren Färbung durch ein Vorbad oder durch den Entwickler selbst verschwindet oder so geändert wird, daß sie bei der Entwicklung des Films nicht mehr die Beobachtung desselben in der Durchsicht stört, versieht.
  • Farbe und Intensität der Überzüge werden so gewählt, daß aktinisches Licht nicht durchgelassen wird.
  • Zum Beispiel: für Rot = Diamantfüchsin. für Grün = Säuregrün GG. Bei Filmblättern aus anderem Trägermaterial als Zelluloid, Zelluloseazetat, Viskose u. dgl., z. B. aus Papier, genügt eine Anfärbung desselben mit obengenannten Farbstoffen in wäßrigen oder gelatinösen 1.C sungen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Packabziehfilm, ein Packfilm mit abziehbarer Schicht, bei dem Film und Zuglasche aus einem Stück gestanzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der lichtempfindlichen Schicht auf der Rückseite mit inaktinischen Farbstoffüberzügen versehen ist, deren Farben durch ein `'orbad oder bei der Entwicklung verschwinden oder sich so verändern, daß die Entwicklung des Films in der Durchsicht verfolgt werden kann.
DEF47886D 1920-10-24 1920-10-24 Packabziehfilm Expired DE378030C (de)

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DE378030C true DE378030C (de) 1923-07-02

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