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Österreichische
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Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an selbsttätigen Drebgescbwindigkeitsmoldern, welche dazu dienen, sofort auf elektrischem Wege entweder hörbar, sichtbar oder ablesbar oder gleichzeitig auf zwei oder alle drei der genannten Arten anzuzeigen, wann ein sich drehender Gegenstand einen gewissen Grad von Geschwindigkeit erlangt hat. Als treibende Kraft dient die Zentrifugalkraft. Diese wirkt auf einen gegebenenfalls vollständig umschlossenen Körper dermassen ein, dass durch die zunehmende Drehgeschwindigkeit seine Entfernung vom Drehungsmittelpunkt sich vergrössern muss, wobei der Geschwindigkeitsmelder stets in einer horizontalen Ebene kreist, wodurch u. a. der störende Einfluss der Schwerkraft vermieden wird.
Infolge dieser letztgenannten Anordnung ist dieser Geschwindigkeitsmelder namentlich dort am Platze, wo Vertikalstösse auftreten, wie z. B. bei Wagen. Dadurch unterscheidet er sich auch wesentlich von jenen Meldern, die auf dem Schwnngkugelsystem beruhen, bei denen also das stromschliessende Gleitstück auf der Drehachse selbst sitzt und sich in deren Richtung hin und her bewegt. Alle diese letztgenannten Melder sind in vielen Fällen, z. n. bei Wagen unbrauchbar, da die auftretenden Stösse unrichtige Meldungen verursachen. Auf umstehender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 im Schnitt in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Wie ersichtlich, ist die Hülse a oben und unten durch Deckel b verschlossen, welch letztere mittelst der Stange c und entsprechender Muttern d fest auf die Enden der Hülse a gedrückt werden. Auf der Stange c, welche zweckmässig aus Stahl gefertigt wird, ist ein Gleitkörper e angeordnet, welcher durch eine Feder f in seiner Ruhelage festgehalten wird. Dieser Gleitkörper e hat im vorliegenden Falle die Form eines Doppel- kegels. Wird das Gehäuse direkt oder indirekt mit einem Gegenstand verbunden und letzterer in Drehung versetzt, so wird sich infolge der Zentrifugalkraft der Gleitkörper e auf der Stange c nach der Peripherie des Rotationskörpers zu bewegen und hiebei die
Feder f zusammendrücken.
Die direkte Verbindung des Apparates mit dem rotierenden Körper ist häufig dann möglich, wenn sich der letztere in einer Horizontalohene dreht. Ist dies nicht der Fall oder ist die direkte Verbindung aus anderen Gründen nicht geeignet, so erhält der Melder seine horizontale Drehbewegung von dem rotierenden'Körper auf irgendeine übliche Art, z. B. durch Vermittlung von Zahn-, Riemen-oder liettentrieb, Kugelgelenken oder dgl.
In den Wandungen der Hülse a sind kleine Blattfedern g angeordnet, welche in den isoliert eingesetzten Pfropfen t beliebig befestigt sind. Diese letzteren werden mittelst der
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Leitungsdrahtes, welcher zur Signaleinrichtung führt. Der andere Po ! des Leitungsdrahtes kann beliebig mit dem Gehäuse verbunden sein. Bewegt sich der Gleitkörper e infolge der Zentrifugalkraft nach der Peripherie zu, so berührt er hiebei die Blattfedern q und stellt eine Verbindung der Leitungsdrähte k und k1 her. Durch Ubereinandersetzen mehrerer
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keit genau erkennen.
Fig. 2 zeigt in verjüngtem Massstab schematisch die Befestigung der t Hülse a auf dem rotierenden Körper bezw. auf dem mit ihm in Verbindung stehenden Bewegsagsübertrager. Um nicht zuviel Kontakte in einer Hülse anzubringen, können
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selbstverständlich auch mehrere Hülsen mit Gleitstücken vorgesehen sein, in welchen die Kontaktfedern derartig verlegt sind, dass das Gleitstück der einen Hülse z. B. zwei ver. schiedene Grade der Geschwindigkeit anzeigt, das andere die gleiche Anzahl. Es ist in diesem Falle nur notwendig, verschieden starke Federn bei den Vorrichtungen anzuwenden.
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