AT16831B - Explosionsturbine. - Google Patents

Explosionsturbine.

Info

Publication number
AT16831B
AT16831B AT16831DA AT16831B AT 16831 B AT16831 B AT 16831B AT 16831D A AT16831D A AT 16831DA AT 16831 B AT16831 B AT 16831B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
explosion
turbine
chamber
gases
chambers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maximilian Sidon
Original Assignee
Maximilian Sidon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maximilian Sidon filed Critical Maximilian Sidon
Application granted granted Critical
Publication of AT16831B publication Critical patent/AT16831B/de

Links

Landscapes

  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische   PA T'ENTSCHRIFT Nr. 1683'.     MAXIMILIAN   SIDON IN WIEN. 



    Explosionsturbine.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Explosionsturbine und besteht in der Anordnung mehrerer, um eine Achse drehbarer, von einer gemeinsamen Luftpumpe und einer gemeinsamen Brennstoffzuleitung gespeister Explosionskammern, welche einzeln beim Vorübergang an dem Einlassstutzen des Turbinengehäuses durch Zündung ihrer Ladungen in Wirksamkeit gesetzt werden. 



   Die Regelung der Arbeitsleistung zwecks Erzielung einer stets gleichbleibenden Umdrehungszahl der Turbinenwelle erfolgt durch Änderung der Umdrehungszahl des Kammersystems, wodurch sich die Anzahl der innerhalb einer gewissen Zeiteinheit stattfindenden Zündungen und Explosionen ändert. Jede Kammer besitzt ein Absperrorgan, welches durch den Explosionsdruck geöffnet wird und die heissen Verbrennungsgase in das Turbinengehäuse strömen lässt, aus welchem sie in den Auspuff gelangen. Das Absperrorgan verschliesst in selbsttätiger Weise die Kammer, nachdem die Gase bis auf einen bestimmten Mindestdruck expandiert sind. 



   Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht eine derartige Explosionsturl) ine mit kreisende Kammern im Vertikalschnitt senkrecht zur Turbinenwelle. Fig. 2 ist die End-und Fig. a die Seitenansicht dieser Maschine. Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach   -   der Fig. 1. Fig. 5 veranschaulicht die Anordnung des Absperrschiebers in einer Explosionskammer. 



   Die Maschine besitzt vier Explosionskammern   o   welche um eine als Rohr ausgebildete, mit dem Turbinengehäuse c verschraubt Achse   15   drehbar sind. Die Kammern a sind an den mit Flanschen versehenen Armen der Scheibe 16 befestigt, welche um die Achse 15 drehbar ist und ein Schneckenrad 17 trägt. In letzteres greift die Schnecke   18   der Welle 19, welche eine Reibungsscheibe 20 (Fig. 3) trägt und vermittels der durch Federn mit ihren Reibungsrädern 21 und 22 gegen die Scheibe 5 bezw. 20 angedrückten, achsial verstellbaren Vorgelegewelle 23 angetrieben wird. Mit dem Ende der Hohlwelle 15 ist ein   Zerstäuber 0   (Fig. 2 und 3) bekannter Art in Verbindung gebracht. 
 EMI1.1 
 vermittels eines Exzenters l, dessen Hub in bekannter Weise verstellbar ist, die Luftpumpe in betätigt.

   Letztere   drückt durch   ein Rohr n Luft in den Zerstäuber o, welcher mit einem das   Zurückströmen   von Explosionsgasen verhindernden Rückschlagventil versehen ist. q ist ein mit dem Brennstoffbehälter verbundenes Rohr, welches in den Zer-   stäuber   mündet und ein   düsenförmiges   Ende besitzt, durch welches von der in den Zerstäuber eintretenden Luft flüssiger Brennstoff oder Gas angesaugt wird. Das Rohr q ist ebenfalls mit einem Rückschlagventil versehen. Auf diese Weise wird während des Ganges der Maschine die Hohlwelle 15 beständig mit dem explosiblen Gasgemenge gespeist. 



   Jede der Explosionskammern steht durch ein Rohr 24 mit einem   Hahngehäuse   25 in Verbindung, welches einen an der Achse   15   befestigten, eine radiale in den Hohlraum dieser Achse mündende Bohrung 26 besitzenden Konus 27   umschliesst.   Auf einem Fortsatz des Konus 27 ist gut isoliert ein Daumenring 28 befestigt, welcher mit dem einen Pol der Dynamomaschine verbunden   ist ;   mit diesem Ring stehen die   Zündungsstangen 1)   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 des Turbinengehäuses vorbeigeht. Das dem Turbinengehäuse zugewendete Ende jeder Kammer a ist mit einem Drehschieber d versehen, der durch einen Lenker e mit dem in einem seitlichen Stutzen (Fig. 5) der Kammer verschiebbaren und abgedichteten Kolben 9 verbunden ist.

   Letzterer wird durch eine Feder   h   in seiner innersten Stellung, bei welcher der Drehschieber d geschlossen ist, gehalten. Durch die Druckerhöhung in der Kammer   infolge stattgefundener   Explosion wird der Kolben 9 entgegen der Wirkung der Feder A nach aussen gedrückt und öffnet den Drehschieber d. Die heissen, hochgespannten Gase gelangen nun in die Turbine, wobei sie expandieren und Arbeit leisten, um sodann durch den Auspuff y zu entweichen. Nachdem der Druck in der Kammer wieder auf ein bestimmtes Mindestmass gesunken ist, wird der Kolben   9   durch die Feder h wieder einwärts bewegt und der Drehschieber   d   geschlossen. 



   Durch Verschieben der Welle 23 kann die Tourenzahl der die   Expipsionskammern   tragenden Scheibe 16 und damit auch die Anzahl der Explosionen innerhalb weiter Grenzen geändert werden. Somit hat das explodierbare Gemenge von der Ladung bis zur Explosion Zeit, um Wärme von der heissen Kammer aufzunehmen, die sonst verloren gehende Wärme also in Arbeit umzuwandeln, wodurch eine grosse Ersparnis an Brennstoff erzielt wird. Da bei der beschriebenen Kraftmaschine die Arbeitsleistung nur durch Änderung der Anzahl der Zündungen erfolgt, so kann das explosible Gemenge immer die dem günstigsten Nutzeffekt entsprechende Zusammensetzung erhalten.

   Eine bedeutende Ersparnis an Brennstoff wird auch dadurch erzielt, dass die   Explosionskammer   von dem   Turbinengehäuse   abgesperrt bleibt, solange keine Explosion erfolgt, und daher unverbrannter Brennstoff nicht in die Turbine gelangen kann. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :   
1. Explosionsturbine, gekennzeichnet durch mehrere um eine Achse drehbare, von einer gemeinsamen Brennstoffzuleitung gespeiste Explosionskammern, welche einzeln beim Vorübergang an dem Einlassstutzen des Turbinengehäuses durch Zündung ihrer Ladungen in Wirksamkeit gesetzt werden, wobei die Regelung der Arbeitsleistung durch Änderung der Umdrehungszahl des Kammernsystems erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Explosionsturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für gewöhnlich mittels Feder h geschlossene Drehschieber d während der Explosion entgegen der Wirkung der Feder h durch den dem Drucke der Explosionsgase ausgesetzten, verschiebbaren Kolben g geöffnet wird, um die Gase in die Turbine strömen zu lassen.
AT16831D 1901-11-25 1901-11-25 Explosionsturbine. AT16831B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16831T 1901-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT16831B true AT16831B (de) 1904-07-11

Family

ID=3518723

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT16831D AT16831B (de) 1901-11-25 1901-11-25 Explosionsturbine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT16831B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT16831B (de) Explosionsturbine.
DE803388C (de) Freikolben-Treibgaserzeuger
DE490735C (de) Doppelkolben-Zweitaktbrennkraftmaschine
DE587255C (de) Brennkraftturbine fuer fluessige oder gasfoermige Brennstoffe
AT85423B (de) Ventil- und schieberlose Verbrennungskraftmaschine mit in einem feststehenden Gehäuse kreisenden Zylindern.
DE592781C (de) Brennkraftmaschine mit von derselben getriebenem, als Kolbenmaschine ausgebildetem Treibgaserzeuger
AT54303B (de) Vorrichtung zum Anlassen von Zweitaktmaschinen mittels Hilfsverbrennungskammer.
AT150190B (de) Brennkraftturbine.
DE663177C (de) Brennkraftmaschine mit Aussenverbrennung in einer vom Arbeitszylinder getrennten Brennkammer und mit Wasser- oder Dampfzusatz in die Brennkammer
DE916134C (de) Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Schiebern im zentrisch gelagerten Laeufer
DE724469C (de) Gasturbine
CH190238A (de) Zweitaktmotor mit durch den Kolben gesteuerten Ein- und Auslassschlitzen.
DE502602C (de) Vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschine
DE508293C (de) Brennkraftturbine mit frei fliegendem Kolben
DE709245C (de) Explosionsturbine
DE175317C (de)
AT45162B (de) Zweitakt-Verbundgasmaschine.
DE394345C (de) Zweitaktexplosionsmotor mit auf einem festen Block gleitenden Kolben
AT156262B (de) Drehkolbenmaschine.
DE866573C (de) Einspritzpumpe fuer Brennkrafttriebwerke
DE594444C (de) Treibgaserzeuger
AT85773B (de) Verbrennungskraftmaschine mit kreisendem, mit Kolbenflügeln versehenem Gehäuse.
AT109901B (de) Brennkraftmaschine mit kreisendem Kolben und schwingenden Widerlagern.
DE560406C (de) Drehkolben-Brennkraftmaschine
DE359003C (de) Verbrennungskraftmaschine mit Einspritzung zerstaeubten fluessigen Brennstoffs