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Verschwenkbare Tragvorrichtung für photographische Beleuchtungskörper
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Leuchte teils knapp unterhalb der Decke des Raumes, teils in einem engen Bereich senkrecht über der Leuchte zusammengefasst, so dass eine Beengung bzw. Behinderung des übrigen Raumes praktisch ausgeschaltet ist.
In der Fig. 1 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemässen verschwenkbaren Tragvorrichtung dargestellt. Die Fig. 2 zeigt ein räumliches Bild derselben und die Fig. 3 eine Ausführungsform mit zwei voneinander unabhängigen, sonst aber gleichartigen Tragarmen.
Eine vertikale Achse a ist an der Decke des Aufnahmeraumes oder an einem Träger, Brett, Sockel usw. befestigt. An dieser vertikalen Achse ist ein der Grösse des Raumes angepasster Arm c befestigt bzw. bei b drehbar gelagert, der zwecks Veränderung seiner Länge um ein oder mehrere Gelenke geknickt werden kann. Dieser Arm liegt horizontal und es können bei Bedarf auch zwei oder mehrere solcher Arme an der dann entsprechend länger gehaltenen vertikalen
Achse (s. Fig. 3) angebracht werden. Die Ver- drehbarkeit dieses oder jedes dieser Arme beträgt
360.
Am Ende des Horizontalarmes c sitzt eine vertikale Achse d, die je nach Erfordernis durch
Herausziehen aus einer Hülse verlängert werden kann. Diese Achse ist ebenfalls um 360 drehbar.
Am unteren Ende der Achse ist ein horizontales
Querlage e befestigt, das eine Klemmvorrichtung für den anschliessenden Lampenträger f be- inhaltet.
An diesem Lampenträger kann jeder gewünschte
Beleuchtungskörper, entweder Hauptlicht, Weich- strahler oder Punktlicht usw., gelenkig angebracht werden. Die jeweilige Leuchte ist in einer senk- rechten Ebene um 300 (Decke-Fussboden-
Decke), aber auch um 360 um die Welle d in horizontaler Ebene verschwenkbar (s. Fig. 3) und ausserdem in jeder Stellung fixierbar.
Die elektrische Kabelführung erfolgt im Innern des Schwenkstativs von der Decke aus.
Die Vorzüge der beschriebenen Anordnung liegen, wie bereits in der Einleitung angedeutet, darin, dass sämtliche Bauteile der Tragvorrichtung derart im Aufnahmeraum verteilt sind, dass sie die geringstmögliche Behinderung der dort operierenden Personen und Aufnahmeeinrich- tungen hervorrufen, ohne aber die vollkommene
Freizügigkeit der Einstellung der Leuchte selbst
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zu beschränken. Ein weiterer Vorzug besteht darin, dass sämtliche Gelenke der Tragvorrichtung, mit Ausnahme des fixierbaren Querlagers e, das jedoch in nächster Nähe der Leuchte ist, leicht beweglich, aber dennoch die jeweilige Stellung einhaltend, angeordnet sind. Dies ermöglicht der bedienenden Person, die Leuchte, ohne auf den Mechanismus achten zu müssen, auf das jeweilige Aufnahmeobjekt in jeder beliebigen und feinst veränderbaren Weise einzustellen.
Durch die vorstehend beschriebene Konstruktion ist es möglich, jedes Beleuchtungsgerät leicht handlich an jeden Punkt und in jede Lage bis zur äussersten Begrenzung des Kreises zu führen, den der ausgestreckte Horizontalarm c beschreibt.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Verschwenkbare Tragvorrichtung für photographische Beleuchtungskörper u. dgl., die an frei wählbaren Punkten des Aufnahmeraumes in beliebige Richtung eingestellt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, dass knapp unterhalb der Decke ein Tragarm parallel zur Decke, um 3600 verschwenkbar, gelagert ist, an dessen freiem Ende eine senkrecht nach unten ragende, ausziehbare und ebenfalls um 3600 drehbare Achse angeordnet ist, an deren unterem Ende ein weiterer, in bekannter Weise um eine horizontale Achse um zirka 300 0 verschwenkbarer und feststellbarer Lampenträger gelagert ist, der die Leuchte trat.
2. Verschwenkbare Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm aus mindestens zwei Teilarmen besteht, die durch Gelenke verbunden sind, deren Drehachsen parallel zur Schwenkachse des ganzen Tragarmes verlaufen.
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