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Drosseltransformator für Entladungsröhren
Die gegenständliche Erfindung betrifft einen Drosseltransformator mit festem Luftspalt in seinem Kern zum Betrieb von für eine bestimmte Spannung abgesehenen Entladungsröhren mit Dampf-oder Gasfüllung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Drosseltransformatoren für solche Entladungsröhren, die gewöhnlichen Beleuchtungszwecken dienen, und da vorwiegend auf solche für sogenannte Leuchtstofflampen bestimmte Vorschaltimpedanzen, die zum Einbau in die Lampenarmatur selbst ausgeführt sind.
Die Vorschaltimpedanzen nach der Erfindung sind zu dem Zwecke, um eine grosse Gleich- förmigkeit der Ausführung für verschiedene
Spannungen zu ermöglichen, auf die im schwedischen Patent Nr. 90212 beschriebene Art auf verschiedene Spannungen umschaltbar aus- gefuhrt. In Übereinstimmung mit der genannten
Patentschrift ist die Impedanz so bemessen und mit so angeordneten, voneinander getrennten
Anschlussorganen zur Einschaltung hoher bzw. niedriger Netzspannung ausgerüstet, dass die
Impedanz bei Anschluss an die hohe Netzspannung in Serie zwischen der Spannungsquelle und der Rohre zu liegen kommt und bei Anschluss an die niedrige Netzspannung teilweise parallel mit der Spannungsquelle geschaltet wird und in letzterem Falle auch als Spartransformator zur Erzeugung der Klemmenspannung der Röhre dient.
Die Erfindung betrifft nun eine besondere Ausformung solcher DrGsseltransformatoren, wodurch man die für einen bestimmten Röhrentyp abgesehene, an verschiedene Netzspannungen anschaltbare Impedanz ungemein einfach ohne besondere Justierungsmassnahmen anschliessen kann und trotzdem die Röhre-ungeachtet der vorhandenen Netzspannung-immer richtig gespeist wird. Nach der Erfindung ist der Drosseltransformator mit zwei so bemessenen Wicklungen versehen, dass bei Anschluss des Drosseltransformators als Drossel die einzelnen Wicklungen auf solche Weise seriengeschaltet werden, dass die beiden Induktanzen gegeneinander wirken, und dass beim Anschluss als Ausgleichstransformator das Übersetzungsverhältnis des Transformators zwischen 1, 2 und 3 liegt.
Die zwei getrennten Wicklungen können zwecks Abschwächung des Brummens noch in kleinere Sätze untergeteilt sein. Bei Anschluss an die niedrige Netzspannung werden dagegen die beiden Wicklungen so seriengeschaltet, dass ihre gegenseitige Induktanz positiv wird.
Durch die angegebene Ausführung braucht bei der Umschaltung auf positive gegenseitige Impedanz keine Änderung des Luftspalts des Eisenkernes vorgenommen zu werden bzw. braucht der Eisenkern zwecks Versehen mit der erforderlichen Streuung mit keinem wegnehmbare Einsatzstück ausgerüstet zu sein.
Die Erfindung wird näher veranschaulicht durch die beigefügte Zeichnung, wo Fig. 1 die Feldverteilung bei einem nach der Erfindung ausgeführten Drosseltransformator, Fig. 2 und 3 einen solchen an eine hohe bzw. niedere Netzspannung, beispielsweise 220 bzw. 110 Volt zum Betrieb einer Entladungsröhre angeschlossen und
Fig. 4 eine modifizierte Form desselben Drossel- transformators mit mehreren Anschlüssen bzw. überragenden Wicklungswindungen für mehrere angrenzende Netzspannungen zeigt.
In Fig. 1 wird die Vorschaltimpedanz als Drossel geschaltet, d. h. bei der hohen Netzspannung gezeigt. Die Drossel ist mit einem Eisenkern 3 ausgerüstet, dessen Luftspalt mit 4 bezeichnet ist.
Die beiden Wicklungen 2 und 5 der Drossel sind mit den Endanschlüssen 6 und 7 bzw. 8 und 9 versehen. Bei der Schaltung als Drossel ist, wie in Fig. 2 genauer gezeigt wird, der äussere
Endanschluss 6 der einen Spule 2 an die eine Elektrode der Entladungsröhre 1 angeschlossen, während der innere Endanschluss 7 derselben Spule mit dem äusseren Endanschluss 9 der anderen Spule 5 verbunden ist. Der innere Endanschluss 8 dieser anderen Spule ist einerseits an den einen Pol der Stromquelle angeschlossen, deren anderer Pol an die andere Elektrode der Röhre angeschlossen ist.
Dadurch, dass der Drosseltransformator so eingerichtet ist, dass bei Verwendung mit der hohen Netzspannung mit einer derartigen Einschaltung desselben gerechnet ist, wirken, wie aus der mit gestrichelten Pfeilen eingezeichneten Feldverteilung hervorgeht, die beiden Induktanzen einander entgegen. Dadurch wird vermieden, dass die Gesamtimpedanz zu gross wird, was sonst einen regulierbaren Luftspalt des Eisenkernes notwendig machen würde.
Bei Schaltung der erfindungsgemässen Impedanz für die niedrige Netzspannung sind, wie in Fig. 3
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gezeigt wird, die Endanschlüsse 8, 9 der Wicklung 5 mit dem Netz parallel geschaltet. Die Spulen 2 und 5 sind durch Verbindung der nebeneinander liegenden Endanschlüsse 7 und 8, der Spulen hintereinander geschaltet. Die Entladungsröhre ist zwischen den äusseren An- schlüssen ss bzw. N der Spulen 2 und 5 angebracht, wobei also die Impedanz als Spartransformator für die Zuleitung der Klemmenspannung der Röhre wirkt.
Die Wicklungen des Drosseltransformators können wie in Fig. 4 gezeigt wird, mit mehreren Anschlüssen bzw. überragenden Wicklungwindungen zum Anschluss an um einen bestimmten Wert herum liegende Netzspannungen versehen sein. In Fig. 4 ist somit die Wicklung 5 des Ausgleichstransformators mit den Anschlüssen 9, 10, 11 für 110,127 bzw. 100 Volt versehen, wobei die Röhre an die Anschlüsse 6 und alternativ 9, 10 oder 11 angeschlossen ist. Wenn der Drosseltransformator zum Anschluss an die hohe Netzspannung als Drossel verwendet werden soll, können diese Anschlüsse zur Angleichung an den vorhandenen Wert der Netzspannung verwendet werden, wobei die Röhre alternativ zwischen
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spannung beispielsweise 220,240 oder 200 Volt ist.