AT164624B - Kraftfahrzeug mit veränderlicher Sperrung zwischen pendelnd aufgehängtem Fahrzeugkörper und Fahrgestell - Google Patents

Kraftfahrzeug mit veränderlicher Sperrung zwischen pendelnd aufgehängtem Fahrzeugkörper und Fahrgestell

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AT164624B
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Wilhelm Nagy
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Wilhelm Nagy
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  Kraftfahrzeug mit veränderlicher Sperrung zwischen pendelnd aufgehängtem Fahrzeug- körper und Fahrgestell 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug mit veränderlicher Sperrung zwischen pendelnd aufgehängtem Fahrzeugkörper und Fahrgestell zur Veränderung des Druckes der durch den Fahrzeugkörper belasteten und durch eine Ausgleichsfederung miteinander verbundenen Räder beiderseits der Fahrzeuglängsachse durch Veränderung des Angriffspunktes in bezug auf die Radaufhängung. 



   Es sind Einrichtungen bekannt, durch die dem Fahrzeug willkürlich selbsttätig beim Kurvenfahren eine durch die Fliehkraft bedingte Schräglage gegeben werden kann. Hiezu wurde jedoch in der Regel eine Hilfskraft benötigt. 



   Bei dem gegenständlichen Fahrzeug wird unabhängig von der Fahrbahn und ohne Hilfskraft durch Veränderung des Angriffspunktes des Fahrzeugkörpergewichtes in bezug auf die Radaufhängung ein Schwebezustand gleich dem eines Fahr-oder Motorrades während der Fahrt erreicht. Hiezu ist es notwendig, dass der Auflagedruck der Räder links und rechts der Fahrzeuglängsachse ausgeglichen wird, wie dies z. B. bereits in Form von Kurbelschwingarmen in Verbindung mit Querblattfedem bekannt ist. 



   Da nun dieses Fahrzeug bei geringer Geschwindigkeit schwierig im Gleichgewicht zu halten ist und bei Stillstand überhaupt kippen würde, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen. Aus fahrtechnischen und Sicherheitsgründen muss diese erfindungsgemäss folgende Merkmale aufweisen :
1. Bei Stillstand des Fahrzeuges soll unter Zuhilfenahme des Handbremshebels eine dauernde Sperrung zwischen Fahrzeugkörper und Fahrgestell möglich sein. 



   2. Während der Fahrt darf die Vorrichtung den Schwebezustand des Fahrzeugkörpers nicht stören, es muss jedoch bei Auftreten einer Gleichgewichtsstörung eine entgegen der übergewichtigen Seite hin wirkende Sperrung zwischen Fahrzeugkörper und Radaufhängung eintreten, d. h. also, dass Schwingungen des Fahrzeuges, die in Richtung nach der belasteten Seite hin wirken, aufgefangen werden und entgegen derselben unberücksichtigt bleiben. 



   3. Diese Sperrung muss gleichzeitig wahlweise links oder rechts von Hand aus, am besten vom Lenkrad aus, zu betätigen sein. 
4. Eine automatische Betätigung der Sperrvorrichtung, die wechselweise bei Auftreten einer Gleichgewichtsstörung jeweils die belastete Seite sperrt, kann zusätzlich oder neben der willkürlichen Sperrvorrichtung vorgesehen werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel gemäss dem Gegenstand der Erfindung ist im nachfolgenden beschrieben und in der Zeichnung dargestellt. 



   Eine Sperrung zwischen Fahrzeugkörper und Fahrgestell wird gemäss der Erfindung mit Hilfe des   Zahnsegmentes D,   das fest mit der Feder C verbunden ist, der Sperrklinken E und F, die über die Seilzüge G und H mit den Hebeln   J   und K am Lenkrad in Verbindung stehen, willkürlich durch gleichzeitige Betätigung der Hebel und K bewerkstelligt. Durch einzelne wahlweise Betätigung der Hebel. und K wird eine einseitige Sperrung je nach einer beliebigen Seite hin bewirkt. Eine fortdauernde Sperrung zwischen Fahrzeugkörper und Fahrgestell tritt durch die Betätigung des Handhebels   M   ein, welcher durch die Verlängerung der Seilzughülle die Sperrklinken E und F zum Einrasten bringt. Die Feder L dient zum Rückzug des Hebels M.

   Das Relais P ist als Pendelgerät ausgebildet und hat die Aufgabe, das Fahrzeug bei Auftreten einer Unbalance im Stillstand oder in Bewegung jeweils nach der übergewichtigen Seite hin automatisch zu sperren. Dies geschieht durch eine Quecksilberkugel, die durch die Schwer-oder Fliehkraft in einem leicht gebogenem Rohr in einer Dämpferflüssigkeit hin und her rollt und dabei die Kontakte der Elektromagnete 0 oder   N   schliesst. 



  Durch das Anziehen der Elektromagnete 0 oder N kommen die Sperrklinken E oder F zum Einrasten. 



  Mit Hilfe der Feder Q werden die Sperrklinken E und F an die Anschläge R und S gezogen und das Zahnsegment D kann sich frei bewegen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kraftfahrzeug mit veränderlicher Sperrung zwischen pendelnd aufgehängtem Fahrzeugkörper und Fahrgestell zur Veränderung des Druckes der durch den Fahrzeugkörper belasteten und durch eine Ausgleichsfederung mit einander verbundenen Räder beiderseits der Fahrzeuglängsachse durch Veränderung des Angriffspunktes des Fahrzeugkörpergewichtes in bezug auf die Radaufhängung, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 2> zeichnet, dass die Veränderung des Angriffspunktes durch auf dem Fahrzeugkörper angeordneten Sperrklinken erfolgt, die in entsprechende Zahnlücken eines mit der Radaufhängung fest verbundenen Zahnsegmentes zum Eingriff gebracht werden können.
    2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung durch eine Sperrklinke jeweils nur in einer Richtung wirksam ist.
    3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einrasten zweier Sperrklinken eine starre Verbindung zwischen Fahrzeugkörper und Radaufhängung in der jeweiligen Schräglage des Fahrzeugkörpers ermöglicht wird.
    4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrasten der Sperrklinken in das Zahnsegment nach Erreichung eines Gleichgewichtszustandes in der betreffenden Schräglage durch je eine für jede Sperrklinke am Lenkrad vorgesehene Handbetätigungsvorrichtung (Seilzug) erfolgt.
    5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Stillstand des Fahrzeuges durch einen feststellbaren Handhebel beide Sperrklinken fortdauernd zum Eingriff gebracht werden können.
    6. Kraftfahrzeug nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine z. B. durch ein Pendelgerät gesteuerte elektromagnetische Einrichtung die weitere Neigung des Fahrzeugkörpers über eine bestimmte Schräglage hinaus selbsttätig gesperrt wird.
AT164624D 1946-07-13 1946-07-13 Kraftfahrzeug mit veränderlicher Sperrung zwischen pendelnd aufgehängtem Fahrzeugkörper und Fahrgestell AT164624B (de)

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