DE676156C - Kraftuebertragung bei Stossdaempfern und Stabilisatoren, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mittels biegsamer Glieder - Google Patents

Kraftuebertragung bei Stossdaempfern und Stabilisatoren, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mittels biegsamer Glieder

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DE676156C
DE676156C DEW101060D DEW0101060D DE676156C DE 676156 C DE676156 C DE 676156C DE W101060 D DEW101060 D DE W101060D DE W0101060 D DEW0101060 D DE W0101060D DE 676156 C DE676156 C DE 676156C
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flexible shaft
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power transmission
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DEW101060D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G13/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers
    • B60G13/001Arrangements for attachment of dampers
    • B60G13/005Arrangements for attachment of dampers characterised by the mounting on the axle or suspension arm of the damper unit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G7/00Pivoted suspension arms; Accessories thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Übertragung der bei Stoßdämpfern und Stabilisatoren zur Wirkung kommenden Kräfte, insbesondere zur Übertragung der auftretenden Druck- und Zugkräfte von dem Hebel des Stoßdämpfers oder Stabilisators auf die Achsen von Kraftfahrzeugen.
Bei den bekannten Stoßdämpfern erfolgt die Kraftübertragung meistens mittels eines starren Zwischengliedes, das mittels je eines auf seine beiden Enden aufgezogenen Gummiringes in seinen Lagerstellen elastisch festgespannt ist. Die als Gelenke wirkenden Gummiringe nehmen hierbei die durch die zu über-' tragenden Kräfte herbeigeführte Verdrehung des Systems bis zu einem Verdrehungswinkel von gewisser Größe auf. Wird jedoch dieser Winkel überschritten, so rutschen die Gummiringe in ihren Lagerstellen und nutzen sich schnell ab, so daß dann die Gelenke anfangen zu klappern und ein unangenehmes Geräusch verursachen. Als man diesem Übelstand dadurch beizukommen versuchte, daß man nur ein Gelenk verwendete und das frühere zweite Gelenk durch einen Gummipuffer ersetzte, stellte sich bald heraus, daß zwar der Gummipuffer den auftretenden Beanspruchungen standhielt, die Lagerung im Gelenk sich jedoch wiederum nach verhältnismäßig kurzer Zeit ausschlug. Bei den normalen Stoßdämpfern war dieser Übelstand immerhin noch in etwas zu beheben, anders wurde die Sachlage jedoch, als man die Stoßdämpfer so ausbildete, daß sie gleichzeitig als Stabilisatoren wirken und z. B. verhindern, daß sich der Kasten eines Kraftfahrzeuges beim Durchfahren einer Kurve zur Seite neigt. Da die hierbei auftretenden, unschädlich zu machenden Kräfte um das Vier- bis Fünffache wuchsen, mußten jetzt die Kolben der Stoßdämpfer bzw. Stabilisatoren so dicht eingepaßt werden, daß der den schädlichen Kräften entgegenwirkende Widerstand in der Vorrichtung so lange konstant blieb, bis die Kurve durchfahren war. Auch in diesem Falle hielten zwar die Gummipuffer infolge ihrer großen Auflagefläche den Beanspruchungen stand, jedoch schlugen sich die Gelenke wiederum bald aus. Nach den verschiedenartigsten Versuchen, die man hierauf zwecks Schaffung einer widerstandsfähigen und haltbaren Einrichtung für die Kraftübertragung bei Stabilisatoren machte, kam man auf den Gedanken, zur Übertragung der Kräfte vom Hebel des Stoßdämpfers bzw. Stabilisators ein mit Gummi umkleidetes Drahtseilstück anzuord-
nen. Hierbei zeigte sich jedoch bald, daß durch das im Betrieb auftretende fortwährende Biegen des Drahtseilstückes zu Bögen von kleinen Krümmungsradien die Drähte des Drahtseilstückes bald brachen und das Draht^ seilstück nach verhältnismäßig kurzer Zeit 'z.U. Bruche ging. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden.
Die-Erfindung besteht darin, daß als Übertragungsglied zur Übertragung der Kräfte vom Hebel des Stoßdämpfers bzw, Stabilisators auf die Wagenachse eine biegsame Welle dient, die starr an den beiden miteinander zu verbindenden Gliedern befestigt ist. Die bekannte biegsame Welle besteht aus einzelnen Spiralen aus hartem Gußstahldraht, die in vier bis fünf abwechselnd rechts und links gewickelten Lagen ineinander angeordnet sind. Sie hat eine große Druck- und Zugfestigkeit und dabei eine genügende zulässige Biegungsfestigkeit, um die üblichen Gelenke bei Stoßdämpfern und Stabilisatoren zu ersetzen, ohne deren Nachteile zu zeigen. Im Betriebe erleidet sie keine bleibende Formveränderung und hat daher eine lange Lebensdauer. Es ist ohne weiteres möglich, die biegsame Welle unmittelbar an den miteinander zu verbindenden Teilen zu befestigen. Sie kann mit diesen aber auch gemäß Anspruch 2 unter Zwischenschaltung von vorgespannten Gummipuffern verbunden sein.
Es ist zwar schon bekannt, bei der Kraftübertragung von Stoßdämpferhebel auf die Fahrzeugachse von Kraftfahrzeugen biegsame Glieder zu verwenden. Diese biegsamen Glieder bestehen entweder aus einem Drahtseil oder aus mehreren Lamellen aus Leder o. dgl. oder aus einem Gummiring oder aus zwei an einer starren Lasche sitzenden Gummigelen-■40. ken, die an den miteinander zu verbindenden Gliedern gelagert sind. Diese bekannten Einrichtungen weisen jedoch gegenüber dem Erfindungsgegenstand die folgenden Nachteile auf..Mittels'eines bloßen Drahtseiles bzw. mittels Lederlaschen bzw. mittels eines Gummiringes oder zweier Gummigelenke können nur Zugkräfte übertragen werden, jedoch keine Druckkräfte. Dies wird vielmehr erst 'durch die Anordnung zusätzlicher Mittel, nämlich mittels starrer Glieder, ermöglicht, wodurch diese Einrichtungen verwickelt, empfindlich und teuer werden. Die bekannte Anordnung zur Kraftübertragung mittels zweier Gummigelenke und eines mit diesen verbundenen starren Gliedes hat den bereits eingangs erwähnten Nachteil, daß sich die Gummigelenke schon nach kurzer Zeit ausschlagen und dadurch ein sehr unangenehmes klapperndes Geräusch verursachen.
Auf der Zeichnung ist. eine Ausführungsform der Erfindung in Abb. 1 in Ansicht und in Abb. 2 in einem Querschnitt nach Linie A-B der Abb. 1 dargestellt, bei welchen die . ,biegsame Welle unmittelbar an den miteinander zu verbindenden Gliedern befestigt ist.
y.- 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform ■ <fer' Erfindung mit vorgespannten Gummipuffern in Ansicht und in einem Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 3.
Bei beiden Ausführungsformen ist der Stoßdämpferhebel α mit der Achse & eines Kraftfahrzeuges durch eine biegsame Welle c. verbunden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 sind der Stoßdämpferhebel und die Wagenachse an der biegsamen Welle c unmittelbar befestigt. Das Ende des Stoßdämpferhebels a hat zu diesem Zweck die Form einer Rohrschelle'.^, mittels welcher das; eine Ende der biegsamen Welle c im Stoßdämpferhebel festgeklemmt ist. Das andere Ende der biegsamen Welle c ist mittels einer Rohrschelle e an der Wagenachse & festgeklemmt.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 sind der Stoßdämpf erhebel α und die Wagenachse b an der biegsamen Welle c mittelbar befestigt. Am Ende des Stoßdämpferhebels α ist ein beiderseits tellerförmig ausgehöhltes Auge / in der Drehebene des Stoßiämpferhebels angeordnet, dessen Durchbohrung g die biegsame Welle c mit Spiel umgibt. Die Wagenachse b hat an ihrem Ende ein gleiches, beiderseits tellerförmig ausgehöhltes Auge h mit Durchbohrung i, durch welche die biegsame Welle c hilldurchgeführt ist. Die Welle ist zwischen den Scheiben /, h von einem hülsenartigen Weichgummipuffer k umgeben, der an den beiden Scheiben /, h anliegt. Auf den aus den Scheiben /, h herausragenden Enden der biegsamen Welle c ist je ein wei- joo terer, jedoch kürzerer Weichgummipuffer/ bzw. ni aufgeschoben. Der Gummipuffer / stützt sich einerseits gegen das Auge / des Stoßdämpferhebels und unter Vermittlung eines auf die biegsame Welle c aufgesteckten Drucktellers η gegen eine auf das betreffende Ende der biegsamen Welle auf geklemmten Rohrschelle o. Der Gummipuffer m findet seine Stütze entsprechend an dem Auge h der Wagenachse b und an einem auf dem anderen Ende der biegsamen Welle aufgesteckten Druckteller p, der sich seinerseits gegen eine dort auf die biegsame Welle aufgeklemmte Rohrschelle q stützt. Mit Hilfe der Rohrschellen 0 und q sowie der Druckteller ή und p sind die drei Gümmikörper k, I undw vorgespannt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Kraftübertragung bei Stoßdämpfern und Stabilisatoren, insbesondere an Kraft-
    fahrzeugen, mittels biegsamer Glieder, dadurch gekennzeichnet, daß als Übertragungsglied eine biegsame Welle (c) dient, die starr an den miteinander zu verbindenden Gliedern befestigt ist.
    2, Kraftübertragung bei Stoßdämpfern und Stabilisatoren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Welle (c) unter Zwischenschaltung von Gummipuffern zwischen den miteinander zu verbindenden Gliedern an diese Glieder in der Weise angeschlossen ist, daß die biegsame Welle (c) die augenförmig ausgebildeten Enden (/, ti) der miteinander zu verbindenden Glieder (a, b) sowie einen zwischen diesen angeordneten hülsenförmigen Gummipuffer (k) und je einen zwischen jedem der Augen (f, h) und dem Ende der biegsamen Welle angeordneten ringförmigen Gummipuffer (/, m) mit Spiel durchsetzt, wobei sämtliche Gummikörper mittels zweier auf den Enden der biegsamen Welle aufgespannter Druckteller (n, p) vorgespannt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW101060D 1937-05-06 1937-05-06 Kraftuebertragung bei Stossdaempfern und Stabilisatoren, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mittels biegsamer Glieder Expired DE676156C (de)

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DE676156C true DE676156C (de) 1939-05-26

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DE (1) DE676156C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975559C (de) * 1951-04-11 1962-01-18 Daimler Benz Ag Abfederung fuer Grosskraftwagen, wie Omnibusse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975559C (de) * 1951-04-11 1962-01-18 Daimler Benz Ag Abfederung fuer Grosskraftwagen, wie Omnibusse

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