AT163489B - Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen - Google Patents

Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen

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AT163489B
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Austria
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brake device
suspension cable
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cable brake
aerial tramways
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Georg Dr Ing Wallmannsberger
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Georg Dr Ing Wallmannsberger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen 
Der im Personenseilbahnbau   bewährte Pendel-   betrieb"ist zur Erhöhung der Förderleistung vor- nehmlich auf die Steigerung der Fahrtgeschwindig- keit in den möglichen Grenzen angewiesen. Vor- liegende Erfindung bezweckt nun eine wesentliche
Abschwächung des Bremsstosses bei höherer
Fahrtgeschwindigkeit, indem die erforderliche
Bremskraft nicht auf einmal, sondern in zwei hintereinanderfolgenden Teilen eingeleitet wird. 



   Dies kann durch die Anordnung zweier gleicher oder annähernd gleicher Tragseilbremsen an einem Laufwerke erzielt werden, die zusammen die gleiche Bremskraft ergeben wie die sonst erforderliche Einzelbremse. 



   In Fig. 1 erscheint ein Tragseil a, auf dem sich ein Laufwerksgehäuse b befindet, das die Lauf- rollen c mittels der Laufwerkswiegen d aufnimmt. Beiderseits der Gehäusemitte sind die beiden Tragseilbremsen e angeordnet, die durch die   Federn f die   nötige Druckkraft erhalten. Nach unten hin sichern vorspringende Füsse g des Gehäuses das ganze Laufwerk gegen Absturz. In Mitte des Gehäuses befindet sich seitlich eine Verlagerung h des Gehängebolzens i, der das anschliessende Gehänge k mit der Gondel aufnimmt. 



   Das Zugseil zist mittels der Kupplungshülsen m beiderseits gelenkig am Gehängebolzen k angeschlossen. 



   In Fig. 2 ist die Kupplungshülse m im Schnitte dargestellt, wodurch die Endkupplung n des Zugseiles   1   sichtbar wird. Bei gespanntem Zugseil drückt die Endkupplung n die in der Hülse eingeschlossene Schraubenfeder o zusammen. Ein vor der Endkupplung n befindlicher Ring p mit dem Bolzen q kann jedwede Entlastungsbewegung der Feder o über den Winkelhebel r nach aussen übertragen. 



   Aus Fig. 3 geht die Blockierung einer gespannten   Druckfedern four   eine Tragseilbremse hervor. Der angeschlossene Ölbremszylinder s weist einen Hahn t auf, mit dem die Bremswirkung geregelt werden kann. Die gespannte Feder wird an der Knagge u blockiert. 



   In Fig. 4 erscheint die Gestängeverbindung zwischen den blockierten Druckfedern f und den Kupplungshülsen m. 



   Die beiden Winkelhebel r sind mit einem Lenker v an den mehrarmigen Hebel w angeschlossen, der einen verschiebbaren Achsbolzen an einem Hebelarm aufweist. Vermittels der Lenker x ist eine Verbindung zu den Winkel- hebeln y hergestellt, die durch die Klinke z in die Knagge u eingreifen, wodurch die Verbindung des Auslösegestänges von den Auslösehebeln v bis zu den blockierten   Bremsfedern f hergestellt   ist. 



   Die Wirkungsweise der neuen Bremseinrich- tung, die sich der paarweisen Anwendung zweier an sich bekannter Tragseilbremsen bedient, ist nun folgende :
Bei einem Zugseilriss entspannt sich die Kupp- lungsfeder o, wodurch mit Hilfe des Bolzens q der Winkelhebel r eine Verdrehung erfährt. Über den mehrarmigen Hebel w werden nach links und rechts verschieden grosse Hebelausschläge erteilt, so dass damit ein zeitlich hintereinander- folgendes Einfallen beider Bremsen erzielt wird. 



   Nach Fig. 4 wird die rechte Bremse früher einfallen als die linke, wobei der veränderliche Hebelarm am Hebel weine Einstellung des gewünschten
Zeitintervalls gestattet. 



   In manchen Fällen wird auch durch ver- schiedene Einstellung der   Öldämpfung   s und t eine zeitliche Verschiebung des Bremseneinfalles erzielbar sein, wenn eine Bremse auf schnellen und die zweite auf langsameren Einfall gestellt wird. 



   Die Verbindung der Regelung im Gestänge mit einer bestimmten Dämpfung (die auch für beide Bremsfedern verschieden sein kann), bewirkt eine entsprechende Abschwächung des Bremsstosses, der in zwei hintereinanderfolgende kleinere Teilstösse zerlegt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleiche oder annähernd gleiche Tragseilbremsen bekannter Art derart an einem Laufwerke zusammenwirken, dass einerseits die Summe ihrer einzelnen Bremskräfte die volle erforderliche Bremskraft ergibt, andererseits ein zeitliches Hintereinandereinfallen beider Bremsen eine ganz wesentliche Herabminderung des schädlichen Bremsstosses gestattet. 

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Claims (1)

  1. 2. Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zeitliche Hintereinandereinfallen der beiden Tragseilbremsen durch das Zwischenschalten eines in seinen Armlängen verstellbaren zwei-oder mehrarmigen Hebels erfolgt, <Desc/Clms Page number 2> der in dem an sich bekannten Auslösegestänge angeordnet wird.
    3. Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hintereinandereinfallen der beiden Bremsen durch eine verschiedene Ein- stellung der beiden vorhandenen Öldämpfungen für die Bremsfedern erzielt wird. 4. Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zeitliche Hintereinandereinfallen der beiden Bremsen sowohl durch Verstellung der Hebellänge nach Anspruch 2, wie auch gleichzeitig durch Änderung der Öldämpfung nach Anspruch 3 einstellbar ist.
AT163489D 1946-11-29 1946-11-29 Tragseilbremseinrichtung für Personenschwebebahnen AT163489B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4122778A (en) 1975-07-04 1978-10-31 F.A.T.A - Fabbrica Apparecchi Di Sollevamento E Trasporto Ed Affint S.P.A. Damped suspended conveyor trolley

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4122778A (en) 1975-07-04 1978-10-31 F.A.T.A - Fabbrica Apparecchi Di Sollevamento E Trasporto Ed Affint S.P.A. Damped suspended conveyor trolley

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