AT16451B - Verfahren zur Herstellung neutraler oder schwach saurer Lösungen von Titansäure in Milchsäure bezw. von Verbindungen der Titansäure mit Milchsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neutraler oder schwach saurer Lösungen von Titansäure in Milchsäure bezw. von Verbindungen der Titansäure mit Milchsäure.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nus 16451.   



     DR.   CARL DREHER IN FREIBURG i. B. 



  Verfahren zur Herstellung neutraler oder schwach saurer Lösungen von Titansäure in
Milchsäure bezw. von Verbindungen der Titansäure mit Milchsäure. 



   In dom Patente Nr. 15508 ist ausgeführt worden, dass beim Lösen von   Titansäure-     hydrat in Milchsäure   stets ein sehr grosser   Überschuss   an letzterer erforderlich ist, dass aber bei gleichzeitiger Gegenwart von Alkali- oder Erdalkalilaktaten die Lösung des Titansäurehydrats in   Milchsäure   leichter erfolgt. Klare Lösungen von selbst frisch gefälltem Titansäurehydrat in Milchsäure entstehen aber auch in Gegenwart von milchsauren Salzen   wenn   man bei Anwendung derjenigen Mengen   Milchsäure   und Laktat, die der Menge   Oxalsäure in den bekannten Titansäure-Alkalioxalaten entsprechen,   mit verdünnten Lösungen der   Milchsäure   arbeitet : man kann also 1 Mol.

   Titansäurehydrat nicht mit 2 Mol. freier Milchsäure   und 2 Mo !. Milchsaure   in Form von Alkan- oder Erdalkalilaktat in Lösung nehmen, wenn man mit verdünnten Lösungen operiert, bedarf vielmehr in diesem Falle eines bedeutenden Überschusses an Milchsäure und Laktat, um klare Lösungen des Titan-   säurehydrats   zu erhalten. Erfinder hat nun aber gefunden. dass man bei Einwirkung von   Milchsaure   und   milchsaurem   Salz in ganz konzentrierter Form auf frisch gefälltes Titan-   säurehydrat bereits klare Lösungen erhält, wenn   man nur die dem   Oxalsäuregehalt   der   bekannten titansäure Alkalioxalate entsprchende Menge Milchsäure anwendet.

   Man kann   also in diesem Falle 1 Mol.   Titansäureh\drat mit 2 Mol. freier Milchsäure und 2 Mo).     milchsäure in   Form von Laktat klar lösen. Es wird somit beim Arbeiten mit ganz 
 EMI1.1 
 
Zur Ausführung dos Verfahrens teigt man beispielsweise   232 Teile   eines durch Fällen erhaltenen und durch Auspressen von dem grössten Teil des Wassers befreiten Titansäure- 
 EMI1.2 
 wobei sich fine klare   sirupöse Masse ergibt, die   sich in Wasser wieder vollkommen klar löst. Für die Herstellung von Titansäure-Erdalkalilaktat trägt man die gleiche Menge Titansäurepaste ein in eine warme   Lösung von 308 Teilen kristallisiertem milchsaurem   Kalk in 360 Teilen Milchsäure (50%) und verfährt wie angegeben.

   In analoger Weise mittels Essigsäure und Azetaten oder   Ameisensäure   und Formiaten Lösungen der Titansäure zu erhalten, gelingt nicht ; das Hydrat bleibt stets   ungelöst.   
 EMI1.3 
   hygroskopische   breiige trockene Massen, die sich klar in Wasser lösen. 



   DienachvorstehendemVerfahrneerhaltenenTitansäure-Doppellaktateeignensich zum Färben in gleich vorzüglicher Weise wie die nach dem Haupt-Patente erhaltenen   Verbindungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Die Ausführung des im Patente Nr. 15508 beschriebenen Verfahrens'zur Herstellung von schwach sauren Lösungen von Titansäure in Milchsäure, bezw. von Verbindungen der Titansäurc mit Milchsaure durch Einwirkung von Milchsäure in Gegenwart von Laktaten auf Titansäure in der Weise, dass man die Milchsäure und die Laktate in konzentrierter Form auf die Titansiiure einwirken lässt.
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