AT164469B - Schwimmlagerung für Waagen - Google Patents

Schwimmlagerung für Waagen

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AT164469B
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Heinz Sinaiberger
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  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

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  Schwimmlagerung für Waagen 
Da die Reibung der Schneidenlagerung bei
Balkenwaagen nie ganz verhindert werden kann und sie die Genauigkeit der Wägung   beeinflusst,   stellt die Erfindung eine Lösung dar, um die
Lagerreibung weitgehend herabzusetzen. Die mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ver- sehene Waage besitzt als Drehachse des Waagebalkens keine Schneidenlagerung, sondern einen oder mehrere, in eine Flüssigkeit tauchende
Schwimmer, welche den Waagebalken tragen. Um zu verhindern, dass sich diese Schwimmer von ihrer Stelle entfernen können und den Behälter, in welchem sie sich befinden, berühren, sorgt ein ausserhalb des Behälters angebrachter Magnet dafür, dass ein in dem Schwimmer befindlicher magnetisch beeinflussbarer Körper, z.

   B. ein Stabmagnet, durch die Anziehung des Magneten den kürzesten Abstand zu denselben einnimmt und somit der Schwimmer an dem gleichen Ort verharrt. Um die Adhäsionswirkung zwischen der Flüssigkeit und dem Schwimmer noch herabzusetzen, besteht der Schwimmer aus einem Material, welches in Verbindung mit der Flüssigkeit eine nur geringe Adhäsionswirkung ausübt, oder er ist mit einem derartigen Stoff überzogen (z. B. Fett bei Wasser, Glas oder Lack bei Quecksilber). 



   Fig. 1 zeigt das Schema der Waage in der Vorderansicht, Fig. 2 in der Seitenansicht, wobei F der Flüssigkeitsbehälter ist, in welchem sich der in die Flüssigkeit tauchende Schwimmer befindet. G ist das Gehäuse des Magneten, C eine starre Verbindung der beiden Magnetgehäuse, Z der Zeiger, S die Skala, B der Waagebalken und   A   die Verbindung des Waagebalkens mit dem Schwimmkörper. Die Verbindung C der beiden Magnetgehäuse hat die Form einer Öse und umschliesst den Zeiger, um seine Bewegung nicht zu behindern. 



   Fig. 3 veranschaulicht die Funktion der Waage : 
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 auch bei schrägen Balkenlagen immer die gleiche Flüssigkeitsmenge verdrängt wird. Der Deckel D des Behälters ist abnehmbar und auf einer Seite kreisbogenförmig ausgeschnitten, um die Bewegung des Bügels A nicht zu beeinträchtigen. Der Schwimmer K besteht aus einem spezifisch leichten Stoff oder aus einer festen Hülle mit oder ohne Gasfüllung, in dessen Bewegungsachse ein magnetisch   beeinflussbarer   Stab oder ein
Stabmagnet E angeordnet und mit dem Bügel A fest verbunden ist. Der Magnet im Magnet- gehäuse G zieht, wie schon erwähnt, den mag- netisch beeinflussbaren Stab oder Stabmagnet E und somit den Schwimmer K auf die kürzeste
Entfernung zueinander an und verhindert da- durch eine Berührung des Schwimmers mit dem Behälter.

   Wenn der Schwimmer selbst aus magnetisch beeinflussbarem Material her- gestellt ist, erübrigt sich der magnetisch be- einflussbare Stab. 



   Die Dimensionen des Schwimmers hängen vom spezifischen Gewicht der Flüssigkeit, welches gross sein soll (z. B. Quecksilber), dem Gewicht des Balkens, der Zusatzanordnungen (Waag-   schalen usw. ) sowie von der vorgesehenen Trag-   kraft der Waage ab. 



   Diese Erfindung kann besonders bei analytischen Waagen verwendet werden, und es ist dabei durchaus möglich, die üblichen zusätzlichen Anordnungen, wie Arretierung, Reitergewichte, Luftdämpfung u. dgl. zu verwenden. 



  Sie kann aber auch bei anderen Waagenkonstruktionen als Ersatz für die Schneidenlagerung angewendet werden, ohne an ihrem Wesen etwas zu ändern. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schwimmlagerung für Waagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken einer Waage mit einem oder mehreren, hohlen oder vollen Schwimmkörpern verbunden ist, die in einer Flüssigkeit schwimmen und die Drehachse des Waagebalkens bestimmen. 



   2. Schwimmlagerung für Waagen nach Anspruch   l,   dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Drehachse des Schwimmkörpers angeordneter magnetisch beeinflussbarer Bauteil, beispielsweise ein Stabmagnet, von einem ausserhalb des Schwimmkörpers befindlichen permanenten oder elektrischen Magnet beeinflusst wird und dadurch eine Berührung des Schwimmkörpers mit dem Gehäuse verhindert. 

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Claims (1)

  1. 3. Schwimmlagerung für Waagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper selbst aus einem magnetisch beeinflussbaren Material besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164469D 1948-05-03 1948-05-03 Schwimmlagerung für Waagen AT164469B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058274B (de) * 1951-07-27 1959-05-27 Dr Eberhard Schneller Schneiden- oder Nadeldrehlager fuer Mikrowaagen
DE1180152B (de) * 1959-03-18 1964-10-22 Ministerul Ind Petrolului Torsionswaage zur Bestimmung kleinster Gewichtsaenderungen an Proben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058274B (de) * 1951-07-27 1959-05-27 Dr Eberhard Schneller Schneiden- oder Nadeldrehlager fuer Mikrowaagen
DE1180152B (de) * 1959-03-18 1964-10-22 Ministerul Ind Petrolului Torsionswaage zur Bestimmung kleinster Gewichtsaenderungen an Proben

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