AT164385B - Zerstäuber - Google Patents

Zerstäuber

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AT164385B
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evaporator
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Franz Lozsek
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Franz Lozsek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zerstäuber 
Es sind bereits Zerstäuber für Flüssigkeiten oder gasförmige Stoffe bekannt, bei denen die
Zerstäubung mit gespanntem Dampf erfolgt, der unmittelbar vor dem Austritt aus einer Düse mit dem zu zerstäubenden Medium vermengt wird. 



   Die Erfindung betrifft eine Ausgestaltung derartiger mit gespanntem Dampf arbeitender
Zerstäuber, die vorzugsweise für die Schädlings- bekämpfung von Vorteil ist, wo die Forderung gestellt wird, die Zerstäuberdüse schwenkbar zu machen, um den Zerstäuberstrahl je nach Bedarf nach verschiedenen Richtungen lenken zu können. 



   Hiezu ist erfindungsgemäss der Dampferzeuger, sein Brenner und die Zerstäuberdüse als schwenk- bare Zerstäubereinheit am Ende eines Trag- rohres angeordnet, das seinerseits die Zuleitungen umschliesst, die den Zerstäuber an drei Behälter anschliessen, von denen einer die Mittel zur
Schädlingsbekämpfung, der zweite den Brenn- stoff und der dritte die zu verdampfende Flüssigkeit enthält. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1-14 den erfindungsgemässen Zerstäuber wie auch die tragbare Anlage, die aus drei miteinander für die Zwecke der Zerstäubung, z. B. von Mitteln für die Schädlingsbekämpfung in Verbindung stehenden Einheiten besteht. 



   Fig. 1 ist ein Schnitt durch die Einheit mit den Behältern für die Betriebsmittel (Wasser, Brennstoff), Fig. 2 ist hiezu eine Draufsicht und Fig. 3 eine Seitenansicht. Fig. 4 ist eine Ansicht des Kupplungsstückes nach der Linie 4-4 der Fig. 2. Fig. 5 zeigt in Vorderansicht und Fig. 6 in Seitenansicht die zu einer Einheit verbundenen Behälter für die Mittel zur Schädlingsbekämpfung, der eigentlichen Wirkmittel. Fig. 7 ist eine Ansicht des Tragrohres samt der Zerstäuberdüse. Fig. 8 ist die Ansicht der Kupplungsseite am Tragrohr nach Linie   8-8   der Fig. 7. Fig. 9 zeigt in Ansicht und Fig. 10 im Querschnitt die Verbindung von Tragrohr und Zerstäuberdüse. Fig. 11 ist ein Längsschnitt durch die Zerstäuberdüse, während die Fig. 12-14 Querschnitte nach den entsprechend bezeichneten Schnittlinien der Fig. 11 sind. 



   Die mit   A   (Fig. 1-4) bezeichnete Einheit, die bei für Ein-Mann-Bedienung eingerichteten Ausführungen am Rücken getragen wird, umfasst zwei Behälter. Der eine Behälter ist bestimmt, die den Zerstäuberdampf liefernde Flüssigkeit, z. B. Wasser, aufzunehmen, der andere Behälter nimmt den Brennstoff auf, der einem Brenner zugeführt wird, der die Verdampfung der Flüssigkeit, z. B. des Wassers, besorgt, die den Zerstäuberdampf liefert. Jedem Behälter ist eine Druckpumpe zugeordnet. Die Einheit B (Fig. 5,6) umfasst die Vorratsbehälter für die zu zerstäubenden Stoffe und eine diesen Behältern zugeordnete Druckpumpe.

   Die Einheit C (Fig. 7 bis 14) umfasst das Tragrohr und den am Ende des Tragrohres angeordneten Zerstäuber mit dem Brenner, eine der Wirkung des Brenners ausgesetzten Rohrschlange, in der das vom Wasserbehälter durchgeleitete Wasser verdampft wird und einen von der Rohrschlange umschlossenen Überhitzer. An diesem Überhitzer ist die mit überhitztem Dampf betriebene Zer- stäuberdüse angeschlossen, der aus der Einheit B die zu zerstäubende Flüssigkeit zugeleitet wird.
Mit 1 ist in den Fig. 1-3 der als geschlossener
Wasservorratstank ausgebildete Mantel der Einheit   A   bezeichnet, der zwei zylindrische Druckbehälter 2, 3 umgibt. Der Behälter 2 wird mit Wasser gespeist, das die Handpumpe 4 über die Leitung 5 aus dem Vorratstank entnimmt und über die Leitung 6 in den Behälter 2 drückt. 



  Der Behälter 3 wird durch die verschlossene Füllöffnung   7 mit Brennstoff gefüllt.   Der jeweilige Brennstoffvorrat im Behälter 3 wird durch das Druckrohr 8 der Luftpumpe 9 unter Druck gesetzt. Die Einheit   A   ist mit zwei am Mantel 1 angeordneten Tragriemen 10, 11 ausgestattet, so dass sie am Rücken getragen werden kann. 



   Aus dem Behälter 2 wird das Wasser über die Leitung 12 aus dem Behälter   3,   der Brennstoff über die Leitung 13 zu den korrespondierenden am Mantel 1 angeordneten Regulierventilen 14, 15 geführt, an welche die flexiblen Schlauchleitungen 16, 17 angeschlossen sind. 



   Die Einheit B (Fig. 5,6) umfasst beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Behälter   20, 21   für die Mischung zweier Mittel zur Schädlingsbekämpfung, der eigentlichen Wirkmittel. Beispielsweise ist der Behälter 20 mit Petroleum, der Behälter 21 mit Carbolineum gefüllt. Die kleine Druckpumpe 22 ermöglicht es, den Inhalt beider Behälter unter Druck zu setzen, u. zw. über die Leitungen 23, 24. Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann auch ein einziger 

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   Behälter oder eine grössere Zahl von Behältern für die Mittel zur Schädlingsbekämpfung (die Wirkmittelmischung) vorgesehen sein. 



  Die beiden Wirkmittelkomponenten werden über die an den Behältern angeordneten Regulierventile 25, 26 und die an diese Ventile angeschlossenen Schlauchleitungen 27, 28, die sich bei 29 vereinigen, als Mischung über die flexible Leitung 30 weitergeleitet. Die flexiblen Leitungen 16, 17 und 30 führen zu einem gemeinsamen scheibenartigen Kupplungsstück 18 (Fig. 2, 4). 



  Mit 31 (Fig. 7,8) ist eine Scheibe bezeichnet, die das untere Ende des Tragrohres 32 abschliesst und drei Bohrungen aufweist, in welche die unteren Enden von drei metallischen Rohrleitungen 33 (Wasser), 34 (Brennstoff) und 35 (Wirkmittel) ausmünden, die mit den korrespondierenden Schlauchleitungen 16, 17 und 30 über die Scheibe 18 mit der Schraube 19 gekuppelt sind. Alle metallischen Rohrleitungen sind im Durchmesser klein gehalten, u. zw. erstens um ein Rückschlagen der Dämpfe und Gase zu verhindern und zweitens, damit ihre Biegsamkeit und Elastizität erhöht wird. Mit 36 bzw. 37 sind Manometer bezeichnet für die Kontrolle des Druckes in der Wasser-bzw. Brennstoffleitung. 



  Die oberen Enden der Leitungen 33, 34 münden über die elastischen Rohrspiralen 40, 41 (Fig. 9,10) in den Ringraum 42 bzw. 43 von kurzen Hohlzylindern 44 bzw. 45. Jede der beiden Ringkammern ist über eine radiale und eine anschliessende Axialbohrung 46 bzw. 47 im Schaft der Kopfschraube 48 bzw. 49 an die koaxiale Bohrung 50 bzw. 51 im Gelenkverteiler 52 angeschlossen. Die Verteilerbohrung 50 ist über eine Radialbohrung an die Verdampferrohrschlange 53 angeschlossen, die Verteilerbohrung 51 an die Vorwärmerrohrschlange 54 für den Brennstoff. 



  Die Wirkmittelleitung 35 ist oben aus dem Tragrohr heraus geführt, bildet am Verteiler eine Spirale 60, ist dann zur Vorwärmung in den Mantel 90 geführt, tritt oben aus dem Mantel heraus und ist über das kurze Ringstück 61 an die Axialbohrung 62 des zylindrischen Düsen-   
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 als Handgriff 78 ausgebildeten Arm in einem
Schlitz des Tragrohres schwingen kann. Das
Verschwenken der Zerstäubereinheit am Trag- rohr erfolgt gegen die Spannung einer Feder   79,   die mit einem Ende bei 80 an einem Querarm 81 des Verteilers 52, mit dem anderen Ende bei 82 am Tragrohr befestigt ist. 



   Mit 90 (Fig. 11) ist der zylindrische Isolier- mantel der Zerstäubereinheit bezeichnet, in dem die Vorwärmerrohrschlange 54 Brennstoff nach unten zum Brenner 91 leitet, der in den konischen
Ansatz 92 des Gehäusemantels 90 eingebaut ist. 



   Für die Regelung der Brennstoffzufuhr ist ein
Regulierventil 93 üblicher Bauart vorgesehen, das mittels des Handgriffes 94 betätigt wird. 



   Für die Regelung der Luftzufuhr weist der
Blechkonus 92 bei 95 und 96 Ausschnitte auf, die von einer konform gestalteten verdrehbaren
Blende 97 kontrolliert werden. 



   Die Verdampferrohrschlange 53 ist im Ge- häuse 90 nach aufwärts geführt, bei 100 an den von ihr umschlossenen zylindrischen Überhitzer 101 angeschlossen. Nahe dem Boden des Überhitzers mündet das Rohr 66 aus, das den gespannten, überhitzten Dampf in die Kammer 64 der Zerstäuberdüse leitet. Mit 102 ist ein konisch zulaufender, die Zerstäuberdüse umschliessender Ansatz des Gehäuses 90 bezeichnet, durch den das vom Dampf zerstäubte Wirkmittel austritt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zerstäuber für flüssige oder gasförmige Stoffe, vorzugsweise für die Schädlingsbekämpfung, der mit hochgespanntem, vorzugsweise überhitztem Dampf betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampferzeuger, sein Brenner und die
Zerstäuberdüse als schwenkbare Zerstäubereinheit (C) am Ende eines Tragrohres sitzt, das die Zuleitungen umschliesst, welche den Zerstäuber an die mit Handpumpen ausgestatteten, tragbaren Behälter für die Mittel zur Schädlingsbekämpfung (Wirkmittel), den Brennstoff und die zu verdampfende Flüssigkeit anschliessen.

Claims (1)

  1. 2. Zerstäuber nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende eines zylindrischen Gehäuses der Brenner, oberhalb desselben der als Durchflussrohrschlange ausgebildete Verdampfer und innerhalb des Verdampfers der Überhitzer eingebaut ist, der hochgespannten, überhitzten Dampf an die am andern Ende des Gehäuses eingebaute Zerstäuberdüse liefert, welcher der zu zerstäubende, flüssige oder gasförmige Stoff zugeleitet wird.
    3. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welchem die zu verdampfende Flüssigkeit den Verdampfer in der Richtung vom Brenner zur Düse durchfliesst, während der gebildete Dampf den Überhitzer in der Gegenrichtung durchströmt, dadurch gekennzeichnet, dass der überhitzte Dampf der Zerstäuberdüse durch ein in der heissesten Zone (nahe dem brennerseitigen Ende des Überhitzers) ausmündende Rohr zugeleitet wird. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Zerstäuber nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung von Brennstoff, Verdampferflüssigkeit und Wirkmittel in verhältnismässig engen Rohren radial an kurze Hohlzylinder (Ringe) (44, 45, 61) erfolgt, die ihrerseits mittels Schrauben durch starkes Festspannen dichtend an einem Verteiler (52) bzw. an das Düsenanschlussstück (63) angeschlossen sind.
    5. Zerstäuber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Abschlussscheibe an einem Ende des Tragrohres zwei metallische an den Brennstoffbehälter bzw. den Flüssigkeitsbehälter angeschlossene Rohrleitungen zu getrennten Bohrungen eines am andern Ende EMI3.1 Vorwärmerschlangen für den Brennstoff (54), die andere Bohrung (50) an die Verdampfer- schlange der Zerstäubereinheit (53) angeschlossen ist.
    6. Zerstäuber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss jeder der beiden Leitungen an das Verteilerstück über je eine den Verteiler umschliessende, elastische Rohrspirale erfolgt.
    7. Zerstäuber nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubereinheit mittels eines Zugseiles gegen die rückführende Kraft einer Feder in die gewünschte Winkellage zum Tragrohr eingestellt werden kann. 8. Zerstäuberanlage nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussscheibe des Tragrohres mit einer Anschlussscheibe gekuppelt ist, an welche die flexiblen von den Behältern kommenden Leitungen für den Brennstoff die Verdampferflüssigkeit und den Wirkmitteln angeschlossen sind.
AT164385D 1947-04-25 1947-04-25 Zerstäuber AT164385B (de)

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