AT16400B - Selbsttätige, seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents
Selbsttätige, seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge.Info
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Description
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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu, 16400. FRANZ BOGENSBERGER IN GUSSWERK BEI MARIAZELL.
Selbsttätige, seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbsttätige, seitlich lösbare Kupplung, bei welcher das Entkuppeln dadurch erfolgt, dass der um eine horizontale, zur Längsrichtung des Wagens senkrechte Achse, drehbare, in seiner normalen Lage durch einen Riegel festgehaltene Kuppelhaken durch Zurückziehen dieses Riegels ausgelöst wird, wodurch der Haken, wenn der in denselben eingreifende Kupplungsbügel des Nachbarwagens einen Zug auf ihn ausübt, verdreht und dadurch in eine solche Lage gebracht wird, dass er den Bügel loslässt.
Die Zeichnung veranschaulicht die den Erfindungsgegenstand bildende Einrichtung.
Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung im Grundriss. Die Fig. 2 und 3 zeigen die Kupplung in grösserem Massstabe in Seitenansicht und Draufsicht. Die Fig. 4, 5 und 6 sind vertikale Längsschnitte durch die Kupplung und zeigen verschiedene Arbeitsstellungen. Die Fig. 7 und 8 sind Sonderdarstollungon.
Der Kupplungshakcn a ist zwischen den beiden an der gebräuchlichen Zugstange d befestigten Hacken b mittels dos Bolzens c drehbar gelagert. An der Innenseite der Backen sind beiderseits Nuten e eingelassen, welche zur Fuhrung des an seiner Unterseite mit
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nur aus wenigen Zähnen besteht, von welchen der erste (/1) und letzte sel) schmäler sind als die dazwischen liegenden, übrigen Zähne, greift in eine in die Welle y vertieft angebrachte Verzahnung (Fig. fI) ein, deren Zähnezahl um eines geringer ist, als die der Zahnstange.
Jener Teil des Umfanges der Welle 9, auf welchen sich die Verzahnung nicht mehr erstreckt, ist der Zahntiefc entsprechend hei g1 ausgenommen, u. zw. auf eine Breite, welche jener der Zähne f1 und f2 entspricht.
Infolge der geringeren Breite dieser Ausnehmung jl können die mittleren, breiten Zähne des Riegels nie in dieselbe gelangen und wird der Riegel nur dann verschoben, wenn die Verzahnungen richtig im Eingriff sind, während der Riegel für alle Lagen, in weichen kein Eingriff stattfindet, gesperrt ist. Durch Verstellen des Gewichtshebels g2 erfolgt das Verschieben des Riegelst, welcher sich in vorgeschobener Stellung gegen einen nasenartige Vorsprung al des Kupplungshakens a legt und denselben, dessen schwingende Bewegung durch einen in einer Nut lxl laufenden Stift a2 begrenzt wird, festhält. In
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seits lose aufgesteckten Hebel h durch Vermittlung der Mitnehmerstifte g3 und h2 verstellt, bis der Stifte in die Rast der Lasche j einschnappt.
Das Herabfallen des Bügels k wird durch eine unterhalb des Gelenkstückes l an demselben befestigte Platte m verhindert, die sich an die untere Seite der Laschen j stützt.
Die Wirkungsweise ist folgende : Der Riegel f, welcher den Kupplungshaken a ge-
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des Xachbarwagens nachgebend, um den Bolzen e verdrehen kann und ausser Eingriff mit dem Bügel gelangt. Ist dies geschehen, so schwingt der Haken infolge des Übergewichtes
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des Gewichtshebels in derselben Richtung ist dadurch möglich, dass die Zähne des Riegels und der Welle 9 ausser Eingriff kommen und der letzte Zahn 12 in die Ausnehmung g1 gelangt (Fig. 6). Es stösst dann der an der Welle 9 befindliche Mitnehmer an den Stift,, 2 (Fig. 2), wodurch der Hebel h angehoben wird.
Der Stift h1 gleitet längs der Lasche j und hebt dadurch den Bügel k bis in die horizontale Lage, worauf er in die in die Lasche j eingearbeitete Rast einschnappt und dadurch den Bügel in der horizontalen Lage festhält. Wird nun der Gewichtshebel g2 nach der in Fig. 6 eingezeichneten Pfeilrichtung zurückgedeckt, so kommen die Verzahnungen wieder in Eingriff und der Riegelf gelangt in die in Fig. 4 gezeichnete Lage. Dadurch ist der Kupplungshakon gesperrt und die Kupplung ist zum Einkuppeln vorbereitet.
PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Selbsttätige, seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnwagen mit einem, um einen im Kupplungsgebäuse gelagerten Bolzen drehbaren Kupplungshaken, der durch einen von der Seite aus verschiebbaren Riegel gesperrt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der ausgelöste Kupplungshaken infolge seines Eigengewichtes stets von selbst in die Geschlossenstellung gelangt.
Claims (1)
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Verstellen des als Zahnstange ausgebildeten Riegels dienende Gewichtshebel gleichzeitig zum Anheben der Kupplungsöse dient, indem die Zahnstange, deren erster und letzter Zahn schmäler sind als die dazwischen liegenden Zähne mit einer am Umfang der Gewichtshehelwelle eingearbeiteten Verzahnung in Eingriff steht, deren Zähnezahl um eines geringer ist als jene der Zahn- stange, während jener Teil des Umfanges, auf welchen sich die aus nur wenig Zähnen bestehende Verzahnung nicht mehr erstreckt, eine der Zahntiefe entsprechende Ausnehmung besitzt, die aber nur so breit ist, dass die schmalen Zähne am Anfang und Ende des Riegels darin Platz finden, somit ein Verdrehen der Welle um einen gewissen,dieser Aus- nehmung entsprechenden Winkel auch dann möglich ist, wenn der Riegel nach erfolgtem Auslösen des Hakens ganz zurückgezogen ist. um durch diese Verdrehung die sich gegen einen mit Hilfe eines Mitnehmerstiftes verdrehbaren Hebel legende Kupplnngsöse heben und in die zum Kuppeln geeignete Stellung bringen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT16400T | 1903-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT16400B true AT16400B (de) | 1904-05-25 |
Family
ID=3517772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT16400D AT16400B (de) | 1903-02-12 | 1903-02-12 | Selbsttätige, seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT16400B (de) |
-
1903
- 1903-02-12 AT AT16400D patent/AT16400B/de active
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