AT163776B - Expansionspfropfen für Flaschen u. dgl. - Google Patents

Expansionspfropfen für Flaschen u. dgl.

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AT163776B
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Austria
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expansion
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bottles
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spindle
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Diplom-Kaufmann Ha Zalasiewitz
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Diplom-Kaufmann Ha Zalasiewitz
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Description


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  Expansionspfropfen für Flaschen u. dgl. 
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 aus einem Stück in Form einer Hülse aus elasti- schem Baustoff, deren Mittelteil ausdehnungsfest gemacht ist, z. B. auf mechanische Weise durch
Umfassen der Mitte von einem gegen Aus- dehnung festen Ring. Diese Ausbildung des
Pfropfenkörpers ist einfach und billig und ergibt einen absolut dehnungsfesten Mittelteil sowie sehr elastische, zonenweise abdichtende Endteile. 



   Um dabei die Lage des dehnungsfesten Mittel- teiles zu sichern, ist der Ring vorteilhaft in einer
Umfangsnut der Hülse eingelegt. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbei- spiele von Expansionspfropfen gemäss der Er- findung dargestellt. Fig. 1 zeigt die eine Aus- führungsform und Fig. 2 die andere Ausführungs- form in je einer schaubildlichen Ansicht. In Fig. 3 ist der Expansionspfropfen gemäss Fig. 1 in lose im Flaschenhals eingesteckter Lage im Längs- schnitt dargestellt. Fig. 4 zeigt in einem Längs- schnitt den Expansionspfropfen gemäss Fig. 2 in der Dichtungslage. Die Fig. 5-7 stellen
Einzelheiten der Expansionspfropfen gemäss den
Fig. 1 und 2 dar, u. zw. Fig. 5 eine Ansicht von unten auf die Verschlussplatte mit dem oberen
Spreizkegel, Fig. 6 eine Ansicht von unten auf die
Verschlusskappe mit dem oberen Spreizkegel und
Fig. 7 eine Ansicht von oben auf die Verschluss- kappe. 



   Der Expansionspfropfen gemäss den Fig. 1,
3 und 5 besteht aus vier Hauptbauteilen, u. zw. der Schraubkappe 1, der Verschlussplatte   2,   dem hülsenartigen Pfropfenkörper 3 und der   Verschlussspindel 4.   Die Schraubkappe 1 hat den Zweck, durch ihre Drehung die radialen Dehnbewegungen des Expansionspfropfens einzuleiten. 



  Die mit Grifflügeln nach Art einer Flügelmutter ausgestattete Kappe ist mit einer Gewindebohrung 6 ausgestattet, in welcher der Spindelkopf 5 der Verschlussspindel 4 eingeschraubt ist. Ein am unteren Ende der Gewindebohrung 6 vorgesehener einspringender Absatz verhindert das gänzliche Abschrauben der Schraubkappe 1 von der Gewindespindel 4 und hält damit die Teile des Expansionspfropfens zu einem Ganzen zusammen. 



   Die Verschlussplatte 2 dient der Spindel 4 als Führungslager und der Schraubkappe 1 als Widerlager ; sie trägt an der Unterseite den einen Spreizkegel 8 und ist mit einem gezahnten oder 

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 gerillten Rand ausgestattet, um bei Drehung der
Schraubkappe den Expansionspfropfen händisch   festhalten zu können. Das vertikale Führungsloch7   der Verschlussplatte 2 (Fig. 5) ist als Vierkantloch ausgebildet, so dass durch das Festhalten der Verschlussplatte 2 auch die Spindel 4 gegen Drehung gesichert wird. 



   Der Pfropfenkörper 3 besteht aus einem Hohlgummipfropfen, dessen Mittelstück mit einer Bohrung für den Durchtritt der Spindel 4 ausgestattet ist. Die äussere Umfläche dieses Mittelstückes ist von einem Metallring 12 umfasst, der in eine Umfangsnut des Pfropfenkörpers eingreift. In die mittleren Öffnungen 10 der hülsenartigen Endteile des Pfropfenkörpers greifen die beiden   Spreizkegel 8, 9   ein, von welchen der erstere auf der Verschlussplatte 2 sitzt, wogegen der letztere z. B. durch Aufpressen auf dem unteren vierkantigen Ende 13 der Verschlussspindel 4 befestigt ist. Der Spreizkegel 9 ist, da er unmittelbar mit dem Flüssigkeitsgut in Berührung kommt, aus einem durch die Flüssigkeit nicht angreifbaren Baustoff hergestellt. 



   Der Expansionspfropfen gemäss den Fig. 2, 4,6 und 7 ist in seinem wesentlichen Aufbau gleich dem Pfropfen gemäss den Fig. 1, 3 und 5 und es sind die gleichen Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Unterschiedlich sind nur die zum gegenläufigen Bewegen der Spreizkegel dienenden Betätigungsmittel, die bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 2,4, 6 und 7 aus einem Hebelverschluss bestehen. Dieser Hebelverschluss ist in der Verschlusskappe 15 angeordnet, die an der Unterseite den oberen 
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 ist eine oben vierkantig ausgestaltete Verschlussstange 23 verschiebbar geführt, deren unterer zylindrischer Teil durch ein zylindrisches Loch an der Spitze des Kegels 8 sowie durch ein Loch des Mittelteiles der Pfropfenhülse 3 verläuft und bei 26 mit dem unteren Spreizkegel 9 verschraubt ist.

   Der obere vierkantige Teil der Spindel 23 weist eine Zahnstange 25 auf, die mit einem im Schlitz 16 gelagerten Zahnrad 24 zusammenwirkt. 



  Dieses Zahnrad sitzt drehfest auf einem zu einer Schleife ausgebildeten Hebel 22, der in Rippen 17 zu beiden Seiten des Schlitzes 16 drehbar gelagert ist und in Ausnehmungen 21 des Verschlusskappenrandes 15 eingerastet werden kann. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Expansionspfropfen ist folgende :
In geöffnetem Zustand nehmen die Teile des Expansionspfropfens die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung ein. Die beiden Spreizkegel 8, 9 sind auseinandergerückt, so dass der hohle Gummi- pfropfen 3 seine Zylinderform annimmt und leicht in den Hals einer Flasche 14 od. dgl. eingesteckt werden kann. Die auseinandergezogene Stellung der Spreizkegel 8, 9 wird bei dem Ausführungs- beispiel gemäss Fig. 3 durch Abschrauben der
Schraubkappe 1 oder beim Ausführungs- beispiel gemäss Fig. 4 durch Hochschwenken des
Hebels 22 in die Stellung A erreicht.

   Um den
Expansionspfropfen in die Schliessstellung zu bringen, ist es nur erforderlich, die beiden Spreiz- kegel 8, 9 in der Richtung zueinander zu bewegen, sei es durch Zuschrauben der Schraubkappe 1 oder sei es durch Bewegung des Verschlusshebels 22 von der Stellung   A   in die Stellung B. 



  Bei dieser gegenläufigen Bewegung der Spreizkegel 8, 9 werden die hülsenartigen Endteile des Pfropfenkörpers auseinandergetrieben und schliesslich in zwei voneinander getrennten Zonen an die Innenfläche des Flaschenhalses 14 angepresst. Der Mittelteil des Pfropfenkörpers kann zufolge seiner Umfassung durch den Ring 12 den Ausdehnungsbewegungen nicht folgen. Es bildet sich gleich nach Beginn des Berührungsschlusses der Pfropfenränder mit dem Hals zwischen den Berührungszonen eine mit Luft erfüllte Kammer, die sich bei den weiteren Expansionsbewegungen der Endteile im Volumen verkleinert, so dass die darin eingeschlossene Luft etwas verdichtet wird. Dieser einen Überdruck aufweisende Luftpolster trägt vor allem erheblich zur Verbesserung der Dichtigkeit des Verschlusses bei. 



  Durch diesen Luftpolster wird aber auch das durch die zonenweise Berührung schon sehr leicht gemachte Ablösen des Pfropfenkörpers von der Wand des Flaschenhalses noch unterstützt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Expansionspfropfen für Flaschen u. dgl. mit gegenläufig bewegten Spreizkegeln für den ausdehnbaren Pfropfenkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfenkörper   (3)   einen in radialer Richtung dehnungsfesten Mittelteil und beiderseits an diesen sich anschliessende, aus- dehnbare Endteile von Hülsenform besitzt, in deren axiale Mittelöffnung die gegenläufig 
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Claims (1)

  1. durch gekennzeichnet, dass der Pfropfenkörper aus einer Hülse aus elastischem Baustoff besteht, die in der Mitte von einem gegen Ausdehnung festen Ring (12) umfasst ist.
    3. Expansionspfropfen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring in einer Umfangsnut der Hülse eingelegt ist.
AT163776D 1947-07-14 1947-07-14 Expansionspfropfen für Flaschen u. dgl. AT163776B (de)

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