AT163542B - Tretaufzug - Google Patents

Tretaufzug

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AT163542B
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Austria
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pedal
drum
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driver
lever
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Carl Fink
Original Assignee
Carl Fink
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tretaufzug 
Bei der Aufführung von Bauten werden kleinere
Lasten,   wie Mörtelbehälter, Ziegel u.   dgl., meistens mittels eines oben über eine Rolle laufenden
Seiles durch Armzug des Arbeiters hochgezogen ; diese Arbeit ist jedoch recht anstrengend, so dass die Leistung eines derartigen Aufzuges ziemlich gering ist. 



   Die vorliegende Erfindung sucht diese Nach- teile zu vermeiden, indem das Hochziehen der Last durch Tretbewegung des Arbeiters vor sich geht, was weniger anstrengend ist und eine grössere Leistung der Winde ermöglicht. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Seiltrommel an den Planflächen mit
Nasen, Zapfen od. dgl. versehen ist, in die im wesentlichen aufrechte, an Trethebeln angelenkte federbelastete Mitnehmer fallweise angreifen, welche Trethebel mit einem zweiarmigen Hebel oder über eine Rolle, Seilscheibe od. dgl. mit- einander verbunden sind, so dass beim Nieder- gehen des einen Trethebels sein zugehöriger, an einem der Schaltzapfen der einen Trommel- seite angreifender Mitnehmer abwärts bewegt und so die Seiltrommel um ein Stück gedreht wird, wogegen der andere Trethebel samt dem
Mitnehmer hochgeht und der letztere in der
Hochlage mit einem Schaltzapfen der anderen
Trommelseite in Eingriff kommt. 



   Weiters betrifft die Erfindung das Ausklinken der Mitnehmer von den Schaltzapfen der Trommel zwecks deren Rückdrehung. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus- führungsform eines solchen Tretaufzuges in
Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Draufsicht und in Fig. 3 in Stirnansicht, sämtliche zum Teil im Schnitt, dargestellt. 



   An einem zweckmässig aus Winkel-und Flach- eisen zusammengesetzten Gestell 1 ist die Seil- trommel 2 mittels ihrer Zapfen 3 drehbar gelagert ; die beiden Planscheiben 4 der Trommel 2 sind mit nach aussen abstehenden Nasen oder Zapfen 5 versehen, an denen im wesentlichen zwei aufrecht stehende Mitnehmer 6 fallweise angreifen, die am unteren Ende an je einem um eine waagrechte Achse 7 schwingbaren Trethebel 8 angelenkt sind und durch Federn 9 in Richtung gegen die Trommel 2 hin gedrückt und so mit einem der Zapfen 5 in Eingriff gehalten werden.

   Die Trethebel 8 sind mittels Zugstangen 10, an einem am Gestell 1 schwingbar gelagerten zweiarmigen 
Hebel 11 angelenkt oder mittels Seiles, Kette od. dgl. über eine Rolle, Seilscheibe od. dgl. miteinander verbunden, so dass beim Nieder- bewegen des einen Trethebels 8 der andere hochgeht, wobei der eine Mitnehmer 6 abwärts, der andere aufwärts bewegt wird. In der Hoch- lage schnappt das als Haken 6'ausgebildete obere Ende des Mitnehmers 6 unter der Wirkung seiner Feder 9 in den einen Schaltzapfen 5 ein, so dass beim Niederdrücken des betreffenden
Trethebels 8 sein sich gleichfalls niederbewegender
Mitnehmer 6 die Trommel 2 um ein Stück in der Pfeilrichtung dreht und das Seil 12 auf- windet, wodurch die an dessen freiem Ende hängende Last hochgehoben wird.

   Knapp vor
Erreichen der unteren Grenzlage des einen
Trethebels 8 hat sich der mittlerweile aufwärts bewegte Mitnehmer am anderen Trethebel in den einen Zapfen 5 der anderen Trommel- planscheibe 4 eingehakt, so dass nun beim Nieder- treten dieses anderen Trethebels die Trommel 2 im gleichen Sinne um einen Schritt weitergedreht und das Seil aufgewunden wird. 



   Zum Senken der Last müssen die Mitnehmer 6 mit den Schaltzapfen 5 der Trommel ausser Eingriff gebracht werden ; dies geschieht mittels je einer aussen neben den Mitnehmern am Gestell 1 waagrecht verschiebbar gelagerten Schiene 13, deren vorderes Ende   an einem in unteren Teil bügel-   förmig ausgebildeten um waagrechte Bolzen 14 schwingbaren Handhebel 15 angelenkt ist. Jede der Schienen   13 trägt   eine nach innen abstehende Rolle 16, die beim Ausschwingen des Handhebels 15 in der Pfeilrichtung die Mitnehmer 6 von den Schaltzapfen 5 abdrückt und so die Trommel 2 für die Rückdrehung freigibt, die durch auf den Schienen 13 sitzende an den Trommelplanscheiben 4 zur Wirkung kommende Bremsklötze 17 abgebremst wird. 



   Der Hub der Trethebel 8 muss um etwa 10-15 mm grösser eingestellt werden als der Abstand der Schaltzapfen 5 an den Trommelplanscheiben. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> an Trethebeln (8) angelenkte, von Federn (9) beeinflusste Mitnehmer (6) fallweise eingreifen, welche Trethebeln (8) mit einem zweiarmigen Hebel (11) oder über eine Rolle, Seilscheibe od. dgl. miteinander verbunden sind, so dass beim Niedergehen des einen Trethebels sein zugehöriger an einem Schaltzapfen (5) angreifender Mitnehmer (6) abwärts bewegt und die Seiltrommel (2) dadurch um ein Stück gedreht wird, wogegen der andere Trethebel mit dem zugehörigen Mitnehmer hochgeht und letzterer in der Hochlage mit einem Schalt- zapfen (5) der anderen Trommelseite in Eingriff gelangt.
    2. Tretaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der beiden Mitnehmer (6) ein an einem am Gestell beweglich gelagerten Arm (13) sitzender Anschlag (Rolle 16) vorgesehen ist, der (die) bei einer Verschiebung des Armes in einer Richtung auf den Mitnehmer trifft und ihn von dem Schaltzapfen (5) wegdrückt, so dass die Trommel zurückgedreht und in bekannter Weise durch Bremsbacken gebremst werden kann.
AT163542D 1946-12-20 1946-12-20 Tretaufzug AT163542B (de)

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AT163542T 1946-12-20

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AT163542B true AT163542B (de) 1949-07-11

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AT163542D AT163542B (de) 1946-12-20 1946-12-20 Tretaufzug

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