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Zeitungsständer
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geeignet.
Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, aus tragbaren rahmenartigen Zeitungsständern ein Gerüst zu bilden, das mindestens nach zwei verschiedenen Richtungen hin Sichtflächen zum Anbringen von zur Schau zu stellenden Zeitschriften bildet, dem Zeitungsverkäufer einen Regenschutz bietet und so gestaltet ist, dass es bei Bedarf zusammengeklappt, ein leicht transportables Gepäckstück darstellt.
Gemäss der Erfindung wird dieser Gedanke dadurch verwirklicht, dass mehrere als Zeitungsträger ausgebildete Gerüstrahmen an ihren Längsseiten durch Scharniere od. dgl. derart miteinander verbunden sind, dass sie zu einem flachen Paket zusammenklappbar sind, im auseinandergeklappten Zustand hingegen ein mehreckiges oderpyramidenförmiges, einseitig offenes Gestell bilden, welches oben durch ein an den Gerüstholmen lösbar befestigtes, regendichtes Falt-oder Klappdach ge- deckt und durch lösbare Spannmittel oben und unten versteift ist.
Zur Erhöhung der Standfestigkeit dieses
Zeitungsständers sind alle miteinander ver- bundenen Gerüstteile gemäss der Erfindung an eine Bodenplatte anzuschliessen, die mit Be- schwerungsmitteln wie Steine od. dgl. belegt werden kann. Ein solcher Zeitungsständer kann drei-, vier-oder sechs-oder auch achteckig aus- geführt werden, je nachdem welcher Fassungs- raum bzw. wie gross die Anzahl der zur Schau- stellung erforderlichen Sichtflächen sein soll.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus- führungsform eines erfindungsgemäss mit drei
Sichtflächen ausgestatteten Zeitungsständers schematisch veranschaulicht, u. zw. zeigen die
Fig. l, 2 und 3 den Zeitungsständer im Aufriss,
Kreuzriss und Grundriss im aufgestellten Zustand.
Die Fig. 4,5 und 6 zeigen den Ständer im zusammengeklappten Zustand im Aufriss, Kreuzriss und Grundriss. In Fig. 7 ist das zusammengeklappte Dach in Seitenansicht veranschaulicht.
Der auf der Zeichnung dargestellte Zeitungsständer besteht z. B. aus drei, sich nach obenzu etwas verjüngenden, eine trapezförmige Fläche einschliessenden Gerüstrahmen 1, welche an zwei Längsseiten mittels Scharnieren 2 derart miteinander gelenkig verbunden sind, dass sie zur Bildung einer Pyramidenform im rechten Winkel zueinander so aufgestellt werden können, dass sie eine quadratische Grundfläche auf drei Seiten einschliessen. Die Scharniere 2 erlauben aber auch das Zusammenklappen der drei Gerüstrahmen in die in der Fig. 6 dargestellten Transportlage.
Jeder der drei Gerüstrahmen 1 besitzt zwei Tragleisten 3, auf denen die Tragbügel 4 zum Anbringen der Zeitungen in bekannter Weise angebracht sind. Die drei Gerüstrahmen 1 werden durch Spannmittel z. B. in Ösen einsteckbarer Eisendraht 5 in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise gegenseitig so verspannt, dass sie im aufgestellten Zustand ein formfesten Gerüst bilden, das an einer Seite vollständig offen ist und soviel Raum gewährt, dass der Zeitungsverkäufer in den Raum eintreten und sich frei bewegen kann.
Das Gerüst ist oben durch ein Dach 6 abgeschlossen, das entweder sattel-oder bogenförmig oder gelenkig ausgebildet ist, durch in Ösen einhängbare Drahthaken 7 in der aufgespannten Lage am Gerüst festgehalten wird. Das Dach 6
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überragt die Basisfläche des Gerüstes nach allen Seiten hin derart, dass die zur Schau gestellten Zeitungen vor Regen geschützt sind. Auf der von dem Gerüst umschlossenen Bodenfläche kann eine Platte oder ein Spanntuch 8 aufgelegt und durch Ösen und Haken unten in den Gerüstrahmen verbunden werden. Auf diese Platte bzw. auf das Spanntuch werden Steine od. dgl. gewichtsbelastende Gegenstände so aufgelegt, dass das Gerüst volle Standfestigkeit auch im leeren Zustand erhält.
Bei sattelartigen Dächern wird an der Giebelkante ein winkelig abgebogener Blechstreifen 9 angebracht, der das Eindringen von Nässe durch das Dach verhindert. Die Gerüstrahmen können auch an der Innenseite mit Tragbügeln 10 zur Aufnahme von in Vorrat gehaltenen Zeitungspaketen ausgestattet sein.
Das in den Fig. 4,5 und 6dargestelltezusammen- gelegte Rahmengerüst wird mit wenigen Handgriffen auseinandergeklappt und in die in den Fig. 1 und 3 ersichtliche Lage aufgestellt. Sofort nach dem Aufstellen des Rahmengerüstes werden die Verspannungsmittel 5 an den Gerüstteilen, sowohl in der Nähe des Bodens, als auch in der Nähe des Daches in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise angebracht, so dass das Gerüst formsteif steht. Nunmehr wird die Bodenplatte 8 bzw. das Spanntuch auf den vom Rahmengerüst eingeschlossenen Boden aufgelegt und {unten durch Ösen und Haken mit dem Gerüst verbunden.
Nunmehr wird auf das Gerüst das Dach 6 aufgesetzt und durch die Eisendrahthaken 7 mit dem Gerüst derart verbunden, dass es auf dem Gerüst unverrückbar festsitzt. Nach der Aufstellung des Zeitungsständers werden auf die Bodenplatte 8 Steine od. dgl. zur Erhöhung der Standfestigkeit aufgelegt und die Zeitungen und Zeitschriften in die Tragbügeln 4 der drei Sichtflächen des Zeitungsständers eingesteckt. Der Zeitungsständer bietet somit im aufgestellten Zustand nach drei Seiten hin Reklameflächen und durch das Dach einen wirksamen Regenschutz für die zur Schau gestellten Druckschriften und für den Zeitungs- verkäufer, der sich in den vom Gerüst umschlossenen Hohlraum ohne Schwierigkeit unterstellen kann.
Innerhalb des Zeitungsständers können ausserdem auf den dafür vorgesehenen Tragbügeln 10, die in Vorrat gehaltenen Zeitungspakete trocken gelagert werden.
Es sei noch erwähnt, dass das Dach auch nur aus zwei miteinander scharnierartig verbundenen Rahmenteilen gebildet sein kann, die durch eine geeignete Dachbespannung aus einem wasserundurchlässigen Material gedeckt sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Tragbarer Zeitungsständer, bestehend aus einem als Reklame-oder Zeitungsträger und als Regenschutz für den Verkäufer ausgebildeten mehrkantigen Traggerüst, welches oben ein Dach und im Mantel eine Öffnung besitzt, welche dem Verkäufer den Zugang in den Zeitungsständer gewährleistet, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerüst aus mehreren als Zeitungsträger ausgebildeten, an ihren Längsseiten durch Scharniere (2) od. dgl.
miteinander verbundenen Gerüstrahmen (1) besteht, welche zu einen flachen Paket zusammenklappbar sind, im auseinandergeklappten Zustand hingegen ein mehreckiges oderpyramidenförmiges, einseitig offenes Gestell bilden, welches oben durch ein an den Gerüstholmen lösbar befestigtes regendichtes Falt-oder Klappdach (6) gedeckt und durch lösbare Spannmittel (5, 7) oben und unten versteift ist.