AT163065B - Gerät zum Ausüben von Zugkräften - Google Patents
Gerät zum Ausüben von ZugkräftenInfo
- Publication number
- AT163065B AT163065B AT163065DA AT163065B AT 163065 B AT163065 B AT 163065B AT 163065D A AT163065D A AT 163065DA AT 163065 B AT163065 B AT 163065B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- pawls
- pivot lever
- head
- lever
- load
- Prior art date
Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Gerät zum Ausüben von Zugkräften Die Erfindung bezieht sich auf ein Zuggerät, mit welchem hauptsächlich in horizontaler Richtung Zugkräfte auf eine Last ausgeübt werden können, wodurch ein Transport derselben er- möglicht ist. Erfindungsgemäss besteht das Gerät aus einem die Last ziehenden Klinkengesperre, das mit einem ortsfest verankerten, vorzugsweise ge- lenkigen, kettenartigen Zugorgan in lösbarem Eingriff steht und zweckmässig durch einen Schwenkhebel längs des Zugorganes schrittweise fortschaltbar ist. Das im Kopf eines Schwenkhebels vorgesehene Klinkengesperre steht mit den Gelenkbolzen einer Gallschen Kette od. dgl. derart in Eingriff, dass dessen beiden unter Federwirkung stehenden Klinken, bei jedem Ausschlag des Schwenkhebels aus seiner etwa rechtwinkelig zur Gelenkkette gerichteten Mittelstellung, längs der Kette fortschreitend, abwechselnd einen der in Richtung auf den Fixpunkt der Kette aufeinanderfolgendem Gelenkbolzen erfassen. Hiebei bildet stets der Lagerzapfen der jeweils zuletzt mit der Gelenkkette in Eingriff gekommenen Klinke den Drehpunkt des Schwenkhebels. Am Hebelkopf ist eine Ausrückvorrichtung für die Klinken vorgesehen, die im Zusammenwirken mit dem Schwenkhebel ein willkürliches Nachlassen der Last aus jeder erreichten Stellung ermöglicht. Die Zeichnung stellt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar u. zw. zeigt Fig. 1 das Gerät in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie C-D und Fig. 3 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. Eine beliebig lange, aus den Kettenbolzen 1 und den an diesen angelenkten, inneren und äusseren Laschen 2 bzw. 3 bestehende Gelenkkette ist an einem Ende mit einem festen Punkt (angedeutet durch den Angriffspunkt der Kraft P1) verbunden. Ihr freier Teil durchsetzt den Raum zwischen den beiden am Kopf 5 eines rohrförmigen Hebelarmes 4 befestigten Lagerplatten 6 und 7, in denen zu beiden Seiten der Gelenkkette die Klinken 8 und 9 mit ihren Zapfen 10 bzw. 11 gelagert sind. Ansätze 12 bzw. 13 der Klinken 8 und 9 sichern deren richtige Lage zwischen den Lagerplatten 6 und 7, während ihr Eingriff mit den Gelenkbolzen 1 der Kette durch eine Feder 14 herbeigeführt wird, die, an Zapfen 15 bzw. 16 der Klinkenköpfe angreifend, diese gegeneinander zu ziehen sucht. Den Angriffspunkt der Last P2 bildet ein an Aussenstegen 17 und 18 der Lagerplatten, zwischen den Klinken- lagern, mit Ösen 20 bzw. 21 angelenkter Bügel 19. Die Ausrückvorrichtung für die Klinken besitzt eine mittels Handgriffes 24 bedienbare Stange 25, die im Bereiche der Klinken 8, 9 einen mit Aus- schnitten 26, 27 versehenen Schieber 28 trägt und in am Hebelkopf 5 und unweit des Hebel- endes angebrachten Böcken 29 bzw. 30 ver- schiebbar gelagert ist, wobei sie durch sich am Lagerbock 30 abstützende Federn 31 und 32 in einer Mittelstellung gehalten und durch einen Vierkant 33 im Lagerbock 29 gegen Verdrehung gesichert ist. An den Klinken 8 und 9 vor- gesehene Bolzen 34, 35 ragen durch die Aus- schnitte 26 und 27 des Schiebers 28 und wirken mit deren Innenkanten 36 bzw. 37 zusammen. Das Gerät wird durch abwechselndes Ver- schwenken des Hebels 4-7 in den Richtungen a und b betätigt, was zur Folge hat, dass die Klinken 8 und 9 abwechselnd mit den auf- einanderfolgenden Kettenbolzen 1 zum Eingriff gelangen. Die gezeichnete Stellung zeigt den Hebel in der Mittellage seiner, in Richtung a erfolgenden Bewegung, wobei der Drehzapfen 10 der Klinke 8, die gerade mit dem Gelenkbolzen 1 a der Kette in Eingriff steht, den Hebeldrehpunkt bildet. Beim weiteren Ausschwenken des Hebels in dieser Richtung wird einerseits der Lastbügel 19 angezogen, anderseits die Klinke 9 soweit vorgeschoben, dass sie mit ihrer Schräge 23 zunächst am Kettengelenkbolzen 16 abgleitet, nach dessen Passieren aber durch den Zug der Feder 14 sich mit ihm verklinkt. Wird jetzt der Schwenkhebel um den Lagerzapfen 11 der eben zum Eingriff gekommenen Klinke 9 in Richtung b ausgeschwenkt, erfolgt ein weiteres Anziehen der Last und ein Vorschub der Klinke 8. Auch diese kommt erst nach Abgleiten ihrer Schräge 22 am Gelenkbolzen 1 c, unter der Wirkung der Feder 14, mit diesem zum Eingriff. Das Spiel wird solange fortgesetzt, bis die Last an Ort und Stelle ist. Das nicht unter Lasteinwirkung stehende freibewegliche Ende der Kette gleitet hiebei an dem Lastbügel 19 ab und vorbei. Soll die Last aus der erreichten Stellung, in welcher der Schwenkhebel 4-7 das Hubende in der Bewegungsrichtung b erreicht hat und <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- gesperre mit vorzugsweise zwei abwechselnd zum Eingriff gelangenden Klinken.3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die beiden abwechselnd mit den Gelenkbolzen der Gelenkkette zusammen- wirkenden, an ihren Köpfen durch eine Feder gegeneinander gezogenen Klinken zu beiden Seiten der Kette in einem diese umgreifenden Kopf eines Schwenkhebels gelagert sind, wobei jeweils der Lagerzapfen der zuletzt zum Eingriff gelangten Klinke als Schwenkachse des Hebels dient.4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Last am Kopf des Schwenkhebels zwischen den Lagerzapfen der beiden Klinken angreift.5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Schwenkhebels zwei parallele Lagerplatten trägt, an denen die mit entsprechenden Ansätzen versehenen Klinken gelagert und geführt sind und deren Aussenseiten Stege aufweisen, an welchen der Lastbügel mit seinen Ösen angelenkt ist.6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Kopf des Schwenkhebels eine Ausrückvorrichtung für die Klinken vorgesehen ist, die im Zusammenwirken mit dem Schwenkhebel ein willkürliches Nachlassen der Last aus jeder erreichten Lage ermöglicht.7. Gerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen im Bereich der Klinken vorgesehenen Schieber, dessen Ausschnitte mit an den Klinken vorgesehenen Angriffsbolzen zusammenwirken.8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber am Ende eine, zweckmässig an Lagerböcken des Schwenkhebels verschiebbar aber unverdrehbar geführten, durch Federn in einer Mittellage gehaltenen Stange sitzt, deren anderes Ende den in unmittelbarer Nähe des Schwenkhebelhandgriffes gelegenen Betätigungsgriff aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT163065T | 1947-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT163065B true AT163065B (de) | 1949-05-10 |
Family
ID=3652057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT163065D AT163065B (de) | 1947-05-23 | 1947-05-23 | Gerät zum Ausüben von Zugkräften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT163065B (de) |
-
1947
- 1947-05-23 AT AT163065D patent/AT163065B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE584882C (de) | Schrubber mit geteiltem Schrubberkopf | |
| DE2461003C3 (de) | Vorrichtung zum Spreizen von Federn bzw. Kolbenringen o.dgl | |
| AT163065B (de) | Gerät zum Ausüben von Zugkräften | |
| DE2511610C3 (de) | Kippbarer Tiegel oder Konverter | |
| DE831196C (de) | An einer aus einem beweglichen und einem festen Bauteil bestehenden Baugruppe angebrachte Einrichtung, die es ermoeglicht, den beweglichen vom festen zu loesen, z. B. teilweise oeffenbares Kraftfahrzeug-Verdeck | |
| DE492300C (de) | Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE267359C (de) | ||
| DE921614C (de) | Abstossflosse fuer Boote | |
| DE958399C (de) | Spannvorrichtung fuer Seile, Draehte u. dgl. | |
| AT119278B (de) | Feststellvorrichtung für Turnleitern. | |
| DE252252C (de) | ||
| DE578117C (de) | Spann- und Schliessvorrichtung, insbesondere fuer die uebereinanderliegenden Bandenden von Bereifung fuer Packstuecke | |
| DE442016C (de) | Fleischklemme | |
| DE703828C (de) | Abwerfbare Haube | |
| DE298853C (de) | ||
| DE94784C (de) | ||
| DE440166C (de) | Zum Buendeln von Sperrgut, insbesondere von Reisigbesen, dienende Bindeeinrichtung | |
| DE247702C (de) | ||
| AT39452B (de) | Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art. | |
| DE1178390B (de) | Schlepperwagen mit Zugseilantrieb und zwei Schleppdaumen fuer den Walzguttransport in zwei Richtungen | |
| AT224065B (de) | Schirmartig aufspreizbare Trockenvorrichtung mit zwei auf einem senkrechten Ständer verschiebbaren Hülsen | |
| DE122422C (de) | ||
| DE26868C (de) | Manövrir-Vorrichtung für Frictionsbremsen | |
| DE913907C (de) | Vollautomatische, durch Federkraft wirkende Spannvorrichtung zum Aufholen von im Betrieb auftretendem Schlaffseil an Seilzuegen bei Rangieranlagen, Seilbahnen, elektrischen Fahrleitungen und aehnlichen Einrichtungen | |
| DE430029C (de) | Vorrichtung zum Verschnueren von Kisten, Ballen o. dgl. mittels eines Drahtes |