<Desc/Clms Page number 1>
Farbige Wandleuchtbilder
Beleuchtete und durchleuchtbare Wandbilder sind an sich bekannt. Es ist auch bekannt, dass durchleuchtbare Bilder, insbesondere durchleuchtbare künstlerische Farbaufnahmen eine besonders anziehende ästhetische Wirkung aus- üben, dass aber solche Bilder nicht mit der gleichen günstigen Wirkung im auffallenden
Lichte gezeigt werden können. Für auffallende
Beleuchtung eignen sich besser Bilder auf un- durchsichtigem Grunde, z. B. bei farbigen Photographien Positivkopien derselben.
Auf dieser Erkenntnis beruht die Erfindung.
Um Bilder sowohl im auffallenden als auch im durchfallenden Lichte mit den besten ästhetischen Wirkungen zur Schau bringen zu können, wird gemäss der Erfindung eine durchleuchtbare Darstellung eines Gegenstandes, vorzugsweise eine durchleuchtbare künstlerische Farbenphotographie hinter einer undurchsichtigen Darstellung des gleichen Gegenstandes, z. B. einem Gemälde oder einer Positivkopie der Farbenphotgraphie angeordnet und mechanisch freigelegt oder an die Stelle der undurchsichtigen Darstellung gebracht.
Die Lichtquellen für die Durchleuchtung werden gleichzeitig mit der mechanischen Betätigung des Bildwechsels zweckmässig am Ende der Bereitstellung des durchleuchteten Bildes selbsttätig eingeschaltet. Sie dienen gleichzeitig als diffuse Raumbeleuchtung.
Bei Mehrfachanordnung solcher Leuchtbilder nebeneinander, die in einem eigenen Schaukasten an einem Möbelstück oder in einer Wandvertäfelung od. dgl. angeordnet, einen schönen Wandschmuck ergeben, werden erfindungsgemäss alle undurchsichtigen Bilder, die zweckmässig in Rähmchen gefasst sind, in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet oder zu einem Ganzen mit einander verbunden, so dass sie gemeinsam verstellt und alle Leuchtbilder gleichzeitig freigelegt werden können. Am vorteilhaftesten ist es, wenn genügend Platz im Möbelstück oder in der Wandvertäfelung od. dgl. vorhanden ist, den Wechselrahmen zwangläufig heb-und senkbar unter Sicherung seiner Parallelführung zu lagern und durch Gegengewicht auszubalancieren.
Bei beschränktem Raume können auch nur alle geradzahligen oder alle ungeradzahligen undurchsichtigen Bilder gemeinsam vor oder hinter die Nebenfelder bzw. die dort befindlichen undurch- sichtigen Bilder horizontal verschiebbar sein.
Wenn auch diese vor oder hinter die ersteren ver- schiebbar angeordnet sind, können die hinter der gesamten Bilderreihe befindlichen Leuchtbilder in zwei Serien abwechselnd zur Schau gebracht werden. Bei Raumknappheit können auch die undurchsichtigen Bilder und allenfalls auch die durchleuchtbaren Bilder auf biegsamen Unterlagen angebracht und rolladenartig aus und in die
Schaustellung bewegt werden.
Die mechanische Verstellung der Bilder kann auf irgend eine Art und Weise, die ein sanftes und möglichst geräuschloses Betätigen verbürgt, erfolgen.
Die Zeichnungen zeigen einige vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- stande" Fig. 1-5 stellen eine Ausführung mit
Schnurzug dar. Fig. 1 zeigt in schematischer Art einen Blick in den vorne aufgeschnittenen Schaukasten, Fig. 2 eine Einzelheit, Fig. 3 und 4 einen Vertikalschnitt und einen Horizontalschnitt, Fig. 5 die Schnurtrommel dazu in grösserem Massstabe.
Die Fig. 6-11 zeigen eine Variante mit Hebelmechanismus für die Verstellung des gemeinsamen Bilderrahmens. Fig. 6 ist wieder ein Frontalschnitt, Fig. 7 der Kreuzriss dazu (Endansicht), Fig. 8 ein Längsschnitt zur Veranschaulichung des Hebelmechanismus, Fig. 9 Kreuzriss dazu, Fig. 10 und 11 sind Schnitt und Ansicht des Hebelknopfs. Die Fig. 12,13 stellen einen anderen Hebelmechanismus, Fig. 14,15 eine Exzenterscheibeneinrichtung mit Kreiskulisse, dar. Fig. 16 zeigt eine Ausführung mit waagrechter Verstellung der Bilder.
Bei der Ausführung nach den Fig. 1-5 wird entweder der Rahmen 14 selbst oder ein Gegengewichtsrahmen (Fig. 3 und 4) an zwei oder mehreren Schnüren 11 aufgehängt, die durch Klemmen 13 od. dgl. mit einander verbunden sind und von denen eine zu einer Schnurtrommel geht, die mittels des Knopfes 16 betätigt wird und mit einem Sperrad 17 mit Sperrklinke 17' verbunden ist, die durch Hebel 18 betätigt wird.
Zur zwangläufigen Bewegung des Rahmens 14 und zur genauen Parallelbewegung in seinen Führungen 25 ist unter den Bildern ein Parallelschnurzug 11 vorgesehen, dessen Endschnur beim Senken des Rahmens 14 in gleichem Masse auf der Trommel aufgewickelt wird, wie die
<Desc/Clms Page number 2>
obere Schnur 11 hiebei abrollt und umgekehrt.
Eine stets gleichmässige Spannung der Schnüre 11 kann durch eine eingeschaltete Zugfeder 15 gesichert werden.
Beim Angreifen des Schnurzuges am Gegengewicht 24 (Fig. 3 und 4) ist dieses mit dem Bilderrahmen 14 durch gesonderte Züge 23 über Rollen 22 verbunden. Diese Zugeinrichtung nimmt wenig Raum ein und gestattet daher eine sehr geringe Bautiefe des Schaukastens mit grosser Freiheit in der Anordnung der Lichtquelle 12. 27 ist das durchleuchtbare Bild (Fig. 3 und 4), 26 dessen ebenfalls in einer Führung steckender Rahmen (Auswechselbarkeit). Auch die undurchsichtigen in mit Griffen 28 versehenen Rähmchen 4 montierten Bilder 1 sind auswechselbar in Taschen des Rahmens 14 angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 11
EMI2.1
29 an einem Bock 51 an der linken Seitenwand gelagert ist und am freien Ende einem Betätigung- knopf 30 trägt. Er ist durch Kulissen, führung 48, 49 mit einem am Bock 50 gelagerten
Doppelhebel 46 verbunden, dessen längerer Arm am Zapfen 52 des Gegengewichtsrahmens 24' angreift, welcher Zapfen in einer Kulisse 53 des Hebels 46 gleitet. Der Haupthebel 28'kann in der oberen, der Tiefstellung des Gegengewichtsrahmens 24'entsprechenden Lage durch eine unter Federdruck stehende Nase 42 in einer Kerbe 41 seines Führungsschlitzes 39, 40 festgestellt werden.
Die Nase 42 befindet sich am Knopfs 30, der am verjüngten, vierkantigen Ende des Hebels 28'verschiebbar gelagert ist und durch eine in seinem Innern 31 zwischen einem Schraubennippel 34 und Muttern 37, 38 gelagerte Schraubenfeder 32 gegen den Führungsschlitz 39 gedrückt wird. Durch Ziehen am Knopf 30 kann die Nase 42 aus der Kerbe 41 ausgehoben und der Hebel 28'in Richtung des Pfeilers 44 bewegt werden. Der Gegengewichtsrahmen 24' ist mittels Rollen 25 seitlich geführt und durch eine obere und untere über Rollen 23'laufende Schnurzugsverbindung 22'zwangläufig mit dem Bilderrahmen 21'verbunden.
Die Durchleuchtung der Leuchtbilder 3 erfolgt beispielsweise durch eine Reihe Soffitenlampen 12 mit Reflektoren 54 und 56.
In Fig. 12 und 13, die den Bilderrahmen 21 nur andeutet, der in Richtung des Pfeils 60 verstellt werden kann, erfolgt die Hebung des Rahmens selbst durch zwei parallel bewegte Hebel 57, die unten angelenkt sind und mit Zapfen 61 in Schlitze 62 des Unterrandes des Rahmens 21 eingreifen, bzw. mit diesen Zapfen in diesen Schlitzen gleiten. Wird der eine dieser Hebel 57 (in Fig. 12 rechts) durch den Hebel 58 auf derselben Welle 65 nach rechts bewegt (Pfeil 59'), wobei der Knopf 63 des Hebels 58 herabgedrückt wird (nach 63'), so nimmt er durch die der Deutlichkeit der Darstellung halber nur strichpunktiert angedeutete Verbindungsschiene 64 den andern Hebel 57 (Fig. 12 links) mit und beide Hebel 57 heben gemeinsam und vollkommen parallel den Rahmen 21 hoch.
Gemäss Fig. 14 und 15 wird der Gegengewichtsrahmen 21 mittels einer an seinem Zapfen 67 angreifenden, mit Kulisse 71 versehenen Exzenterscheibe 66 bewegt, die an einem Bock 70 gelagert ist und durch eine Welle 75 mit Winkelrädergetriebe 73 und Knopf 74 betätigt wird. Beim Drehen der Exzenterscheibe in Richtung des Pfeiles 69 wird der Gegengewichtsrahmen gehoben (Pfeil 72, Fig. 14) und der Bilderrahmen 4 gesenkt (Pfeil 76, Fig. 15). Bei langen Rahmen sind zwei oder mehrere Exzenter vorgesehen.
Fig. 16 zeigt eine Ausführungsform, die bei beschränktem Raum, der eine Vertikalverstellung der Bilder nicht zulässt, vorteilhaft anwendbar ist.
Die ungeradzahligen Bilder 1 bzw. deren Rahmen 4 sind mit einander durch Flachschienen 100 od. dgl. zu einem Ganzen verbunden, das in Führungen 109, 110 seitlich verschiebbar
EMI2.2
zug 104, 105 in Richtung der Pfeile 99, 103 und umgekehrt erfolgt. Die Bilder 1 treten dabei unter bildfreie Nebenfelder 1'. Es können aber auch in diesen Nebenfeldern mit einander zu einem Ganzen verbundene und gemeinsam verschiebbare Bilder angeordnet sein (die geradzahligen), die durch einen zweiten Schnurzug und Gegenschnurzug (nicht dargestellt) unter oder über die ungeradzahligen Bilder seitlich verschoben werden, so dass abwechselnd beide Serien der hinter der Gesamtreihe der undurch- sichtigen Bilder befindlichen Leuchtbilder zur Schau gebracht werden können.
An Stelle des Schnurzuges kann auch ein Zahnstangengetriebe mit Kurbelantrieb vorgesehen sein, wobei die Kurbel zur Vermeidung missbräuchlicher Verwendung abnehmbar sein kann.
Bei beschränktem Raum können die undurchsichtigen Bilder auch einzeln oder gemeinsam vertikal herabklappbar oder horizontal verschwenkbar sein, oder sie sind, wie bereits eingangs erwähnt, rolladenartig bewegbar.
Für eine gute, gleichmässige Durchleuchtung der Leuchtbilder und für ihren Schutz gegen Hitze muss Vorsorge getroffen sein.
Die Lichtquelle wird der diffusen Raumbeleuchtung dadurch dienstbar gemacht, dass der Deckel des Schaukastens mit einer Mattglasscheibe od. dgl. versehen ist (Fig. 3,6, 9).
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.