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Schalter für Elektroheizgeräte und Kleinmotore
Die Erfindung betrifft einen Schalter für
Parallel-und Serienschaltungen, der. auch als
Stromwendeschalter verwendbar ist und für grössere Stromstärken geeignet sein soll, wie solche bei elektrischen Heiz-und Kochgeräten und bei
Kleinmotoren verwendet werden.
Die bei diesen Verwendungszwecken relativ grossen Leistungen führen bei der üblichen Aus- führung der Schalter als Drehschalter zu nam- haften Abmessungen. Da ferner ein Abbrand der Kontaktstücke bei diesen Leistungen unver- meidbar ist, müssen die üblichen Drehschalter sehr robust gebaut sein, wenn eine halbwegs brauchbare Lebensdauer derselben erreicht werden soll.
Die Verwendung der üblichen Anlasser kommt für die eingangs erwähnten Zwecke auch nicht in
Betracht, da bei diesen die Schaltgeschwindigkeit von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson abhängt, diese Schalter aber insbesondere im
Haushalte von unkundigen Personen bedient werden.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss da- durch behoben, dass eine Schleifkontakte tragende Wippe, welche durch einen Drehhebel in die linke oder rechte Aussenlage verschwenkbar ist, mit Stiften od. dgl. in Rasten eines Schwenkers eingreift, der unter Federwirkung steht und der bei Rückdrehung der Wippe um nur wenige Winkelgrade die Wippe ruckartig in die Mittellage verschwenkt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt und zeigen Fig. 1 den Schalter im Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 2, Fig. 2 den Schalter im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 den Schalter mit der Wippe in Einschaltstellung und Fig. 4 einen Schnitt durch die Wippe mit einem Schleifkontakt gemäss Linie B-B der Fig. 1.
Auf einer Grundplatte 1 sind die Knopfkontakte 2 angebracht. Die beiden links und die beiden rechts nächst der Drehachse befindlichen Knopfkontakte werden an je eine Zuleitung angeschlossen. Die zwei der Mittelstellung des Schalters entsprechenden Knopfkontakte sind Blindkontakte und können aus Isolierstoff bestehen.
In der Grundplatte 1 ist der Bolzen 14 fix eingesetzt, um welchen die Wippe 3 schwenkbar ist. Über den Bolzen 14 ist ferner das Rohrstück 17 aufgeschoben, welches den Drehhebel 18 trägt und unter Zwischenschaltung einer Spiralfeder 15 mit der Wippe 3 verbunden ist. Die der Wippe gegenüberliegenden Enden des Rohrstückes 17 sind bei 17'aufgebogen. Die Wippe trägt einen Anschlagstift 16, so dass der Hebel 18 mit dem Rohrstück 17 innerhalb geringer Grenzen gegen- über der Wippe relativ verschwenkt werden kann, ohne diese bei der Verschwenkung mitzunehmen.
Die Wippe 3 trägt zwei Schleifkontakte 11 die gemäss Fig. 4 mit einem Zapfen 12 in der Wippe sitzen und deren unteres Ende 12'abgebogen ist und durch eine Lochung 13 der Wippe ragt.
Dadurch ist eine geringe Verschwenkung der Schleifkontakte in Richtung der Achse des Bolzens 14 möglich, so dass die Schleifkontakte stets sicher auf den Kontaktknöpfen 2 aufliegen.
Auf der Wippe 3 sind zwei Stifte 4', die durch einen Bogendraht 4 verbunden sind, befestigt, welche in den Rasten 5'eines Schwenkers 5 ruhen. Dieser vorteilhaft annähernd dreieckige Schwenker 5 ruht mit seiner den Rasten gegen- überliegenden Spitze, die verlängert sein kann, in einer langlochartigen Ausnehmung 10 der Blattfeder 7 und ist an dieser durch den Stift 6 abgestützt. Die Blattfeder 7 ist im Lager 19 fest eingespannt und im Lager 19'beweglich gehalten.
Die Wippe wird aus der in Fig. 1 gezeigten Ausschaltstellung durch Drehen mittels des Drehhebels 18 in die in Fig. 3 dargestellte Einschaltstellung verschwenkt. Soll die Ausschaltung vorgenommen werden, so genügt eine kurze Drehung des Hebels 18 um wenige Grade, bei welcher der in der Zeichnung rechts liegende Stift 4'über die ideelle Verbindungslinie zwischen Achse des Bolzens 14 und Mittelpunkt der Ausnehmung 10 geschoben wird. Ist diese Lage des Stiftes 4' erreicht, so schwenkt der Schwenker 5 unter Wirkung der Feder 7 ruckartig die Wippe in die in Fig. 1 gezeigte Lage.
Der Bogendraht 4 wirkt dabei als Führung für den Schwenker 5 und verhindert ein Ausspringen der Stifte 4'aus den Rasten 5'. Eine gleichartige Schalterbetätigung ist auch nach der entgegengesetzten Lage möglich.
Durch diese ruckartige Ausschaltbewegung erfolgt ein plötzliches Abreissen der elektrischen Verbindungen und damit eine Schonung der
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Kontakte und in weitestem Masse eine Verhinderung eines Abbrandes der Kontakte.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schalter für Elektroheizgeräte und Kleinmotore, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schleifkontakte tragende Wippe (3), welche durch einen Drehhebel in die linke oder rechte Aussenlage verschwenkbar ist, mit Stiften (4') oder dgl. in Rasten (5') eines Schwenkers (5) eingreift, der unter Federwirkung steht und der bei Rückdrehung der Wippe um nur wenige Winkelgrade diese ruckartig in die Mittellage verschwenkt.