AT162236B - Verfahren und Vorrichtung zum Graphitieren von Dichtungsplatten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Graphitieren von Dichtungsplatten

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AT162236B
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graphite
plates
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graphitizing
sealing plates
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Karl Klinger
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Karl Klinger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Graphitieren von Dichtungsplatten 
Es ist bekannt, Dichtungsplatten, aus denen
Dichtungen für Zylinderköpfe von Brennkraft- maschinen oder für ähnliche Zwecke hergestellt werden, beiderseitig mit einem Graphitüberzug zu versehen, um ein Festhaften der Dichtungen an den Metallflächen zu verhindern und so eine wiederholte Verwendung der Dichtungen zu ermöglichen. Bisher wurden die Graphitüberzüge von Hand mittels Bürsten aufgebracht. Dies ist eine zeitraubende Arbeit bei der ein gleichmässiger Überzug nur mit Mühe erzielt wird. Überdies tritt als lästige und gesundheitsschädliche Begleit- erscheinung die Bildung von Wolken aus feinem
Graphitstaub in der Umgebung der Arbeitsstelle auf. Ein wirksames Absaugen dieser Wolken begegnet wegen des hohen spezifischen Gewichtes des Graphits gewissen Schwierigkeiten.

   Bei der
Verwendung maschinell angetriebener, rotierender
Bürsten, welche die auf einem Tisch liegenden
Platten bearbeiten, wird zwar eine gewisse
Beschleunigung des Vorganges erzielt, ohne aber die übrigen genannten Mängel zu beheben. 



  Da die Platten nach Bearbeitung der einen Seite umgewendet werden müssen, wird hiebei überdies die empfindliche   Oberfläche   der bereits überzogenen Seite häufig zerkratzt. 



   Gemäss der Erfindung werden die Dichtungsplatten durch einen mit Graphitstaub gefüllten Raum hindurch geführt, so dass sie beim Austritt aus der Graphitfüllung beiderseitig mit einer gleichmässigen, genügend starken Graphitschichte bedeckt sind. Vorzugsweise werden die Platten in aufrechter Stellung durch die Graphitfüllung aufwärts gefördert und oberhalb dieser Füllung beiderseits durch Bürsten bearbeitet. Diese Bearbeitung mittels Bürsten unterscheidet sich von der bekannten dadurch, dass sie bei aufrechter Plattenstellung erfolgt und daher gleichzeitig von beiden Seiten her vorgenommen werden kann. 



  Da überdies die Platten kontinuierlich vorgeschoben werden, wird eine erhebliche Leistungsfähigkeit des Verfahrens erzielt. Zweckmässig sind die Bürsten in dem den Graphit aufnehmenden Behälter gelagert, so dass einer Entwicklung von Graphitstaub in der Umgebung wirksam vorgebeugt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein lotrechter 
Schnitt durch die Graphitiervorrichtung, Fig. 2 zeigt die gesamte Vorrichtung in verkleinertem Massstab in Ansicht. 



   Ein trichterförmiger Behälter 1 ist in seinem unteren Ende mit Graphitstaub 2 gefüllt. Der Boden des Behälters 1 ist zum Einführen der Dichtungsplatte 3 mit einem Schlitz versehen, der durch Dichtungen 4 abgedichtet ist. Diese können z. B. aus Filzstreifen bestehen. Als besonders geeignet haben sich jedoch für diesen Zweck zwei gegenüberliegende Bürsten erwiesen. 



  Die von einem geneigten Tisch 5 zugeführte Platte 3 wird durch ein Paar von Förderwalzen 6 und Leitbleche 7 nach aufwärts gelenkt und in den Behälter 1 gefördert. Im Bereich der Graphitfüllung 2 ist eine Anzahl über die Plattenbreite verteilter, schmaler Stege 8 zur beiderseitigen Führung der Platte 3 vorgesehen. Oberhalb der Graphitfüllung 2 ist ein Paar von waagrechten Bürstenwalzen 9 angeordnet, die zweckmässig im Sinne der Vorschubrichtung der Platte 3 auf diese wirken und deren Umfangsgeschwindigkeit ein Vielfaches der Vorschubgeschwindigkeit der Platte 3 beträgt. Die Platte 3 gelangt sodann zwischen ortsfeste Führungen 10 und wird durch ein zweites Paar Förderwalzen 11 und zwischen Leitblechen 12 seitlich auf die geneigte Plattform eines Wagens 13 gefördert, auf der eine Anzahl Platten übereinander gestapelt werden. 



   Im Unterteil des Behälters 1 sind beiderseits der Platte 3 umlaufende Wellen 14 vorgesehen, die mit Rührflügeln 15 versehen sind. Diese haben den Zweck, die Graphitfüllung ständig in geringer Bewegung zu halten, um ein Zusammenballen des Pulvers zu einem kompakten Klumpen und damit ein Verstopfen des unteren Behälterteiles zu verhindern. Eine solche Rührvorrichtung zu diesem Zweck kann auch in beliebig anderer Weise ausgebildet sein. 



   Der Behälter 1 ist mit einer (nicht dargestellten) Haube abgedeckt und beiderseitig mit Revisionstüren 16 versehen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Graphitieren von Dichtungsplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten <Desc/Clms Page number 2> durch einen mit Graphitstaub gefüllten Raum hindurch geführt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten in aufrechter Stellung durch die Graphitfüllung aufwärts gefördert und oberhalb der Graphitfüllung beiderseitig mittels Bürsten bearbeitet werden.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Graphit aufnehmender Behälter an seinem Boden mit einem abgedichteten Eintrittsschlitz und in seinem oberen Teil mit einem oder mehreren Paaren von waagrechten Bürstenwalzen versehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter im Wesen trichterförmig ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Graphit- füllung, vorzugsweise in ihrem unteren Teil, eine Rührvorrichtung angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Graphitfüllung schmale Stege od. dgl. zur Führung der Dichtungsplatten vorgesehen sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung des unteren Eintrittsschlitzes durch Bürsten erfolgt.
AT162236D 1946-10-25 1946-10-25 Verfahren und Vorrichtung zum Graphitieren von Dichtungsplatten AT162236B (de)

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