AT162226B - Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren.

Info

Publication number
AT162226B
AT162226B AT162226DA AT162226B AT 162226 B AT162226 B AT 162226B AT 162226D A AT162226D A AT 162226DA AT 162226 B AT162226 B AT 162226B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acetic acids
preparation
esters
basic esters
new basic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Application granted granted Critical
Publication of AT162226B publication Critical patent/AT162226B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren 
 EMI1.1 
 Phenylrest oder einen Cyclohexylrest aufweisen, haben sich bei der pharmakologischen Prüfung als spasmolytisch wirksam erwiesen. Dies führte zur Auffassung, dass bei basischen Estern disubstituierter    < x-Oxy-Essigsäure   das Vorhandensein von zwei cyclischen Substituenten für die Wirksamkeit notwendig sei. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass entsprechende   oxy-Essigsäuren,   in welchen einer dieser beiden Substituenten ein Phenylkern, der andere ein aliphatischer Rest von mindestens 4 Kohlenstoffatomen ist, überraschenderweise ebenfalls interessante therapeutische Eigenschaften aufweisen. 



   Diese neuen basischen Ester trisubstituierter Essigsäuren werden erhalten, wenn man Phenyloxy-Essigsäuren, die in-Stellung einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest von mindestens 4 Kohlenstoffatomen aufweisen bzw. deren reaktionsfähige Säurederivate in ihre basischen Ester überführt und diese gegebenenfalls in ihre quaternären Salze verwandelt. 



   Die als Ausgangsstoffe verwendbaren trisubstituierten Essigsäuren können durch Umsetzung von Benzolameisensäureester mit solchen Organometall-Verbindungen erhalten werden, welche die Ketogruppe des Benzolameisensäureesters in die 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 säuren Verwendung finden. Es wird zweckmässig in Gegenwart von Lösungsmitteln und gegebenenfalls von Kondensationsmitteln gearbeitet. 



   Die auf diese Weise erhaltenen Ester lassen sich anschliessend wie üblich in ihre quaternären Ammoniumverbindungen überführen. Die letzteren können aber auch direkt gewonnen werden, wenn man zur Umsetzung als Aminoalkohole Oxyalkylammoniumsalze bzw. deren reaktionsfähige Derivate verwendet. 



   Die Verfahrensprodukte sollen therapeutische Verwendung finden. 
 EMI1.4 
 setzung von Benzoylameisensäureäthylester mit Amylmagnesiumbromid und anschliessende Verseifung des erhaltenen Phenyl-amyl-oxy-Essigsäureäthylesters   vom Kp'12 142-1520 C   mit methylalkoholischer Kalilauge),   75 g, Chloräthy1-   diäthylamin und 150 Kaliumcarbonat werden in 1250ccm Essigester mehrere Stunden auf dem Wasserbad erwärmt. Nach dem Filtrieren wird der Essigester abgedampft und das zurückbleibende Öl destilliert. Der bei 138  C unter 0-1 mm Druck übergehende Phenyl-amyl-oxy-Essigsäurediäthylaminoäthylester bildet ein Hydrochlorid vom F.   141-142  C.   



   Wird Chloräthyldimethylamin an Stelle von Chloräthyldiäthylamin verwendet, so erhält man den Dimethylaminoäthylester der Phenyl-amyloxy-Essigsäure vom   Kp'0, 1 1400 C,   der sich in das Brommethylat vom F.   192-193  C   sowie in das Chlormethylat überführen lässt.
Aus Phenyl-butyl-oxy-Essigsäure vom F. 94- 96   C (hergestellt durch Umsetzung von Benzoylameisensäureester mit Butylmagnesiumbromidund anschliessende Verseifung) wird der Dimethyl- 
 EMI1.5 
 



   In ähnlicher Weise gewinnt man Dimethylamino-bzw. Diäthylaminoäthylester anderer   Phenyl-alkyl-oxy-Essigsäuren, wiez.   B. der Phenylhexyl-oxy-Essigsäure. Ferner können z. B. auch die entsprechenden   Piperidinoäthylester,   die Di- äthylaminobutylester, die Diallylaminoäthylester, die Morpholinoäthylester, die Methyl-Propylaminoäthylester, sowie quaternäre Salze dieser Verbindungen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass man Phenyl-oxy-Essigsäuren, die in a-Stellung einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen enthalten bzw. deren reaktionsfähige Säurederivate in an sich bekannter Weise in ihre basischen Ester überführt und diese gegebenenfalls wie üblich in ihre quaternären Salze verwandelt. EMI2.1 bzw. ihre reaktionsfähigen Säurederivate als Ausgangsstoffe verwendet.
AT162226D 1945-11-02 1947-01-04 Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren. AT162226B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH162226X 1945-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT162226B true AT162226B (de) 1949-02-10

Family

ID=4415436

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT162226D AT162226B (de) 1945-11-02 1947-01-04 Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT162226B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT162226B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern trisubstituierter Essigsäuren.
DE836353C (de) Verfahren zur Herstellung von mehrwertigen Alkyleniminestern
DE857802C (de) Verfahren zum Reinigen von Trimethylolpropan
CH425762A (de) Verfahren zur Herstellung von N-alkylsubstituierten 3-Methoxy-4-carbamidomethoxyphenylessigsäurealkyl- und alkenylestern
DE934103C (de) Verfahren zur Herstellung von cyclooctylierten Alkylessigsaeuren mit stark gallentreibender Wirkung
DE868153C (de) Verfahren zur Herstellung von Estern ª‡,ª‰-ungesaettigter Carbonsaeuren
DE859618C (de) Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten cycloaliphatischen Carbonsaeuren und deren Salzen
DE767224C (de) Verfahrern zur Herstellung oelartiger Ester
DE920546C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 3-(4&#39;-Oxyphenyl)-3-(4&#34;-oxy-3&#34;-aminomethyl-phenyl)-oxindols
CH181176A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 5,5-Phenyläthylhydantoins.
DE494320C (de) Verfahren zur Herstellung von Isopropyl-n-butylmalonester
AT146504B (de) Verfahren zur Herstellung von Amiden der Pyrazinmonocarbonsäure.
DE372576C (de) Verfahren zur Darstellung von 4-AEthoxyphenylmalonamidsaeure und ihres Esters
DE726431C (de) Verfahren zur Herstellung von Aryliden von ª‰-Ketoncarbonsaeuren
DE697801C (de) Verfahren zur Herstellung von Furanverbindungen der Pyrazolonreihe
DE957943C (de) Verfahren zur Herstellung der 3 Methyl-3-carboxycyclohexanon-(l)-2-/?-propionsaure und deren Derivaten
DE509152C (de) Verfahren zur Herstellung von Vanillin
DE856435C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexenylbernsteinsaeure
AT244954B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Succinimidverbindungen
AT230878B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, durch einen aromatischen Rest substituierten aliphatischen α-Hydroxycarbonsäuren und Derivaten derselben
CH205522A (de) Verfahren zur Herstellung eines 20-Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe.
AT215417B (de) Verfahren zur Herstellung neuer N-Carbalkoxy- bzw. -aralkoxyalkyl-β-(3,4-dihydroxyphenyl)-β-hydroxyäthylamine und deren Salze
DE1168918B (de) Verfahren zur Herstellung von Acylanthranilsaeureaniliden
CH431498A (de) Verfahren zur Herstellung von B-2,3,4,5,6-Pentafluorphenyl-acrylsäure
CH263974A (de) Verfahren zur Trennung von Octahydrophenanthrencarbonsäureestern.