AT160619B - Verfahren zur Herstellung von β-[4-Methoxyphenyl]-isopropylamin bzw. -methylamin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von β-[4-Methoxyphenyl]-isopropylamin bzw. -methylamin.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung   von ss-[4-Methoxyphen'yI]-isopropylamin bzw. -methylamin.   



   Es ist bereits vorgeschlagen   worden, ss- [4-Methoxyphenyl]- isopropylmethylamin dadurch   herzustellen, dass man Methyl- [4-Methoxybenzyl [-keton mit Reagenzien behandelt, die Ameisensäure und Methylamin liefern. Es entsteht hiebei die Formylverbindung des   ss-[4-Methoxyphenyl) -isopropyl-   methylamins, die mit verdünnten Mineralsäuren verseift wird. 



   Wie festgestellt wurde, kann man durch Kochen von   Methyl-[4-methoxybenzyIJ-keton   mit Natriumformiat und Methylaminchlorhydrat in Gegenwart von Ameisensäure und Verseifen der hiebei 
 EMI1.1 
 und Natriumformiat Methylaminformiat, so wird die Ausbeute an   ss-[4-Methoxyphenyl]-isopropyl-   methylamin bis zu   53%   erhöht. 
 EMI1.2 
 der Ameisensäure, die wegen ihrer korrodierenden Wirkung auf fast alle technischen Werkstoffe eine unerwünschte Reaktionskomponente darstellt. 



   Aus dem erfindungsgemäss   erhaltenen ss-I4-Methoxyphenyl]-isopropylmethylamin   kann in an sich bekannter Weise durch Aufspaltung der Methoxygruppe mit starken Mineralsäuren   ss-[4-0xy-   phenyl [-isopropylmethylamin erhalten werden. Ebenso kann aus dem   ss-[4-Methoxyphenyl]-isopropyl-     amin ss-[4-0xyphenyl[-isopropylamin   erhalten werden, das in an sich bekannter Weise am Stickstoff methyliert werden kann. Man kann auch umgekehrt das   ss-[4-Methoxyphenyl]-isopropylamin   zuerst methylieren und dann die Methoxygruppe aufspalten. 
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 der ätherischen Lösung mit verdünnter Säure entzogen. Beim Zusatz von Alkalien zur sauren Lösung fällt das entstandene ss-[4-Methoxyphenyl]-isopropyimethylamin ölig aus ; das Öl wird von der Mutterlauge getrennt. Ausbeute : 80-90% d.

   Th. 



   Beispiel 2 : 164 g   Methyl-I4-methoxybenzyl]-keton,   2500   cm3 Äther,   500 cm3 Methylalkohol, 100 cm3 40%ige wässrige Methylaminlösung und   100 g   aktivierte Aluminiumspäne werden 6-7 Stunden unter gelegentlichem Anwärmen gerührt. Nach beendigter Umsetzung wird filtriert und der Lösung durch verdünnte Säure das entstandene ss-[4-Methoxyphenyl]-isopropylmethylamin entzogen. Beim Zusatz von Alkalien erhält man die freie Base als   01   wie in Beispiel 1. Ausbeute : ungefähr   90%   d. Th. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

   Ausschütteln mit Äther entfernt. Auf Zusatz von Alkalien scheidet sich das ss-[4-MethoxyphenyIJisopropylmethylamin aus. Ausbeute : ungefähr 90% d. Th.   



   Beispiel 4 : 82 g (1/2 Mol) Methyl-[4-methoxybenzyl]-keton, 75 cm3 40%ige Methylaminlösung, 750 cm2 Alkohol, 50 cm2 Wasser und 50 g aktivierte Aluminiumspäne werden 6-8 Stunden unter   Rückfluss   und gutem Rühren gekocht. Nach beendigter Reaktion wird vom Bodenkörper abgesaugt, mehrmals mit Alkohol ausgewaschen und die alkoholische Lösung zur Trockene eingedampft. 



  Der Rückstand,   87-5   g, wird in 260 cm3 Alkohol gelöst, mit alkoholischer Salzsäure kongosauer gemacht und mit   1300cm3 Äther   versetzt. Nach einstündigem Stehen in Eis wird abgesaugt ; Verunreinigungen 
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 gewonnen werden. Die Gesamtausbeute beträgt also   93%     d.   Th. 



   Beispiel 5 : 82 g Methyl-[4-methoxybenzyl]-keton, 170   cm3   igues methylalkoholisches Ammoniak, 50 g Nickel-Kieselgurkatalysator und 250 cm3 Methylalkohol werden bei 850 und 25 Atm. Druck während 2-3 Stunden im Rührautoklaven mit Wasserstoff behandelt. Nach Abtrennung des Bodenkörpers wird mit Salzsäure kongosauer gemacht, eingedampft und der Rückstand in Wasser aufgenommen. Nach Entfernung der Verunreinigungen mit Äther wird die saure Lösung alkalisch gemacht, ausgeäthert und der Ätherrückstand destilliert   (Kpjg = 137-138 ).   Ausbeute   an ss- [4-Methoxy-   phenyl-isopropylamin 74 g =   90%   d. Th.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von ss-[4-Methoxyphenyl]-isopropylamin bzw.-methylamin, dadurch gekennzeichnet, dass man Methyl-[4-methoxybenzyl]-keton entweder mit Ammoniak oder mit Methylamin kondensiert und gleichzeitig oder anschliessend reduziert.
AT160619D 1936-05-26 Verfahren zur Herstellung von β-[4-Methoxyphenyl]-isopropylamin bzw. -methylamin. AT160619B (de)

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