AT160106B - Fernsehsender. - Google Patents
Fernsehsender.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Fernsehsender. EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> Bei Verwendung einer Bogenlampe 5 zur Durchleuchtung des Filmstreifens 6 mittels des Kondensators 7 entsteht bekanntlich das Bild des Kohleschattens an einer durch die Brennweite des Konden- sators 7 und des ersten Objektives 8 gegebenen Stelle 9. Setzt man an diese Stelle ein Prisma 10, so verliert man praktisch überhaupt kein Licht von der Bogenlampe und stört auch nicht die Schärfe der Filmabbildung, welche durch ein zweites Objektiv 11 auf der Scheibe erzeugt wird. Wohl aber ist man jetzt imstande, von einer geeignet ausgeschnittenen Blende 13 und einer besonderen Lichtquelle 14 mit Kondensor 15 über dasselbe Prisma 10 ein scharfes Bild auf die Nipkowscheibe zu entwerfen. Zu diesem Zweck kann z. B. das Prisma 10 an der Vorderseite mit einer Linse 16 geeigneter Brennweite versehen sein, welche z. B. angeschliffen sein kann. Man kommt praktisch bei einer derartigen Optik mit einer Glühlampe 14 aus. Damit die Helligkeiten des Bildinhalts keinen Einfluss auf die Helligkeiten der Synchronisierstreifen 3 und 4 haben, hält man kurz vor den Film eine Blende 13, welche an denjenigen Stellen, an welchen das Zusatzlicht die grösste Helligkeit erzeugen soll, das Bogenlicht 5 dauernd absperrt. Dadurch bleibt die Helligkeit und damit auch die Spannung in den Synchronsierzeichen konstant. Bei allen diesen Verfahren empfiehlt sich die Anwendung eines Trägerfrequenzverstärkers oder eines Gleichstromverstärkers oder eines Widerstandsverstärkers mit automatischer Erzeugung einer der Grundhelligkeit proportionalen Vorspannung des sogenannten Umwegverstärkers. Selbstverständlich lassen sich auch andere Lichtquellen, wie sehr starkkerzige Glühlampen od. dgl., verwenden. Für das Synchronisierverfahren besteht die Möglichkeit, auch Positivfilme zu übertragen unter Umkehrung sämtlicher Helligkeitswerte zur Synchronisierung. Wenngleich dieses Verfahren auch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist, so lassen sich doch Methoden angeben, welche auch die Verwendung normaler Spielfilme gestatten. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Fernsehsendeverfahren mit optischer Erzeugung der Synehronisierzeiehen durch die Bildpunktlöcher einer Nipkowscheibe, wobei das Filmbild eine kleinere Fläche erfüllt als durch die Teilung der Nipkowscheibe gegeben ist, nach Patent Nr. 147428, dadurch gekennzeichnet, dass ein Filmstreifen, vorzugsweise ein Filmnegativ verwendet wird, bei dem der freibleibende Randstreifen von der Filmabbildungsoptik aus während der ganzen Sendung vorzugsweise schwarz gehalten bleibt und durch die für die Filmabbildung'verwendete oder eine besondere Zusatzliehtquelle mit weissem Licht solcher Lichtstärke erfüllt wird, dass die Helligkeit des Randstreifens grösser ist als die maximale Helligkeit des Bildes.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Photozellenverstärker eine Phasenumkehr in eine positive Sendung vorgenommen wird, wobei der Antennenstrom ansteigt, wenn der Bildpunkt heller beleuchtet wird.3. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht derselben Bogenlampe, welche den Film durchleuchtet, an einem Randstreifen um den Film herum unter Vermeidung der Transparenz des Filmträgers, also mit grösserer Helligkeit als im Filmabbild vorkommen kann, randscharf auf die Ablenkvorrichtung, beispielsweise Nipkowscheibe, abgebildet wird.4. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen bei Verwendung von Spiralloehscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Bildwechselzeichen zusätzliche waagrechte Streifen überragender Helligkeit an Stellen des Filmbildes entworfen werden, an welchen durch besondere Blenden das Licht des Filmbildes vollständig abgedunkelt ist.5. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung flimmerfreier Bilder die Abstände zwischen zwei waagrechten Lichtstreifen nicht die gleiche Zeilenzahl enthalten, sondern eine um eine differierende, und dass dieser Abstand einstellbar gehalten wird.6. Durchführung einer Aufeinanderprojektion zur Abbildung auf dieselbe Abtastseheibe unter Verwendung mindestens einer Lichtquelle, beispielsweise Bogenlampe, für die eine Projektion nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umkehrprisma mit oder ohne angeschliffene Linsenflächen an derjenigen Stelle des primären Lichtbündels gehalten wird, an welcher die Abbildung der Lichtquelle, beispielsweise die Kohleschatten der Bogenlampe entstehen und an dieser Stelle die Beimischung eines Zusatzlichtstromes zum primären Lichtstrom bewirkt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1934R0091161 DE703902C (de) | 1934-08-04 | 1934-08-05 | Verfahren zur Erzeugung der Synchronisierzeichen bei Fernsehsendungen |
| DE160106X | 1934-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT160106B true AT160106B (de) | 1941-02-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT160106D AT160106B (de) | 1934-08-05 | 1935-10-08 | Fernsehsender. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT160106B (de) |
-
1935
- 1935-10-08 AT AT160106D patent/AT160106B/de active
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