DE639969C - Lichttonwiedergabeoptik - Google Patents

Lichttonwiedergabeoptik

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DE639969C
DE639969C DER86434D DER0086434D DE639969C DE 639969 C DE639969 C DE 639969C DE R86434 D DER86434 D DE R86434D DE R0086434 D DER0086434 D DE R0086434D DE 639969 C DE639969 C DE 639969C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Lenses (AREA)

Description

  • Lichttonwiedergabeoptik Zweck der Erfindung ist die Verbesserung einer aus zwei mit ihren Achsen senkrecht zueinander angeordneten Zylinderlinsen bestehenden Lichttonwiedergabeoptik.
  • Bei photoelektrischen Tonwiedergabevorrichtungen, wie sie für die Vorführung von Tonfilmen u. dgl. verwendet werden, ist es erforderlich, daß ein heller schmaler Lichtstreifen, dessen Stärke von der Größenordnung von etwa .,o25 mm ist und dessen Länge etwa 2,5 mm beträgt, scharf auf den Tonstreifen des Films eingestellt wird.
  • Um dies zu erzielen, hat man schon verschiedene Wege beschritten. So hat man z. B. mit Hilfe eines Mikroskops o. dgl. ein verkleinertes Bild eines beleuchteten Schlitzes erzeugt.
  • Bekannt sind auch schon Lichttonwiedergabeoptiken, die aus zwei mit ihren Achsen senkrecht zueinander angeordneten Zylinderlinsen bestehen, die gemeinsam für das Zustandekommen des scharfen Lichtstriches sorgen. Eine solche Optik wird erfindungsgemäß durch zwei kreiszylindrische Linsen gebildet, die in einer gemeinsamen, aus drei Teilen bestehenden Fassung angeordnet sind, deren einer als Bügel mit bogenförmig abgekröpften Schenkeln zur Aufnahme. der einen Linse und mit einer Ausnehmung im Steg zum Halten der anderen Linse ausgebildet ist. Der zweite Teil schließt den ersten Teil als Gehäuse ein und hält durch als Blenden und Anschlag ausgebildete Ausnehmungen in Stirn- und gesonderter Rückwand als dritten Teil die Linsen und den ersten Teil in ihren vorbestimmten Lagen. Die Rückwand des äußeren Gehäuses besitzt einen Anschlag o. dgl., durch den die bezüglich des Tonbandes richtige Lage in einem Lichttongerät gesichert ist.
  • Der Vorteil dieser Bauart besteht darin, daß die Fassung für die Linsen des optischen Systems billig ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in drei Figuren dargestellt.
  • Es zeigen Fig. i das optische System mit der Fassung zerlegt, Fig.2 einen Schnitt in der Richtung der Filmbewegung durch das zusammengebaute optische System mit Fassung und Fig. 3 einen Schnitt senkrecht zu dem der Fig. 2.
  • Wie aus Fig.2 hervorgeht, besteht das optische System aus einer Kreiszylinderlinse i mit sehr kleinem Durchmesser und infolgedessen kurzer Brennweite und einer weiteren Kreiszylinderlinse 2, die als Kondenser wirkt und eine wesentlich größere Brennweite besitzt.
  • Der Durchmesser der Linse i beträgt zweckmäßig etwa 3 mm. Der Abstand der Brenü-, Linie dieser Linse i von der Stelle ihres Uzn-: fanges, die dem Film am nächsten liegt, beträgt etwa i mm. Die Linse i sitzt vor einer Öffnung in der Vorderwand des Fassungsteiles 4 (Fig. 2), deren Breite etwa ein Drittel des Linsendurchmessers i, also im vorliegenden Falle etwa i mm, beträgt. Durch dieses Abblenden der Linsenöffnung wird der Teil der Linse, durch den nachteilige sphärische Abweichungen erzeugt werden können, optisch ausgeschaltet. Infolge der außerordentlich kurzen Brennweite können die noch möglichen Aberrationen der abgeblendeten Linse vernachlässigt werden; zur Erzeugung eines Lichtstreifens von etwa o,o? mm Breite (die Breite hängt von der verwendeten Tonlampe 6 ab) genügt- deshalb schon eine nicht korrigierte, aus einem kurzen Glasstab bestehende Linse, weil die schmale Blende die Bildung unscharfer Bildränder durch sphärische oder chromatische Aberration verhindert.
  • Von der Linse 2, die als Kondenser wirkt, wird etwa die Hälfte ihres Durchmessers durch den Fassungsteil 5 abgeblendet (Fig. 3). Durch diese Linse 2 wird das Licht quer zum Film gesammelt und infolgedessen die Helligkeit des durch die Linse i erzeugten Lichtstreifens erhöht. Die Linse 2 ist so angeordnet, daß der Lichtstreifen etwa in der Filmebene liegt. Da jedoch die übliche Tonlampe 6 eine Wendel hat, ist eine scharfe Abbildung dieses Drahtes in der Filmebene unerwünscht. Die Linse 2 wird daher entweder etwas unscharf eingestellt oder mit einer genügend großen linearen Öffnung versehen, damit die sphärische Aberration der Linse 2 eine unscharfe Abbildung der glühenden Wendel erzeugt.
  • Die richtige Stellung der Linsen zueinander wird einwandfrei und mit sehr wohlfeilen Mitteln durch die gezeigte Fassung gelöst. Diese Fassung besteht aus einem Gehäuse 3 und einem eingesetzten Linsenhalter 4 und einer Rückwand 5. Das Gehäuse 3 ist vorn mit einer bogenförmigen Auspressung versehen, in der die Linse i, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, genau passend liegt. Diese Auspressung hat in der Mitte einen Schlitz, der die Länge des Lichtstreifens bestimmt, der auf den Film geworfen wird. Der mit einer ähnlichen Auswölbung zur genau passenden Aufnahme der Linse i versehene Fassungsteil 4 preßt die Linse i in die Auswölbung des Gehäuses 3. Dadurch wird die Lage des Teiles 4 gegenüber der Linse i bestimmt und dauernd gesichert. Die Auswölbung des Teiles 4 weist die obenerwähnte Blende auf. Der Fassungsteil 4 hat zwei federnde Schenkel, die mit Auspressungen zur Aufnahme der Linse 2 versehen sind. Mit diesen Auspres-. sungen sind nicht nur die senkrecht zur optischen Achse geschliffenen Flächen der Linse 2 in . $erührung, sondern auch ein Teil des :Mantels der Linse 2, weshalb ihre Stellung zur Linse i sicher und dauerhaft festgelegt ist.
  • Die Rückwand 5 ist mit einer Öffnung versehen, die gerade ausreicht, um sie über die Schenkel des Teiles 4 stecken und bis an die Linse 2 schieben zu können. Damit die Berührung zwischen Mantel der Linse 2 und Wand 5 gut ist, sind die entsprechenden Kanten der Öffnung abgeschrägt. Die Wand 5 ist ferner mit einer Zunge versehen, die in einer Nut oder einer ähnlichen Ausnehmung der Tonwiedergabevorrichtung gleiten kann. Wenn das optische System, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, zusammengestellt ist, liegt die Wand 5 glatt und dicht an der rückseitigen Mantelfläche der Linse 2 an. Die Wand 5 wird in dieser Lage durch die in Fig. 2 und 3 gezeigten Lappen 7 des Gehäuses 3 gehalten. Die Zunge 8 -geht durch die Öffnung 9 im Gehäuse 3 nach außen. Infolge der Berührung mit den Schenkeln des Teiles 4 und auch mit dem Mantel der Linse 2 befindet sich die Wand 5 stets in einer vorher bestimmten Lage zur Linse 2 und infolgedessen auch zur Linse i und wird in dieser Lage durch die Lappen 7 gehalten. Die durch die Öffnung 9 austretende Zunge 8, die in eine Nut eingreift, hält die Linsen i und 2 in der erforderlichen Lage zum Tonstreifen.
  • Die Teile 3, 4 und 5 der Fassung können ohne Schwierigkeiten mit ausreichender Genauigkeit durch Stanzen hergestellt werden. Genauigkeit ist lediglich insofern erforderlich, daß die im Teil 4 vorgesehenen Auspressungen für die Linsen i und 2 genau senkrecht zueinander stehen und daß die Zunge 8 richtig zur Öffnung in der Wand 5 steht. Wenn diese beiden Beziehungen genau eingehalten werden, ist auch das montierte optische System genau eingestellt. Die Fassung kann deshalb außerordentlich billig hergestellt und leicht zusammengebaut werden. Auch die Herstellung der Linsen ist infolge des geringen Durchmessers der Linse i und der Erwünschtheit von Fehlern der Linse 2 wohlfeil, weil beide aus handelsüblichen Glasstäben hergestellt werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lichttonwiedergabeoptik, bestehend aus zwei mit ihren Achsen senkrecht zueinander angeordneten Zylinderlinsen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei kreiszylindrische Linsen (i, 2) in einer geme'nsamen, aus drei Teilen bestehenden Fassung (3, 4, 5) angeordnet sind, deren einer als Bügel (4) mit bogenförmig abgekröpften Schenkeln zur Aufnahme der einen Linse (2) und mit einer Ausnehmung im Steg zum Halten der anderen Linse (i) ausgebildet ist, und deren zweiter Teil als Gehäuse (3) den ersten Teil einschließt und durch als Blenden und Anschlag ausgebildete Ausnehmungen in Stirn- und gesonderter Rückwand (5), dritter Teil, die Linsen und den ersten Teil in ihren vorbestimmten Lagen hält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (5) des Gehäuses (3) einen Anschlag o. dgl. (8) besitzt, . durch den die bezüglich des Tonbandes richtige Lage der Fassung in einem Lichttongerät gesichert ist.
DER86434D 1931-11-28 1932-11-18 Lichttonwiedergabeoptik Expired DE639969C (de)

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