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Lichtelektrisch betätigte Rechen- und Registriervorrichtung fiir zwei veränderliche Faktoren.
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werden kann.
Es gibt bereits Rechenwaagen, die auf mechanischem oder elektrischem Wege eine Anzahl von wahlweise einstellbaren Grundpreisen mit den jeweiligen Gewichtsanzeigen der Waage multiplizieren. Im allgemeinen ist jedoch eine mechanische oder elektrische Verbindung zwischen einer Waage und einer Rechenvorrichtung unerwünscht und in gewissen Ländern unzulässig, da hiedurch die Anzeigegenauigkeit der Waage nachteilig beeinflusst werden kann.
Es sind bereits lichtbetätigte Rechenvorrichtungen bekannt, die an sich insofern für Benutzung mit Waagen geeignet sind, als hiebei mechanische oder elektrische Zwischenglieder vermieden werden können. Diese Rechenvorrichtungen haben jedoch den Nachteil, dass die Berechnungsfaktoren von Hand eingestellt werden. Sie sind daher zur direkten Kupplung mit Waagen nicht geeignet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine bekannte lichtelektrisch betätigte Rechen-und Registriervorrichtung für zwei veränderliche Faktoren, bestehend aus einer Mehrzahl von Auswahlschirmen, von denen jeder einem bestimmten Wert des ersten Faktors zugeordnet und mit Darstellungen der Rechenergebnisse aus diesem Werte des ersten Faktors und allen verfügbaren Werten des zweiten Faktors versehen ist, aus durch Tasten betätigten Mitteln zum wahlweisen Einstellen der Auswahlschirme zwischen einer Lichtquelle und einem Abtastteil und aus einer mittels einer lichtempfindlichen Zelle gesteuerten Vorrichtung zur Übertragung der auf den Auswahlschirmen dargestellten Werte auf das Registrierwerk. Auch bei dieser bekannten Vorrichtung erfolgt die Einstellung der beiden Faktoren von Hand.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Rechenvorrichtung für zwei ver- änderliche Faktoren, wobei lediglich ein Faktor von Hand in die Maschine eingesetzt wird, während der andere Faktor durch einen Energiestrahl, z. B. Lichtstrahl, entsprechend der jeweiligen Stellung eines freibeweglichen, mit der Rechenvorrichtung in keiner mechanischen oder elektrischen Verbindung stehenden Teiles, z. B. des Zeigers eines Messinstrumentes oder einer Waage, in die Vorrichtung eingesetzt wird. Hiedurch sollen erfindungsgemäss die Vorteile der Lichtsteuerung für die die Anzeigen von Messinstrumenten, z. B. Waagen, verarbeitenden Rechenvorrichtungen ausgenutzt werden.
Zu diesem Zweck ist die oben erwähnte, aus einer Mehrzahl von Auswahlschirmen bestehende Vorrichtung benutzt, und die Erfindung besteht darin, dass die für jeden Rechenvorgang auf dem eingestellten, einem bestimmten Wert des ersten Faktors zugeordneten Auswahlschirm dem Lichtstrahlenbündel ausgesetzten Darstellungen durch die jeweilige Stellung eines Gliedes bestimmt werden, das mit einem freibeweglichen, den Wert des zweiten Faktors anzeigenden Teil verbunden ist.
Ist dieser freibeweglich, den Wert des zweiten Faktors anzeigende Teil der Zeiger einer Waage und der erste Faktor der Grundpreis, d. h. der Preis pro Gewichtseinheit, so kann die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Berechnung von Verkaufspreis aus Grundpreis und Gewicht benutzt werden. Die Erfindung ist jedoch auf diese Anwendung nicht beschränkt. Sie kann vielmehr auch für andere Zwecke Verwendung finden, z. B. für Porto-und Frachtberechnungen, oder zur Berechnung von spezifischen Gewichten oder in Verbindung mit Flüssigkeitsmessvorrichtungen usw. ; im allgemeinen dort, wo der Wert des einen Faktors einer Berechnung von Hand eingestellt werden kann, während der Wert des zweiten Faktors durch einen freibeweglichen Teil, z. B. den Zeiger eines Messinstrumentes, angezeigt wird.
Nachstehend sind drei Ausführungsformen der erfindungsgemässen Rechenvorrichtung für Waagen beschrieben.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 (die aus den Fig. 1 a und 1 b zusammengesetzt ist) ist ein Längsschnitt der Gesamtanordnung ohne die Druckvorrichtung. Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, die Fig. 3,4 und 5 zeigen in Seitenansicht, Rückansicht und Vorderansicht einen Schirm für die Grundpreise, die Fig. 6 und 7 zeigen die Schlitzanordnung in den verschiedenen Schirmen, Fig. 8 ist eine Ansicht (teilweise im Schnitt nach Linie VIII-VIII in Fig. 9) des Relais, der Kupplung und der Nockenvorrichtung in vergrössertem
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stellt eine abgeänderte Form einer Einzelheit der Vorrichtung dar, Fig. 16 ist eine Vorderansicht eines der Ziffernräder, Fig. 17 zeigt eine in der Vorrichtung gedruckte Karte. Fig. 18 zeigt eine in einer abgeänderten Vorrichtung gedruckte Karte.
Fig. 19 ist eine Vorderansicht einer abgeänderten Form
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der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 20 ist ein Schnitt derselben und Fig. 21 eine Teilansicht.
Fig. 22 zeigt im Aufriss eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Der Zeiger 1 einer Waage ist auf einer Achse 2 befestigt. Ein zylindrischer lichtundurchlässiger Schirm 3 ist auf der Rückseite des Zeigers 1 konzentrisch mit der Achse 2 befestigt. Dieser Schirm 3 ist in der Mittelebene des Zeigers 1 mit einer Aussparung versehen, in der eine Zylinderlinse 4 befestigt sein kann. Eine ringförmige Lampe 5 ist so auf der Grundplatte der Maschine befestigt, dass sie den Schirm 3 annähernd konzentrisch umgibt. Die Lampe 5 besitzt eine Anzahl von Glühfäden, die in Fig. 1 allgemein durch Kreuze angedeutet sind. Die Lichtstrahlen der Lampe 5 sind nach innen, d. h. senkrecht auf die Oberfläche des Schirmes 3 gerichtet, und da dieser Schirm nicht durchscheinend ist, so können die Lichtstrahlen nur durch die Linse 4 ins Innere des Schirmes 3 eintreten.
Die Aufgabe der Linse 4 besteht darin, die hindurchtretenden Lichtstrahlen genau auf die geometrische Drehachse des Schirmes 3 zu richten.
Eine ringförmige ortsfeste Gewichtsskala 6 ist mit einem zylindrischen Schirm 61 verbunden, der mit einer Reihe von Schlitzen 7 versehen ist, die in später beschriebener Weise den verschiedenen Gewichten entsprechen. Für jeden Grundpreis ist ein zylindrischer Schirm 8 mit einer Reihe von Schlitzen 9 vorgesehen, die teils den Preisen pro Gewichtseinheit, im folgenden Grundpreis genannt, teils den Produkten aus den Grundpreisen und den verschiedenen Gewichten entsprechen. Jeder dieser Schirme 8 ist mit einer von mehreren Tasten 10 verbunden, deren jede mit einem dieser Preise bezeichnet ist. (Zwecks klarerer Darstellung sind in Fig. 1 nur zwei Schirme 8 mit ihren Tasten 10 gezeigt. ) Die Tasten 10 sind in Führungen 11 und 12 waagerecht verschiebbar.
An ihren Enden, an denen Rückführfedern 19 angreifen, tragen sie je einen Zapfen 13, der in einen Schlitz eines bei 15 drehbaren Hebels 14 eingreift. Die andern Enden der Hebel 14 sind mit Schlitzen versehen, in welche Zapfen 16 von nach hinten ragenden Armen 8x der Schirme 8 (Fig. 3,4, 5) eingreifen. Wenn eine der
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wo er durch eine mit Nasen 18 der Taste 10 zusammenwirkenden Schiene 17 gehalten wird. Wenn sich ein Schirm 8 in Arbeitsstellung befindet, so bleibt zwischen ihm und dem Schirm () 1 ein Spalt x.
Die Arme 8x sind zwischen Ringen 20, 21 gleitend gelagert. Die Ringe 20 sind Teile eines Zylinders 20x, der von einem ortsfesten Rahmen 22 getragen wird, zu dem auch der Ring 21 gehört. Ein lichtundurchlässiger Abtastzylinder 23 mit Schlitzen 24 ist auf dem vorderen Ende eines Rohres 25 starr befestigt, das im Rahmen 22 und in einem Lagerteil 26 abgestützt ist. Das Rohr 25 ist auf einem Rohr 27 verschiebbar und drehbar, welch letzteres (in nicht dargestellter Weise) an seinem hinteren Ende an dem ortsfesten Lagerteil 26 befestigt ist und vorne eine zylindrische Photozelle 28 trägt, deren Zuleitungen 29, 30 im Innern des Rohres 27 untergebracht sind.
Die Anordnung der Schlitze auf den Schirmen 61 und 8 ist in Fig. 6 dargestellt, die einen Teil der Sehirmoberfläehe in Abwicklung zeigt. Die Zahlen auf der linken Seite bezeichnen das Gewicht in Gramm, wie es durch den Zeiger 1 auf der Skala 6 angezeigt wird. Diese Zahlen werden durch die Schlitze 7 wiedergegeben, die in drei Bereichen, a, b, e, angeordnet sind, deren jeder einer Dezimalstelle entspricht. Jeder Bereich besitzt eine Anzahl von in Richtung der Drehachse der Schirme versetzten Schlitzen, entsprechend den Zahlen 0-9. Der Wert dieser Zahlen wird somit durch die Lage des betreffenden Schlitzes in Richtung der Drehachse dargestellt. In der waagerechten Reihe A ist z. B. das Gewicht,, 105" eingestellt.
Hiebei stellt der Schlitz des Bereiches a,, 1 Hundert", der Schlitz des Bereiches & ,, 0 Zehner"und der Schlitz des Bereiches c,, 5 Einer" dar. Die Schlitze 9 auf dem Schirm 8 sind in der gleichen Weise angeordnet. Wählt man z. B. den Schirm 8 für den Grundpreis 2 Mark 70 Pfennig, dann geben die Schlitze in den Bereichen d, e, t, die gleichfalls drei Dezimalstellen ent-
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reiche a-i auf dem Zylinder 23 vorhanden, wobei die Abmessungen der Schlitze 24 mit jenen der Schlitze 7 und 9 übereinstimmen. Der Schlitz j im Zylinder 23 fällt zusammen mit dem Spalt x zwischen dem Schirm 61 und dem in Arbeitsstellung befindlichen Schirm 8.
Die Schlitze 24 sind in Richtung der Achse und des Umfanges des Zylinders 23 versetzt, also längs einer Schraubenlinie angeordnet, so dass in jedem der Bereiche a-i immer nur ein einziger Schlitz 24 genau gegenüber einem der Schlitze 7 und 9 der Schirme 61 und 8 stehen kann.
Beim Auflegen der Last auf die Waage dreht sich der Zeiger 1 unter Mitnahme des Schirmes 3, bis er zur Ruhe kommt. Nun schaltet die Bedienungsperson durch Drehen des Handgriffes 31 (rechts in Fig. 1) einen Glühfaden der Lampe 5 für die Beleuchtung des Ringspaltes x ein und setzt über das auf dem Bolzen 33 gelagerte Zahnrad 32 und das mit dem Rohr 25 verbundene Zahnrad 34 den Abtastzylinder 23 in Bewegung. Sobald der Schlitz j (Fig. 7) des Zylinders 23 gegenüber der Linse 4 steht, tritt ein Lichtstrahl von der Lampe 5 durch den Spalt x, die Linse 4 und den Schlitz j zur Photozelle 28, die über die Leitungen 29,30 den Verstärker 35 und die Batterie oder den Gleichrichter 36 ein Relais 37 steuert.
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Normalerweise zieht das Relais 37 (Fig. 8) den Arm 38 eines Winkelhebels 39 gegen die Spannung einer Feder 40 an. Das andere Ende des Winkelhebels 39, welcher schwingbar am Drehzapfen 41 be- festigt ist, ist gegabelt und greift mittels Zapfen 44 (Fig. 1 und 8) in eine Ringnut 42 eines Kupplungs- teiles 43 ein. Wenn die Photozelle 28 dem Einfluss eines durch den Ringspalt x, die Linse 4 und den
Schlitz j hindurchtretenden Lichtstrahles ausgesetzt wird, steuert sie das Relais 37 derart, dass es ent- erregt wird. Hiedurch schwingt der Winkelhebel 39 unter dem Einfluss der Feder 40 nach rechts, wobei der Kupplungsteil 43, der auf dem Rohr 25 mittels eines Keiles 45 (Fig. 1) axial verschiebbar ist, nach rechts geschoben und in Eingriff mit einem auf dem Rohr 25 drehbaren Kupplungsteil 46 gebracht wird.
Gleichzeitig schaltet diese Bewegung des Kupplungsteiles 43 alle übrigen Glühfäden der Ring- lampe 5 ein. Der Kupplungsteil 46 ist über Zahnräder 46x, 47,50 und 51 mit der nachstehend be- schriebenen Registriervorrichtung verbunden, die nunmehr durch Weiterdrehen des Handgriffes 31 angetrieben wird. Dabei wird auch der Abtastzylinder 23 weitergedreht, so dass der Schlitz j nicht mehr gegenüber der Linse 4 steht ; in diesem Moment wird die Photozelle 28 verdunkelt, wodurch das Relais 37 wieder erregt wird. Nach Abschluss eines Arbeitsganges wird der Winkelhebel 39 in den
Bereich des Relais 37 zurückgeführt, u. zw. durch beliebige, nicht dargestellte Mittel, z. B. eine Nocke.
Das Zahnrad 51 treibt die Welle 52, auf welcher neun Zahnsegmente 53 (Fig. 9), je eines für jeden Stellenwert der zu übertragenden Gewichts-und Preiszahlen, festsitzen. Diese Segmente sind gegeneinander axial und in Umlaufrichtung versetzt und greifen nacheinander in auf der Welle 55 sitzende Zwischenräder 54. Jedem Zahnsegment 53 ist ein Zwischenrad 54 zugeordnet, das mit einer gezahnten Büchse 56 kämmt. Die Büchsen 56 sind auf der Welle 57 (Fig. 10) gelagert.
Die Anzahl der Zähne der Segmente 53 und der Büchsen 56 ist derart gewählt, dass jede der
Büchsen 56 durch das zugeordnete Zahnsegment 53 jeweils um eine vollständige Umdrehung bewegt wird. Auf jeder Büchse 56 ist ein Sperrad 58 (Fig. 10) starr befestigt, das durch eine durch Feder betätigte, auf einer Spindel 60 sitzende Sperrklinke 59 arretiert wird, wenn das
Segment 53 mit der Büchse 56 ausser Eingriff steht. Die Sperräder 58 und Sperrklinken 59 sind wie die Teile 79 und 80 der Fig. 11 geformt. Jede Büchse 56 ist überdies mit einem Federkeil 61 versehen, der in eine Nut 62 eines Kupplungsteiles 63 eingreift, so dass der letztere auf der Büchse 56 verschiebbar, jedoch nicht drehbar ist. Jeder Kupplungsteil 63 ist auf seiner Büchse 56 mittels einer
Gabel 64 in axialer Richtung verschiebbar.
Das andere Ende einer jeden Gabel 64 drückt gegen das
Ende je eines der hebelförmigen Relaisanker 65, die schwingbar auf einem Drehzapfen 66 eines am
Rahmen 68 sitzenden Halters 67 gelagert sind. Das andere Ende jedes dieser Relaisanker 65 wird durch eine Feder 70 (Fig. 8) gegen eine Nockenscheibe 68 gedrückt. Die Gabeln 64 sind schwingbar auf Bolzen 71 in der Schiene 72 befestigt, auf der Blattfedern 73 mittels Schrauben 74 (Fig. 10) befestigt sind. Die
Nocken 69 sind durch Stifte 75 an einer Welle 76 befestigt, die durch das Zahnrad 50 angetrieben wird.
Die Nocken 69 sind mit je einer Aussparung 77 versehen. Die Aussparungen 77 sind gegeneinander in der Umlaufsrichtung versetzt und betätigen die Relaisanker 65 der Reihe nach. Jeder Relaisanker 65 wird festgehalten, wenn er ah der zugehörigen Nocke 69 anliegt, ist jedoch freibeweglich, wenn die
Aussparung 77 ihm gegenüberliegt, vorausgesetzt, dass das Relais 37 ausser Tätigkeit ist. Da immer nur eine einzige Nocke 69 ihre Aussparung 77 den Relaisankern 65 gegenüberstellt, kann sich, wenn das
Relais 37 ausser Tätigkeit gesetzt wird, nur der mit dieser Nocke zusammenwirkende Relaisanker 65 bewegen, wobei die Anordnung derart getroffen ist, dass dieser Relaisanker 65 zu jener Büchse 56 gehört, welche zur gleichen Zeit durch ihr Segment 53 angetrieben wird.
Mit andern Worten, alle Elemente der gleichen Übertragungseinheit zur Übertragung verschiedener Zahlen einer bestimmten Dezimal- stelle bewegen sich synchron.
Jeder Kupplungsteil 63 besitzt einen Stift 78, der in eine Aussparung eines weiteren Sperrades 79 eingreift, welches durch eine Sperrklinke 80 und eine Feder 81 gesperrt werden kann und welches starr mit einem auf der Welle 57 sitzenden Antriebsrad 82 verbunden ist. Das Rad 82 ist mit einem Zahn- rad 83 in Eingriff, welches starr mit einer Ziffernscheibe 84 verbunden ist, die drehbar auf einer Welle 85 sitzt. Diese Ziffernscheiben 84 bilden das Registrier-bzw. Druckwerk.
An jedem Ende der Welle 85 ist mittels eines Keiles 87 ein Exzenter 86 (Fig. 12,13) befestigt.
Jedes der Exzenter 86 bewegt einen Arm 88, der mittels einer Schraube 89 mit einem Träger 91 ver- bunden ist. Letzterer ist mittels der Schrauben 89 und 90 in einem Schlitz 92 der Hauptrahmen- platten 49 und 68 verschiebbar geführt. Der Träger 91 trägt ein Kautschukkissen 93. Bei einer Drehung der Welle 85 wird somit das Kissen 93 abwechselnd zu den Ziffernscheiben 84 hin-und von diesen weg- bewegt, wobei die Zahlen, die darauf übertragen worden sind, auf einem Papierstreifen 94 (Fig. 9) abgedruckt werden, welcher von einer Walze 95 abläuft. Die Farbe wird den Ziffernscheiben 84 durch eine auf einer Welle 98 sitzende Farbwalze 97 zugeführt, die an ihren Enden überdies mit Kautschuk- rollen 99 zum Fördern des Papierstreifens ausgestattet ist (Fig. 14). Die Rollen 99 wirken mit Walzen 100 zusammen, die auf einer Welle 101 sitzen.
Die Welle 101 wird durch ein Schaltklinkengetriebe 102,106 in bekannter Weise angetrieben.
Jedes Zahnrad 83 (Fig. 10, 11) greift in ein Zahnrad 111 auf der Welle 112 ein, das über eine
Schaltklinke 113 und ein Schaltrad 114 ein Rad 115 antreibt, das mit Ziffern versehen ist, die durch eine Öffnung 116 im Deckel 117 der Vorrichtung ablesbar sind (Fig. 9). Die Ziffernräder 115 bilden
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das Summierwerk. Die Zehnerübertragung kann beliebig ausgeführt werden, z. B. durch eine bekannte Malteser-Kreuz-Anordnung 123 auf Welle 124.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass für jeden möglichen Stellenwert der zu übertragenden Gewichtszahl, des Grundpreises und des Produktes eine Übertragungsanordnung vorgesehen ist, bestehend im wesentlichen aus einer Gruppe von Schlitzen 24 in einem der Bereiehe a- auf dem Abtastzylinder 23, einer durch ein Zahnsegment 53 angetriebenen gezahnten Büchse 56, einem durch die Büchse 56 angetriebenen und durch eine Kupplungsgabel 64 betätigten Kupplungsteil 63, einer durch den Kupplungsteil 63 angetriebenen Ziffernscheibe 84 und einen durch die Nocke 69 gesteuerten Relaisanker 65 zur Betätigung der Kupplungsgabel 64.
Die in den Zeichnungen gezeigte Vorrichtung ist für höchstens dreistellige Gewichtszahlen, dreistellige Preise und dreistellige Produkte bestimmt, also im ganzen für neun Stellenwerte, und demzufolge besteht ihr Übertragungsmechanismus aus neun Übertragungsanordnungen. Die Übertragungsanordnungen arbeiten nacheinander und werden alle durch die lichtempfindliche Zelle 28 und das von ihr beeinflusste magnetische Relais 37 gesteuert.
Die Arbeitsweise des Übertragungsmechanismus soll nunmehr an Hand eines vollständige ! ! Arbeitskreislaufs erläutert werden. Nachdem der dem Grundpreis entsprechende Schirm 8 durch Drücken einer Taste 10 ausgewählt und in die Arbeitsstellung gebracht worden ist, wird die Last auf die Waage gelegt. Sobald der Zeiger 1 zur Ruhe gekommen ist, dreht die Bedienungsperson den Handgriff 31 und somit den Abtastzylinder 23. Sobald der Schlitz j des Zylinders 23 in den Weg des Lichtstrahles gelangt, der durch den Spalt x und die Linse 4 gedrungen ist, dringt dieser zur Photozelle 28, und der erzeugte Photostrom betätigt das Relais 37 wie beschrieben, wodurch der Kupplungsteil 43 zum Eingriff mit dem Kupplungsteil 46 gebracht wird.
Nunmehr beginnen die Wellen 52 und 76 (Fig. 9) sich zu drehen und das Zahnsegment 53 der ersten Übertragungsanordnung fängt an, in der beschriebenen Weise die erste, der Hundertzahl des Gewichtes zugeordnete Ziffernseheibe 84 zu drehen. Zur gleichen Zeit wird die Aussparung 77 der ersten Nocke 69 gegenüber ihrem Relaisanker 65 eingestellt, so'daS dieser ausschwingen könnte, wäre er nicht von dem Relais 37 festgehalten. Gleichzeitig wir die Gruppe a der Schlitze 24 des ersten Bereiches am Abtastzylinder 23 einer nach dem'andern in die Ebene der durch die Linse 4 dringenden Lichtstrahlen (im nachfolgenden der Kürze halber #Abtast- stellung" genannt) gebracht.
Der Durchgang der Schlitze 24 des ersten Bereichs'a durch die Abtaststellung ist mit der Drehung der ersten Ziffernscheibe 84 derart synchronisiert, dass wenn der"011-Sehlitz in der Abtaststellung ist, gerade die Type"0"der Ziffernscheibe 84 der Druckplatte 93 gegenübersteht.
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in der Druckstellung und so weiter für alle Werte der Hunderter der Gewichtszahl. Ebenso ist der Durchgang der Schlitze 24 des zweiten Bereiches b am Abtastzylinder 23 durch die Abtaststellung mit dem Durchgang der entsprechenden Typen an der zweiten, den Zehnern der Gewihtszahl zugeordneten Ziffernscheibe 84 durch die Drurkstellung synchronisiert und so weiter'für'alle Übertragungs- anordnungen. Z.
B. gehen die Schlitze 24 des letzten Bereiches i durch die Abtaststellung, wenn die entsprechenden Typen an der letzten, den Einern des Produktes zugeordneten Ziffernscheibe 84'durch die Druckstellung gehen.
Es sei angenommen, dass die Linse 4 am Zeiger 1 in der Stellung A der Fig. 6 zum Steheh gekommen ist. Demnach stellt der beleuchtete Schlitz 7 im Bereiche a am Gewichtsschirm 6'den Hunderter- Wert,, 1" dar. Wenn nun der,, 0"-Schlitz 24 der Gruppe a am Abtastzylinder 23 in die Abtaststellung (und gleichzeitig die Type,, 0" der ersten Ziffernscheibe 84 in die Drucksteilung) gelangt, kann der Lichtstrahl noch nicht zur Photozelle 28 gelangen, da, wie oben geschildert, dieser #0"-Schlitz 24 nicht dem beleuchteten #1"-Schlitz 7 axial gegenübersteht.
Erst wenn der,, 1 "-Schlitz 24 in die Abtaststellung gelangt (und gleichzeitig die Type,, 1" in die Druckstellung kommt), dringt der Lichtstrahl zur Photozelle 28 durch, da dieser,, 1 "-Schlitz 24 am Abtastzylinder 23 genau gegenüber dem be- leuchteten,, 1 "-Schlitz 7 am Gewichtsschirm 6'steht. Durch die Beleuchtung der Photozelle 28 wird das Relais 37 enterregt, so dass nunmehr der Relaisanker 65 der ersten Übertragungsanordnung unter dem Einfluss seiner Feder 70 entgegen dem Uhrzeigersinn ausschwingt (Fig. 8). Alle übrigen Relaisanker können dabei nicht aussehwingen, da sie durch ihre Nocken 69 gesperrt sind.
Diese Bewegung des ersten Relaisankers 65 hat zur Folge, dass die erste Kupplungsgabel 64 gleichfalls entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 1 und 10) ausschwingt und dabei den Kupplungsteil 63 nach rechts bewegt, so dass der Stift 78 das Sperrad 79 freigibt, das sofort durch die Sperrklinke 80 arretiert wird. Somit wird auch die zugehörige Ziffernscheibe 84 zum Stehen gebracht, so dass die Type"l"in der Druekstellung verbleibt. Das erste Zahnsegment 53 dreht seine Büchse 56 weiter bis zum Ende der Vollumdrehung, ohne jedoch die Ziffernscheibe 84 mitzunehmen. Nunmehr wird das Zahnsegment 53 der zweiten, den Zehnern der Gewichtszahl zugeordneten Übertragungsanordnung zum Kämmen mit seiner Büchse 56 und zugleich die Aussparung 77 der zweiten Nocke 69 zur Deckung mit ihrem Relaisanker 65 gebracht.
Gleichzeitig gelangt der 0"-Schlitz 24 des Bereiches b am Abtastzylinder 8MA die Abtaststellung und da er dem beleuchteten 0"-Schlitz 7 des Bereiches b am Gewichtsschirm 6 axial genau gegenübersteht, dringt ein Lichtstrahl zur Photozelle 28, wodurch in der beschriebenen Weise die zweite Kupplung 63 ausgekuppelt wird. Somit bleibt die zweite Ziffernscheibe 84 mit der
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Type,, 0" in der Druckstellung stehen. Nunmehr kommen die Schlitze ; Z4 des dritten Bereichs am Abtastzylinder 24 sowie das Zahnsegment 53 und die Aussparung 77 der Noeke 69 der dritten Übertragungsanordnung zur Wirkung und die dritte, den Einern der Gewichtszahl zugeordnete Ziffernscheibe wird gedreht.
Wenn der 4"-Schlitz 24 des Bereichs c in der Abtaststellung ist, wird er nicht voll ausgeleuchtet, da sich der entsprechende,, 4"-Schlitz 7 am Gewichtsschirm 6'nur teilweise im Strahlengange befindet. Obwohl in diesem Moment eine geringe Lichtmenge zur Photozelle 28 gelangt, wird das Relais 37 nicht betätigt, da sein Stromkreis so abgestimmt ist, dass es lediglich bei voller Beleuchtung der Zelle 28 durch die durch die ganze Fläche irgendeines Abtastschlitzes 24 hindurchtretende Lichtmenge anspricht. Die volle Beleuchtung der Photozelle 28 wird erst erreicht, wenn beide Schlitze 4"und,, 5" des Bereichs c am Abtastzylinder 23 mit den entsprechenden Schlitzen 4" und 5"des Bereichs c am Gewichtsschirm 6'zur Deckung gebracht werden, da in diesem Augenblick die vereinigte Fläche der beleuchteten Teile der Schlitze,, 4" und,, 5" der Gesamtfläche eines Schlitzes gleich ist.
In diesem Moment wird das Relais 37 betätigt und die dritte Ziffernscheibe 131 (Fig. 16) wird in einer Stellung zwischen,, 4" und,, 5" angehalten. Diese Ziffernscheibe 131 unterscheidet sich von den übrigen Ziffernscheiben 84, indem sie etwas breiter und mit Teilstrichen 132 versehen ist.
Statt der Teile 79, 80 ist die zugehörige (dritte) Übertragungsanordnung mit einer Bremsscheibe 79"' und einem Bremshebel 80 (Fig. 15) ausgestattet. Der durch die Feder 81 hervorgerufene Bremsdruck ist stark genug, die Bremsscheibe 79"'sofort anzuhalten, sobald der Antrieb unterbrochen ist, wodurch auch die Ziffernscheibe 131 in jeder Zwischenstellung sofort angehalten wird, z. B. in dem vorliegenden Beispiel in der Stellung 4, 8". Die Druckplatte 93 ist mit einer Null-Linie versehen, die während des Druckvorganges auf der Karte 133 (Fig. 17) markiert wird. Dadurch ist ein sehr genaues Ablesen der Gewichtszahlen ermöglicht.
Die vierte, fünfte und sechste Übertragungsanordnung übertragen nunmehr den Grundpreis 2'70"von den beleuchteten Schlitzen 9 der Bereiche d, e und t im Schirm 8'in genau derselben Weise, wie bereits bei den Gewichtsschlitzen 7 der Bereiche a und b geschildert. In derselben Weise übertragen die siebente, achte und neunte Übertragungsanordnung das Produkt,, 57" von den beleuchteten
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zylinders 23 und der Wellen 52,76 erledigt, worauf der Welle 85 eine geringe Drehbewegung erteilt wird, so dass die Druckplatte 93 gegen die Ziffernscheiben 84, 131 bewegt wird und die darauf eingestellten Typen auf dem Papierstreifen abgedruckt werden. Nunmehr wird der Handgriff 31 rückwärts- gedreht, wodurch die Lampe 5 ausgeschaltet wird und der Übertragungsmeehanismus in die Ausgangsstellung zurückgebracht wird.
Die Druckplatte 93 bewegt sich von dem Registrierwerk 84 hinweg, und gleichzeitig wird der Papierstreifen mittels der Rollen 99, 100 aufwärts durch die Öffnung 153 im Gehäuse 117 hindurchgeschoben, so dass er an der Schneide 154 abgetrennt werden kann (Fig. 9).
Die Wellen 52,76 werden nunmehr zurückgedreht und die Zahnsegmente 53 drehen ihre Übertragungsanordnungen rückwärts. Sobald der Stift 78 irgendeines der Kupplungsteile 63 der Aussparung in seiner Sperrscheibe 79 (bzw. Bremsscheibe zi gegenübersteht, wird er durch die Feder 73 (Fig. 10) hereingestossen, so dass der Kupplungsteil 63 die Scheibe 79 bzw. 79"'und somit auch die zugehörige Ziffernscheibe 84 bzw. 131 in die Ausgangsstellung zurückdreht. Das Summierwerk 115 nimmt an dieser Rückführung in der bekannten Weise nicht teil.
Wie geschildert, werden die Einer der Gewichtszahl genau in der Stellung abgedruckt, in welcher die Ziffernscheibe 131 jeweils zum Stehen gebracht wurde, so dass mittels der Teilstriche 132 die Zehntel abgelesen und sogar weitere Bruchteile geschätzt werden können. Eine solche hohe Genauigkeit ist für das Ablesen der Preiszahlen jedoch nicht notwendig, da sie gewöhnlich auf volle Einer oder sogar mehr abgerundet werden. Der Schirm 8 wird daher in seiner Arbeitsstellung genau der Linse 4 gegen- über eingestellt, u. zw. mittels eines Sperrzahnes 134 (Fig. 1), der an der Rückwand des Zylinders 23 sitzt und sich gegen entsprechende Zähne 135 des Zylinders 20"'bewegt, wenn der Kupplungsteil 43 durch den Winkelhebel 39 nach rechts bewegt wird.
Hiebei stösst nämlich ein durch Zapfen 137 mit dem Winkelhebel 39 verbundener Sperrhaken 136 (Fig. 8) eine auf Drehzapfen 139 sitzende Gabel 138 nach rechts. Die Gabel 138 greift mittels Zapfen 140 an einer Hülse 141 an, die durch Zapfen 142 mit dem Rohr 25 verbunden ist. Diese Axialbewegung nach rechts bewirkt somit eine entsprechende Bewegung des Rohres 25, des Abtastzylinders 23 und somit auch des Sperrzahnes 134. Der. Eingriff des Sperrzahnes 134 in die Zähne 135 ruft eine schwache Drehbewegung des Zylinders 20"' und somit aller Schirme 8 hervor, die ausreichendes Seitenspiel in den Hebeln 14 haben. Während der Kupplungsteil 43 sich nach rechts bewegt, wird der Sperrhaken 136 durch einen feststehenden Zapfen 144 allmählich gegen die Spannung der Feder 145 ausser Eingriff mit dem Zapfen 143 gebracht.
Die Gabel 138 wird freigegeben, sobald der Kupplungsteil 43 in den Kupplungsteil 46 vollständig eingreift. In diesem Augenblick stösst die Feder 146 (Fig. 1) das Rohr 25 sowie den Zylinder 23 nach links, so dass der Sperrzahn 134 ausser Eingriff mit der Verzahnung 135 gelangt und die Übertragung der Zahlen von den Schirmen 61 und 8 stattfinden kann.
Wie Fig. 7 zeigt sind die Bereiche bund c für die Gewiehtsübertragung mit einem elften Schlitz XI versehen, welcher hinter dem zehnten Schlitz und gegenüber dem ersten (Null-) Schlitz des nächsten
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Bereichs liegt. Diese Schlitze Xl treten in Tätigkeit, wenn der Zeiger 1 zwischen Zahlen 9"und "0"angehalten wird (z. B. in Stellung B, Fig. 6). In diesem Fall wird die volle Beleuchtung der Photozelle 28 zum Teil durch den zehnten Schlitz und zum Teil durch den elften Schlitz Xl erzielt. Die Getriebesegmente 53 und Nocken 69 betätigen natürlich die zugehörigen Büchsen 56 bzw. Relaisanker 65 genau so lange, wie die entsprechenden Schlitzbereiche des Zylinders 23 in Tätigkeit sind.
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht die Übertragung von Gewichts-und Preiszahlen von den beleuchteten Schlitzen 7,9 der Schirme 6', 8'auf das Registrierwerk 84 ohne jeden mechanischen oder elektrischen Kontakt zwischen der Ablese-oder Übertragungsvorrichtung einerseits und der Wägevorrichtung bzw. dem Zeiger 1 anderseits.
In vielen Fällen kann jedoch die Bauart erheblich durch eine Einstellvorrichtung vereinfacht werden, die den Zeiger 1, nachdem er in Ruhestellung gekommen ist, genau gegenüber den Gewichtsund Preisschlitzen der Schirme 61 und 81 einstellt. Eine solche Vorrichtung kann z. B. aus einem Sperrrad 147 bestehen, welches starr auf der Zeigerachse 2 sitzt (Fig. 1, 2). Bei Beginn der Bewegung des Handgriffes 31 wird ein Kontakt geschlossen, durch den ein Relais 148 eine bei 150 gelagerte Sperrklinke 149 anzieht, wobei die Spannung einer Feder 152 überwunden und das obere Ende der Klinke 149 zum Eingriff in die Zähne des Sperrades 147 gebracht wird. Dadurch wird der Zeiger 1 genau gegen- über der nächsten Reihe von Schlitzen 7 und 9 eingestellt.
Die Zahnteilung des Sperrades 147 muss natürlich genau der Gewichtsteilung entsprechen. In diesem Fall erzeugt die Druckvorrichtung eine Karte 133'" nach Fig. 18. Wenn eine solche Einstellvorrichtung benutzt wird, können der Sperrzahn 134, die Verzahnung 135, die Einstellvorrichtung 136-146, die besonderen Ziffernscheiben 131, die Teile 79"', 80'" und die zusätzlichen Schlitze XI des Zylinders 23 für die Gewichtsübertragung entfallen, da letztere in genau der gleichen Weise bewirkt wird wie die Übertragung von Preiszahlen. In diesem Falle sind somit alle Ziffernseheiben 84 gleich, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Bauart ist, dass es nicht notwendig ist, das Relais 37 genau so einzustellen, dass es nur auf volle Beleuchtung der Photozelle 28 anspricht, wodurch ein grösserer Sicherheitsspielraum ermöglicht und geringere Sorgfalt für die elektrische Ausrüstung erforderlich wird.
Die Anordnung des Relais 37, der Relaisanker 65, der Gabeln 64 und der Nocken 69 gestattet zahlreiche Abänderungen. So kann z. B. die Wirkung des Relais 37 derart umgekehrt werden, dass es die Anker 65 anzieht, wenn die Zelle 28 beleuchtet ist. Auch kann die gesamte Anordnung der Übertragungsvorrichtung geändert und die Kupplungen 63 können derart angeordnet werden, dass sie mit den Ziffernscheiben 84 in Verbindung treten, anstatt sie freizugeben, wenn die Zelle 28 in Tätigkeit gesetzt wird. In diesem Fall können die Relaisanker 65 fortfallen, da das Relais 37 auf die Gabeln 64 unmittelbar wirkt. Auch die Schlitzanordnung auf den Schirmen 61, 8 und 23 kann ver- ändert und die Wirkung der Zelle 28 umgekehrt werden, so dass sie das Relais 37 nur betätigt, wenn kein Licht auf sie trifft.
Die Schlitze 7,9 und 24 können durch lichtdurchlässige Flächen oder (bei entsprechender Änderung der optischen Einrichtung) durch spiegelnde Flächen auf nichtspiegelnden Schirmen ersetzt werden.
Die beschriebene Vorrichtung kann für alle Arten von Waagen verwendet werden, auch für solche mit einer Skala, die nur über einen Teil eines Kreises verläuft. In diesem Falle sind die Schirme 3,6 und 8 nicht zylindrisch, sondern bestehen aus dem Ausschlag des Zeigers entsprechenden Zylindersegmenten. Hiebei kann eine nichtzylindrische (z. B. eine flache) Photozelle verwendet werden.
Die Rechenvorrichtung gemäss der Erfindung kann auch für solche Waagen benutzt werden, welche mit bekannten Gewichtsdruckvorrichtungen ausgestattet sind, bei denen der Antrieb in einer Stellung der Gewichtsdruckvorrichtung unterbrochen wird, die der Gewichtsanzeige entspricht. In solchen Fällen ist die erfindungsgemässe Vorrichtung auf das Drucken des gewählten Grundpreises und des diesem sowie der jeweiligen Gewichtsanzeige entspreehenden Produktes, d. h. des Verkaufspreises, beschränkt. Bei einer solchen auf den Preis beschränkten Ausführungsform der Vorrichtung nach den Fig. 19-21 ist statt der Schirme 8 eine Anzahl von flachen Platten 201 vorgesehen, die sich ausser Gebrauch über der Gewichtsskala 202 befinden. Diese Platten, von denen jede einem Grundpreis zugeordnet ist, werden durch Tasten 203 in Arbeitsstellung hinter und unterhalb der Skala gebracht.
Ein nicht durchscheinender Schirm 204 mit einem Schlitz 205 ist mit dem auf der Achse 207 sitzenden Zeiger 206 verbunden. Eine längliche, waagerecht liegende Lampe 208 wirft ein waagerechtes Lichtstrahlenbündel 208x auf den Schirm 204. Eine lotrecht angeordnete Lampe 209 und Spiegel 210 und 211 sitzen auf einem Schlitten 212, der auf einer Schiene 213 gleitet, in der eine vertikale Welle 214 gelagert ist. Im Innern des am oberen Ende der Welle 214 befestigten Abtastzylinders 215 ist eine Photozelle 217 untergebracht, die von einem Winkelstück 218 getragen wird. Die Anordnung ist derart, dass der Spiegel 210 nur von dem horizontalen Lichtband 208x der Lampe 208 beleuchtet werden kann, während der Spiegel 211 nur von dem vertikalen Lichtbündel der Lampe 209 beleuchtet wird.
Die
Spiegel 210, 211 sind gegeneinander versetzt (siehe auch Fig. 21). Der Abtastzylinder 215 mit seiner
Photozelle 217 entspricht dem Abtastzylinder 23 mit der Photozelle 28 der bereits beschriebenen Vorrichtung gemäss Fig. 1-14. Ein Hebel 219 ist drehbar auf einer Achse 220 angebracht, die gleich- achsig mit der Achse 207 verläuft. Der Hebel 219 trägt nahe seinem oberen Ende ein innengezahntes
Segment 221, das in ein auf der Welle 224 sitzendes, mit der Welle lösbar verbundenes Ritzel 223 ein-
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greift. Das obere Ende des Hebels'219 trägt einen Schlitz 225, der einen Stift 226 des Schlittens 212 aufnimmt. Die Welle 224 (und somit das Ritzel 223) kann durch einen nichtgezeiehneten Handgriff od. dgl. gedreht werden.
Wenn das Ritzel 223 gedreht wird, dreht das Segment 221 den Hebel 219 um die Achse 220 und der Schlitten 212 bewegt sich längs der Schiene 213. Der Hebel 219 weist ferner einen Halter 227 auf, in welchem eine durch eine Feder 229 beeinflusste Klinke 228 gleitet. Das untere Ende der Klinke 228 arbeitet mit einem feststehenden Zahnsegment 230 zusammen, über welches die Klinke 228 während der Bewegung des Hebels 219 gleitet, das jedoch den Hebel festlegt, sobald der Schlitten 212 ruhigsteht. Da die Zähne des Segments 230 mit der Lage der Schlitze in den Platten 201 übereinstimmen, wird somit der Hebel 219 jeweils in der richtigen Stellung gegenüber den betreffenden Schlitzen der Platte 201 festgelegt.
Die Arbeitsweise der eben beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Durch Niederdrücken einer
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verdreht, wodurch über das Segment 221 und den Hebel 219 der Schlitten 212 längs der Schiene 213 verschoben wird. Sobald der Spiegel 210 auf dem Schlitten 212 mit dem Schlitz 205 des Schirmes 204 zusammenfällt, wird ein Lichtstrahl der Lampe 208 auf den Zylinder 215 geworfen und tritt durch einen dem Schlitze j der erstbeschriebenen Ausführung entsprechenden Schlitz dieses Zylinders zur Photozelle 217, wo er einen photoelektrischen Strom auslöst, der ein dem Relais 37 entsprechendes Relais betätigt, welches das Ritzel 223 von der Welle 224 entkuppelt und die Welle 224 mit einem Teil (ähnlich der Kupplung 46) kuppelt, welcher die beim ersten Beispiel beschriebene Übertragungs-
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in Fig. 6 z. B. innerhalb der Bereiche A oder B liegen.
Eine solche, einem bestimmten Gewicht entsprechend Reihe ist im Spiegel 211 sichtbar, wenn der Hebel 219 in Deckung mit dem Zeiger 206 liegt. Der Spiegel 211 wirft nun auf den Zylinder 215 das Bild der Preisschlitze, die der Gewichts- anzeige entsprechen. Die Übertragung des Grundpreises und des Produktes erfolgt in gleicher Weise wie beim ersten Beispiel, indem der Abtastzylinder 215 in derselben Weise wie der Zylinder 23 synchron mit den Wellen 52,76 der Übertragungsvorrichtung angetrieben wird.
Fig. 22 zeigt schematisch im Querschnitt eine Vorrichtung, durch welche die Anordnung des Gewichtszeigers samt den Teilen 204-207 in Abstand von den übrigen Teilen der Maschine nach den Fig. 19-21 ermöglicht wird. Die Welle 220 ist mit einem Hebel 232 versehen, der eine kleine Lampe 233 und eine Photozelle 231 trägt, die beiderseitig des Zeigers 206 angeordnet sind. Die Lampe 208 und der Spiegel 210 sind weggelassen, die übrige Einstell- und Abtastvorrichtung ist jedoch wie in Fig. 19 bis 21 ausgebildet. Die Photozelle 231 steuert mittels eines besonderen Relais einen Teil ähnlich der
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Übertragungsvorrichtung aufnimmt, sobald die Zelle 231 gegenüber dem Schlitz 205 des Schirmes 204 steht.
Es kann auch die gesamte Übertragungsvorrichtung derart angeordnet sein, dass sie entlang der in der Arbeitsstellung befindlichen Platte 201 gleitet ; oder die Platte 201 kann sich entlang einer feststehenden Übertragungsvorrichtung bewegen ; oder die Übertragungsvorrichtung und die Platte 201 können feststehend ausgebildet und die Beleuchtung einer Reihe von Schlitzen in der Platte 201 kann durch eine schwingende oder bewegte optische Vorrichtung bewirkt werden. Wesentlich ist nur, dass das Bild derjenigen Reihe von Schlitzen in der Platte 201 auf den Abtastzylinder 215 geworfen wird, die dem eingestellten bzw. durch den Zeiger 206 angezeigten Gewicht entspricht. Der Abtastzylinder 215 kann auch als eine drehbare Scheibe oder als eine hin-und hergehende Platte ausgebildet sein.
Dies gilt auch vom Abtastzylincer 23 der Fig. 1.
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