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Wird die neue Kreuzung entsprechend der in Fig. 6 gezeigten Anordnung verwendet. it es notwendig. den Strassenbahnfahrdraht auf einer Seite des Kreuzungsstüekes aufzuschneiden und die Enden wieder mit einer Stossklemme k zu verbinden.
Ein noch nicht erwähnter Vorteil der neuen Kreuzungsanordnung liegt darin. dass das mit Isolierstoff b umgebene Metallrohr e in handelsüblichen Längen hergestellt werden kann und erst beim Zusammenbau der Kreuzung auf das erforderliche Mass zugeschnitten wird. Man kann daher beliebige Kreuzungswinkel mit denselben Einzelbauteilen ausführen, wenn an Stelle eines festen Kreuzungmittelstüekes ein verstellbares Mittelstück verwendet wird. Auch die aus Isolierstoff bestellenden
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Mass zugeschnitten werden.
Infolge der Verwendung des Fahrdrahtes selbst als zugübertragendes Mittel, können die bei den üblichen Kreuzungen notwendigen Verbindungs- und Abfangstücke in Fortfall kommen, was neben einer beträchtlichen Verbilligung auch wesentlich leichtere Konstruktionen ergibt. Da sämtliche Bestandteile der Kreuzung ohne Zugspannung eingebaut sind, ist ihre Auswechslung jederzeit und ohne besondere Vorkehrungen möglich, Die Verwendung eines mit Isolierstoff umgebenen Metallrohren gibt ferner die Möglichkeit, die Wandstärke der Isoliermasse der jeweils vorhandenen
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Das Isolierrohr wird nicht vom Stromabnehmer bestrichen und nutzt sich daher nicht ab.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen einige Anwendungsbeispiele der neuen Kreuzung. Gemäss den Fig. 4 und 5 wird ein Teil der Strassenbahnfahrleitung auch vom Omnibus befahren. An der Stelle ru zweigt gemäss Fig. 4 die Strassenbahn nach einer Seite ab, während die Omnibuslinie geradeaus weiterführt. Bei Fig. 5 ist es umgekehrt : hier zweigt an der Stelle n die Omnibusleitung ab, während die Strassenbahn geradeaus weiterführt. Fig. 6 zeigt, wie erwähnt, eine einfache Kreuzung zwischen der einpoliger Strassenbahnfahrleitung a und der zweipoligen Omnibusfahrleitung o.
Die erfindungsgemässe Einrichtung kann bei entsprechender Zusammenstellung der Einzel- bestandteile für alle denkbaren Fälle von Kreuzungen verwendet werden. Ferner ist auch der zusammen- bau einer Kreuzung denkbar, bei der nur ein Teil der Fahrdrähte gegeneinander isoliert ist, während sich die restlichen Drähte unisoliert kreuzen.
Bei den dargestellten Beispielen läuft der Fahrdraht der Einzelleitung, hier also der Strassenbahn, oben durch, während die Doppelleitung, die Omnibusfahrleitung, unten liegt. Selbstverständlich ist auch die umgekehrte Anordnung denkbar. Jedoch muss nach der Erfindung immer die an der Kreuzung oben durchgeführte Leitung von dem Isolierrohr b, c umschlossen sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kreuzung für Fahrdrähte, insbesondere bei gleislosen Bahnen, bei welcher die unten liegenden Fahrdrähte von einer am oberen Fahrdraht bzw. an den oberen Fahrdrähten befestigten Isolierung getragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierung durch auf den oder die oberen Fahrdrähte selbst lose aufgeschobene Isolierrohre oder mit Isolierstoff umhüllte Metallrohre gebildet wird.