AT159474B - Dielektrisches Ultrakurzwellenkabel. - Google Patents

Dielektrisches Ultrakurzwellenkabel.

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AT159474B
AT159474B AT159474DA AT159474B AT 159474 B AT159474 B AT 159474B AT 159474D A AT159474D A AT 159474DA AT 159474 B AT159474 B AT 159474B
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AT
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cable
dielectric
attenuation
short wave
ultra short
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Heinrich Dr Phil Kaden
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dielektrisches   rjtrakurzwellenkabel.   
 EMI1.1 
 eine grössere   Dielektrizitätskonstante   als 4 hat. Der dielektrische Verlustwinkel von flüssigem bzw. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ermittlung des Dämpfungsminimums wurden im Rahmen der Erfindung nähere Berechnungen ausgeführt, die die unterhalb der Grenzwellenlänge auftretenden   Dämpfungsverluste   berücksichtigen. Diese Berechnungen werden im folgenden behandelt. 
 EMI2.1 
 Rohr und einem Dielektrikum aus Luft besteht. Der Innenradius des gutleitenden Metalrohres beträgt R. 



  Die Übertragungsriehtung ist in der Figur mit   a-bezeichnet.   Die Ausbreitungsgesetze für elektrische Wellen in solehen   Röhrenkabeln   ergeben   sieh   durch Integration der Maxwellsehen Differentialgleichungen für die magnetisehe Feldstärke.   #   und die elektrische Feldstärke   0 :. Bedeutet 00   die Kreisfrequenz und A die zu bestimmende Fortpflanzungskonstante, so kann man für die   Feldstärken   folgenden Ansatz machen : 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 eigenschaften des gutleitenden Rohres wie folgt abhängen : 
 EMI2.8 
 In der ersteren Gleichung ist e die Lichtgeschwindigkeit = 3. 1010 cm/see, 
 EMI2.9 
 
 EMI2.10 
 
 EMI2.11 
 
 EMI2.12 
 
 EMI2.13 
 und   t3   stetig ineinander übergehen müssen.

   So besteht für h die folgende transzendente Gleichung : 
 EMI2.14 
 
Wenn man nun in Betracht zieht, dass entsprechend Gleichung 4 k1 um Grössenordnungen grösser ist als ko, so vereinfacht sich Gleichung 7 zu der Beziehung 
 EMI2.15 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Die Lösung hiefür lautet nun, wieder unter Berücksichtigung, dass   k1#k0 ........ (9)   ist, folgendermassen : 
 EMI3.1 
 n bedeutet hierin eine beliebige ganze positive Zahl und   die Wellenlänge   : 
 EMI3.2 
 Wenn n von Null verschieden ist, so hat man es mit sogenannten Nebenwellen zu tun, die sieh 
 EMI3.3 
 zeichnet ist, ausbreiten. Es interessiert also übertragungstechnisch nur die Hauptwelle n = 0, auf die die folgenden Betrachtungen   beschränkt   bleiben sollen.

   Man erkennt zunächst aus Gleichung   10,   dass sich das Kabel grundsätzlich verschieden verhält, je nachdem die Wellenlänge grösser oder kleiner 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
Die Dämpfung ist   entsprechend   dem Ansatz   Gleiehung   1 der Imaginärteil der   Fortpflanzungs-   konstante h. Man erhält hiefür die Beziehung 
 EMI3.6 
 in welcher   d   die Dicke der äquivalenten Leitschicht bedeutet 
 EMI3.7 
 (vgl. den Aufsatz von Kaden"Über den   Verlustwidertand   von Hochfrequenzleitern", ,,Archiv für Elektrotechnik", Band 28,   1934,   S. 818). 



   Die Gleichung 13 gestattet die Berechnung der Leitungsdämpfurg auf Grund der Abmessungen des Kabels für die Frequenzen im   Durchlassbereich.   Die Gleichung 13 bildet also die Grundlage des dritten Merkmals der Erfindung, nämlich der Bemessung des dielektrischen Kabels auf Dämpfungsminimum. Nimmt man z. B. an, dass das dielektrische Kabel aus   einem gutleitenden   Rohr von   18 mm   
 EMI3.8 
 bei einer   Wellenlänger   eine Widerstandsdämpfung von etwa 16 Neper/km. Die Ableitungsdämpfung kann gleich Null gesetzt werden, da das dielektrische Kabel kein Isoliermaterial enthält. 



  Würde man vergleichsweise ein konzentrisches Kabel mit den gleichen   Abmessungen   bauen, bei dem also innerhalb eines rohrförmigen Leiters von 18 non Innendurchmesser ein Innenleiter angeordnet ist, so würde man bei optimaler Dimensionierung eine   Widerstandsdämpfung   von etwa 28   Neper/km   erhalten. Hiezu würde aber noch infolge des Vorhandenseins der festen Isolierstoffe, die zur Distanzierung des Innenleiters vom Aussenleiter erforderlich sind, eine Ableitungsdämpfung   hinzukommen.   



  Geht man also von der konzentrischen Leitung aus, so sieht man in überraschender Weise, dass durch die Fortlassung des Innenleiters sowie der Isolation allein die   Widerstandsdämpfung   von etwa 28 Neper auf etwa 16 Neper herabgesetzt wird. 



   Die Fig. 2 zeigt die Dämpfung des dielektrischen Kabels, dessen Dielektrikum ausschliesslich aus Luft besteht, im Vergleich zur Dämpfung eines konzentrischen Kabels mit Luftdielektrikum in Abhängigkeit von   Bu,   d. h. vom Radius R des äusseren Metallmantels und von der   Wellenlänge A.   
 EMI3.9 
 Hingegen ist das dielektrische Kabel nur von einem bestimmten Radius des Metallmantels ab und unterhalb einer bestimmten Wellenlänge durchlässig.

   Wie die Rechnung ergab, befindet sich das Kabel 
 EMI3.10 
   als Grenzwellenlänge bezeichnet   und entspricht auf der Abszissenachse einem Wert   von % = 0-375.   Oberhalb dieses Wertes fällt die Dämpfung zunächst stark ab, u. zw. bis zu einem Minimum, das bei 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 dem   Verhältniswert von etwa 0#6 liegt,   um darauf mit grösser werdendem   Verhältnis R/#   wieder allmählich anzusteigen. Dieses nicht ohne weiteres zu erwartende Resultat wird   erfindungsgemäss   dazu ausgenutzt, um das dielektrische Kabel unter Verwendung von Luft als Dielektrikum für die elektrische Haupt-bzw. Grundwelle auf das   Dämpfungsminimum   zu bemessen. 



   Von dem Verhältniswert von 0-6 wird   ma ; l nach Möglichkeit   so wenig wie möglich abweichen, da jede grössere Abweichung   hiervon   mit einer   Dämpfungserhohung   verbunden ist. Wie aus den in der Fig. 2 gezeigten Dämpfungskurven für das konzentrische Kabel und für das dielektrische Kabel hervorgeht, schneiden sieh beide Kurven bei dem Verhältniswert   R/A   =   0, 4 ; 5.

   Unterhalb   dieses Wertes 
 EMI4.1 
 Kabel, so dass man von dem das Dämpfungsminimum ergebenden   Verhältniswert von etwa 0#6 nach   unten hin keinesfalls weiter als bis zum Wert   0. 4 ; 5 abweichen   wird.   Nimmt   man auch nach oben hin den sieh bei dem Wert von   0#45   ergebenden Dämpfungswert als Dämpfungshöchstwert an, so erhält mall als obere Grenze einen Wert von 1-4, wie in der Fig. 2 angegeben. 



   Zusammenfassend besteht also die Erfindung in einem dielektrischen Ultrakurzwellenkabel in Form eines von einem Metallmantel umgebenen, aus Luft oder Gas bestehenden Dielektrikums zur Übertragung der elektrischen Haupt-bzw. Grundwelle, die je eine elektrische Feldkomponente in axialer und radialer Richtung sowie eine zirkulare magnetische Feldkomponente aufweist, wobei zur 
 EMI4.2 
 zu verwenden, so liegt es im Rahmen der Erfindung, im Dielektrikum neben der Luft bzw. einem Gas in geringem Umfange auch feste Isolierstoffe vorzusehen, so dass man eine Art Luftraumisolation erhält, wobei man   ähnliche   Aufbauten verwenden kann, wie sie für luftraumisolierte   konzentrische   Kabel bereits bekanntgeworden sind.

   Geht man von den bekannten konzentrischen Kabeln aus, so braucht nur der Innenleiter durch einen zentral liegenden langgestreckten Isolierstoffkern, z. B. durch eisen Faden bzw. durch ein Seil aus Isolierstoff ersetzt zu werden. Die Ausbildung des Dielektrikums des dielektrischen Kabels als Luftraumisolation hat z. B. den Vorteil, dass die Luftraumisolation als Träger 
 EMI4.3 
 Es ist aber auch möglich, den Metallmantel als nahtloses Rohr aus gutleitenden Stoffen, wie Kupfer,   Aluminium, usw., auszubilden.   



     Ein nahtloser MetalImantel,   dessen Innenraum ausschliesslich Luft enthält, wird bereits in der Fig. 1 gezeigt. Die Anschaltung der Endapparate an die Leitung kann beispielsweise durch Elektroden erfolgen, die an den Enden ein kurzes Stück in den Innenraum des Metallmantels eingeführt sind. Diese Art der Anschaltung der Endapparate zeigt   sehematiseh   die Fig.   3. -In   der Fig. 3 ist 10 die Sendeeinrichtung und 11 die Empfangseinrichtung. Beide sind durch das dielektrische Kabel 12 miteinander verbunden. Der Anschluss der Einrichtungen erfolgt in bekannter Weise an den äusseren Metallmantel und an die Elektroden 13 und 14, die ein kruzes Stückin den Innenraum des Metallmantels   eingeführt sind.   



   In den Fig. 4 und 5 sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, bei denen das Dielektrikum des Kabels als Luftraumisolation ausgebildet ist. 



   Nach der Fig. 4 wird die   Lufcraumisolation durch   ein verdrilltes, aus formfesten Isolierstoffen bestehendes Band 20 gebildet, das zur Erhöhung der Biegsamkeit und Festigkeit gewellt ist. Das Band 20 besteht vorteilhaft aus Polystyrol. Über dem verdrillten Band 20 ist eine   Verseillage 21   gutleitender Bänder, z. B. Kupferbänder, angeordnet, die den gutleitenden Mantel bilden. Das um die   Verseillage 21 gewickelte zugfeste Band 22   dient dazu, die gutleitenden Bänder in ihrer Lage festzuhalten. Hierüber folgen eine Isolierstoffbandwicklung 23 und der wasserdichte Kabelmantel 24. Die Anordnung eines verdrillten gewellten Bandes als Stützorgan innerhalb eines Hohlseiles ist bei Starkstromfreileitungen bekanntgeworden, doch besteht hiebei das gewellte Band aus Metall. 



   Nach der Fig. 5 wird das Dielektrikum des Kabels durch eine Luftraumisolation gebildet, die aus sieben miteinander verseilten Einzelkordeln besteht, u. zw. sind um eine zentral liegende Einzelkordel sechs Einzelkordeln verseilt. Jede Einzelkordel besteht aus einem zentralen Faden   30,   um den in offenen Sehraubenwindungen ein Faden 31 gewickelt ist. Der Faden 11 ist in so engen   Windungen   um den Faden 30 gewickelt, dass die benachbarten Einzelkordeln sich gegenseitig nicht ineinanderschieben können. Über der so ausgebildeten Luftraumisolation liegt eine Verseillage 32 gutleitender Bänder, z. B. Kupferbänder, um die das zugfeste Band 33 in offenen Schraubenwindungen gewickelt ist. Hierüber folgen die Isolierstoffbandwicklung 34 und der wasserdichte Kabelmantel 35. 



   Für den Fall der Ausbildung des Dielektrikums als Luftraumisolation werden vorteilhaft aus-   schliesslich   solche Isolierstoffe verwendet, die eine kleine Dielektrizitätskonstante und bei hohen Frequenzen einen niedrigen dielektrischen Verlustwinkel aufweisen. Diese Eigenschaften weisen in besonderem Masse verschiedene Stoffe der Gruppe der Polyvinylverbindungen auf, beispielsweise Polystyrol. Ausser den Polyvinylverbindungen können mit Vorteil auch verlustarme Naturprodukte und keramische Produkte verwendet werden, wie eisenfreier Glimmer, kristallinischer Quarz, Quarzglas, Magnesiumsilikate mit Titanoxydzusatz, z. B. die unter dem Namen ,,Calan" und ,,Frequenta" 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 


AT159474D 1935-12-24 1936-12-18 Dielektrisches Ultrakurzwellenkabel. AT159474B (de)

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AT159474D AT159474B (de) 1935-12-24 1936-12-18 Dielektrisches Ultrakurzwellenkabel.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159061B (de) * 1962-02-16 1963-12-12 Siemens Ag Runder, metallischer Hohlleiter fuer die UEbertragung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159061B (de) * 1962-02-16 1963-12-12 Siemens Ag Runder, metallischer Hohlleiter fuer die UEbertragung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen

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