AT158749B - Vorrichtung zum Abdämpfen der Ventilstöße, insbesondere für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Abdämpfen der Ventilstöße, insbesondere für Brennkraftmaschinen.

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AT158749B
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  Vorrichtung zum Abdämpfen der Ventilstösse, insbesondere für Brennkraftmaschinen. 



   Bei Brennkraftmaschinen ist es unbedingt notwendig, zwischen Ventil und   Ventilstössel   einen wenn auch sehr geringen Zwischenraum zu belassen, damit ein dichtes Aufsetzen des Ventils gesichert ist. Dieser Zwischenraum ist die Ursache eines Klopfens, indem die   Metallflächen   von Ventil und Stössel bei den heutigen grossen Geschwindigkeiten heftig aufeinander stossen. Dieses Geräusch macht sich besonders unangenehm bemerkbar, weil die andern Geräusche des laufenden Motors durch seine elastische Lagerung so gut wie   unterdrückt   sind. 



   Man hat schon verschiedene Mittel vorgeschlagen, um dieses Klopfen zu beseitigen ; es wurde zu diesem Zwecke vorgesehen, zwischen die Stossflächen 01 eindringen zu lassen, das beim Zusammenprallen der beiden Flächen den Stoss auffängt. In den meisten Fällen überliess man es dem   01,   sich den 
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 ob auch immer und genügend dämpfendes Mittel an die richtige Stelle gelangt. Zumeist wurden dabei auch noch die Stossflächen zu gering dimensioniert. Ein Vorschlag geht auch dahin, die Stossflächen zu   vergrössern,   und das dämpfende Öl mittels einer Pumpe dazwischen zu pressen. Diese Bauart hat aber den Nachteil, dass das zwischengepresste Öl nicht immer ein genaues Einhalten der Zwischenraumdimension zulässt.

   Um ein sicheres Schliessen des Ventils zu erzielen, ist es nötig, dass das Öl zwischen beiden   Stossflächen   bis auf einen dünnen Film herausgedrückt wird und das ist bei eingepresstem Öl nicht immer sicher, da die grossen Flächen auch bei verhältnismässig geringem Pressdruck schon ein vorzeitiges Heben des Ventils herbeiführen können. 



   Aus diesem Grunde wird bei der vorliegenden Erfindung ein anderer Weg beschritten ; das Öl wird zwischen die vergrösserten Stossflächen nicht eingepresst, sondern eingesaugt ; dadurch ist die das Öl fördernde Kraft immer gleich und es ist bei richtiger Bemessung der Stossflächen gesichert, dass das Öl sich stets in gleich starker Schicht zwischen den beiden zusammenarbeitenden Flächen befindet. 



  Ein Zurückweichen des Öls wird durch ein Rückschlagventil verhindert. 



   Um ein richtiges Verteilen des Öls über die Stossflächen zu erzielen, ist mindestens eine davon mit von der Mitte ausgehenden Nuten versehen, die zugleich ein Aneinanderkleben der beiden   Flächen   verhüten sollen. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise schematisch veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 die zusammenarbeitenden Teile des Stössels und des Ventils im Schnitt und Fig. 2 das in Fig. 1 veranschaulichte Ende des Stössels im Grundriss. 



   Der Ventilschaft 1 ist an seinem Ende mit einem flachen Auflageteller 2 ausgestattet und diesem gegenüber ist am Stössel 3 ein Auflageteller 4 angeordnet. Die   Anschlagfläche   dieses Tellers 4 ist, wie Fig. 2 zeigt, mit sternförmig angeordneten Verteilungsrillen 5 versehen, die von einer mittleren Bohrung 6 radial ausgehen. Die Rillen 5 verjüngen ihren Querschnitt von der Mitte gegen den Umfang der   Anschlagflächen   zu und enden in einer gewissen Entfernung von diesem Umfang. 



   In die Bohrung 6 wird durch den Kanal 8 Öl zugeführt, wobei ein Kugelventil 7 den Eintritt des Öls zwischen die Anschlagflächen bei deren Entfernung voneinander gestattet, sein Zurückfliessen bei ihrer Annäherung hingegen verhindert. 



   Demzufolge wird zwischen den beiden   Anschlagflächen   stets eine Ölschicht erhalten, die bei genügender Bemessung dieser Flächen bei deren Zusammenschlagen nicht vollkommen herausgepresst werden kann und so verhindert, dass Metall auf Metall aufschlägt ; dadurch wird der Schlag beim Heben des Ventils derart gedämpft, dass kein Geräusch entsteht. Die radialen Nuten 5 sorgen dafür, dass die 

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   Beriihrungsteller   nach erfolgtem Schlag nicht durch die Adhäsion aneinanderhaften und leicht auseinander gerissen werden können. 



   Bei der Voneinanderbewegung der Teller 2 und 4 ergibt sich bis zum Auseinanderreissen der zwischen ihnen vorhandenen   Ölschicht   eine Saugwirkung, die das Ansaugen von Öl durch die Bohrungen 6, 8 hindurch und am Kugelventil 7 vorbei zur Folge hat, während anderseits, wie schon erwähnt, nach dem Auseinanderreissen des Ölfilms zwischen den Tellern das Öl infolge des Vertils 7 nicht zurückfliessen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Abdämpfen der Ventilstösse, insbesondere für Brennkraftmaschinen, wobei 
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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der Stossflächen von der mittleren Bohrung aus radial verlaufende, gegen den Umfang hin sieh verjüngende Nuten auf- EMI2.2 EMI2.3
AT158749D 1937-04-15 1937-04-15 Vorrichtung zum Abdämpfen der Ventilstöße, insbesondere für Brennkraftmaschinen. AT158749B (de)

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