AT158636B - Verfahren zur Aufarbeitung von Schlempe, insbesondere Kartoffelbrennereischlempe. - Google Patents
Verfahren zur Aufarbeitung von Schlempe, insbesondere Kartoffelbrennereischlempe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Aufarbeitung von Selempe, insbesondere Kartoffelbrennereiscblempe. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufarbeitung von Schlempe, insbesondere Kartoffel- brennereischlempe. Es ist bekannt, die Schlempe zur Herstellung von Futterkuchen, z. B. durch Filtrieren, Absetzenlassen, Zentrifugieren u. dgl., in die festen Schlempestoffe (Schlemperückstand) und in die Schlempeflüssigkeit, die die gelösten Schlempebestandteile enthält, zu trennen. Der Schlemperückstand ist dann mit Stoffen vermischt worden, die in üblicher Weise als Beifutter bei der Schlempefütterung dienen, wie Häcksel, Kaff und sonst schwer verwertbare Produkte, wie sie normalerweise auch der Frischschlempe beigegeben werden. Die Schlempeflü, sigkeit wurde als Nährflüssigkeit bei der Hefenbereitung benutzt, indem sie in Form von Maischwasser zur Aufschliessung der benötigten Rohstoffe, wie Roggen, Gerste und Grün- malz, diente. Es ist auch schon vorgesehlagen worden, den Schlemperückstand für sieh zu trocknen und dadurch in eine Dauerform überzuführen. In Ausbildung des bekannten Verfahrens, bei dem eine Trennung der Schlempe in Schlempe- rückstand und Schlempeflügsiglkeit stattfindet, wird gemäss der vorliegenden Erfindung der abgetrennte Schlempprückstand mit z. B. durch Dämpfen, Kochen oder Zerreiben hergestellten Kartoffelzubereitungen homogenisiert und erst das Homogenisierungsprodukt der Trocknung zugeführt, während die Schlempeflüssigkeit unmittelbar verfüttert oder auch unmittelbar zum Züchten von stark eiweissaufbauenden Mikroorganismen, wie Wuchshefen, Kahmhefen od. dgl., benutzt werden kann. Die Homogenisation des Schlemperückstandes mit Kartoffelzubereitungen, wie gedämpfte oder gekochte Frisehkartoffeln, mit Kartoffelflocken oder auch mit zweckmässigerweise entwässertem Kartoffelreibsel, hat technisch den besonderen Vorteil, dass sich der Schlemperückstand leichter, insbesondere mit einfacheren Apparaturen, z. B. mit einem normalen Walzentrockner, trocknen lässt als für sich allein ; die Trocknung des Schlemperüekstandes allein macht insofern Schwierigkeit als derselbe bei dem üblichen Walzentrockner leicht festtroeknet, sich dunkel färbt u. dgl. Man muss also bei der Schlemperückstandtrocknung allein sehr vorsichtig arbeiten, um gute Resultate zu erreichen, während bei der gemeinsamen Trocknung von Schlemperückstand mit Kartoffelzubereitungen sich das ganze Verfahren technisch einfach und sicher handhaben lässt. Man erhält ein homogenes Schlempekartoffelprodukt, bei dem erreicht ist, dass in der Kartoffelflocke, bei der das Verhältnis zwischen Eiweiss und Kohlehydraten in bezug auf Eiweiss ungünstig liegt, eine wesentliche Verschiebung dieses Verhältnisses zugunsten des Eiweisses vorliegt. Wenn man die Schlempeflüssigkeit unmittelbar verfüttert oder auch unmittelbar zum Züchten von stark eiweissaufbauenden Mikroorganismen, wie Wuchshefen, Kahmhefen od. dgl., benutzt, so wird dadurch auch die Schlempeflüssigkeit in einfachster Weise ohne Umwege einer nutzbringenden Verwertung zugeführt. Es sei erwähnt, dass für das Verfahren auch Schlempe geeignet ist, die unter Anwendung des bekannten Mastschlempeverfahren (Hemmung der Gärung oder Zerstörung für die Nachverzuckerung benötigter Diastase) erhalten worden ist, wodurch z. B. der Futterwert des Schlempekartoffelproduktes noch heraufgesetzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Aufarbeitung von Schlempe, insbesondere Kartoffelbrennereischlempe, unter Trennung der Schlempe in Schlemperückstand und Schlempeflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der abgetrennte Schlemperückstand mit z. B. durch Dämpfen, Kochen oder Zerreiben hergestellten Kartoffelzubereitungen homogenisiert und erst das Homogenisierungsprodukt der Trocknung zugeführt wird, während die Schlempeflüssigkeit unmittelbar verfüttert oder auch unmittelbar zum Züchten von stark eiweissaufbauenden Mikroorganismen, wie Wuchshefen, Kahmhefen od. dgl., benutzt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT158636T | 1938-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT158636B true AT158636B (de) | 1940-04-25 |
Family
ID=3649926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT158636D AT158636B (de) | 1938-05-12 | 1938-05-12 | Verfahren zur Aufarbeitung von Schlempe, insbesondere Kartoffelbrennereischlempe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT158636B (de) |
-
1938
- 1938-05-12 AT AT158636D patent/AT158636B/de active
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