AT158226B - Ein- und Abfüllvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung für Behälter (Fässer od. dgl.) - Google Patents

Ein- und Abfüllvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung für Behälter (Fässer od. dgl.)

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AT158226B
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AT
Austria
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cock
housing
container
vortex
channels
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English (en)
Inventor
Christoph Karageorgieff
Original Assignee
Christoph Karageorgieff
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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


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  Ein- und Abfüllvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung für Behälter (Fässer od. dgl.). 



   In dem Patent Nr. 143861 ist eine Ein- und Abfüllvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung für Behälter, Fässer od. dgl. beschrieben, die dazu dient, das Abfüllen des Inhaltes eines Fasses oder Behälters jederzeit zu ermöglichen, das Wiedereinfüllen jedoch nur dann zu gestatten, wenn vorher die Sperrung der Einfüllwege durch entsprechende Betätigung der Sperrvorrichtung aufgehoben ist. Hiebei werden im wesentlichen der oder die Abfüllwege durch ein oder mehrere Rückschlagventile überwacht, die sofort   schliessen,   wenn versucht werden sollte, auf dem Wege über die   Abfüllkanäle   Flüssigkeit in den Behälter einzufüllen. Die Organe, die das Wiedereinfüllen von Flüssigkeit in den Behälter ohne Betätigung der Sperrvorrichtung verhindern, können als Ventile, Schieber od. dgl. ausgebildet sein.

   Zweckmässig werden im vorliegenden Fall Schieber (Flachschieber, Drehschieber   od. dgl. ) angewendet, die einfach in ihrer Betätigung sind und zufolge ihrer Bauart auch weniger unter   einem rauhen Betrieb leiden als Ventile. Es könnte nun versucht werden, durch Einführen eines Drahtes oder eines anderen Organs die Funktion der automatisch wirkenden Schieber zu hemmen und dadurch unter besonderen Umständen ein Wiedereinfüllen von Flüssigkeit auf dem Wege über die Abfüllkanäle zu erreichen. 



   Die Erfindung besteht nun in weiterer Ausgestaltung des Patentes Nr. 143861 darin, dass die Kanäle für das Entleeren der Flüssigkeit aus dem Behälter und für das Eindringen von Luft in den Behälter nach innen bis zu einer gemeinsamen, einen Spiegel bildenden Ebene verlängert sind, auf dem der Flachschieber gleitet. 



   Die Kanäle für das Entleeren der Flüssigkeit und für das Eindringen der Luft vom Anschluss an den Hahnwirbel bis zur Mündung in den Behälter sind in einer zur Hahnwirbelaehse normalen Ebene aus mehreren, hintereinander liegenden, U-förmigen Teilen gebildet, wobei die U-förmigen Kanalteile eine Wand gemeinsam haben. 



   Ferner ist das Gewicht für den   Schliess- und Öffnungshebel nicht   starr, sondern gelenkig mit diesem verbunden. Dadurch wird der Vorteil erzielt, dass durch das Gewicht der Schieber nicht nur beim Aufstellen des Gefässes in eine lotrechte Lage, sondern auch beim Drehen des Fasses um die Längsachse mit Sicherheit in die Verschlusslage gebracht wird. 



   Das Gehäuse ist im wesentlichen als flache Dose ausgebildet und in einen mit dem Behälterboden oder-deckel fest verbundenen Ring einschraubbar und durch von aussen unzugängliche Organe gegen Entfernung gesichert. Es sei erwähnt, dass das Gehäuse mit Ausnahme der Vorderwand, jedoch samt der ganzen Gewichtsanordnung, sich innerhalb des Fasses befindet. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellt die Fig. 1 einen Schnitt der Vorrichtung nach der Linie   c-d   der Fig. 2 dar, wobei die Achse der Vorrichtung, damit auch die des Hahnwirbels, sich in horizontaler Lage befindet. Die Fig. 2 zeigt hiezu einen Querschnitt nach der Linie a-b der Fig. 1, wogegen die Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung veranschaulicht. In Fig. 4 ist die Vorrichtung in Vorderansicht bei herausgenommenem Hahnwirbel dargestellt. Die Fig. 5 zeigt die Vorrichtung in   Schrägstellung,   die Fig. 6 einen Teil des Gefässes und die Vorrichtung um die Längsachse gedreht bei weggeschnittenem Fassmantel. Durch die Drehung erscheint die aussen liegende   Ausflussschnauze   der Vorrichtung nach der Seite zu gelegen.

   Die Fig. 6 

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 auch die   erfindungsgemässe Vorrichtung   (Fig. 1) verschwenkt wird, bis der Hahnwirbel oder z. B. die Schnauze 4a höher liegt als die obere Begrenzung der oberen Öffnung des Schiebers 53. Sowie aber die Einrichtung die Horizontallage des Schieberspiegels, in welche der letztere durch diese Verdrehung   gelangt, übersehreitet, knickt das Gewicht 76 aus seiner Lage gemäss Fig. 3 in die Lage gemäss Fig. 6 ein, wobei unter Vermittlung des doppelarmigen Hebels 62 der Schieber 53 die Öffnungen am Schieber-   spiegel   62   für die Kanäle 70, 71 abschliesst und damit ein Einfüllen von Flüssigkeit über diese letzteren
Kanäle in das Fass oder den Behälter unmöglich gemacht ist.

   Dasselbe tritt natürlich ein, wenn das
Gefäss und damit die Einrichtung aus der aufrechten Stellung gemäss Fig. 5 im Sinne des Pfeiles   ps   dieser Figur nach rückwärts verschwenkt wird. Bei diesen Schwenkbewegungen bewegt sich der Hebel 62 im Sinne des Pfeiles P6 um sein Lager nur so weit, bis sich die Nase 80 des Hebels 62 an den oberen
Teil des Gehäuses   4   anlegt. Das Gewicht 76 kann auch durch einen Arm 85 unmittelbar mit dem Hebel 62 verbunden sein. 



   Einem Einführen eines drahtförmigen Organes im Gegensinn zum Pfeil P und P'in Fig. 2 in die Kanäle 70 und 71 der Abfüllwege durch die Kanäle   38,   39 des Hahnwirbels wird durch die Wandteile 72 und 73 insoferne begegnet, als diese gekrümmten Enden der genannten Wandteile das Drahtende umbiegen und allenfalls den Draht bei weiterem Einstossen zu einer Spirale verbiegen. Es ist dadurch ausgeschlossen, den Draht in die Kanäle 70 und 71 bis über die Einmündungen derselben in den Behälter einzuschieben. 



   Der verhältnismässig geringe Durchmesser der Hahngehäuseöffnung erschwert unter Umständen die Reinigung des Behälters. Wenn die erfindungsgemässe Vorrichtung in den Boden oder Deckel eingeschweisst ist, so muss zur Vornahme der Nachstellung der bewegten Organe und zur Vornahme von Ausbesserungen am Schieber die   Schweissstelle   geöffnet werden, was kostspielig und zeitraubend ist. Dies wird nun durch die im folgenden beschriebene Einrichtung vermieden. 



   Das Gehäuse der Vorrichtung wird durch eine vom Hahnwirbel selbst geschützte Verschraubung mit der Wand des Behälters vereinigt, indem z. B. ein vorderer Flansch 86 des Gehäuses 4 von entsprechend grossem Durchmesser mit einem Aussengewinde versehen ist, das in einen entsprechenden Ring 87 im Gehäuseboden 1 oder Deckel eingesehraubt wird, wobei die Sicherung dieser Verschraubung durch einen z. B. eingeschraubten Bolzen 88 vorgenommen wird, der schräg durch das Gehäuse 4 in den Ring 87 hineinragt und eine Relativverdrehung zwischen Ring und Gehäuse verhindert. Zwischen dem Ring 87 und der Randscheibe 86 befindet sich ein Dichtungsring 92. An der   Ausflussschnauze     4a   sind Rippen 90, 90 vorgesehen, an welchen gegebenenfalls ein Tropfschnabel 91 (Fig. 3) festgeklemmt werden kann. 



   Die Öffnungen des Schieberspiegels im Innern des Gehäuses sind möglichst weit voneinander angeordnet, um die Öffnung für den Ausfluss der Behälterflüssigkeit in die Nähe der untersten Erzeugenden der Behälterwandung   rücken   zu können, hingegen die Öffnung für das Einströmen der Luft möglichst nach oben zu verlegen, um einen möglichst grossen Niveauunterschied zu erreichen, der für eine klare Scheidung des Flüssigkeitsaustrittes und des Lufteintrittes, insbesondere für dicke Flüssigkeiten, notwendig scheint.

   Die Steueröffnungen bzw. die Randbegrenzungen dieser Öffnungen am Gehäuseinnenmantel sind so ineinander versetzt, dass die Ausflussöffnung beim Verdrehen des Hahnwirbels in die Offenstellung früher den zugehörigen Kanal freigibt als die Öffnung für das Durchströmen der Luft, um für das Einsaugen der Luft den nötigen Unterdruck zu gewährleisten. 



   Um den Schieber 62 bezüglich seines Gewichtes möglichst leicht gestalten zu können, kann er aus Pressguss, Spritzguss, aus ölfestem Kunstharz od. dgl. geformt sein. 



   Das Hahnküken sichert in der im Gehäuse versorgten Lage den Zugang zum Bolzen der im Gehäuse eingeschraubt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Ein- und Abfüllvorrichtung   mit einer Sperrvorrichtung für Behälter (Fässer od. dgl.) nach dem Patente Nr. 143861 mit einem Schieber, der von einem gewichtsbeschwerten Hebel gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle für das Entleeren der Flüssigkeit (71) aus dem Behälter (1, 2) und für das Eindringen von Luft   (70)   in den Behälter nach innen bis zu einer gemeinsamen, einen Spiegel   (52)   bildenden Ebene verlängert sind, auf dem der Flachschieber   (53)   gleitet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle für das Entleeren der Flüssigkeit (71) und für das Eindringen der Luft (70) vom Anschluss an den Hahnwirbel (5) bis zur Mündung in den Behälter in einer zur Hahnwirbelachse normalen Ebene U-förmig verlaufen und aus mehreren hintereinander liegenden, U-förmigen Teilen gebildet sind, wobei die U-förmigen Kanalteile eine Wand (73) gemeinsam haben.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den beiden U-förmigen Kanalteilen gemeinsame Wand über die Öffnungen (70a, 71a) des Schieberspiegels (52) abgebogen ist, zum Zweck, ein Einführen von biegsamen Geräten in die Kanäle (70, 71) bis zu den genannten Öffnungen (70a, , 71ct) von aussen her durch die Kanäle (38, 39) des Hahnwirbels zu verhindern.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachschieber (53) mittels eines Zapfens (82) mit einem doppelarmigen, um einen Zapfen (59) schwenkbaren Hebel (62) gelenkig <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entleerungskanäle (70, 71) im Querschnitt im wesentlichen die Form eines langen und schmalen Rechtecks aufweisen, das im Bereich der abgebogenen Wandteile (72, 73) noch überdies zum Zwecke eines staulosen Abflusses eine Verbreiterung (70b, 71b) aufweist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen des Schieberspiegels (70a, yjfa) im Innern des Behälters am Gehäuse der Vorrichtung möglichst auseinander und bis an den Rand des Gehäuses gerückt sind, um die Öffnung für den Ausfluss (71 a) der Behälterflüssigkeit in die Nähe der Behälterwandung, hingegen die Öffnung für das Einströmen (70a) der Luft möglichst nach oben zu verlegen.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahnwirbel (5) bzw. der Mantel desselben Öffnungen (38, 39) aufweist, die durch einen im Innern des Hahnwirbels (5) vorgesehenen Hohlraum (84) miteinander verbunden sind.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueröff- EMI4.2
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Behälterwand mit einem besonderen, ein Innengewinde und eine Dichtungsfläche aufweisenden Ring versehen ist, in welchen das Gehäuse eingeschraubt und durch einen Stift gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zutritt zum Stift (88) durch den Körper des im Gehäuse (4) vorgesehenen Hahnwirbels (5) selbst gesichert ist, da die Bohrung für den Stift im Gehäusesitz des Hahnwirbels mündet.
AT158226D 1935-03-20 1935-03-20 Ein- und Abfüllvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung für Behälter (Fässer od. dgl.) AT158226B (de)

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