AT157828B - Anlage zur Wiedergabe von Bild- oder Bildtonfilmen. - Google Patents

Anlage zur Wiedergabe von Bild- oder Bildtonfilmen.

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AT157828B
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Description


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  Anlage zur Wiedergabe von Bild-oder Bildtonfilmen. 



   Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Wiedergabe von Filmen, bei dem als Lichtquelle eine oder mehrere gekühlte   Hochdruckmetalldampfentladungsröhren   mit eingeschnürter Entladungbahn verwendet werden. 



   Es hat sich herausgestellt, dass   gekiihlte     HochdruekmetalldampfrÏhren,   insbesondere flüssigkeitgekühlte   Hochstdruck-Quecksilberdampfrohren   mit eingeschnürter Entladungsbahn, die im Betriebe einen Quecksilberdampfdruck von mehr als 6   Atm.,   z. B. etwa von 100 Atm. aufweisen, vorzugsweise eine Gasfüllung zur Zünderleiehterung enthalten und mit einer oder mehreren Glühelektroden versehen sind, die nur wenig aus einer sie   umgebenden,     z.   B. Quecksilber oder Amalgam enthaltenden, verdampfbaren Metallmasse hervorragen, sich als Lichtquelle für Filmprojektionsapparate besonders gut eignen.

   Mit derartigen Röhren ist eine   Oberflächenhelligkeit   zu erreichen, die den zu diesem Zwecke erforderlichen Minimalwert von 4000 internationalen Kerzen pro Quadratzentimeter weit übersteigt und z. B. bis zu 100.000 internationalen Kerzen pro Quadratzentimeter und mehr hochgetrieben werden kann. 



  Es hat sich gezeigt. dass auch das Spektrum des erzeugten Lichtes den für Projektionszwecke zu stellenden Bedingungen weitgehend genügt. In bezug auf die heutzutage üblichen Wiedergabeanlagen, bei denen Höchstleistungsbogenlampen   als Beleuchtungsquelle   verwendet werden, ist zu bemerken, dass die Verwendung von Hoehdruekmetalldampfröhren mit eingeschnürter Entladungsbahn erhebliche Vorteile aufweist. Es entfällt z. B. der Regelmechanismus für den   Kohlenvorsehub,   so dass die Lichtquelle keinerlei Aufsicht braucht. Weiter erzeugt die Röhre beim Betrieb keinen Staub und keine Asche, durch die der Film oft verletzt und bald abgenutzt wird, so dass der Apparat ohne besondere Massnahmen leicht sauber zu halten ist. 



   Als Kühlmittel für die Röhre wird vorzugsweise Wasser verwendet, weil sie dann einfach an die Wasserleitung angeschlossen werden kann und zusätzliche Kühlanlagen sich erübrigen. Es kann jedoch auch Pressluft oder ein anderes Kühlmittel, das Licht wenig absorbiert, verwendet werden. 



   Erfindungsgemäss wird diese Lichtquelle zusammen mit dem Filmfenster und dem Bildobjektiv auf einem   Vorrichtungsteil (z. B.   auf einer Platte) angeordnet, der sowohl auf-und abwärts bewegbar als auch um eine waagrechte Achse drehbar in bezug auf die fest am Apparat angeordneten Filmaufund   abwickelspule   angeordnet ist. 



   Ein Vorteil dieser Bauart besteht darin, dass die Lichtquelle zusammen mit Bildobjektiv und Filmfenster eine kleine, leicht bewegliche, bauliche Einheit bildet, die zwecks Einstellung des Filmbildes im Filmfenster und auf der Leinwand bequem verstellt werden kann, ohne dass es dabei notwendig ist, grössere Bauteile, wie Filmspulenkasten u. dgl., mitzubewegen. Weiter kann dieser Vorrichtungsteil mit den Projektionsorganen vorteilhaft an der Aussenwandung des Apparates angebracht sein, so dass diese Organe zwecks Kontrolle und Auswechslung leicht zugänglich sind. Ausser der bequemeren   Zugänglichkeit   ergibt sich dabei noch der weitere Vorteil eines geringeren Raumbedarfes im Vorführungsraum gegenüber den bisher üblichen Geräten, bei denen auch die Filmspulen die Bewegung mitmachen mussten. 



   Die Bewegungsfreiheit des Vorrichtungsteiles (z. B. der Platte), auf dem Lichtquelle, Bildobjektiv und Filmfenster angeordnet sind, in lotrechter Richtung, hat den Zweck, die Bildverstellung des Films im Filmfenster zu ermöglichen, während die Sehwenkbarkeit um eine waagrechte Achse die Einstellung des Bildes auf der Projektionsleinwand erleichtert. 

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 die Aufstellung des Apparates und die Anordnung der Leinwand ganz unabhängig voneinander sind, was der Verwendbarkeit des Apparates an verschiedenen Stellen mit   verschiedenen Raumverhältnissen   zugute kommt. 



   Bei grösseren Apparaten   mit Normalfiimformat   ist das Bedürfnis nach einer derartigen Beweglichkeit jedoch nicht vorhanden, weil in den Theatern, in denen die Anlage untergebracht werden soll. sowohl der Apparat als auch die Leinwand ortsfest angeordnet   si   d   und nur eine   HoheBeinsteHung   des Bildes und meistens eine   Schrägeinstellung   des Apparates in bezug auf die Leinwand erforderlich ist. 



     Dfm   Bekannten gegenüber wird der schwenkbare Vorrichtungsteil erfindungsgemäss um eine waagrechte Achse drehbar gemacht, um die Projektionsvorriehtung in bezug auf die Leinwand ein-   stellen zu können.   



   Der schwenkbare Vorrichtungsteil wird vorzugsweise derart angeordnet, dass er von der Aussenseite des zweckmässig um die Projektionsvorrichtung angebrachten Gehäuses bedienbar ist, was z. B. 
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Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert, u. zw. zeigen : Fig. 1 ein Wiedergabegerät für absatzweisen Filmtransport mit einteiligem   Filmtrommel-   kasten, bei dem die eigentliche   Projektionsvonichttmg   auf einer Platte angeordnet ist, die Fig. 2-7 verschiedene   Ausfuhrungsformen   des verschwenkbaren Unterteiles des Gerätes nach Fig. 1 und Fig. 8 eine vorzugsweise Ausführungsform des ganzen Projektors. 



   In Fig.   l   ist mit 1 das Filmtrommelgehäuse bezeichnet, in dem   die Auf-u !) dAbwiekeltrommeln2   angeordnet sind. Das mit einer Tür 37 versehene Gehäuse 1 ist mit dem Vorschubmechanismus der Platte 3 einheitlich zusammengebaut, die auf einem   Träger.     zu   fest montiert ist. Der Film 4 kommt von der Abwickeltrommel und wird   über   die angetriebene gezahnte Transportrolle 5 mit einer Andruckrolle 18 am   Bildfenster &commat;   vorbei zur   Malteserkreuzrolle ? geführt.

   Das Bitdfenster   6, zusammen mit dem Bildobjektiv 9, ist unter Benutzung einer   Sehlittenführung, welche   eine Auf-und Abwärtsbewegung ermöglicht, auf einer Platte von etwa dreieckiger Gestalt 10 befestigt, in der eine lochfönnige Ausnehmung 8 zur Aufnahme der gekühlten Hochdruckmetalldampfentladungsröhre mit   eingeschnürter   Entladungsbahn vorgesehen ist. Diese Platte ist um die waagrechte Achse der Malteserkreuzrolle 7 schwenkbar angeordnet. Die Drehachse ist an einer derartigen Stelle der Platte 10 angebracht, dass der Filmabschnitt zwischen Bildfenster und   Malteserkreuzrolle     möglichst   kurz ist und in der   Längsrichtung   der   Fühnmgsbahn   auf die Rolle aufläuft. In der Platte 10 ist ein Schlitz 11 angebracht, durch den z.

   B. ein mit Federn versehener Bolzen   12   zur Führung der Platte hindurchtritt. 



   Der Film läuft weiter von der angetriebenen gezahnten Malteserkreuzrolle 7 über die angetriebenen gezahnten Transportrollen   13   und 14. Von der Rolle 14 läuft der Film über die leicht gekrümmte Bahn des Gehäuses 17 der Tonlampe, u. zw. zwischen dieser Bahn und der Photozelle 16 hindurch nach der Spannrolle 15. Letztgenannte Rolle hält den Film mittels Federn oder Gewichten unter einer bestimmten, annähernd gleichbleibenden Spannung. Der Film läuft dann weiter über die Rollen 14 und 13 nach der Aufwickeltrommel im Gehäuse 1. Die Aufwickeltrommel wird von der Welle 19 angetrieben. An geeigneten Stellen sind   Führungs-oder   Spannrollen 18 vorgesehen, die dem Film bei seinem Lauf über die Transportrollen führen. 



   Gemäss. Fig. 2 trägt die Platte an ihrem oberen Ende einen Zahnkranz   21,   mit dem ein Zahnrädchen 22 in Eingriff steht. Die Achse dieses   Zahnr dchens   ragt aus dem Gehäuse 3 heraus und ist an dem herausragenden Ende mit einem Schlitz nach Art eines Sehraubenkopfes versehen, so dass das   Zahnrädchen,   22 und dadurch die Platte 10 mit Hilfe eines Schraubenziehers oder eines ähnlichen Werkzeuges um die Achse der Rolle 7 geschwenkt werden kann. Dadurch ergibt sieh gegenüber der Verwendung eines   Griff knöpfen   u. a. der Vorteil, dass eine Verstellung der richtigen Justierung durch Unbefugte weniger leicht vorgenommen werden kann. 



   Fig. 3 zeigt eine andere   Ausführungsform   der Anordnung der schwenkbaren Platte 10 nach Fig. 1. Der Film 4 läuft hier vom Bildfenster 6 über eine z. B. glatte, auf der Platte 10 angeordnete   Führuagsrolle A nach   der Malteserkreuzrolle 7. Die Platte 10 ist um eine Achse B drehbar angeordnet, die   gegebenen   mit der Achse der Führungsrolle A. zusammenfallen kann. Auch bei dieser Ausführungsform wird der Film immer in einer Linie mit der Bahn des Bildfensters gehalten. so dass Be-   schädigungen   beim Verlassen der   Fühmngsba. hn ausgeschlossen   sind. Es können am Anfang der Führungsbahn   natürlich auch noch auf   der Platte 10   angebrachte Führungsrollen   vorgesehen sein. 



  Die letztgenannte Anordnung soll jedoch zur Vermeidung des Dehnens des Films im allgemeinen nicht verwendet werden. 

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   Die Fig. 4-7 zeigen eine vorzugsweise   Ausuhrungsform   des   schwenkbaren Vorriehtungsteiles,   bei dem eine besonders einfache Bildverstellung vorgesehen ist. Der schwenkbare Teil besteht hier aus zwei Platten 23 und 24, von denen die Platte 23 um die Achse der Malteserkreuzrolle 7 schwenkbar angeordnet ist. Zwei Schlitze mit Bolzen 25 halten die Platte 23 in der geeigneten Lage. Die Platte 24, auf der die Abschirmhülle 8 der Lichtquelle, das Bildobjektiv 9 und das hier als Blende mit rechteckiger Bildöffnung ausgeführte Bildfenster   26   angeordnet sind, ist zwecks Bildverstellung in einer
Schlittenführung 27 auf und nieder verschiebbar.

   Auf der schwenkbaren Platte 23 ist die schematisch   gezeichnete Filmführungsbahn 28   befestigt, so dass der Filmteil zwischen dieser Führungsbahn und der Malteserkreuzrolle immer eine konstante Länge aufweist, was in bezug auf das Dehnen des Filmteiles wichtig ist. 



   Die Bildverstellung ist in den Fig. 6 und 7 näher angegeben. In der verschiebbaren Platte 24 ist eine Öffnung 29 (Fig. 7) angebracht, deren eine Seite eine Zahnstange 30 aufweist. An der Platte 23 ist auf einer Achse 31 ein Zahnrad 32 drehbar gelagert. Durch Drehung des Knopfes 33 wird mittels des Eingriffes des Zahnrades 32 in die Zahnstange 30 die Platte 24 und somit das   Liehtquellengehäuse   8, das Bildfenster 26 und das'Bildobjektiv 9, in bezug auf die schwenkbare   Platte 23,   mit der Filmführungsbahn 28 und der Malteserkreuzrolle auf-und niedergeschoben, wodurch eine sehr einfache Bildverstellung erzielt wird.

   Es ist selbstverständlich, dass die   Bildöffnung in der Filmführungsbahn 28   in diesem Falle grösser als die den Abmessungen eines Filmbildes entsprechende Öffnung der Bildblende oder des Bildfenster 26 sein muss. 



   In Fig. 8 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Projektors dargestellt, die die Lage des gegebenenfalls als Synchronmotor auszubildenden Antriebsmotors 34 in bezug auf den Projektor und den ganzen Aufbau zeigt. Im Fuss 35 können zweckmässig Zusatzgeräte, z. B. die Verstärkeranordnung für Tonfilmzwecke, eingebaut sein. 



   Bemerkenswert ist noch, dass bei den erfindungsgemässen Wiedergabeapparaten die bei absatzweiser Filmbewegung bisher erforderlichen umlaufenden   Versehlussblenden   für die Zeit des Filmtransportes entfallen können. Dies wird durch Betrieb der   Hoehdruekmetalldampfröhre   mit Wechselstrom oder zerhacktem Gleichstrom von der der Bildwechselfrequenz entsprechenden Frequenz erreicht. Gerade auch durch Fortfall der ziemlich umfangreichen   Verschlussscheibe   kann, wie z. B. 



  Fig. 8 deutlich erkennen lässt, eine ungewöhnliche Kleinheit und konstruktive Geschlossenheit der ganzen Projektionsanlage erzielt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Apparat zur Wiedergabe von Filmen, bei dem als Lichtquelle eine oder mehrere gekühlte   Hochdruckmetalldampfentladungsröhren   mit eingeschnürter Entladungsbahn verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle, das Filmfenster und das Bildobjektiv auf einem Vorrichtungsteil befestigt sind, der sowohl auf-und abwärts bewegbar, als auch um eine waagrechte Achse in bezug auf die fest auf dem Apparat angeordneten Filmauf-und-abwiekelspulen drehbar ist, wobei vorzugsweise die Filmauf-und-abwickeltrommeln zusammen in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind, das mit dem Projektor einheitlich zusammengebaut ist.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrichtungsteil, der die Lichtquelle, das Filmfenster und das Bildobjektiv trägt, auf einer um eine waagrechte Achse schwenkbaren Platte auf-und abwärts bewegbar angeordnet ist.
    3. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Platte um die Achse einer Führungs- oder Antriebsrolle, vorzugsweise der Malteserkreuzrolle, drehbar angeordnet ist.
AT157828D 1935-11-13 1936-01-11 Anlage zur Wiedergabe von Bild- oder Bildtonfilmen. AT157828B (de)

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