DE712283C - Kinematographische Projektionsvorrichtung - Google Patents

Kinematographische Projektionsvorrichtung

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DE712283C
DE712283C DEP80655D DEP0080655D DE712283C DE 712283 C DE712283 C DE 712283C DE P80655 D DEP80655 D DE P80655D DE P0080655 D DEP0080655 D DE P0080655D DE 712283 C DE712283 C DE 712283C
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DE
Germany
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lamp
drum
mercury lamp
diaphragm
holder
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Expired
Application number
DEP80655D
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English (en)
Inventor
Jan Jesayas Hardenberg
Jan Jacob Kotte
Hendrik Antoon Hubert Nillesen
Franciscus Lambertus Va Weenen
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/20Lamp housings
    • G03B21/2006Lamp housings characterised by the light source
    • G03B21/2026Gas discharge type light sources, e.g. arcs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Kinematographische Projektionsvorrichtung Kinematographische mit einer Bogenlampe als Lichtquelle versehene Projektionsvorrichtungen sind bekannt. Gleidhfal,ls Projektiönsanlagen, die als Lichtquelle eine flüssigkeitsgekühlteHochdruckquecks.ilberdampflampe mit eingeschnürter Entladungsbahn, im nachfolgenden kurz Quecksilberlampe ;genannt, verwenden. Beide Lichtquellen :gestatten einen Proj ektionslichfstrom von wenigstens 3ooo Lumen. Unter Projektionslichtstrom wird hier das Bündel verstanden, das im Moment der Bildprojektion auf dem Schirm durch die Projektionsöffnung hindurch auf .das Filmfenster geworfen wird. Es hat sich als erwünscht ergeben, eine Proj ektionsvorridhtungder angegebenen Lichtintens.ität zu entwerfen, in der sowohl die eine als auch .die andere Lichtquellenart gesondert verwendet werden kann. Brei diesem Entwurf stößt man aber auf verschiedene Schwierigkeifen, welche ihren. Ursprung einesteils in der Tatsache finden, .daß der Strahlengang im Bogenlampenprojektor grundsätzlich von dem im Quecksilberlampenprojektor verschieden ist und anderenteils in dem Umstand, daß die Ouecksi.lberlampe flüssigkeitsgekühlt und während des Betriebes leicht auswechselbar sein muß, während dies für die Bogenlampe nicht der Fall ist. So wird das Licht der Bogenlampe auf das Bildfenster und das Licht der Quecksilberlampe auf das Objektiv konzentriert, so .daß die Optik und die Unterbrechungsvorrichtungen völlig verschiedenen Anforderungen entsprechen sollen. Die Blende für die Bogenlampe muß eine schnelle Unterbrechung des Lichtstromes gestatten; zu diesem Zweck muß die Verschlußscheibe einen großen Durchmesser haben, wodurch sie hinter .dem Triebwerk in bedeutender Entfernung vom Filmfenster aufgestellt «-erden muß. Die Quecksilberlampe arbeitet im allgemeinen mit zwei Linsen, ,einer gekühlten und einer nichtgekühlten Linse, welche möglichst nahe beim Fenster aufgestellt sind. Zum Schutz der nichtgekühlten Linse gegen zu starke Erhitzung bewegt sich die Blende zwischen den beiden Linsen, was mit sich bringt, daß auch die Blende nahe bei der Projektionsöffnung aufgestellt werden muß, was mit Rücksicht auf das Triebwerk Schwierigkeiten in .der Konstruktion mit. sich bringt. Ferner ist es erwünscht, die Blende für die Quecksilberlampe mit gefärbten Fenstern zu versehen. Schließlich erfordert die Flüssigkeitskühlung der Quecksilberlampe für den Halter dieser Lampe eine besondere, von der Bogenlampe abweichende Aufstellung. Gleichzeitig muß der Halter leicht zugänglich sein, um gewünschtenfa'ls die Quecksilberlampe schnell gegen eine neue auszuwechseln.
  • Die Bildprojektionsvorrichtung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich nun durch d.ie -\rerbindung einer Bogenlampe mit einem in den Strahlengang der Bogenlampe hinein und aus ihm heraus verstellbaren Halter für eine flüssi,gkeitsgekühlte Hochdruclcquteclcsilberdampflampe rnit eingeschnürter Entladungsbahn (Quecksilberlampe) und mit einer in der Nähe der Projektionsöffnung aufgestellten Trommelblende, welche Vorrichtung .derart ausgebildet ist, daß die Quecksil.berdampflampe in ihrer Betriebsstellüng im Innern der Trommelblende aufgestellt ist.
  • Diese Bauart gestattet, den grundsätzlichen Arbeitsbedingungen für beide Lichtquellen zu entsprechen. Beim Straflengang der Bogenlampe, die, wie oben beschrieben, normalerweise auf den Projektionsschirm projiziert ist, liefert die an sich bekannte Trommelblende den Vorteil einer schnellen Verscblußzeit. Wird die Quecksilberlampe gemeinsam mit der Blende verwendet, so wird diese Blende infolge ihrer Aufstellung einen ge= niigenden Schutz. der vor der Projekt.ioltsvor richtung vorhandenen Kondensorlinse möglich machen. Schließlich eignet sich die Trommelblende dazu, nach Belieben mit Fenstern aus gefärbtem Glas oder aus lichtundurchlässigem Material versehen zu werden. Auch läuft .bei horizontaler Aufstellung -der Trommelblende die Antriebsachse mit der der fortbewegenden Filmzackenrollen parallel, was baulich eine bedeutende Vereinfachung darstellt. Wenn von der Bewegung in oder aus dem Strahlengang gesprochen wird, sind die Stellungen gemeint, die die in diesem Halter montierte Quecksilberlampe einnimmt. Nach einer Ausführungsforrn der Erfindung wird die Trommelblende mit Haltern für ausweehs-elbare Fenster versehen. Bei Verwendung der Projektionsvorrichtung für Bogenlampen werden dann in diesen Haltern lichtundurchlässige Schirme montiert. Falls hingegen eine Quecksilberlampe verwendet wird, so wird der Halter mit gefärbten Fenstern, z. B. aus Glas, versehen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die ganze Trommelblende auswechselbar und ist -weiter eine Sicherheitsvorrichtung angeordnet, die' mittels Zentrifugalkraft kontrolliert wird und die Unter= Brechung des auf die Projektionsöffnung geworfenen Lichtbündels bei ungenügender Umdrehungszahl zur Folge hat. Diese Unterbrechung kann dann entweder durch Zwischenanordnung eines Schirmes oder .durch Unterbrechung es elektrischen Stromes erfolgen.
  • Die leicht verstellbare Ausbildung des Halters für die Quecksilberlampe kann verschiedenartig durchgeführt werden. So ist es möglich, diesen Halter auf einem Arm anzuordnen, der gelenkig auf der Seitenwand des Triebkastens befestigt ist. Hierbei kann gegebenenfalls auch die zwischen der Blende und der Projektionsöffnung vorhandene Kondensorlinse auf demselben Arm befestigt werden, um mit einer einzigen Bewegung den Projektor entweder für die Bogenlampe oder für die Quecksilberlampe geeignet zu machen.
  • Eine andere Möglichkeit für die Befesti-.,ung des Halters der Quecksilberlampe be-, g steht darin, die Trommelblende in einem auf der Seite mit einem Deckel versehenen Kasten einzubauen. Der Halter der Quecksilberlampe kann nun in diesem Deckel befestigt werden. Durch Anbringung oder Fortnahme des Deckels kann der Halter in die Betriebsstellung gebracht werden oder nicht.
  • Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. i ist eine schematische Darstellung eines bekannten Projektors mit Bobenlampeund Fig. z eine schematische Darstellung eines bekannten Projektors mit Quecksilberlampe. Fig. 3 ist der Projektor in der Verbindung gemäß der Erfindung, «-eng er mit der Bogenlampe arbeitet und Fig. 4 der Projektor gemäß der Erfindung, wenn er mit der Quecksilberlampe arbeitet.
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer Einzelheit des Projektors nach Fig.4.
  • Fig. 6 ist eine Seitenansicht :der Tromm.-lblende des Projektors.
  • Fig. 7 ist ein Durchschnitt durch die Trommelblende nach Fig. 5.
  • Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer Ausbildung der Trommelblende und Fig.9 eine Seitenansicht der Trommelblende nach Fig.7.
  • Fig. io i.st ein Durchschnitt durch die Trommel '.ende, in der die Stellung der Quecksilberlampe angegeben ist, und Fig. i i zeigt eine selbsttätige Ausschaltvorrichtung für die Quecksilberlampe.
  • In Fig. i stellt A eine Bogenlampe dar, die mit zwei Kohlenstiften io und i i und einem Spiegel 12 versehen ist. Die Aufstellung des Bogens in bezug auf den Spiegel ist derart, d:aß das Licht in der Projektionsöffnung 13 konzentriert wird und @durch das Objektiv 14 hinaustrit:. Der Film läuft von der Abwicke.lspu@le über die Vorwickel.trommel 16 an der Projektionsöffnung 13 vorbei und wird von der Malteserkreuzrolle 17 an diesem Fenster vorbeigezogen, um sclhließlich auf die Nachwickelspu.lei8 .aufgewickelt zu werden. Der Lichtstrom muß während der Zeitspannen, in welchen der Film an der Projektionsöffnung vorbeibewegt wird, unterbrochen werden. Hierfür ist die Blende i9 vorgesehen, die seitwärts vom Triebwerkkasten und in verhältnismäßig großer Entfernung vom Projektionsfenster aufgestellt ist.
  • In Fig.2 ist ein Quecksilberlampenprojektor dargestellt. Die 0uecksilberlampe 30 ist von einer eine Linse 32 enthaltenden Kühlwand 31 umgeben. Zusätzlich zu :dieser Linse ist noch ein Konde.nsor 33 aufgestellt, der das von der Quecksilberlampe herrührende Licht im Objektiv 34 konzentriert. Zum Schutz der Linse 33 :gegen zu starke Erhitzung der Queclcsilberlampe ist zwischen den Linsen 32 und 33 eine Blende 35 vorgesehen. Der Film wird vom üblichen Malteserkreuzgetriebe von der Abwickelspule 36 über -das Projektionsfenster 37 auf die Aufwickelspule 38 aufgewickelt.
  • Fig. 3 zeigt :den Projektor ,gemäß der Erfindung. Dieser Projektor besteht- aus einem Gehäuse 39 für die Bogenlampe B, einem Antriebsmechanismus C für den Film, der. Blende 42 und einem ' Objektiv D. Die Blende 42 ist als Trommelblende mit horizontaler Achse ausgebildet und befindet sich an der Seitenwand des Gehäuses des Antriebsmechanismus C. Auf derselben Seitenwand ist ein in 51 drehbarer Arm 5o angeordnet, auf dem,der Halter für die Quecksilberlampe 4o befestigt ist. Es kann der Arm 5o nach Belieben derart bewegt werden, daß die Lampe in den Strahlengang der Bogenlampe B oder aus ihm heraugbew.egt wird. Fig.4 zeigt die Stellung, in der die Lampe sieh innerhalb des Strahlenganges und Fig. 3 jene, in der sie sich.außer'halb des Strahlenganges befindet. In der Stellung nach Fig. 4 wird für die Bildprojektion ausschließlich die Quecksilberlampe und nicht die Bogenlampe B verwendet. . Die Quecksilberlampe 4o ist jetzt mit einer flüssigkeitsgekühlten Linse im Innern der Blende 4.2 aufgestellt. Die Wasserzu- und -abfuhr .kann durch biegsame Schläuche :oder auch über den Arm 5o und den Drehpunkt 5 1 stattfinden. Die Leitungen für diese Zu- und Abfuhr sind weder in Fig:3 noch in Fig.4-dargestellt. Zusätzlich zur Linse 41 kann zwischen der Blende 42 und der Projektionsöffnung 43 ein Kondensor 44 aufgestellt werden, und zwar derart, d.aß das Licht der Quecksilberlampe 4o im Objektiv D konzentriert wird.
  • In Fig. 3 ist der .gleiche Projektor abgebildet; hier ist aber der Arm 5o :derart bewegt, daß die Quecksilberlampe mit Linse außerhalb des Strahlenganges der Bogenlampe B und auch außerhalb des von der Trommelbtende umschlossenen Raumes aufgestellt ist. Bei Verwendung der Bogenlampe B wird dann .die Achse der Trommel-Wende im Strahlengang dieser Lampe liegen, und zwar wird dieses Licht schnell periodisch unterbrochen werden. Da das Licht der Lampe B vom Spiegel 45 derart gerichtet werden kann, daß es in der Proj ektionsöffnung konzentriert wird, ist die Anordnung .des Kondensors 44 überflüssig. Gegebenenfalls kann der Arm 5o ein Verlängerungsstück 49 haben, wodurch .auch dieser Kondensor bei der Bewegung des Armes 50 in und aus dem Strahlengang der Bogenlampe gebracht werden kann (siehe Fig. 5).
  • Aus Fig. 4 ist ersichtlich, wie die Trominelblende sich zwischen .den beiden Linsen 4i und 43 hindurchdrehen kann und :dabei das auf die Linse 44 fallende Licht der Quecksilberlampe periodisch unterbricht, wodurch letztere gegen zu große Erhitzung geschützt ist.
  • In Fgi. 8 und 9 ist eine Ausführung der Trommelblende dargestellt, bei ,der in den Wänden 4.4 dieser Blende Aussparungen oder Halter 46 vorgesehen sind, in die Fenster 45 ; geschoben werden können. Diese Fenster können nach Belieben .aus undurchsichtigem Material, z. B. :einem Leichtmetall, wie Aluminium, oder aber aus einem gefärbten lichtdurchlässigen Material angefertigt werden. Es ist hierbei nicht nötig, daß alle Fenster aus demselben Material ,angefertigt sind; es ist sehr gut möglich, daß lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Fenster sich abwechseln. Die gefärbten Fenster dienen dazu, die Lichtstrahlen der Quecksilberlampe einer normalen Beleuchtung anzugleichen. Wenn die Blende mit diesen Haltern versehen ist, ist sie sowohl für die Ouecksilberlampe als auch für die Bogenlampe verwendbar, -Es ist auch möglich. :die Blende auswechselbar auf der Achse des Triebwerkes anzubringen.
  • Die Fig.6 und 7 zeigen die Ausführung der Trominelblende für Verwendung bei der Bogenlampe. Die Trommelblende kann mit ihrer Grundfläche 6o auf dem Flansch 61 der Achse 62 mittels des Druckstückes 63 befestigt werden. Auf den Wänden 6.4 sind Scharniere 65 vorgesehen, um welche sich die Schirme 66 drehen können. Diese Schirme werden bei stillstehender Blende mittels der Federn 67 in die Ruhelage gezogen, , wobei sie sich völlig überlappen und das Durchtreten des Lichtes verhindern. Wenn die Blende sich zu drehen anfängt werden die Schirme 66 durch die Zentrifugalkraft nach außen in die gestrichelte Stellung bewegt, wodurch das Licht wieder durch die Öffnungen der Blende hindurchtreten kann.
  • Die für die Ouecksilberlampe geeignete Blende ist in Fig. io veranschaulicht. Diese Blende wird auch hier mit ihrer Grundfläche 7o auf dem Flansch 61 der Achse 6a mittels des Druckstückes 63 befestigt. Auf dem Boden der Blende sind elektrische Kontakte 71 und 7-2 vorgesehen, welche die Form von Lamellen haben (s. Fig. i i) und in :den Punkten 73 und 74 drehbar angeordnet sind. In der Ruhelage der Blende werden diese Lamellen von den Federn 75 und 76 möglichst nach innen gezogen und bewegen sich gegen das konische Ende 77 der Quecksilberlampe 78. Das konische Ende ist mit zwei leitenden Kontaktstreifen 79. und 8o versehen. Wenn nun die Trommelblende mit einer über ein bestimmtes Minimum hinausgehenden Umdrehungszahl rotiert, werden die Streifen 71 und 72 so weit nach außen bewegt, daß sie mit den Streifen 79 und 8o' außer Berührung bleiben. Wenn. aber aus bestimmten Gründen die Umdrehungszahl bis unter einen bestimmten Grenzwert herabsinkt, kommen die Lamellen 71 und 72 mit den Streifen 79 und 80 in Berührung, wodurch über das Lichtfenster der Blende ein Stromkreis geschlossen wird, der mittels eines nicht dargestellten Relais den Strom zu der Lampe unterbricht und die Maschine abstoppt.
  • In den beiden Ausführungen der Blenden bo und 70 wird der Lichtstrom also in an sich bekannter Weise selbsttätig unterbrochen, wenn die Umdrehungszahl der Blende bis unter einen bestimmten Grenzwert herabsinkt.
  • In Fig. 3 und q. sind, wie oben angegeben, die Stellungen desTrägers 5o veranschaulicht, in denen die Quecksilberlampe in und aus dem Strahlengang der Bogenlampe gebracht werden kann. In der in Fig.:I dargestellten Stellung kann die Ouecksilberlampe leicht durch eine neue Lampe ersetzt werden. Die Möglichkeit, dies sehr schnell zu machen, ist sehr wichtig für die Verwendung des Projektors, da es vorkommen kann, daß die Lampe während der Projektion ausbrennt. Je schneller dann eine neue Lampe eingesetzt werden kann, um so: besser ist es. Die Konstruktion kann nun derart ausgebildet werden, daß der Halter der Lampe in der in Fig. 5 dargestellten Stellung des Armes 50 selbsttätig sowohl vom elektrischen Strom als auch von der Flüssigkeitszufuhr abgeschlossen ist. Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dies nur in der untersten Stellung III des Armes 5o verwirklicht; dazwischen befindet sich aber eine Stellung II, in der die Quecksilberlampe noch nicht im Innern. der Trommel aufgestellt ist, jedoch wohl schon mit der elektrischen Strom- und Kühlflüssigkeitszufuhr verbunden ist. Dies hat den großen praktischen Vorteil, daß der Operateur sich genau :davon überzeugen kann, ob die Lampe gut brennt, bevor sie in die Trommel der Blende gebracht wird. Ferner ist es nicht ohne Bedeutung, daß die Quecksilberlampe schon mit voller Lichtstärke außerhalb der ' Trommelblende brennen kann, ohne daß der Film selbst in Bewegung gesetzt ist. Die Quecksilberlampe braucht nämlich etwas Zeit, um mit voller Lichtstärke zu brennen. Würde :dies in der Trommelblende stattfinden, so würde der Film schon von vornherein laufen müssen, um zu vermeiden, daß er durch die von der Lampe entwickelte Hitze in Brand gerät. Kann aber die Lampe außerhalb der Trommelblende gezündet werden, so kann man den Film laufen. lassen in dem Zeitpunkt, in dem die mit höherer Lichtstärke brennende Lampe in die Trommelblende geschoben wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kinematographische Projektionsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Bogenlampe (B) mit einem in den Strahlengang der Bogenlampe hinein und aus ihm heraus verstellbaren Halter (50), der eine flüssigkeitsgekühlte Hochdruckquecksilberdampflampe (4o) mit eingeschnürter Entladungsbahn trägt, und mit einer in der Nähe der Projektionsöffnung aufgestellten Trommelblende (d.2) derart, daß die Quecksilberdampflampe in ihrer Betriebsstellung im Innern der Trommelblende aufgestellt ist.
  2. 2. Kinematographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (5o) für die Quecksilberlampe auf einem Arm befestigt ist, der gelenkig auf der Seitenwand des Triebwerkkastens befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelblende (q.2) mit Haltern für auswechselbare Fenster versehen ist. q,.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelblende (q.a) im ganzen auswechselbar ist und daß eine Sicherheitsvorrichtung vorhanden ist, die durch Zentrifugalkraft kontrolliert wird und dazu .dient, das Lichtstrahlenbündel auf die Projektionsöffnung bei ungenügender Umdrehungszahl selbsttätig zu unterbrechen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boden der Trommelblende (q.2) elektrische aus Lamellen bestehende Kontakte (7i) angeordnet sind, die unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft beweglich sind und in der Ruhelage gegen Kontaktstreifen der in ihrer Betriebsstellung befindlichen Quecksilberlampe anliegen, während diese Lamellen bei Drehung der Trommelblende über ein bestimmtes Minimum hinaus durch die Zentrifugalkraft dieser Streifen entfernt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß der Halter der Quecksilberlampe sowohl in der Stellung innerhalb der Blende als auch außerhalb derselben mit dem elektrischen Strom und der Kühlflüssigkeitszufuhr in Verbindung .gebracht werden kann, in der Weise, daß die Lampe in diesen beiden Stellungen gezündet werden kann.
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