AT157041B - Rohrleitung für Heißgase, Dampf od. dgl. - Google Patents

Rohrleitung für Heißgase, Dampf od. dgl.

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AT157041B
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
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Description


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  Rohrleitung für   Heissgase,   Dampf od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Rohrleitung für   Heissgase,   Dampf od. dgl. von mindestens   400  C   und mindestens 1 at Überdruck, welche zwei koaxiale, einen mit wärmeisolierenden Stoffen ausgefüllten Zwischenraum begrenzende Metallrohre aufweist, von denen das Aussenrohr aus nicht hitze- beständigem Metall besteht. Bei solchen Rohrleitungen fällt dem Innenrohr die Aufgabe zu, den Heissgasstrom zu führen und die   wärmeisolierende   Schicht zwischen den beiden Rohren vor diesem Strom zu   schützen, während   das   äussere, verhältnismässig kühle   Rohr dazu dient, die auftretenden Druckspannungen aufzunehmen und somit der ganzen Rohrleitung die genügende Festigkeit zu geben. 



   In Verbindung mit solchen Rohrleitungen ist schon dafür gesorgt worden, dass auf der Aussenseite des Innenrohres praktisch derselbe Gasdruckherrseht wie in dessen Innerem, so dass die Wandungen dieses Rohres verhältnismässig dünn gemacht werden können. Dies ist insofern wichtig, als bis jetzt das Innenrohr, sobald das   durchströmende   Mittel Temperaturen von über   3500 C   aufwies, aus hitzebeständigem Metall hergestellt worden ist und solches bekanntlich teuer ist. Trotzdem derartige Rohre aus hitzebeständigem Material verhältnismässig dünn gemacht werden konnten, war deren Anschaffungpreis gleichwohl noch sehr hoch, was um so mehr ins Gewicht fällt, als Rohrleitungen der hier in Frage kommenden Art zuweilen verhältnismässig lang ausfallen. 



   Zweck der Erfindung ist, eine Rohrleitung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der, trotzdem alle Metallteile aus nicht hitzebeständigem Metall hergestellt sind, bei kleinstem Gewicht die Betriebssicherheit und die Betriebsdauer gross sind. Die Erfindung stützt   sich   dabei unter anderm auf die bekannte Tatsache, dass sich Rohre aus nicht hitzebeständigem Metall durch das Anbringen einer hitzebeständigen Innenschicht   hitzebeständig machen   lassen.

   Bei der   Rohrleitung gemäss   der Erfindung besteht auch das Innenrohr aus nicht hitzebeständigem Metall, und es ist in an sieh bekannter Weise mindestens an dessen Innenseite eine hitzebeständige Schicht vorhanden, wobei auch auf der Aussenseite des Aussenrohres wärmeisolierende Stoffe vorgesehen sind und die Stärken der inneren und äusseren Isolierschicht sich derart zueinander verhalten, dass die höchste Temperatur, welcher das Aussenrohr ausgesetzt ist, noch gerade unterhalb der   Temperaturgrenze   liegt, von welcher an die Festigkeit dieses Rohres eine wesentliche Verschlechterung erfahren würde.

   Der Anschaffungspreis einer Rohrleitung dieser Art ist   verhältnismässig   niedrig, da keine Metallteile aus hitzebeständigem Metall zu verwenden sind, und es ist ferner möglich, mit einem Aussenrohr aus   nicht hitzebeständigem   Metall, von noch verhältnismässig kleinem Aussendurchmeesser auszukommen, so dass es entsprechend leicht gemacht werden kann und daher erst recht billig wird. Der Umstand, dass der Durchmesser des Aussenrohres verhältnismässig klein gewählt werden   kann, bedinge dann   die weiteren Vorteile, dass die ganze Rohrleitung weniger steif ausfällt, als wenn   die ganze wärmeisolierende Selhicht zwischen   den beiden koaxialen Rohren vorgesehen wird, und dass die Flanschen und deren Beanspruchungen kleiner ausfallen. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des   Erfindungsgegen-   standes veranschaulicht, u.   zw.   zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die   Rohrleitung   und Fig. 2 einen   Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1. 1 bezeichnet   ein   Innen-und 2 ein Aussenrohr.   Diese   Rohre 7,   2 sind koaxial angeordnet und sie begrenzen einen Zwischenraum, der mit wärmeisolierenden, hitzebeständigen Stoffen 3 ausgefüllt ist. Als solche kommen z. B. hartgebrannte Kieselgursteine, Asbest, Glaswolle und ähnliche hitzebeständige Isolierstoffe in Frage.

   Werden Kieselgursteine verwendet, so 

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 können diese in der in Fig. 2 gezeigten Weise   Segmentstücke   bilden, die dann zu Ringen vereinigt werden. 



  Auf der Aussenseite des   Aussenrohres   2 ist eine weitere Schicht 4 aus wärmeisolierendem Material vorgesehen. Als solches kommt für diese zweite Schicht Asbest, Glaswolle, Aluminiumfolie od. dgl. in Betracht. Das Innenrohr 1 besteht aus einem nicht hitzebeständigen Metall, beispielsweise Flusseisen. 



  An dessen Innenseite ist eine dünne, hitzbeständige Schicht 5 vorhanden. Eine solche Schicht kann z. B. aus Aluminium, Chrom, Silizium oder deren Legierungen bestehen, wobei diese Stoffe durch Aufspritzen, Diffusion od. dgl. an der Rohrinnenwand angelagert werden können. Die Innenrohrteile greifen an ihren Enden in der in Fig.   l   gezeigten Weise etwas ineinander ein, so dass sie sieh frei dehnen können. Die Anordnung ist ferner eine derartige, dass auf der Aussenseite des Rohres 1 praktisch derselbe Druck wie auf deren Innenseite herrscht.

   Ferner ist das Verhältnis der Stärke e der inneren Isolierschicht   3 zur Stärke f der   äusseren Isolierschicht   4   ein derartiges, dass die höchste Temperatur, welcher das   Aussenrohr   2 ausgesetzt ist, noch gerade unterhalb der Temperaturgrenze liegt, von welcher an die Festigkeit dieses Rohres eine wesentliche Verschlechterung erfahren würde. Infolgedessen besteht dieses Aussenrohr 2 ebenfalls aus nicht hitzebeständigem Metall, z. B. aus gewöhnlichem Stahlblech oder Flusseisen.

   Da ferner die Festigkeit dieses Baustoffes bei den   Höchsttemperaturen.   denen das Rohr 2 ausgesetzt ist, noch verhältnismässig gross ist, so kann das Rohr 2 zudem dünn und daher auch verhältnismässig leicht gemacht werden, so dass dessen   Ansehaffungs-   preis innerhalb wirtschaftlicher Grenzen liegt. Da der Durchmesser des Rohres 2 verhältnismässig klein ist, so bedingt er auch keine betrieblichen Nachteile infolge zu starrer Ausbildung und starker Ausdehnungen. Das Aussenrohr 2 der Rohrleitung ist erheblich leichter als in dem Falle, wo die erforderlichen, wärmeisolierenden Stoffe von der Stärke e + f nur auf der Innenseite des Aussenrohres angebracht sind, da ja in einem solchen Falle der Durchmesser des Aussenrohres wesentlich grösser ausfällt. 



  Trotzdem ist der gesamte Wärmeverlust nach aussen bei beiden Rohrbauarten derselbe. 



   Bei der beschriebenen Rohrleitung ist es somit   möglich,   ganz ohne hitzebeständige, teure Stähle auszukommen. Erforderlichenfalls kann auch noch auf der Aussenseite des Innenrohres eine dünne, hitzebeständige Schicht vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Rohrleitung für Heissgase, Dampf od. dgl. von mindestens 4000 C und mindestens 1 at Überdruck, welche zwei koaxiale, einen mit wärmeisolierenden Stoffen ausgefüllten Zwischenraum begrenzende Metallrohr aufweist, von denen das Aussenrohr aus nicht hitzebeständigem Metall besteht, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Innenrohr aus nicht hitzebeständigem Metall besteht und in an sieh bekannter Weise mindestens an dessen Innenseite eine hitzebeständige Schicht vorhanden ist, wobei auch auf der Aussenseite des Aussenrohres wärmeisolierende Stoffe vorgesehen sind und die Stärken der inneren und äusseren Isolierschicht sich derart zueinander verhalten, dass die höchste Temperatur, welcher das Aussenrohr ausgesetzt ist, noch gerade unterhalb der Temperaturgrenze liegt,
    von welcher an die Festigkeit dieses Rohres eine wesentliche Verschlechterung erfahren würde.
AT157041D 1936-12-24 1937-12-06 Rohrleitung für Heißgase, Dampf od. dgl. AT157041B (de)

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